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Questhub.io ...

Eine ganz andere Art mit ToDo-Listen umzugehen, bietet Questhub.io. Mit Elementen aus Gamification soll der ewigen "Verschieberitis" Einhalt geboten werden. Man stellt seine Aufgaben auf die Webseite und bekommt Punkte, wenn man sie auch erledigt ;-)

Auf der About-Seite wird genauer beschrieben, was dahinter steckt.

Die vielleicht grösste Stärke von Questhub sind die Quests, das sind Aufgaben, die man (auch) gemeinschaftlich lösen kann und soll. Questhub entstand ursprünglich in der Perl-Community als "Play Perl" (was im Perl-Bereich weiterlebt) und war dazu gedacht, Aufgaben rund um Perl spielerisch zu erledigen.

Ich finde die Idee dahinter klasse, vor allem, wenn man sich einmal überlegt, wie viele unangenehme Aufgaben in einem Projekt erledigt werden müssen. Das ist die Möglichkeit, auch dafür "Ruhm und Ehre" einzuheimsen.

Momentan gibt es auf Questhub die Bereiche ("realms") Perl, Chaos, Code, Read, Meta, Fitness, Haskell, Testing, Japanese, Big Data, Python (Ru) und Lisp. Der Autor richtet auf Nachfrage weitere Bereiche ein.

Goodbye Gauges ...

So, ich habe jetzt eine Woche lang Gauges getestet. Tatsächlich habe ich aber nichts gefunden, was Piwik nicht auch kann. Daher werde ich nicht dorthin wechseln. Aber, was mir gut gefallen hat, war das Frontend und die Reports, beides gefiel mir besser als bei Piwik. Ich hatte den unbestätigten Eindruck, dass Gauges vielleicht besser mit High-Traffic-Sites zurecht kommt, aber bewiesen ist das nicht.

Gauges ...

GitHub ist für mich mittlerweile nahezu unverzichtbar geworden und ich überlege, wie ich die Macher unterstützen kann, so dass ich auch Nutzen davon habe. Ein Pay-Account bei GitHub bringt mir nichts, da ich selber Git-Repositories hosten kann und dafür GitHub nicht brauche (einzig das Ökosystem drumherum wäre interessant).

Momentan werfe ich einen Blick auf das Tool Gauges aus der gleichen Firma. Gauges ist ein Konkurrenzprodukt zu Google Analytics oder Piwik. Ich sehe noch nicht den zusätzlichen Nutzen, aber die nächsten sieben Tage kann ich ja gratis testen.

GitHub-Universum ...

Je länger ich mich mit Git und insbesondere mit GitHub beschäftige, je besser gefällt es mir. Und das liegt natürlich auch an den Produkten, aber viel mehr gefällt mir die Herangehensweise an Aufgaben und wie die Leute miteinander umgehen. Dass die Seiten - sowohl von Git wie auch von GitHub - ganz ansehnlich sind, schadet natürlich auch nicht.

Wenn Ihr Euch fragt, wie ich auf das Miteinander komme, schaut ich mal das Blog und die Artikel dort an. Wird Zeit, dass die mal hier in der Nähe einen Drinkup machen/

Im GitHub-Universum habe ich die folgenden Dienste entdeckt und würde mich freuen, wenn Ihr mir weitere nennt, solltet Ihr noch andere kennen.

  • GitHub Pages ist "so etwas wie" Webhosting.
  • Gauges ist ein kommerzieller Dienst, der Webstatistiken generiert.
  • Shop für Fanartikel
  • Gist ist eine Art Pastebin für Codeschnippsel, natürlich versionier- und abonnier- und klonbar.
  • Jobs ist die Stellenbörse.
  • Training kann man dort auch buchen.

Last not least möchte ich Speakerdeck erwähnen. Ich habe zwar auch einen Account bei Slideshare, aber als ich Speakerdeck entdeckt habe, hat mir das gleich deutlich besser gefallen. Bei Speakerdeck fehlt das ganze Brimborium und das Ganze ist (für mich) so gut umgesetzt, dass ich gleich alle meine Präsentationen zusammengesucht und dort hochgeladen habe.

Ich bin gespannt, was bei GitHub noch alles passieren wird.

Business Netzwerke?

Vielleicht kann mich einer von Euch einmal erhellen.

Welchen Nutzen haben Business Netzwerke wie Xing oder LinkedIn, wenn man gerade nicht auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung ist?

Was ich nachvollziehen kann, ist dass man den Werdegang aktueller und früherer Kollegen nachvollziehen kann und eventuell zu vielen interessanten Firmen einen Ansprechpartner hat, den man kennt. Begriffen. Dass man durch den Kontakt auch immer Zugriff auf die aktuelle Adresse hat, ist auch ein Plus. Ebenfalls begriffen.

Für Freiberufler ist ein solches Netzwerk natürlich eine willkommene Möglichkeit, sich darzustellen und seine Bereitschaft für neue Projekte zu signalisieren. Das ist aber auch nichts anderes als die Jobsuche bei "abhängig Beschäftigten".

Die Forenfunktionalität ist bei den beiden grossen Netzwerken sehr rudimentär vorhanden und sorgt - zumindest in meinem Bereich (Systemadministration und System Engineering) - nicht gerade für viel Unterhaltung oder für sinnvolle Diskussionen. Die finde ich eher auf Mailinglisten.

Als Werbeplattform für eigene Blogartikel oder eigene Webseiten sind andere soziale Netzwerke, für mich Google+, für andere vielleicht Facebook, deutlich besser geeignet, wenn ich mir mal die Statistik meiner Webseiten anschaue.

Interessanter sind vielleicht für den technischen sogar noch Stack Exchange (und der "Careers" genannte Ableger) oder GitHub.

Also, wenn Ihr Antworten oder Ideen habt, dann nur her damit.

(Links zu meinen Profilen finden sich in den Kontaktinformationen).

Twitter-Feeds ...

Ich bin bekennender Feedreader und nutze dafür Tiny Tiny RSS auf meinem root-Server. Ein Ärgernis war, dass Twitter nicht via Feeds verfolgbar ist, dafür gibt es aber glücklicherweise Abhilfe, wie ich beim Blogtrainer gesehen habe. Er zeigt die "versteckten Twitter-RSS-Feeds":

Silverlight? Echt jetzt?

Wir haben seit Ende letzten Jahres ein Pferd, es ist multiplattformfähig und heisst Java (ja, tatsächlich). Sie ist aus dem Tierschutz und bekommt gerade eine gute Kinderstube auf der Fohlenweide des Wauwilermoos. Bei Pferden macht "man" das so, ich habe davon keine Ahnung.

Als neugebackene Pferdebesitzer müssen wir das Tier auch bei Agate registrieren. Klar. Unsere Hunde mussten wir auch registrieren (hier heisst das ANIS) und das lief über den Tierarzt.

Ich halte von den Ämtern und Behörden in der Schweiz sehr viel. Ich bin noch nie unfreundlich behandelt worden, die auf den Ämtern arbeitenden Leuten waren immer sehr zuvorkommend. Was die sich aber hier erlaubt haben, schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht.

Das Portal Agate basiert auf Microsoft Silverlight und lässt sich auch nur über den Internet Explorer benutzen, Versuche mit der Silverlight-Portierung auf Linux namens Moonlight sind fehlgeschlagen. Entschuldigt die harten Worte, aber wer hat denen ins Hirn geschissen, welcher Entscheider hat da Mist gebaut? Für ein öffentliche Seite auf eine proprietäre Lösung zu setzen, bei der man nicht weiss, wie lange sie leben wird und die nicht von allen Rechnern ausgeführt werden kann, ist sehr grosser Schwachsinn. Ihr habt das Web nicht verstanden.

In den Fragen und Antworten heisst es lapidar:

Ich habe keinen Internetzugang. Wie kann ich mein Pferd registrieren?

Die Registrierung ist nur elektronisch auf www.agate.ch möglich. Führen Sie die Registrierung zusammen mit einem Verwandten oder Bekannten durch, welcher Internetzugang hat. Sie können auch jemanden beauftragen, die Registrierung für Sie vorzunehmen – etwa den Besitzer des Pensionsstalles.

Es gibt also noch nicht einmal einen Fallback über Papier oder persönliche Vorstellung beim Amt.

Das ist echt grosser Mist.

Übrigens ist das auch der Grund, weshalb ich gerade auf der Suche nach einer Windows 7 ultimate Lizenz bin, die darf auch in bis zu vier virtuellen Maschinen eingesetzt werden.

Nachtrag wegen Fehlinformation: Um vier virtuelle Windows-Instanzen verwenden zu können, braucht es eine VECD-Lizensierung, Erklärung hier. Ich habe das mit Ultimate und den vier Instanzen irgendwo falsch aufgeschnappt und bekomme das seit dem nicht mehr aus dem Kopf.

SAGE down?

In Diskussionen über System Administratoren und Level verweise ich häufig auf die Job Descriptions der SAGE (System Administrators Guild) und habe sie auch für unser Buch übersetzt. Die Seiten der SAGE scheinen nun aber schon seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar zu sein.

Jetzt habe ich eine Kopie hier gefunden, in meiner "Präsentation" über praktische Administration auf der Ubucon 2009 ist sie auch noch zu finden. Zu letzt war das in Junior? Senior? ein Thema.

Ich blogge das mal hier, damit ich den Link nicht verliere. Vermutlich interessiert das auch den Einen oder Anderen.

Goodbye Adminstories ...

Das habe ich völlig vergessen zu schreiben. Das Projekt Adminstories, das Ramon und ich eine Zeit lang betrieben haben, gibt es nicht mehr. Die Inhalte wurden von mir in ein DokuWiki migriert. Die Domain adminstories.de ging ohne Ablösesumme an Peer Heinlein, der diese jetzt als Weiterleitung auf das Admin Stories Blog benutzt, in dem Anekdoten aus dem Adminalltag gesammelt werden.

Viel Spass!

Goodbye Horde ...

Gerade eben ist Horde Groupware Webmail Edition 5.0.0 erschienen und ich frage mich, ob ich die Installation für einen einzigen User, nämlich mich, weiter betreiben soll. Die Antwort ist nein. Ich nutze von Horde nur die Filterung und den Rest irgendwie nicht. Daher lohnt es sich nicht den ganzen Rest mitzuschleppen. Das, was ich brauche, erledigt Roundcube genauso gut.

Danke für die gute Zeit. :-)

Die Filter-Blase ...

Die Filter-Blase ist eine etwas andere Art von Zensur, wobei Zensur definitiv das falsche Wort ist. Personalisierte Suchmaschinen, wie beispielsweise Google, bereiten Suchergebnisse so auf, dass sie zum bisherigen Suchverhalten passen. Das führt dazu, dass Suchergebnisse, die "weiter hinten" in den Suchergebnissen erscheinen, nicht wahrgenommen werden. Dahinter steckt keine böse Absicht sondern die Vermutung, dass Menschen die gleiche Art von Suchergebnissen bevorzugen.

Suche ich nach "Pizza" und der Suchmaschine ist bekannt, dass ich in einem bestimmten Ort wohne, besteht die hohe Möglichkeit, dass Pizzerien in der direkten Umgebung gelistet werden. Ein Koch, der häufig nach Rezepten sucht, wird vielleicht eher Rezepte finden, wenn er etwas eingibt, das wie eine Zutat oder ein Rezeptname aussieht.

Das ist Segen und Fluch zugleich, wie man sich leicht vorstellen kann. Ein interessanter Nebeneffekt ist, dass SEO (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung) vielleicht doch anders funktioniert als viele Firmen denken.

Ich benutze schon seit einiger Zeit auch aus dem genannten Grund DuckDuckGo als Suchmaschine. Die Macher von DuckDuckGo haben einen illustrierten Beitrag namens Escape your search engine Filter Bubble (Entfliehe der Filterblase Deiner Suchmaschine) und dieses Video gemacht.

There are no "regular results" on Google anymore. from DuckDuckGo on Vimeo.

Hier noch der Ted Talk von Eli Pariser: Beware online "filter bubbles". Danke für den Link Markus.

PDF-Extension für Firefox ...

Sehr schön. Es war lange angekündigt und jetzt ist sie endlich da, die PDF-Extension für Firefox. Damit lassen sich PDF-Dateien direkt im Browser betrachten, ohne, dass beispielsweise der Adobe Reader installiert sein muss.

Die Erweiterung ist ein "Abfallprodukt" des Github-Projektes pdf.js, das PDF-Dateien mit HTML5 und Javascript anzeigt.

geekli.st ...

Christian hat mich auf geekli.st hingewiesen und ich finde die Idee gar nicht schlecht. Wenn ich das richtig verstehe, soll sich das soziale Netzwerk dadurch von anderen abheben, dass Leute ihr Profil durch "geekige Dinge" betanken sollen.

Es ist nett gemacht, vielleicht lohnt sich für Euch ein Blick.

Warum den statischen Seitencompiler?

Per Mail bin ich gefragt worden, wofür man so etwas brauchen kann. Darauf gibt es - in meinem Fall - zwei Antworten.

Zum Einen sitze ich derzeit täglich rund viereinhalb Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln mit sehr begrenztem Zugang zum Internet. Aus diesem Grund wäre es prima, eine Lösung zu haben, mit der ich offline arbeiten kann, um dann - beim nächsten Mal mit Netz - die Änderungen hochladen zu können.

Zum Anderen verursachen statische Seiten wesentlich weniger Last auf dem Webserver, wenn es hohe Zugriffszahlen gibt. Davon, dass sie auch noch sicherer sind als dynamisch generierte Seiten mal ganz zu schweigen.

Compiler für statische Seiten ...

"Eigentlich" habe ich gedacht, dass ich ein Wiki suche, aber das ist nicht ganz richtig. Bei Wikis kam die verständliche Empfehlung, die Wikimatrix zu Rate zu ziehen, aber da habe ich bereits meine Favoriten: Für Projekte nutze ich Trac, bei kleineren Wikis ist DokuWiki mein Favorit und bei grossen Geschichten MediaWiki.

Ich suche einen Compiler für statische Seiten mit einer vernünftigen Syntax. Dazu hole ich mal weiter aus. Die Seiten der Adminstories enthalten viele wertvolle Informationen, die ich nicht wegwerfen möchte. Da das Projekt leider gestorben ist und ich mit einer Adresse in der Schweiz keine deutsche Domain "halten" darf, soll das ganze in etwas anderes überführt werden.

Die Idee von mir ist jetzt, dass ich die Inhalte in ein Git-Repository packe. Sobald ich einen "Push" ausführe, werden die Seiten in html übersetzt, es gibt Syntax-Highlighting und Links werden so konvertiert, dass sie funktionieren. Klar, ich kann auch alles selber in html tippen und dann einfach in ein Verzeichnis auf den Webserver packen, aber das Gefällt mir nicht.

Habt Ihr eine Idee?

Seitenbeschreibungssprache sollte etwas Markdown-ähnliches sein, der "Compiler" bitte nicht in Ruby, Perl oder Python würde ich bevorzugen und die Seiten sollten kein Framework benötigen, sondern einfaches html sein, so dass man das Ganze auch problemlos zum Download anbieten kann.