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Backintime und user-callback ...

linux

Kurz nach Aufnahme der aktuellen DeimHart-Episode habe ich auf der Website von Backintime den user-callback entdeckt, der genau das leistet, was ich brauche.

Unser NAS stellt Verzeichnisse per NFS bereit, die ich via automount einbindet. Das bedeutet, ich wechsele in das Verzeichnis, wohin das Filesystem eingebunden werden soll und autofs mountet das automatisch vom NAS. Wenn ich das Verzeichnis fünf Minuten lang nicht gebraucht habe, wird es wieder ausgehängt. Bei Debian muss man die Wartezeit für den Mount hochsetzen.

Das Backup mit Backintime soll auf unseren Rechnern bei jedem Boot laufen, dann wird es wenigstens nicht vergessen. Damit das alles auch über das GUI funktioniert, auch die Steuerung der regelmässigen Backups, habe ich eine ausführbare Datei ~/.config/backintime/user-callback erstellt.

#!/bin/bash

sleep $(awk '{if ($1 > 120) {print 0} else {print 120}}' /proc/uptime)
cd /ext/backup

Der sleep ist nötig, weil der Cron-Daemon schneller da ist als die Netzwerkverbindung bei einem Neustart.

Ja, ich hätte das Skript deutlich unpragmatischer bauen können, dieses tut aber alles, was es soll und hat keinen Ballast.

PDF-Titelseite in PNG konvertieren ...

Weil ich es gerade für diese Übersichtsseite gebraucht habe: Mit pdfdraw aus den mupdf-tools kann man PDF-Seiten in PNG-Dateien konvertieren.

pdfdraw -o gelberHund.png gelberHund.pdf 1
konvertiert die erste Seite des PDFs in eine PNG-Datei.

SmokePing ...

SmokePing ist ein kleines und feines Monitoring-Tool, was Netzwerklatenzen überwacht. Dazu sendet es 20 Pings nacheinander und schaut sich die Zeiten an, die die Pings brauchen, um zurück zu kommen. Die Zeiten werden via RRD gespeichert und grafisch dargestellt. Der Mittelwert zeigt sich in grün und die Abweichungen vom Mittelwert in verschiedenen Graustufen, dabei entsteht der Eindruck einer Wolke (oder Rauch).

Das obige Bild zeigt die Pings zu meinem root-Server über drei Stunden.

Mit SmokePing kann man Netzwerkschwierigkeiten feststellen, wofür ich es auch seit sehr langer Zeit nutze. Allerdings sollte man wenigstens zwei Ziele an verschiedenen Stellen im Netz überwachen, der Server, auf dem Smokeping läuft, könnte auch Schwierigkeiten haben.

Last not least möchte ich erwähnen, dass man damit - in Verbindung mit free.domain.name (vormals DynDNS) - auch wunderbar die Verfügbarkeit des eigenen Internetzugangs prüfen kann.

VLC und UPnP ...

VLC ist mein bevorzugtes Medienabspielprogramm. Ja, auch für Audio und ja, ich weiss, dass es dafür bessere Clients gibt. Aber VLC bietet alles, was ich brauche und das auch noch auf allen Plattformen, die ich benutze.

Einzig manche Menüpunkte sind sehr versteckt.

Unser Router und auch unser NAS können als DLNA-Server fungieren und so via UPnP Medien im Netz verteilen. Mit VLC erreicht man diese Server über View / Playlist / Local Network / Universal Plug'n'Play, da kann aber drauf kommen, oder?

Grmpf!

Wartezeit für Mount erhöhen ...

debian

Im Zusammenhang mit unserem Synology NAS nutze ich Autofs, um Verzeichnisse via NFS bei Bedarf einzubinden. Da das Gerät normalerweise vor sich hin schläft, wenn es nicht in Benutzung ist, dauert es seine Zeit bis die Verzeichnisse bereit gestellt werden. Unter Bodhi und Sabayon war das kein Problem, autofs hat so lange gewartet bis der Mount-Befehl zurück kam. Unter Debian musste ich es selber einrichten.

Dazu einfach den Parameter MOUNT_WAIT in der Datei /etc/default/autofs auf einen "vernünftigen" Wert setzen. Ich habe ihn auf 60 gesetzt, 30 würden aber auch problemlos funktionieren.

Alte Hardware verschenken ...

Anstelle von guten Vorsätzen oder anderen Dingen, die "man zum neuen Jahr so macht", möchte ich mit diesem Posting auf den neuen Dienst Hardware für alle hinweisen.

Bedingungslos gescheite Hardware für Alle!

Das Internet ist nicht nur ein Stück bequeme Technologie, es ist ein zentraler Bestandteil unseres Lebens. Es bietet jedem die Möglichkeit zur Teilhabe - erfordert dafür aber einen eigenen Computer. Nicht jeder kann sich ein eigenes Notebook oder ein eigenes Smartphone leisten, während bei anderen Vorgängermodelle unbenutzt im Schrank liegen. Warum damit nicht einander helfen? Wenn du einen Computer hast, der noch funktioniert, das du selbst nicht mehr benutzt und du bereit bist ihn kostenlos weiterzugeben oder gerade selbst dringend ein Gerät benötigst, melde dich einfach mit deinem Twitter-, Facebook-, Google- oder GitHub-Konto an, trag Geräte ein oder nehme mit einem Klick Kontakt mit einem Anbieter auf. Das ganze kostet nichts - Hardware für Alle ist keine Kleinanzeigenbörse, sondern eine Plattform, die Menschen dabei helfen soll, sich gegenseitig zu helfen.

Sobald ich unsere Netbooks gelöscht habe, werde ich sie auch dort einstellen.

Umlaute mit amerikanischer Tastatur ...

linux

Unter Gnome 3 (beispielsweise) kann man mit Hilfe des "Compose Keys" auch über eine amerikanische Tastatur Umlaute eingeben. Den "Compose Key" kann man via "System Settings / Region and Language / Layout / Options / Compose Key Position" festlegen. Ich habe dafür "Caps Lock" gewählt, da ich die Taste eh nie brauche.

Compose Key, danach " und a ergibt ä (analog Ä, ö, Ö, ü und Ü) und Compose Key, danach s und s ergibt ß.

TeX Live ...

Für meine Präsentationen, den Lebenslauf bei Bewerbungen, "Das Buch" und vielen anderen Schriftverkehr nutze ich schon seit längerer Zeit mit steigender Begeisterung LaTeX. Die Einarbeitungskurve ist etwas höher, dafür überzeugen die Resultate. Hier gibt es ein paar einführende Links: Teil 1 und Teil 2.

In vielen Linux-Distributionen ist TeX Live enthalten. Nachdem ich im Büro auf dem Arbeitsplatzrechner Windows benutzen muss und nur Cygwin zur Verfügung habe, dessen TeX Live unvollständig ist, bin ich dazu übergegangen, TeX Live direkt über das Internet zu installieren. Das install-tl-unx.tar.gz funktioniert sowohl unter Linux wie auch unter Cygwin.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich nicht mit Inkompatibilitäten herumärgern muss, weil naturgemäss die Distributionen nicht den gleichen Stand haben, den die "Erzeuger" direkt anbieten. Tatsächlich hatte ich im Rahmen des Buchprojektes schon damit zu kämpfen.

Die folgenden Zeilen in der .bashrc dürfen nach der Installation nicht fehlen (Achtung: bei einem 32bit-System sieht der Linux-Pfad etwas anders aus).

case "$(uname)" in
        "CYGWIN_NT-6.1")
                export PATH=${PATH}:/usr/local/texlive/2012/bin/i386-cygwin
                ;;
        "Linux")
                export PATH=${PATH}:/usr/local/texlive/2012/bin/x86_64-linux
                ;;
        *)
                echo "Dich kenne ich nicht, Dich fresse ich nicht."
esac

export MANPATH=${MANPATH}:/usr/local/texlive/2012/texmf/doc/man
export INFOPATH=${INFOPATH}:/usr/local/texlive/2012/texmf/doc/info

Aktualisieren lässt sich das so installierte TeX Live mit tlmgr update --all, die Manpage zu tlmgr erklärt noch mehr, beispielsweise gibt tlmgr gui eine grafische Oberfläche, wenn perl-tk installiert ist.

Stardust migriert ...

debian

Mein altes Notebook habe ich gestern auf Debian Wheezy migriert. Unser Gespräch mit Axel über Debian hat mir den Anstoss gegeben, es noch einmal zu versuchen.

Nachdem ich die Software, die ich immer als erstes installiere auf dem Gerät hatte, ging es weiter mit der Freischaltung der Repositories, die nicht im Standard aktiviert sind.

Die folgenden Befehle wurden alle als root ausgeführt.

cd /etc/apt/
sed 's/main/contrib/' sources.list > sources.list.d/contrib.list
sed 's/main/non-free/' sources.list > sources.list.d/non-free.list
aptitude update

Dabei habe ich gemerkt, dass sudo zwar installiert, aber nicht für meinen User aktiviert ist, daher das gleich mal erledigen und anschliessend dem root-User das Passwort "klauen".

adduser dirk sudo
passwd -d root

htop und iotop helfen häufig, wenn etwas nicht optimal läuft.

aptitude install htop
aptitude install iotop

Die WLAN-Karte war noch nicht aktiv, also schnell herausfinden, welche Karte verbaut ist und dann die entsprechende Firmware installieren.

lspci | grep -i net
aptitude search 4965
aptitude search ~d4965
aptitude show firmware-iwlwifi
aptitude install firmware-iwlwifi

Ab hier geht es als User weiter.

Habe die ssh-Keys vom USB-Stick geholt und in das Verzeichnis ~/.ssh "installiert".

Danach war die Kopie meines Haupt-Git-Repositories dran.

mkdir -p workspace/ddeimeke.git
rsync -Phae 'ssh -c arcfour256' drusus:workspace/ddeimeke.git/ workspace/ddeimeke.git/

Mit der Anleitung von mozilla.debian.net habe ich mir noch schnell den aktuellen Firefox Iceweasel installiert.

sudo vim /etc/apt/sources.list.d/iceweasel.list
sudo aptitude install -t experimental iceweasel

Weil ich neugierig bin, habe ich auch noch vnstat installiert.

sudo aptitude install vnstat

Mein Mailprogramm, Claws-Mail, darf nicht fehlen. Zuerst die Daten per rsync holen ...

mkdir ~/.claws-mail
rsync -Phae 'ssh -sarcfour256' drusus:.claws-mail/ .claws-mail/

... und dann alles installieren, was mit dem Programm zu tun hat ...

aptitude search claws-mail | awk '{print $2}' | xargs echo
sudo aptitude install claws-mail claws-mail-acpi-notifier claws-mail-address-keeper claws-mail-archiver-plugin claws-mail-attach-remover claws-mail-attach-warner claws-mail-bogofilter claws-mail-bsfilter-plugin claws-mail-clamd-plugin claws-mail-dbg claws-mail-doc claws-mail-extra-plugins claws-mail-extra-plugins-dbg claws-mail-fancy-plugin claws-mail-feeds-reader claws-mail-fetchinfo-plugin claws-mail-gdata-plugin claws-mail-html2-viewer claws-mail-i18n claws-mail-mailmbox-plugin claws-mail-multi-notifier claws-mail-newmail-plugin claws-mail-pdf-viewer claws-mail-perl-filter claws-mail-pgpcore claws-mail-pgpinline claws-mail-pgpmime claws-mail-plugins claws-mail-python-plugin claws-mail-smime-plugin claws-mail-spam-report claws-mail-spamassassin claws-mail-themes claws-mail-tnef-parser claws-mail-tools claws-mail-trayicon claws-mail-vcalendar-plugin libclaws-mail-dev

... und das deutsche Wörterbuch nicht vergessen.

sudo aptitude install aspell-de

Ach, ja, verschlüsseln möchte ich auch können:

scp -rp drusus:.gnupg .

So, jetzt noch Taskwarrior und das System ist arbeitsfähig.

Voraussetzungen schaffen.

sudo aptitude install build-essential cmake
sudo aptitude install uuid-dev curl

Taskwarrior kompilieren und installieren.

tar xzvf task-2.1.2.tar.gz
cd task-2.1.2/
cmake .
make
sudo make install

Daten kopieren.

scp -r drusus:.task .
ln -s .task/taskrc .taskrc

Done!

Das war es im Schnelldurchgang. Falls Ihr zu einem Schritt Fragen habt, fragt bitte nach.

Am Rande: In dem privaten Git-Repository finden sich noch einige Skripte, die mir das Leben leichter machen, die ich hier aber nicht einzeln aufführen möchte.

Mailinglisten für Taskwarrior ...

taskwarrior

Wie heute angekündigt haben wir auf mehrfachen Wunsch auch Mailinglisten zur Kommunikation angelegt. taskwarrior-user ist für den Support und die Beantwortung von Anfragen der Nutzer gedacht, die Mailingliste taskwarrior-dev für Entwickler und solche, die es werden wollen.

Viel Spass!

Wieder mit Debian?

debian

Schon lange schwirrt bei mir im Kopf herum, wieder zu einer Distribution mit Debian als Basis zu wechseln. Dazu habe ich mir SolusOS angeschaut, was mir richtig gut gefallen hat. Jetzt habe ich einen längeren Artikel von Ikey Doherty - SolusOS and Me - gelesen, in dem er beschreibt, in welche Richtung sich SolusOS entwickeln soll und das gefällt mir nicht mehr ganz so gut.

Mit Axel haben wir uns für die aktuelle DeimHart Episode - Debian als Client - einen sehr kompetenten Ansprechpartner eingeladen und ich konnte alle meine Fragen los werden.

Nach dem Podcast habe ich Wheezy in einer virtuellen Maschine installiert und erstaunlicherweise :-) tut es alles, was es soll und verursacht auch keinen Augenkrebs (Hallo Axel!). Damit steht einer Umstellung auf Debian nichts mehr im Weg. Beginnend mit dem "neuen Gebrauchten", der hoffentlich in den nächsten Tagen kommen wird, werde ich wieder Debian verwenden.

Es wird tatsächlich Debian stable werden, Wheezy installiere ich im Vorgriff darauf, dass es im nächsten Jahr stable wird. Die drei Programme, bei denen ich aktuelle Versionen möchte, werde ich problemlos im Netz finden, sonst kompiliere ich die eben selber.

Android-Client für Taskwarrior ...

taskwarrior

Sujeevan Vijayakumaran legt sich ziemlich ins Zeug, einen Taskwarrior-Client für Android zu entwickeln.

Erste Ergebnisse sind vorzeigbar, aber das Projekt ist nicht alleine durch eine Person stemmbar.

Wenn Ihr mithelfen könnt und wollt, meldet Euch bitte via GitHub oder auf der Mailingliste.

Danke!

Apropos, Sujeevan werde Ihr vermutlich schon einmal virtuell über den Weg gelaufen sein, er arbeitet unter anderen bei ubuntuusers.de und freiesMagazin mit.

vit ...

taskwarrior

vit ist eine Taskwarrior-Shell im Stil des Editors vi.

Die beiden Voraussetzungen Taskwarrior 2.1.2 und die Curses-Bibliotheken für Perl (libcurses-perl auf Debian basierten Linuxen) müssen installiert sein, dann geht es auch gleich los.

Aktuell ist die Version 0.5.

Doch Horde ...

Nichts ist so beständig wie die Änderung.

In diesem Artikel schrieb ich, dass sich die Verwaltung von Horde Groupware Webmail Edition für einen einzigen User nicht lohnt. Nun, ich habe mich geirrt. ;-) Nach drei Wochen Roundcube habe ich doch einige Features von Horde sehr vermisst. Allen voran die Filterung der E-Mails und das Adressbuch.

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