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Wie ich arbeite (Client) ...

Um das nicht ausufern zu lassen, beschränke ich mich auf Dinge, die sich in 2018 geändert haben und selbst das ist schon lang geworden. Ich werde inhaltlich nicht auf Dienstsoftware eingehen, weil ich darauf keinen (oder nur wenig) Einfluss habe.

Hardware

Durch Dummheit habe ich in 2018 mein Android-Tablet, ein Sony Xperia Tablet Z4, in die ewigen Jagdgründe geschickt. Leider scheint das Thema Tablet bei Android durch zu sein, ich hätte mich für ein MediaPad M5 10 Pro mit Tastatur entschieden, wenn es mal in Europa verfügbar wäre. Man kann das "Pro" bis heute nicht kaufen und da Netflix noch nicht einmal in HD funktioniert, hätte mir das vermutlich auch nicht so recht gefallen.

Ich bin wahrlich kein Fan von Apple-Geräten, habe mir aber von der Firma ein iPad Pro (12.9 Zoll, 2. Generation) für Bereitschaftsfälle, die ich vorher mit meinem privaten Android Tablet gemeistert habe, geben lassen. Da muss ich gestehen, dass das mit Abstand das beste Tablet ist, was ich je benutzt habe. Das Format ist super, die Tastatur ist klasse und ich darf es auch privat nutzen. Ach, ja, einen Pencil habe ich nicht, den habe ich auch noch nicht vermisst.

Das Nokia 7 plus ist mein neues Mobiltelefon und ich bin begeistert. Wenn Android, dann etweder Google direkt oder Android One. Derzeit läuft auf dem Telefon Android 9 mit dem Dezember-Patch.

Eine neue "Smartwatch" habe ich und zwar die Amazfit Bip. Das "Smartwatch" steht in Anführungszeichen, weil es eigentlich ein Fitnesstracker mit Benachrichtigungsfunktion ist. Mehr brauche ich nicht.

Interessanterweise ist der Preis des Telefons und der "Smartwatch" zusammen günstiger als ein Mobiltelefon von Apple.

Damit sind meine "daily driver":

  • Nokia 7 plus
  • iPad Pro 12.9 Zoll, 2. Generation
  • Amazfit Bip
  • Dell Latitude E7450 mit Fedora 29 (habe ich nicht immer dabei)
  • iPhone 8 plus (wenn ich Bereitschaft habe)

Wer sich für die anderen technischen Geräte bei uns interessiert, wird auf der Technikseite im Blog fündig.

Anmerkung: Ich darf auch das Diensttelefon privat nutzen, trenne aber aber aufgrund schlechter Erfahrungen in anderen Firmen private und berufliche Erreichbarkeit, alle Kollegen haben natürlich auch meine Privatnummer (und die ist im Notfall auch nicht so schwer herauszufinden).

Software

Hier hat sich ein bisschen etwas getan. Ihr findet unten nur die Veränderungen von diesem Jahr, sonst wird es zu viel.

Web

Das Webmailprogramm ist nun Rainloop, vor allem wegen der 2-Faktor-Authentifizierung. Vorher habe ich Roundcube benutzt.

Am Fediverse nehme ich nun mit einer selbst gehosteten Friendica-Instanz teil, ich bin gewechselt von GNUsocial, weil letzteres nicht mehr weiterentwickelt wird.

Es gibt mittlerweile eine beeindruckende Menge von Instanzen mit unterschiedlicher Software und das Schöne ist, sie können sich untereinander austauschen. Wer mir dort folgen möchte: dirk@friend.d5e.org (das ist keine E-Mail-Adresse).

Statt Tiny Tiny RSS nutze ich mit wachsender Begeisterung FreshRSS, die Software ist super und der Autor sehr nett und ansprechbar. (Wer einen Account möchte, kann sich gerne bei mir melden).

Android

Hier nutze ich verstärkt F-Droid, ich muss mich einfach daran erinnern, erst dort zu schauen, bevor ich den Google Playstore bemühe.

DiCa nutze ich seit neueste als Client für Friendica, gibt es leider noch nicht bei F-Droid.

Dann noch EasyRSS als Client für FreshRSS. Wenn jemand einen mit der Google-API kompatiblen Feedreader für iOS kennt, bin ich für Hinweise dankbar.

Ich bin zurück zu K-9 Mail gewechselt und komme von Maildroid, da das lesen GPG-verschlüsselter Mails nicht mehr funktioniert hat. Allerdings lese ich immer weniger Mails auf dem Mobiltelefon, das ständig tun zu müssen, wird überschätzt.

Gadgetbridge benutze ich für die Kommunikation mit der "Smartwatch".

TI5x (Playstore) ist ein bisschen "back to the roots", der TI-59 war das erste programmierbare Gerät, das ich benutzt habe. Damit nahm alles seinen Anfang.

iOS

Auf dem Tablet kommen neben den Open-Sourcen-Tools noch folgende Bezahlsoftware zum Einsatz.

Blink ist ein sehr guter SSH-Client. Ich habe ihn ausgewählt, weil er auch Mosh kann.

Working Copy ist ein Git-Client, der für das mobile Arbeiten sehr hilfreich ist.

Textastic ist ein hervorragender Editor, der direkt mit Working Copy kommunizieren kann.

Plattformübergreifend

Passwort-Manager Bitwarden als Webclient mit 2-Faktor-Authentifizierung und nativ unter Linux, Android und iOS.

Notizen mit Joplin, Backend ist meine Nextcloud-Instanz. Kein Webclient, dafür aber nativ unter Linux, Android und iOS.

Matrix ist für mich die Entdeckung des Jahres und avanciert zu meinem primären Messenger und IRC-Client. Ich nutze Riot als Webclient und die nativen Android- und iOS-Versionen.

Rocket Chat benutze ich neu als Teamchat: schlicht, einfach und schnell.

Visual Studio Code ist neben Vim mein Haupteditor, er macht deutlich mehr Spass als Sublime Text (da habe ich sogar eine Lizenz) oder Atom.

Dieser Artikel hier wurde mit Joplin vorbereitet und mit Visual Studio Code geschrieben.

Suchmaschine

Tja, ich habe mich sogar durch Qwant von DuckDuckGo getrennt. Die Suchergebnisse sind ähnlich gut, aber die Suchmaschine wird in Europa, genauer in Frankreich betrieben.

Mein 2018, die positive Seite ...

gedanken Das Jahr 2018 war ein Arschloch, um es einmal so deutlich zu sagen. Ich werde die negativen Aspekte nicht hier im Blog diskutieren. Aus Gründen der Selbsthygiene ist es auch wichtig, einmal auf die positiven Dinge, die in 2018 passiert sind, zu schauen und da gab es glücklicherweise ein paar.

Im Job war es mehr als anstrengend, aber es ist auch sehr gut gelaufen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt und ich bin befördert worden: Es ist nur ein bankinterner Titel, für den es auch nicht mehr Gehalt gab, aber Silvia ist jetzt besser versorgt, falls mir etwas passieren sollte.

Mein Auszubildender - Systemtechniker, das entspricht dem Fachinformatiker Systemintegration in Deutschland - hat seine Ausbildung bestanden und wir konnten ihn glücklicherweise übernehmen, was mich riesig freut.

Inhaltlich durfte ich mich neben anderen Dingen insbesondere mit OpenShift, Linux on Azure und dem Precision Time Protocol auseinandersetzen. Das sind allesamt spannende Themen.

Seit Mitte letzten Jahres haben wir ein neues Familienmitglied, Frieda ist ein Shar-Pei-Mischling, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten wunderbar bei uns eingelebt hat. Scooby, unser Shar-Pei-Rüde hat sie glücklicherweise adoptiert. Sie muss noch viel lernen, aber es geht stetig vorwärts.

Nun bin ich auch noch 50 geworden und habe die "werberelevante Zielgruppe" (14-49) verlassen und gehöre ganz offiziell zu den alten Säcken.

Nach der problemlos verlaufenen Augenoperation benötige ich keine Brille mehr, um in die Ferne zu gucken, dafür ist es soweit, dass ich eine Lesebrille benötige. Tatsächlich war das letztere der Grund, über das Lasern nachzudenken, da ich weder mit zwei Brillen noch mit einer Gleitsichtbrille leben wollte. Vermutlich hätte ich mich an zwei Brillen sogar gewöhnen können. Die meisten Tage komme ich jetzt komplett ohne Brille zurecht.

Tja und zuletzt ist auch die fünfte Auflage unseres Adminbuchs erschienen, ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass das ein solcher Dauerbrenner wird.

Insgesamt habe ich meine Engagements sehr zurückgefahren, das drückt sich unter anderem dadurch aus, dass ich nur zwei Veranstaltungen besucht habe, nämlich die FOSDEM und die OpenRheinRuhr. Auf dem Level werde ich auch 2019 weitermachen und statt der FOSDEM erstmalig die Chemnitzer Linuxtage besuchen, ich freue mich sehr darauf.

Finanzen an Open-Source-Projekte ...

gedanken Ich höre jetzt immer häufiger von Open-Source-Projekten einen Satz wie "Wenn Dir unsere Software hilft, dann spende uns Geld."

Tatsächlich frage ich mich, wie ich das machen soll. Wie soll man aus dem Wust an Open-Source-Projekten die zu unterstützenden auswählen? Auch, wenn ich nicht schlecht verdiene, kann ich keinesfalls alle Projekte unterstützen.

Mitglied bin ich bei der Open Source Initiative, der Free Software Foundation Europe und "Individual Supporter" der Linux Foundation.

Auf meinen Servern sind rund 1000 Pakete installiert, auf meinem Desktopsystem etwa 2500 Pakete, dazu kommen noch Android Apps und Software, die nicht pakettiert ist. Nahezu alle Software, die installiert ist, benutze ich auch.

Mein Ansatz ist da eher, dass ich mich neben den Mitgliedsschaften selber für Free/Libre Open Source Software zu engagieren. Dazu gehört insbesondere, meine Erzeugnisse unter freie Lizenzen zu stellen: Für Software verwende ich die MIT-Lizenz und für den Rest CC-BY.

Wie haltet Ihr das?

Linkdump 47/2018 ...

Ja, der Linkdump ist seltener geworden, ich habe gerade ziemlich viel um die Ohren. Viel Spass mit den Links.

Das sind tatsächlich ein paar gute Hinweise dabei: 16 Tipps für mehr Zeit.

Erzähl mir nicht, das geht nicht deckt sich in etwa mit meiner Meinung. Man kann ein digitales Werkzeug kaum beurteilen, wenn man es nicht wenigstens ein paar Wochen versucht.

Ganz furchtbar, oder? Dinge ändern sich ... Millennials ruinieren ganze Industrien.

Introducing Application Streams in RHEL 8 - I like the idea of having a slow advancing stable base and a fast forward application stream (if you want to).

Schöne Erklärung wie Application Streams funktioniern. Nächstes Red Hat Enterprise Linux wird flexibler.

Wie ich Taskwarrior nutze ...

taskwarrior

Wie in den Kommentaren eines anderen Blogartikels angeregt, schreibe ich hier gerne einmal zusammen, wie ich Taskwarrior benutze.

Meinen Workflow habe ich auf den Seiten von Taskwarrior beschrieben.

Hier ist eine aktualisierte Fassung:

Wo nutzt Du Taskwarrior?

Taskwarrior benutze ich nicht auf der Arbeit, weil ich dort hinter sehr strikten Proxies bin, die den Zugriff auf meinen Taskserver nicht erlauben.

Allerdings nutze ich meine privaten Taskwarrior Instanzen auch, um Aufgaben aus dem Job zu verwalten, weil ich damit alles in einer zentralen Lösung habe.

In den letzten Jahren habe ich fast alles Features von Taskwarrior einmal ausprobiert, bin aber jetzt zu einem sehr rudimentären Rumpf an Einstellungen geschrumpft.

Ich nutze immer die aktuelle Entwicklerversion.

Für welche Art Arbeit nutzt Du Taskwarrior?

Tatsächlich überwiegend für längerfristige Aufgaben, die nicht vergessen werden dürfen. Ich schreibe nicht alle Aufgaben in Taskwarrior.

Wie synchronisiert Du die Aufgaben, welche Geräte benutzt Du?

Da Taskwarrior für Android (kein offizielles Tool) oder Taskwarrior in Termux nicht die aktuelle Entwicklerversion als Basis haben, nutze ich Taskwarrior ausschliesslich auf Linux-Systemen mit einer Internetverbindung, die nicht Proxies benutzen müssen. Ich kompiliere Taskwarrior aus den Quellen selber.

Alle (meine) Taskwarrior-Instanzen synchronisieren gegen einen selbstgehosteten Taskserver. Alle Instanzen haben die gleiche Konfiguration, mit einem Unterschied, dass nur auf meinem Notebook der Eintrag "recurrence=no" fehlt.

Welchen Standard-Report benutzt Du?

Den "next"-Report ohne weitere Modifikationen.

Benutzt Du eine Standard-Methode oder auf Dich angepasst Methodik?

Aufgabenverwaltung ist sehr individuell, ich benutze einen Mix aus Methoden. Ein paar Informationen dazu finden sich in einem Vortrag, den ich vor zwei Jahren zum letzten Mal gehalten habe.

Nutzt Du irgendwelche Erweiterungen oder Hook-Scripts?

Nein.

Auf welches Feature vertraust Du am meisten?

Nahezu alle meine Aufgaben haben Zieldatum, auch wenn manche davon künstlich sind oder auch nicht von mir in der Zeit erledigt werden können.

Ich nutze das "wait"-Feature sehr häufig, um meine Aufgabenliste zu bereinigen.

Um meine Aufgaben zu organisieren, nutze ich Projekte und Subprojekte. Das hilft, mir den Überblick zu behalten und Aufgaben danach zu filtern.

Ausser "Virtual Tags" nutze ich keine weiteren Tags.

Für mich sind "Annotations" eines der wesentlichen Features, das nutze ich sehr häufig. Für angehängte URLs oder Pfade zu Dateien benutze ich Taskopen.

Ich benutze Anmerkungen auch, um meine privaten und beruflichen Ziele für einen Monat, ein Jahr und fünf Jahre zu verwalten. Die Ziele werden jeden Monat überprüft.

Welche Features nutzt Du bewusst nicht?

Ich benutze ganz selten nur Abhängigkeiten, zumeist benutze ich ein Datum, um zu steuern. Die eine Aufgabe hat ein Fälligkeitsdatum Ende der Woche und die nachfolgende Aufgabe ein Wartedatum Anfang nächster Woche.

Unglaublich, aber war, ich nutze Prioritäten überhaupt nicht.

Wie schaust Du Deine Aufgaben durch?

Dazu benutze ich das Review-Kommando der Taskshell.

Weitere Punkte

Ich benutze ein sehr rudimentäre Konfiguration bestehend aus einem Farbschema, Montag als Wochenstart, calendar.details=full und calendar.holidays=sparse.

Auch, wenn es keinen Sinn ergibt, nutze ich manchmal "wait:someday", um Aufgaben komplett aus dem Weg zu räumen. Man kann sie ja mit "task waiting" immer noch sehen.

Ich schreibe nicht alles in Taskwarrior. Ich habe ein Gehirn und bin gewillt es zu benutzen.

Fragen per Mail

Per Mail sind mir Fragen gestellt worden, deren Antworten ich hier gerne auch nenne.

Im Rahmen meiner Arbeit für Taskwarrior habe ich einen ganzen Haufen an Artikeln geschrieben und Vorträgen gehalten.

Beispielsweise Aufgabenverwaltung auf der Kommandozeile oder den Workshop bei Pro-Linux.

Weitere Vorträge finden sich auf meinem Speakerdeck-Account.

Verwendest du TW für private und geschäftliche Aufgaben?

Ja, allerdings auf privaten Geräten.

Setzt du bei allen Aufgaben einen Termin?

Ja, das mache ich.

Sortierst du die Aufgaben in Kategorien und/oder Projekte ein?

Ich benutze sehr intensiv Projekte und Unterprojekte, dafür aber keine Tags.

Wie priorisierst du in TW deine Aufgaben, damit diese ganz oben in deiner Liste stehen?

Da löse ich alles über das Fälligkeitsdatum. Ich blende Aufgaben auf, die nicht in den nächsten Wochen anstehen. Das führt dazu, dass ich selten mehr als eine Bildschirmseite benutzen muss.

Alternativ nutze ich "+next", um die Dringlichkeit (Urgency) zu erhöhen.

Recurring-Termine

Bei den Recurring-Terminen hatte ich in TW Problem, die Übersicht zu behalten bzw. viel Arbeit, diese ständig neu zu terminieren, wenn mal ein Termin nicht eingehalten wurde (passiert mir leider viel zu oft).

Taskwarrior ist keine Terminverwaltung ...

Hast Du Dir für den Fall einmal Dependencies angeschaut?

Wie klappt das bei dir?

Bei mir klappt es ganz gut. Ich vermisse ein paar Features, die mit Taskwarrior 3.0.0 kommen werden, da wird die Recurrence komplett überarbeitet.

Apps für das Smartphone ...

android

Angestiftet von Thomas folgt hier eine Liste der Apps, die auf meinem Smartphone installiert sind und von mir auch genutzt werden.

Ich habe einmal nachgeschaut, die Android-Kategorie meines Blogs ist relativ verwaist, die letzte App-Übersicht ist von 2011 und für das Tablet von 2017.

Vielleicht fange ich einmal damit an, dass ich neben dem vorinstallierten Playstore von Google auch noch F-Droid verwende. Wenn ich eine neue App brauche, schaue ich zuerst dort bevor ich auf den Google Playstore zugreife. Bei vergleichbarer Funktionalität greife ich lieber zu FLOSS (Free/Libre Open Source Software).

Die folgende Liste habe mit Hilfe von List My Apps erstellt. Apps von Google gebe ich nur an, wenn ich sie auch wirklich benutze.

Die Liste ist richtig lang geworden.

Medienkonsum

  • Pocket Casts ist mein Hauptmedienprogramm, es bietet gegenüber anderen Lösungen die Möglichkeit der Synchronisation des Hörstatus, um auf der Sonos, iOS oder dem Webplayer weiterhören zu können.
  • Audible, ja, Hören spielt eine grosse Rolle auf dem Handy, ich mag Hörbücher.
  • Spotify löst Audible immer stärker ab, ich höre kaum Musik, dafür viele Wortbeiträge.
  • EasyRSS synchronisiert sich gegen eine selbstgehostete FreshRSS-Instanz.
  • wallabag ist die passende App zum selbstgehosteten Wallabag-Dienst.
  • MuPDF viewer zum Anschauen von PDFs.
  • Netflix, Smart TV und Sonos nutze ich auf dem Handy sehr selten.

Internet

Zu den folgenden Tools schreibe ich nichts, die sind eindeutig.

Chat und Messaging

Ich chatte sehr wenig, was dazu führt, dass ich pro Toll gerade einmal ein oder zwei Personen habe, mit denen ich mich austausche, SMS wird übrigens auch noch genutzt.

  • Riot.im wird immer mehr zu meinem Haupt-Messenger. Ende-zu-Ende-Verschüsselung und verschiedene Brücken, unter anderem zum IRC, machen Matrix zu einer echten Empfehlung.
  • Telegram nutze ich am zweithäufigsten, würde ich aber gerne einstellen.
  • Nextcloud Talk wird hoffentlich bald auch Benachrichtigungen können.
  • Threema und Threema QR Code Plugin
  • WhatsApp brauche ich nur für eine oder zwei handvoll Gruppenchats, vielleicht schaffe ich das mal in eine VM auszulagern und dann via Matrix zu verbinden.

Organisation

  • Bring! zur "Verwaltung" der Einkäufe.
  • Bitwarden ist mein Passwortmanager.
  • Business Calendar ist für mich der beste Kalender.
  • DAVdroid synchronisiert die Kalender und Kontakte meiner Nextcloud-Instanz mit dem Handy.
  • ICSdroid tut das gleiche für ICS-Kalender (da habe ich zwei).
  • Joplin für Notizen und kurzfristige Aufgaben, synchronisiert mit der Nextcloud.
  • Nextcloud synchronisiert meine Photos mit der eigenen Nextcloud-Instanz und verwaltet einen grossen Haufen an PDFs und E-Books. E-Books lese ich nicht mit dem Handy.

Verkehr und Karten

Social Media

Ich nutze alle drei sehr selten.

Sonstiges

  • ALDI TALK - mein Handy kann zwei SIM-Karten verwalten, Aldi-Talk nutze ich in Deutschland.
  • Authenticator zur Erzeugung des zweiten Faktors.
  • Bose Connect für Firmware-Updates meiner Kopfhörer.
  • Clash Royale ist eines der zwei Spiele, das ich ab und an spiele.
  • Gadgetbridge stellt die Verbindung zu meiner Amazfit Bip ("not so smart Watch") her.
  • MeteoSwiss für den Wetter bericht in der Schweiz.
  • PostFinance - Kontostand und Bezahlen per NFC.
  • Reise & Waren enthält die Zollbestimmungen der Schweiz.
  • SecureLogin gibt den zweiten Faktor für die Firma.
  • Stocard benutze ich für Boarding Passes und eine Kundenkarte.
  • Supercard, selten genutzte Kundenkarte.
  • WeatherPro für Wetterberichte ausserhalb der Schweiz.
  • Wetter notification für Wetter auf der Amazfit Bip, spielt mit Gadgetbridge zusammen.
  • ti5x, Taschenrechner und das erste programmierbare Gerät, das ich hatte.
  • Yafi ist das zweite Spiel, ich habe einen FICS-Account seit 1996.
  • Nutze ich sehr selten: Barcode Scanner, GoPro

Linkdump 45/2018 ...

Hier ein paar Links der letzten Woche.

There is a sign of hope ;-) Red Hat and KDE.

Wie gut verkaufen sich Nokia-Smartphones heutzutage? Spannende Entwicklung, nicht nur auf den ersten Plätzen lässt es sich gut leben.

Die Zeit für den Umstieg auf Linux ist immer mal wieder, aber jetzt, wo fasst alles aus dem Webbrowser kommt, ist sie günstiger denn je: Es ist Zeit für den Umstieg.

Kunden behalten ihre Smartphones länger - schockierend, oder?

Es ist in kleineren Unternehmen leider kaum machbar, Beförderung in der Fachlaufbahn immer wichtiger.

Linkdump 43/2018 ...

Viel Spass bei der Nachlese ;-)

Haiku, a BeOS clone reached beta status, After 16 Years of Development.

10 Tipps, wie Sie im Büro mehr abarbeiten, das gilt nicht nur für das Büro.

Ich bin sehr gespannt darauf und bin skeptisch, ob das wirklich in die Nähe von ZFS kommen kann, Stratis 1.0 bringt XFS etwas näher an Btrfs und ZFS.

Nextcloud Bookmarks progress, das ersetzt bei mir Pinboard, ich warte noch auf eine iOS App.

Vielen Punkten kann ich mich anschliessen, Die größten Fehler im Homeoffice.

Zehn Zutaten für eine zufriedene Community, sehr schöne Zusammenfassung der Punkte, auf die es ankommt.

Nice idea, rent a federated server and support the development of Matrix and Riot, Introducing Modular.

Die Digitalisierung der Schule ist eine Großbaustelle und das auf vielen Ebenen.

Einer der Artikel, mit denen ich mich auf meinen Vortrag auf der OpenRheinRuhr vorbereitet habe: Wie viele Entscheidungen treffen wir pro Tag, welche sind besser: Kopf- oder Bauchentscheidungen?.

Liberapay status update, I like their tenacity.

Another article as base for my lecture, 35,000 Decisions.

Wie Sie die richtige App für Notizen finden, da scheint vieles zu sein, an das man denken muss.

Nextcloud als Zentrum der Selbstverwaltung ...

Es passt gerade gut zum Artikel Kalender und Notizbuch von Thomas, daher ziehe ich diesen geplanten Artikel einmal vor.

Die Software, die ich im Folgenden empfehle, findet sich auch in den offiziellen Stores oder den Erweiterungsseiten der Software, ich verlinke aber die entsprechenden "Heimatseiten".

Bei mir kristallisiert sich immer mehr eine selbstgehostete Nextcloud-Instanz als zentraler Dreh- und Angelpunkt meiner "Selbstverwaltung" heraus.

Termine liegen in der Nextcloud, meine Frau und ich haben da vier Kalender, die wir miteinander teilen.

Persönliche Termine von mir und ihr, Geschäftstermine Ihrer Hundeschule (sie ist selbständig) und einen Kalender "Blindtermine", in dem noch nicht feststehende Daten zu finden sind. Das klappt hervorragend, der Google Kalender hat für mich keinen Zusatznutzen.

Dazu kommt, dass auch die Kontakte in der Nextcloud liegen und von dort mit Webmail (Rainloop), Thunderbird (CardBook) und den Telefonen (Android und die iOS-Dienstgeräte) synchronisiert werden.

Unter Android nutze ich DavDroid zur Synchronisation der Daten und den Business Calendar 2 zur Verwaltung der Daten.

Nebenbemerkung: Für den Versand grosser Dateianhänge mit Thunderbird wirkt das Plugin Nextcloud for Filelink Wunder.

Für Notizen habe ich vor kurzem Joplin für mich entdeckt, Open-Source-Software und es gibt Binaries für Android, iOS, MacOS, Windows und Linux, leider keinen Webclient, aber damit kann ich leben. Daten werden in der eigenen Nextcloud gespeichert.

Meine Aufgaben verwalte ich (schon) immer noch mit Taskwarrior, ich habe noch nichts gefunden, was für mich besser ist. Taskwarrior nutze ich nicht auf Telefonen, dort mache ich mir nur eine Notiz, aber auf dem Notebook, den Servern und via SSH vom Diensttablet.

Linkdump 42/2018 ...

Da bin ich wieder, bitte lest in jedem Fall den ersten verlinkten Artikel.

Längerer, aber sehr lesenswerter Artikel, unbedingte Empfehlung, da gibt es viel Stoff zum Nachdenken: Wieso es keinen Rechtsruck gibt, aber die extreme Rechte trotzdem wächst.

Wenn die interne IT nicht das liefert, was die Menschen im Unternehmen wollen, Schatten-IT – die versteckte Gefahr für Unternehmensdaten.

Ich spiele momentan mit dem Gedanken, mir einen E-Book-Reader zuzulegen, dabei kondensieren sich - getrieben von der Displaygrösse - die folgenden drei raus:

Lebenszeichen ...

gedanken So. In den letzten Wochen ist sehr viel passiert, was dazu führte, dass es hier im Blog – bis auf die Antwort auf Kommentare – Funkstille war.

Das wird sich jetzt hoffentlich wieder ändern.

Serverstruktur und Backup und so ...

My own IT

In den letzten Monaten war ich für mich selber auf der Suche nach einem optimaleren Setup als das, was ich vorher hatte. Das habe ich jetzt gefunden. Von den Firmen, die ich im Folgenden nennen werde, bekomme ich nichts, ich bin aber mit den Dienstleistungen, die sie anbieten und dem Preis-/Leistungsverhältnis einverstanden.

Ausgangspunkt der Überlegungen war, dass ich zum einen mit der Platten-Performance meines root-Servers bei Hetzner überhaupt nicht einverstanden war - ein zur gleichen Zeit gebuchter gleicher Server von guten Bekannten hatte ein Vielfaches der Leistung meines Servers - und zum anderen für mich ein "Klumpenrisiko" existierte, da ich auch alle Domains und auch die Nameserver bei Hetzner hatte. Das Vielfache muss ich vielleicht noch erklären, ein Check des Software-RAIDs war bei den Bekannten bei vergleichbarem Füllgrad der Platten in drei Stunden durch, lief bei mir im Schnitt 28 Stunden und machte den Server wärend dieser Zeit nahezu unbenutzbar.

Jetzt bin ich gewechselt.

Ich benutze die folgenden Provider:

  • INWX für Domains und DNS
  • Netcup für die Server, ja, es sind mehrere
  • Bloonix für das Monitoring (danke Jonny!)
  • Uberspace hostet die Mailadresse, bei der Monitoring-Meldungen ankommen
  • Hetzner bietet die Storage Boxes, die das Ziel der verschlüsselten Backups sind
  • DigitalOcean für kurzfristige Testmaschinen, die in wenigen Sekunden betriebsbereit sind
In Summe bin ich jetzt etwa 10% teurer als vorher, aber dafür auch viel flexibler.

Linkdump 34/2018 ...

Der Lesespass zum Wochenenede ;-)

Ich vermute, es ist generell eine gute Idee, während der Büroarbeit, auch einmal die Position zu wechseln: Machen uns Stehpulte tatsächlich schlauer?.

Wird Gitlab das neue Github? Die Frage habe ich mir auch gestellt, von einer Firma zur nächsten ...

Tatsächlich finde ich das Arbeiten im Büro gar nicht so schlimm, aber ich hätte gerne die Möglichkeit, zu entscheiden, wo ich arbeiten kann, 5 Gründe, warum jede Firma gut beraten ist, ihre Angestellten im Home Office arbeiten zu lassen.

A quick guide to The Free Network, best introduction to federated networks.

Interessante Informationen für die, die Twitter hinter sich gelassen haben und zu Mastodon gewechselt sind, Ello, Mastodon! Lust auf nen kleinen Snapchat?.

Jeder Fünfte hört Podcasts, Nische ist es schon lange nicht mehr, ein gutes und tragfähiges Business-Modell wurde von vielen aber bis jetzt nicht gefunden.

Warum haben eigentlich die Leitungsebenen Einzelbüros? Ruhe bitte! Globale Studie zeigt, dass Lärmbelastung von Angestellten zunimmt.

Warum Großraumbüros ein Gesprächskiller sind - darauf ist nicht so schwer zu kommen ...

Interessant, dass sich so viele Stereotypen hartnäckig halten: Hilfe, mein Chef ist ein Millennial!.

bash Is Not sh, true, but I do not second the conclusion, nearly every shell can be installed on nearly every system. Write your script and name the shell you are using, don't write /bin/sh if it is a link to /bin/whatever.

Umgekehrt ist es eine gute Idee, erst Kritik zu üben, wenn man eine Nacht darüber geschlafen hat: Mit dieser Reaktion auf negative Kritik beweist du persönliche Reife.

Jeff Bezos sagt seinen Mitarbeitern, dass sie nicht auf Work-Life-Balance achten sollen — etwas anderes sei viel wichtiger, stimmt, wenn die Firma die Prioritätensetzung unterstützt.

Das kann auch Multimilliarden-Dollar-Unternehmen passieren, 16-Jähriger hackt Apple.

Linkdump 33/2018 ...

Woohoo, reichlich Lesestoff für das Wochenende.

Das beschreibt das ständige Problem, das man mit der ersten Stufe von Irgendwas (Support, Recruiting, ...) zu tun hat: Ein Ingenieur bekam eine Absage von Google — und veröffentlichte die Fragen, die er beantworten musste.

Thunderbird Filelink mit Nextcloud nutzen, tolle Sache.

Dazu rufe ich ebenfalls auf, mehrfach: Traut euch, unperfekt zu sein!.

Mozilla entfernt RSS-Reader aus Firefox, der Aufschrei war gross, als ob den jemals irgendwer benutzt hätte ...

Unfaufgeregte - danke dafür! - Zusammenfassung der Thematik: Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Asoziale Nervwerke, bin ich der einzige, der gut findet, dass automatische Weiterleitungen nicht mehr möglich sein werden (siehe meinen Kommentar zu dem Artikel).

Lesen bildet, kommt nur darauf an, was man liest: Wie uns das tägliche Lesen zum Erfolg führt.

12 Anzeichen, warum du kündigen solltest, vielleicht kann man ja auch Dinge ändern und muss nicht gleich kündigen.

Bis auf dass ich die Grafiken - nun, ja - altbacken finde, halte ich GNUPlot für ein sehr gutes Tool: Ein Gnuplot-Tutorial.

Wissen für Einsteiger mit dem Wohnwagen.

Interessant so etwas im Mainstream zu lesen ... gerade, da die Werbung RSS nur sehr marginal (so gut wie gar nicht) erreicht hat: Darum sollten Sie RSS nutzen.

„Ach, hätte ich doch bloß“, nie sagen zu müssen „was wäre, wenn ich etwas gemacht hätte“, kann auch eine Strategie sein.

Vielleicht sollte ich doch einmal Redshift oder ähnliches einsetzen? Warum blaues Licht den Augen schadet.

Steve Jobs, der Vater, der mit Mühe in seine Rolle fand, ja, er war nicht nur ein Heiliger.