Skip to content

Welche "Sozialen Netze" nutzt Ihr?

Aus purer Neugierde:

Welche "Sozialen Netze" nutzt Ihr und wie häufig nutzt Ihr sie?

Ich habe unter Kontakt einmal eine Auflistung versucht und scheitere daran, sie aktuell zu halten.

Hier Liste ich mal die Dienste auf, die ich nutze. Die Reihenfolge entspricht der "gefühlten" Häufigkeit der Nutzung:

Google+

Twitter

GNU Social

Facebook

Instagram

LinkedIn

Xing

Ankündigungen neuer Blogartikel landen automatisch bei Twitter, LinkedIn und Xing; manuell sende ich sie an Google+ und GNU Social.

Wenn ich mal Bilder poste, dann bei Instagram mit automatischer Weiterleitung an Twitter und Facebook.

Wie sieht das bei Euch aus?

Und, was mich auch interessieren würde, ist, ob Ihr die gleichen Inhalte in alle Netzwerke postet.

DigitalOcean ...

Ich habe schon viel von DigitalOcean gehört, unter anderem - aber nicht ausschliesslich - im sehr hörenswerten Podcast Gitminutes.

Nachdem ich jetzt gelesen habe, dass die Firma ein Rechenzentrum in Frankfurt eröffnet, denke ich, dass ich mir das einmal anschauen könnte.

Deployment einer virtuellen Maschine in 55 Sekunden, alles auf SSD-Speicher klingt wirklich interessant. So schnelle klicke ich mir selbst zu Hause keine extern erreichbare virtuelle Maschine zusammen.

Abgerechnet wird im Stundentakt der Existenz der virtuellen Maschine, das bedeutet, auch ausgeschaltete Maschinen kosten Geld. Man kann aber einen Snapshot erstellen, diesen sichern und die virtuelle Maschine dann löschen, damit entstehen keine weiteren Kosten.

Mich reizt die API und die Möglichkeit "mal schnell" eine virtuelle Maschine zu erzeugen, eine Arbeit durchzuführen (beispielsweise ein Repack von grossen Git-Repositories, einen OpenVPN-Server) und sie danach wieder zu zu löschen. Das alles geht automatisiert, ich muss nur noch herausfinden, wie.

Über diesen Refcode bekommt Ihr 10 USD zum Spielen (solltet Ihr jemals mehr als 25 USD Umsatz machen, würde ich auch 25 USD gut geschrieben bekommen). Da auf Stundenbasis abgerechnet wird, kommt man schon mit 10 USD relativ weit, die kleinste Maschine (512 MB Memory, 1 Core Processor, 20 GB SSD Disk, 1 TB Transfer) kann damit zwei Monate laufen und die grösste Maschine (64 GB Memory, 20 Core Processor, 640 GB SSD Disk, 9 TB Transfer) immerhin noch 10.5 Stunden.

Blogparade Webspace-Inventar ...

An Blogparaden habe ich ja schon hundert Jahre nicht mehr teilgenommen. Ein Grund mehr, es mal wieder zu tun.

Christoph fragte: Was ist auf deinem Webspace installiert?

Zuerst einmal die sichtbaren Dienste:

Schon sehr lange kommt Serendipity als Blogsoftware zum Einsatz. Über die Vorzüge habe ich schon viel geschrieben. Das möchte ich hier nicht ausrollen.

Piwik sorgt für die Nutzerstatistik.

Wenn einmal ein Wiki gebraucht wird, hilft DokuWiki.

Yourls ist ein URL-Verkürzungsdienst, mit dem ich beispielsweise d5e.org/technik auf eine statische Seite hier im Blog umleite.

Intern oder auf Einladung:

Tiny Tiny RSS ist mein Feedreader, auch darüber habe ich hier schon einiges geschrieben.

Mit Kanboard plane ich private Projekte. Das Tool ist gut und die Aussage des Programmierers "No fancy technologies, we don't care about the last hipster framework" finde ich auch klasse. Minimalistisch, schnell und gut (steht nicht im Weg).

Den "Datenspeicherdienst" ownCloud muss ich auch nicht weiter erklären, oder.

Roundcube ist mein Webmailer.

Auf dem Serendipity-Treffen habe ich mich von Adminer überzeugen lassen. Das Ding ist rasend schnell und nicht nur für MySQL / MariaDB geeignet.

Für Show your Places hätte ich gerne eine aktuellere Alternative. Hiermit kann man Karten auf OpenStreetMap-Basis erstellen.

Ausgemustert, nicht aufgrund mangelnder Qualität, sondern, weil ich sie nicht mehr benötige:

Trac, Projekttool mit Wiki, Quellcode-Browser und Ticket-System.

Etherpad Lite, kollaborativer Editor.

Sticky Notes als Pastebin.

Firtz, Podcast-Publishing.

phpMyAdmin, Datenbankverwaltungstool.

Horde Groupware Webmail Edition, Mail, Kalender und mehr.

Kein Jabber mehr ...

Es ist bereits aufgefallen, dass ich den Jabber-Server bei der Migration nicht mitmigriert habe.

Die Gründe dafür sind relativ leicht zu erraten. Ich habe Jabber nicht mehr benutzt. Tatsächlich habe ich den Jabber-Client letztes Jahr vielleicht zwei Mal gestartet. Das ist mir bei einer weiter zurückliegenden Migration bereits aufgefallen und jetzt ist halt Schluss.

Zu Instant Messaging gibt es mittlerweile auch gute Alternativen, man kann mich über die folgenden Kanäle erreichen, wenn es denn wirklich "instant" sein muss:

Und, wenn es wirklich mal sein muss, kann ich mir gerne auch einen Jabber-Account besorgen.

Nachtrag: WhatsApp bitte nur als allerletzten Notnagel verwenden, ich nutze das nur, um an Absprachen in unserem Reitstall teilnehmen zu können.

Poodle ...

Es gibt nicht weniger Sicherheitslücken als früher, sie erreichen nur einen grösseren Anwenderkreis.

Die neueste Lücke betrifft die Version 3 von SSL und nennt sich Poodle. Ich zitiere einmal aus dem verlinkten Wikipedia-Artikel:

Mozilla Firefox deaktiviert ab Version 34 SSL 3. In älteren Versionen muss unter about:config der Wert security.tls.version.min auf 1 gesetzt werden.

In Google Chrome und Chromium wird SSL 3 manuell auf der Kommandozeile mit dem Parameter -ssl-version-min=tls1 abgeschaltet.

Im Internet Explorer muss unter "Internetoptionen" > "Erweitert" > "Sicherheit" der Haken bei "SSL 3 verwenden" entfernt werden. Lediglich der ursprünglich mit Windows XP ausgelieferte Browser Internet Explorer 6 unterstützt das nachfolgende TLS 1.0 noch nicht.

Meiner Erinnerung nach war das schon länger bekannt, es kocht gerade nur wieder einmal hoch.

Ello ...

Über Volker Weber habe ich von Ello erfahren und ich bin - gelinde gesagt - begeistert. Diese Beschränkung auf das absolute Minimum macht einfach Spass. Ganz grossartig. Vor allem auch der Verzicht auf Werbung macht sich gut.

https://ello.co/ddeimeke

In der Feature-Liste finden sich unter "Coming soon" ein paar Punkte, die das (Podcaster-)Herz höher schlagen lassen, zum Beispiel:

  • Multimedia commenting
  • Audio integration (Soundcloud)
  • Auto-push posts to other networks
  • iOS & Android mobile apps

Ein paar Einladungen habe ich noch über, wer eine haben möchte, sollte mit seiner echten E-Mail-Adresse hier im Blog kommentieren. Die verbleibenden Einladungen gehen in der Reihenfolge des Eingangs raus und bitte nicht drängeln.

Ich bin sehr gespannt, was aus diesem Versuch wird.

Questhub.io ...

Eine ganz andere Art mit ToDo-Listen umzugehen, bietet Questhub.io. Mit Elementen aus Gamification soll der ewigen "Verschieberitis" Einhalt geboten werden. Man stellt seine Aufgaben auf die Webseite und bekommt Punkte, wenn man sie auch erledigt ;-)

Auf der About-Seite wird genauer beschrieben, was dahinter steckt.

Die vielleicht grösste Stärke von Questhub sind die Quests, das sind Aufgaben, die man (auch) gemeinschaftlich lösen kann und soll. Questhub entstand ursprünglich in der Perl-Community als "Play Perl" (was im Perl-Bereich weiterlebt) und war dazu gedacht, Aufgaben rund um Perl spielerisch zu erledigen.

Ich finde die Idee dahinter klasse, vor allem, wenn man sich einmal überlegt, wie viele unangenehme Aufgaben in einem Projekt erledigt werden müssen. Das ist die Möglichkeit, auch dafür "Ruhm und Ehre" einzuheimsen.

Momentan gibt es auf Questhub die Bereiche ("realms") Perl, Chaos, Code, Read, Meta, Fitness, Haskell, Testing, Japanese, Big Data, Python (Ru) und Lisp. Der Autor richtet auf Nachfrage weitere Bereiche ein.

Goodbye Gauges ...

So, ich habe jetzt eine Woche lang Gauges getestet. Tatsächlich habe ich aber nichts gefunden, was Piwik nicht auch kann. Daher werde ich nicht dorthin wechseln. Aber, was mir gut gefallen hat, war das Frontend und die Reports, beides gefiel mir besser als bei Piwik. Ich hatte den unbestätigten Eindruck, dass Gauges vielleicht besser mit High-Traffic-Sites zurecht kommt, aber bewiesen ist das nicht.

Gauges ...

GitHub ist für mich mittlerweile nahezu unverzichtbar geworden und ich überlege, wie ich die Macher unterstützen kann, so dass ich auch Nutzen davon habe. Ein Pay-Account bei GitHub bringt mir nichts, da ich selber Git-Repositories hosten kann und dafür GitHub nicht brauche (einzig das Ökosystem drumherum wäre interessant).

Momentan werfe ich einen Blick auf das Tool Gauges aus der gleichen Firma. Gauges ist ein Konkurrenzprodukt zu Google Analytics oder Piwik. Ich sehe noch nicht den zusätzlichen Nutzen, aber die nächsten sieben Tage kann ich ja gratis testen.

GitHub-Universum ...

Je länger ich mich mit Git und insbesondere mit GitHub beschäftige, je besser gefällt es mir. Und das liegt natürlich auch an den Produkten, aber viel mehr gefällt mir die Herangehensweise an Aufgaben und wie die Leute miteinander umgehen. Dass die Seiten - sowohl von Git wie auch von GitHub - ganz ansehnlich sind, schadet natürlich auch nicht.

Wenn Ihr Euch fragt, wie ich auf das Miteinander komme, schaut ich mal das Blog und die Artikel dort an. Wird Zeit, dass die mal hier in der Nähe einen Drinkup machen/

Im GitHub-Universum habe ich die folgenden Dienste entdeckt und würde mich freuen, wenn Ihr mir weitere nennt, solltet Ihr noch andere kennen.

  • GitHub Pages ist "so etwas wie" Webhosting.
  • Gauges ist ein kommerzieller Dienst, der Webstatistiken generiert.
  • Shop für Fanartikel
  • Gist ist eine Art Pastebin für Codeschnippsel, natürlich versionier- und abonnier- und klonbar.
  • Jobs ist die Stellenbörse.
  • Training kann man dort auch buchen.

Last not least möchte ich Speakerdeck erwähnen. Ich habe zwar auch einen Account bei Slideshare, aber als ich Speakerdeck entdeckt habe, hat mir das gleich deutlich besser gefallen. Bei Speakerdeck fehlt das ganze Brimborium und das Ganze ist (für mich) so gut umgesetzt, dass ich gleich alle meine Präsentationen zusammengesucht und dort hochgeladen habe.

Ich bin gespannt, was bei GitHub noch alles passieren wird.

Business Netzwerke?

Vielleicht kann mich einer von Euch einmal erhellen.

Welchen Nutzen haben Business Netzwerke wie Xing oder LinkedIn, wenn man gerade nicht auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung ist?

Was ich nachvollziehen kann, ist dass man den Werdegang aktueller und früherer Kollegen nachvollziehen kann und eventuell zu vielen interessanten Firmen einen Ansprechpartner hat, den man kennt. Begriffen. Dass man durch den Kontakt auch immer Zugriff auf die aktuelle Adresse hat, ist auch ein Plus. Ebenfalls begriffen.

Für Freiberufler ist ein solches Netzwerk natürlich eine willkommene Möglichkeit, sich darzustellen und seine Bereitschaft für neue Projekte zu signalisieren. Das ist aber auch nichts anderes als die Jobsuche bei "abhängig Beschäftigten".

Die Forenfunktionalität ist bei den beiden grossen Netzwerken sehr rudimentär vorhanden und sorgt - zumindest in meinem Bereich (Systemadministration und System Engineering) - nicht gerade für viel Unterhaltung oder für sinnvolle Diskussionen. Die finde ich eher auf Mailinglisten.

Als Werbeplattform für eigene Blogartikel oder eigene Webseiten sind andere soziale Netzwerke, für mich Google+, für andere vielleicht Facebook, deutlich besser geeignet, wenn ich mir mal die Statistik meiner Webseiten anschaue.

Interessanter sind vielleicht für den technischen sogar noch Stack Exchange (und der "Careers" genannte Ableger) oder GitHub.

Also, wenn Ihr Antworten oder Ideen habt, dann nur her damit.

(Links zu meinen Profilen finden sich in den Kontaktinformationen).

Twitter-Feeds ...

Ich bin bekennender Feedreader und nutze dafür Tiny Tiny RSS auf meinem root-Server. Ein Ärgernis war, dass Twitter nicht via Feeds verfolgbar ist, dafür gibt es aber glücklicherweise Abhilfe, wie ich beim Blogtrainer gesehen habe. Er zeigt die "versteckten Twitter-RSS-Feeds":

Silverlight? Echt jetzt?

Wir haben seit Ende letzten Jahres ein Pferd, es ist multiplattformfähig und heisst Java (ja, tatsächlich). Sie ist aus dem Tierschutz und bekommt gerade eine gute Kinderstube auf der Fohlenweide des Wauwilermoos. Bei Pferden macht "man" das so, ich habe davon keine Ahnung.

Als neugebackene Pferdebesitzer müssen wir das Tier auch bei Agate registrieren. Klar. Unsere Hunde mussten wir auch registrieren (hier heisst das ANIS) und das lief über den Tierarzt.

Ich halte von den Ämtern und Behörden in der Schweiz sehr viel. Ich bin noch nie unfreundlich behandelt worden, die auf den Ämtern arbeitenden Leuten waren immer sehr zuvorkommend. Was die sich aber hier erlaubt haben, schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht.

Das Portal Agate basiert auf Microsoft Silverlight und lässt sich auch nur über den Internet Explorer benutzen, Versuche mit der Silverlight-Portierung auf Linux namens Moonlight sind fehlgeschlagen. Entschuldigt die harten Worte, aber wer hat denen ins Hirn geschissen, welcher Entscheider hat da Mist gebaut? Für ein öffentliche Seite auf eine proprietäre Lösung zu setzen, bei der man nicht weiss, wie lange sie leben wird und die nicht von allen Rechnern ausgeführt werden kann, ist sehr grosser Schwachsinn. Ihr habt das Web nicht verstanden.

In den Fragen und Antworten heisst es lapidar:

Ich habe keinen Internetzugang. Wie kann ich mein Pferd registrieren?

Die Registrierung ist nur elektronisch auf www.agate.ch möglich. Führen Sie die Registrierung zusammen mit einem Verwandten oder Bekannten durch, welcher Internetzugang hat. Sie können auch jemanden beauftragen, die Registrierung für Sie vorzunehmen – etwa den Besitzer des Pensionsstalles.

Es gibt also noch nicht einmal einen Fallback über Papier oder persönliche Vorstellung beim Amt.

Das ist echt grosser Mist.

Übrigens ist das auch der Grund, weshalb ich gerade auf der Suche nach einer Windows 7 ultimate Lizenz bin, die darf auch in bis zu vier virtuellen Maschinen eingesetzt werden.

Nachtrag wegen Fehlinformation: Um vier virtuelle Windows-Instanzen verwenden zu können, braucht es eine VECD-Lizensierung, Erklärung hier. Ich habe das mit Ultimate und den vier Instanzen irgendwo falsch aufgeschnappt und bekomme das seit dem nicht mehr aus dem Kopf.

SAGE down?

In Diskussionen über System Administratoren und Level verweise ich häufig auf die Job Descriptions der SAGE (System Administrators Guild) und habe sie auch für unser Buch übersetzt. Die Seiten der SAGE scheinen nun aber schon seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar zu sein.

Jetzt habe ich eine Kopie hier gefunden, in meiner "Präsentation" über praktische Administration auf der Ubucon 2009 ist sie auch noch zu finden. Zu letzt war das in Junior? Senior? ein Thema.

Ich blogge das mal hier, damit ich den Link nicht verliere. Vermutlich interessiert das auch den Einen oder Anderen.

Goodbye Adminstories ...

Das habe ich völlig vergessen zu schreiben. Das Projekt Adminstories, das Ramon und ich eine Zeit lang betrieben haben, gibt es nicht mehr. Die Inhalte wurden von mir in ein DokuWiki migriert. Die Domain adminstories.de ging ohne Ablösesumme an Peer Heinlein, der diese jetzt als Weiterleitung auf das Admin Stories Blog benutzt, in dem Anekdoten aus dem Adminalltag gesammelt werden.

Viel Spass!