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BlogWochen 2026

Worum es geht

Am heutigen 15. September beginnen die BlogWochen 2026. Bis zum 15. Dezember laden fünf Themen dazu ein, wieder öfter zu bloggen – ohne Verpflichtung, ohne Wettbewerb und im eigenen Tempo. Ein Beitrag genügt, fünf sind auch willkommen, und keiner ist ebenfalls in Ordnung.

Wer dahintersteckt

Die BlogWochen 2026 sind eine Aktion von:

Wir haben das Feedback aus dem letzten Jahr ernst genommen und starten jetzt mit weniger Themen und mehr Zeit.

Wie du mitmachst

Du kannst dir eines oder mehrere Themen aussuchen und dazu einen oder mehrere Artikel schreiben. Wann du deine Beiträge veröffentlichst und in welcher Reihenfolge, entscheidest du selbst.

Wenn du einen Artikel beisteuerst, sind wir dankbar für eine kurze Nachricht an Benedikt, Robert oder mich. Bitte nutze dazu die oben verlinkten Blogs als Quelle für die Kontaktdaten oder hinterlasse mir hier einen Kommentar. Erwähne die BlogWochen 2026 und/oder den Hashtag #BlogWochen2026.

Die fünf Themen

Hier kommen die Themen, die wir uns überlegt haben:

Ein Blog, das nur wenige kennen

Es gibt unzählige grossartige Blogs, die kaum jemand kennt. Stell uns eines davon vor. Vielleicht entsteht daraus eine neue Lieblingslektüre – und wenn du magst, kannst du deine Empfehlung auch als "Stöckchen" weiterreichen.

Ein Bericht aus meiner Umgebung

Zeig uns einen Ort, der dir wichtig ist. Das kann deine Nachbarschaft, dein Dorf, ein Lieblingsplatz oder eine ganz andere Ecke deiner Umgebung sein. Wenn du magst, ergänze deinen Beitrag mit Fotos.

Ein Bloginterview

Führe ein Gespräch mit einer anderen Person, die bloggt. Ob ihr über den Blog, ein gemeinsames Interessengebiet oder ein ganz anderes Thema sprecht, entscheidet ihr selbst. Vielleicht interviewt ihr euch sogar gegenseitig.

Ein Mensch oder ein Projekt, das mehr Aufmerksamkeit verdient

Wen oder was möchtest du heute einmal bewusst ins Rampenlicht stellen? Das kann ein Mensch, ein Verein, ein Projekt, eine Initiative oder etwas ganz anderes sein. Erzähle uns, warum dir dieser Mensch oder dieses Projekt am Herzen liegt und warum mehr Menschen davon erfahren sollten.

Wir scheitern jedes Jahr ein wenig anders

Scheitern gehört zum Leben – manchmal leise, manchmal laut, manchmal mit einem Lächeln. Wie du das Thema interpretierst und worüber du schreiben möchtest, bleibt ganz dir überlassen.

Überraschungsinterview

Du hast Lust, eine andere bloggende Person kennenzulernen? Dann kannst du dich bis zum 30. Oktober 2026 für unser Überraschungsinterview anmelden (Kontakt wie oben).

Mit deiner Anmeldung erklärst du dich bereit, eine andere bloggende Person zu interviewen und auch selbst interviewt zu werden. Wir sammeln alle Anmeldungen und bringen die Teilnehmenden Anfang November zu Interviewpaaren zusammen. Anschliessend schicken wir euch gegenseitig die Kontaktdaten.

Alles Weitere gestaltet ihr selbst: Wann und wie ihr miteinander Kontakt aufnehmt, welche Themen ihr besprecht und in welcher Form ihr das Interview veröffentlicht, entscheidet ihr gemeinsam.

Vielleicht entstehen daraus gute Gespräche, neue Bekanntschaften oder sogar längerfristige Blogkontakte. Und wenn ihr merkt, dass ein Interview doch nicht zustande kommt, ist auch das völlig in Ordnung.

Blogkommentiertag am 13. November

Genau genommen ist jeder Tag ein Blogkommentiertag. Am 13. November 2026 wollen wir bewusst einmal darauf achten – der Termin orientiert sich am World Kindness Day.

Ein Kommentar ist oft mehr als nur eine Rückmeldung. Er kann ein kleines Dankeschön an Bloggende sein und zeigen, dass ihre Beiträge gelesen werden.

Abschlusstreffen am 15. Dezember

Zum Abschluss der BlogWochen laden wir am 15. Dezember 2026 um 18:00 Uhr alle Interessierten zu einem gemeinsamen Online-Treffen ein.

Wir möchten die vergangenen drei Monate Revue passieren lassen, über unsere Erfahrungen sprechen und uns darüber austauschen, was gut funktioniert hat und welche Ideen wir vielleicht für zukünftige BlogWochen mitnehmen.

Die genauen Informationen zur Teilnahme veröffentlichen wir rechtzeitig.

Linksammlung und Zwischenberichte

Alle Beiträge, die uns gemeldet werden, sammeln wir in einer gemeinsamen Linksammlung. So kannst du die Beiträge der anderen Teilnehmenden entdecken und vielleicht auch neue Blogs kennenlernen.

Etwa alle 14 Tage erscheint bei Robert ein Zwischenbericht. Dort findest du eine Auswahl der bisher erschienenen Beiträge, Neuigkeiten rund um die BlogWochen und den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen.

Hashtags

Wer über die BlogWochen 2026 schreibt oder Beiträge dazu im Fediverse veröffentlicht, kann gerne den gemeinsamen Hashtag #BlogWochen2026 verwenden. So lassen sich Artikel und Postings leichter finden und miteinander verknüpfen.

Für den Blogkommentiertag nutzen wir #BlogCommentingDay.

Termine im Überblick

  • 15. September – Start der BlogWochen
  • 30. Oktober – Anmeldeschluss für das Überraschungsinterview
  • Anfang November – wir bilden die Interviewpaare
  • 13. November – Blogkommentiertag
  • 15. Dezember – Abschlusstreffen um 18:00 Uhr, Ende der BlogWochen

Zum Schluss

Wir freuen uns auf das, was in den nächsten drei Monaten entsteht. Schreib, wann es dir passt, worüber du magst und so viel oder so wenig du möchtest – wir lesen mit.

Unhook YouTube

Unhook YouTube ist eine Erweiterung für die Browser Chrome, Edge oder Firefox, die YouTube auf das wesentliche reduziert. Das wirklich Schöne ist, dass die Erweiterung auch mit Firefox Mobile und der mobilen YouTube-Webseite funktioniert. Sie benutzt Google Analytics, um die Nutzung zu analysieren.

Unhook YouTube ist eine Browser-Erweiterung, die YouTube von ablenkenden und auf weiteres Anschauen ausgelegten Elementen bereinigt. Die einzelnen Funktionen lassen sich über das Erweiterungsmenü separat ein- und ausschalten; Änderungen werden normalerweise sofort angewendet.

Momentan gibt es die folgenden Funktionen:

  • Startseiten-Feed ausblenden
  • Sidebar und verwandte Videos ausblenden
  • Shorts ausblenden
  • Kommentare ausblenden
  • Endscreen-Empfehlungen entfernen
  • Autoplay deaktivieren
  • Empfehlungen in Suchergebnissen reduzieren
  • Explore, Trending und weitere YouTube-Bereiche ausblenden
  • Abo-Feed ausblenden oder umleiten
  • Live-Chat ausblenden
  • Playlist- und Mix-Vorschläge ausblenden

Damit wird Doom-Scrolling in YouTube nicht unterbunden, aber zumindest erschwert.

DNS-Server wechseln

Warum sollte man überhaupt die DNS-Server wechseln? Reichen nicht die des Internet-Providers?

Meiner Meinung nach gibt es drei Gründe, einen Wechsel in Betracht zu ziehen.

  1. Verbesserte Privatsphäre
    • Einige DNS-Server protokollieren Suchanfragen und nutzen diese Daten kommerziell.
    • Anbieter mit einer strikten No-Log-Policy respektieren die Privatsphäre der Nutzer und speichern keine Daten über deren Aktivitäten.
  2. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen
    • Einige alternative DNS-Dienste bieten Schutz vor Malware und Phishing, indem sie den Zugriff auf bekannte bösartige Domains blockieren.
    • Darüber kann auch ein Teil der Werbung blockiert werden.
    • Sicherheitsorientierte DNS-Server können auch Inhalte filtern, um den Zugriff auf jugendgefährdende Inhalte zu verhindern.
  3. Umgehung von DNS-Sperren
    • In einigen Netzwerken oder Ländern können bestimmte Webseiten auf DNS-Ebene gesperrt sein.
    • Durch den Wechsel zu einem anderen DNS-Server können solche Sperren oft umgangen werden, was den Zugang zu gesperrten Inhalten ermöglicht.

Welchen DNS-Server sollte man nun wählen?

Ich verlasse mich dabei auf Empfehlungen vom Sicherheitsberater Mike Kuketz aus seiner Empfehlungsecke.

Zuerst habe ich die DNS-Server von Mullvad genutzt, was sehr gut funktioniert hat, aber aufgrund von dubiosen Aktivitäten eines Geschäftsführers bin ich davon wieder weg. Dann habe ich eine Zeit lang Quad9 benutzt, habe aber damit einige Aussetzer erlebt. Das war anstrengend. Jetzt bin ich auf dnsforge.de gewechselt und habe seitdem keine Aussetzer. Es funktioniert. Einfach.

Achtung: Manche öffentlichen WLANs erlauben keine eigenen DNS-Server (warum nur?).

Mit Ausnahme von Android habe ich nicht das komplette Betriebssystem auf den DNS-Server umgestellt, sondern nur Firefox, Ungoogled Chromium und Thunderbird.

Dazu einfach in den Einstellungen nach DNS suchen und den passenden Server einstellen.

Bei mir:

  • DNS-Server: dnsforge.de
  • DNS über HTTPS: https://dnsforge.de/dns-query
  • Alle weiteren Einstellungen und Möglichkeiten: DNSforge

vutuv

Vutuv ist ein alternatives, auf Open-Source-Software (MIT-Lizenz) basierendes Business-Netzwerk.

Es versteht sich als Alternative zu LinkedIn oder Xing, aber ohne den Fokus auf Werbung.

Stefan, der Erfinder und Macher schreibt dazu Folgendes:

  • Prinzipiell ist vutuv ein Business-Netzwerk. Aber das ist mir zu eng gedacht. Wenn jemand vutuv nur zum Veröffentlichen und Lesen von Posts benutzen will, dann ist das genauso OK wie jemand, der nie etwas postet, sondern einfach nur seine Kontaktdaten abrufbar halten will.
  • Ein großer Unterschied von vutuv zu z.B. LinkedIn ist, das es nicht gated ist. Man benötigt keinen Account, um einen Mehrwert zu bekommen. Wenn Du meinen username/handle kennst, dann kannst Du Dir daraus die URL meines Profiles bauen und dort all die Informationen einsehen, die ich veröffentlichen möchte. Bei LinkedIn kannst Du nicht ohne LinkedIn-Account auf mein Profil. Du kannst auch nicht ohne weiteres die vCard mit meinen Daten downloaden.
  • Als weitere Besonderheit ist die Möglichkeit für Agenten mit vutuv optimal zu arbeiten. Mein Profile ist vutuv.de/wintermeyer und wenn ein Agent dieses Profil besucht, dann bekommt er den Inhalt als Markdown angezeigt. Siehe vutuv.de/wintermeyer.md (aber immer nur, wenn der User es freigeschaltet hat).
  • Die Daten werden in Deutschland gehostet. Auf echten Servern. Nicht in der Cloud. Es geht nichts and 3rd Party Dienste weiter. Keine 3rd Party Cookies.
  • Fediverse Anbindung. Überhaupt eine Offenheit für andere Dienste.
  • Post unterstützen Markdown. Fett. Kursiv. Durchgestrichen. Tabellen!
  • Es ist Open-Source (MIT). Das ist mir gar nicht mal so wichtig. Es ist für mich eher selbstverständlich. In der heutigen Zeit muss man keinen Code mehr verstecken.

Seit rund zehn Jahren habe ich einen Account in vutuv und durfte Stefan auf der FrOSCon 12 vor neun Jahren auch persönlich kennenlernen. Dort findet sich auch ein Vortrag von ihm mit einem Video auf media.ccc.de.

Ich möchte nicht verhehlen, dass ich sehr enttäuscht war, weil die Entwicklung für rund acht Jahre nahezu eingeschlafen ist, weil es keinen Sponsor gab. Um so erfreuter bin ich, dass ess wieder weitergeht und das mit Hochdampf und KI-Unterstützung. Stefan reagiert super schnell auf Feature Requests, ich durfte auch schon einige einbringen, die auch den Weg ins Produkt gefunden haben.

Anfänglich dachte ich, dass vutuv eine gute Heimat für meine "Open-Source-Geschichte" sein könnte, ich finde aber, dass vutuv mittlerweile wesentlich mehr ist. Es entwickelt sich zu einem echten Netzwerk, in dem man auch Postings veröffentlichen und via ActivityPub föderieren kann.

Wenn es Euch reizt, dann probiert es einfach aus und vernetzt Euch mit mir.

Hier im Blog finden sich einige Artikel, die unter anderem vutuv als Thema haben, Suche nach vutuv hier im Blog.

Blogwochen 2026

Die Blogwochen 2025 waren ein voller Erfolg. Robert, Benedikt und ich haben diskutiert und uns entschieden, dass wir eine kleinere Version auch gerne 2026 starten würden.

Die Blogwochen 2026 wollen wir vom 15. September bis zum 15. Dezember 2026 stattfinden lassen.

Den folgenden Text habe ich nahezu wortwörtlich von Robert übernommen.

  • Zu Beginn der BlogWochen geben wir einige Themen vor. Insgesamt werden es fünf Themen sein, die viele Möglichkeiten offenlassen. Sie drehen sich nicht nur um das Bloggen selbst.
  • Wer möchte, kann sich ein oder mehrere Themen aussuchen und dazu einen Artikel schreiben.
  • Es können auch mehrere Artikel zu einem Thema erscheinen.
  • Wann die Artikel veröffentlicht werden und in welcher Reihenfolge, spielt keine Rolle.
  • Wer einen Artikel geschrieben hat, schickt einem von uns dreien eine kurze Nachricht – zum Beispiel per E-Mail oder über das Fediverse. Der Artikel wird dann in unsere Linksammlung aufgenommen. Es braucht vorab keine Anmeldung.
  • Damit kommen wir einem Wunsch von mehreren Teilnehmenden der BlogWochen 2025 nach: weniger Themen, mehr Zeit und Entschleunigung – und damit weniger selbst gemachter Druck.

Wir haben uns einen Tag gesucht, an dem wir uns auf das Kommentieren in Blogs konzentrieren wollen. Wir nennen ihn Blogkommentiertag und es wird der 13. November 2026 sein.

2025 haben wir das angedacht, jetzt in 2026 werden wir es dann auch durchführen: Das Online-Treffen. Es wird am 15. Dezember 2026 um 18:00 Uhr stattfinden. Den Dienst werden wir noch nennen, inhaltlich geht es um einen Rückblick auf die Blogwochen 2026.

Ihr seid herzlich eingeladen, mitzumachen oder anderen von dieser Aktion zu erzählen. Hashtag ist "#BlogWochen2026".

Serendipity 2.6.0

serendipity Das "beste Blog der Welt" hat gerade die Version 2.6.0 veröffentlicht.

Danke an alle Mitwirkenden.

Ich habe alle von mir betriebenen Blogs, inklusive meinem eigenen, auf die neue Version aktualisiert. Die Umstellung funktionierte – wie gewohnt – problemlos. Dirks Logbuch läuft seit dem Start in 2005 mit der gleichen Software, hat reichlich Aktualisierungen und verschiedene Provider gesehen.

Wer eine Blogsoftware sucht, die ohne viel Schnickschnack daherkommt, ist mit Serendipity bestens bedient. Ja, das Ökosystem (inklusive der Templates) ist relativ klein, aber das kann man auch als Vorteil sehen.

Von Speakerdeck zu Hugo

Unter den Aufgaben in Todoist war unter anderem auch die Migration aller Vortrags- und Workshop-Präsentationen von Speakerdeck in die eigene Hugo-Installation.

Ich bin ganz froh, dass ich damit zwei fremd gehostete Dienste loswerde. Über den Auszug aus Todoist habe ich ja schon geschrieben, dazu gibt es nächste Woche noch etwas Neues bzw. eine Entscheidung, die ich gerade prüfe.

Alt waren die Vorträge und Workshops unter speakerdeck.com/ddeimeke, dort habe ich nur noch einen Platzhalter übrig gelassen, neu sind sie jetzt unter ddeimeke.link/public (bzw. changelog.deimeke.ruhr/page/public-speaking/). Die Sammlung ist noch etwas rudimentär, ich werde mir noch Gedanken darüber machen, wie ich das aufhübschen kann.

In Hugo kommt das hugo-embed-pdf zum Einsatz, es ist auch auf GitHub zu finden. In diesem Zusammenhang: Es ist gar nicht so einfach, ein Plugin zu finden, mit dem man PDFs in Webseiten einbetten kann.

Digitaler Unabhängigkeitstag

Über Jörg wurde ich an den Digitalen Unabhängigkeitstag an jedem ersten Sonntag im Monat erinnert.

Aus diesem Grund möchte ich gerne an meinen Artikel über Alternative Matrixhoster erinnern. Die Anbieter dort bieten zumeist neben Matrix auch noch andere Dienste zur freien Benutzung an.

Einige Services, wie beispielsweise FreshRSS, Kanboard, Linkding, Readeck, Wallabag (und weitere), biete ich für Interessierte ebenfalls an, E-Mail reicht. Bis auf Wallabag nutze ich alles selbst, aber es gibt generell keinen Anspruch, dass die Dienste immer verfügbar sind.

Es gibt eine Status-Seite, wobei ich nicht alles für Menschen ausserhalb der Familie bereitstelle.

Alternative Matrixhoster

Da wir gerade einmal wieder ein Problem mit der Föderation von und zu Matrix.org hatten, habe ich einmal geschaut, welche Anbieter es im deutschsprachigen Raum gibt. Ich kann nichts zur Qualität der Dienste sagen, ausser für den, bei dem ich bin.

Sinn einer föderierten Lösung ist ja gerade nicht, dass sich alle Nutzer auf einigen wenigen Instanzen tummeln. Trotzdem muss man sich ja auf das Angebot verlassen können.

Übersichten:

Beide scheinen veraltet zu sein, die zweite Übersicht in der Liste finde ich besonders interessant.

Anbieter:

Liste alphabetisch sortiert.

Wie immer gilt: Korrekturen, Ergänzungen und Kommentare sind willkommen.

Fünf Jahre Buzzzoom und TILpod

podcast

Wow, wie schnell doch die Zeit vergeht.

Die beiden Podcasts, die ich regelmässig mit Mario Hommel (Buzzzoom) und Sujeevan Vijayakumaran (TILpod) erstelle, sind in diesem Jahr fünf Jahre alt geworden. An solchen Meilensteinen merkt man: "Die Zeit rennt".

$ workspace/daterem.git/daterem.py -f daterem.dat 2025 | \grep -Ei "buzzzoom|tilpod"
Wed, 08.10.2025, BuzzZoom, year 2020, age 5 years
Tue, 25.11.2025, TILpod, year 2020, age 5 years

Mir machen beide Podcasts immer noch sehr viel Spass, auch wenn die Themenfindung bei beiden manchmal etwas mühsam ist.

Würde mich freuen, wenn Ihr einmal hereinhört und Euer Feedback gebt.

Mein Persönlicher Rückblick auf die Blogwochen

Das hier ist der letzte Artikel im Rahmen der BlogWochen2025, ich danke allen, die sich beteiligt haben: Danke!

Viele Menschen bloggen deutlich mehr als ich, aber für mich war es in den vergangenen Wochen spannenderweise echt anstrengend. Neben dem Linkdump habe ich nichts anderes verbloggt, obwohl ich gerade wieder viele technische Themen habe. Ein Fazit für mich ist, dass mir das Bloggen wieder mehr Spass gemacht hat, und ich hoffe, das beibehalten zu können.

Zu einigen Themen wusste ich nicht so viel zu sagen, und, wenn das eine fremde Aktion gewesen wäre, hätte ich mich bei den Themen nicht beteiligt. Es ist aber häufig dann trotzdem toll, den inneren Schweinehund zu überwinden.

Mir spielt an der Stelle mein Pflichtbewusstsein einen Streich. Als Mitinitiator möchte ich natürlich an dem Tag veröffentlichen, an dem ein Thema vorgesehen ist, und selbstverständlich möchte ich auch bei jedem Thema mitmachen.

Finde toll, dass so viele mitgemacht haben. Danke! Ich hätte nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet. Es ist grossartig, so viele verschiedene Meinungen zu lesen und so viele Denkanstösse zu bekommen. Klasse!

Die Zusammenarbeit mit Benedikt und Robert hat mir sehr viel Spass gemacht. Wir sind unterschiedlich und haben jeweils einen anderen Fokus, und genau das hat den Reiz ausgemacht. In der Sache, etwas für das Bloggen oder die Blogosphäre im Allgemeinen zu tun, waren wir einer Meinung. Das war toll.

Robert hat sich die Arbeit gemacht, die einzelnen Themen auszuwerten und mit jeweils einem Satz zu zitieren. Schaut doch einmal rein. Einen Überblick über alle zur Aktion gehörigen Artikel findet Ihr in seiner Nextcloud-Instanz.

Frage mich gerade, ob ich so etwas noch einmal machen möchte, und ich kann das mit einem definitiven "Kommt darauf an" beantworten. Bei den Themen würde ich vermutlich stärker Einfluss darauf nehmen, dass ich auch etwas zu den Themen dazu zu sagen habe.

Es hat sehr viel Spass gemacht, ich habe einige neue Blogs kennengelernt und auch einige alte Blogs neu kennengelernt. Somit finde ich, dass die BlogWochen2025 ein Erfolg waren.

Interessant ist, dass sich die Zugriffe auf mein Blog erhöht haben. Ich werte nur die Logs mit GoAccess aus, filtere aber vorher die Feedaufrufe heraus. Mich interessieren keine absoluten Zahlen, wohl aber Trends.

Aufrufstatistik Dirks Logbuch

Woher der Peak kommt, weiss ich nicht.

Das Open Blogging Manifest – Ein Ansatz für mich?

Die BlogWochen2025 gehen in die nächste Runde und Ihr dürft gerne mitmachen. Wir freuen uns auf Euch.

Das Open Blogging Manifest wurde von Robert ins Leben gerufen, um einen gemeinsamen offenen Standard für das Blogging zu haben.

Open Blogging folgt zehn Leitlinien:

  1. Die Inhalte meines Blogs unterliegen einer offenen Lizenz
  2. Ich verlinke auf meine Quellen
  3. Kommentare in meinem Blog sind möglich und erwünscht
  4. Ich schaffe keine künstlichen Barrieren für Lesende
  5. Die LeserInnen meines Blogs sind Mitmachende
  6. Kooperationen stelle ich transparent dar
  7. Ich wahre die Rechte anderer
  8. Ich suche und pflege Kooperationen mit anderen BloggerInnen
  9. Ich stehe als BloggerIn für mein Blog
  10. Ich trenne Information und Meinung

Mir gefällt die Idee ziemlich gut und ich gehe da gerne mit. Allerdings – wie immer – halte ich mich nicht immer an alle Punkte, aber, ich bin stets bemüht.

Wir checken einmal gemeinsam.

  1. Ja, das erfülle ich gut. Die Lizenz bei mir ist CC-BY und lässt sich in der Seitenleiste finden. (Die wenige Software, die ich schreibe, ist übrigens mit einer MIT-Lizenz versehen).
  2. Das ist selbstverständlich. Wenn die Quellen verlinkbar sind, dann mache ich das gerne.
  3. Natürlich. Dazu haben wir auch in den Blogwochen geschrieben: Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe.
  4. Ich bemühe mich sehr und denke, dass das auch funktioniert.
  5. Yip.
  6. Ja. Bei den zwei oder drei Artikeln, die aus Kooperationen hervorgegangen sind, habe ich das auch entsprechend gekennzeichnet.
  7. Natürlich. Bin für jeden Hinweis dankbar, wenn ich das an irgendeiner Stelle nicht mache.
  8. Mögen die BlogWochen und die Teilnahme an Foren wie auch Webringen oder Planeten dafür als Beweis dienen.
  9. Wer sonst, ausser mir, könnte das?
  10. Das mache ich manchmal nicht sauber genug, da habe ich noch Verbesserungspotenzial.

Was sind Eure Meinungen zum Open-Blogging-Manifest? Freue mich auf den Austausch.

Barrierefreiheit im Blog – Wie inklusiv sind wir wirklich?

Die BlogWochen2025 gehen in die nächste Runde und Ihr dürft gerne mitmachen. Wir freuen uns auf Euch.

Barrierefreiheit ist ein Thema, mit dem ich mich für das Blog nur am Rande beschäftigt habe.

Das liegt vor allem daran, dass mein Blog sehr textlastig ist und damit gut durch Screenreader, Vorlesefunktion oder alternative Methoden (Braille-Zeile) konsumierbar ist. Die Funktion biete ich nicht alle selbst an, da ich davon ausgehe, dass Menschen mit Beeinträchtigungen entsprechende Anwendungen bereits installiert haben.

Grosses Verbesserungspotenzial sehe ich bei mir vor allem bei Bildern und Texten, die diese Bilder beschreiben ("Alt-Texte"). Da bin ich nachlässig oder vielleicht sogar ignorant, weil ich nicht immer daran denke. "Nicht immer" ist ein Euphemismus, eigentlich sollte es "so gut wie nie" heissen.

Für diesen Blogartikel habe ich einen kostenlosen Test ausprobiert und komme auf einen Wert von 89 (von 100), da gibt es also noch Optimierungspotential. Zumindest an den kritischen Funden werde ich arbeiten.

Bloggen und Geld verdienen – Zwischen Leidenschaft und Monetarisierung

Die BlogWochen2025 gehen in die nächste Runde und Ihr dürft gerne mitmachen. Wir freuen uns auf Euch.

Für mich war das Blog immer ein Hobby, was ich nicht monetarisieren muss.

Allerdings habe ich auch versucht, über Affiliate-Links ein wenig Geld zu bekommen. Affiliate-Links sind Links auf Produkte in Online-Shops, die eine Benutzerkennung enthalten, sodass die Person, der die Benutzerkennung gehört, eine Provision bekommt, wenn das Produkt gekauft wird.

Als allerdings klargestellt wurde, dass das Einkommen, das über solche Links generiert wird, versteuert werden muss, habe ich direkt damit aufgehört. Der Aufwand für das wenige Geld war mir einfach zu hoch.

Das ist die eine Seite, die andere ist, dass ich mich zu sehr verpflichtet fühlen würde, immer etwas zu schreiben, um das Einkommen einigermassen konstant zu halten.

Allerdings habe ich aufgrund meiner früheren Reichweite auch schon einmal Testgeräte bekommen, die ich beurteilen sollte. Das habe ich auch getan und eine Kapsel-Kaffeemaschine durfte ich behalten und habe sie an meine Eltern verschenkt.

Vermutlich ist es falsch, aber ich habe das Gefühl, dass die Authentizität leidet, wenn man auf den Erfolg der Artikel angewiesen ist.

Ganz vergessen habe ich, dass ich gelegentlich einmal Anfragen nach gesponserten Posts bekomme, die ich aber immer ablehne. Es häufen sich auch Meldungen von nicht mehr funktionierenden Links und die Bitte, den Link durch einen Link auf das eigene Produkt zu ersetzen. Das mache ich auch nicht, ich würde das auch nicht tun, wenn ich dafür Geld bekäme.

Als Fazit für mich: Ich bin der absolut Falsche, den man fragen sollte, ob und wie man ein Blog oder einzelne Blogartikel zu Geld machen kann.

Verändert Bloggen etwas?

Die BlogWochen2025 gehen in die nächste Runde und Ihr dürft gerne mitmachen. Wir freuen uns auf Euch.

Das ist übrigens ein Thema, was von einem Teilnehmer unserer Aktion vorgeschlagen wurde.

Meiner Meinung nach tragen viele Blogs zur Meinungsbildung bei. Und, wenn die Inhalte Ansichten verändern, dann kann ich die Eingangsfrage mit "Ja!" beantworten.

Die Frage ist, in welchem Massstab Veränderungen passieren.

Wir können sicherlich Denkprozesse bei Einzelpersonen anstossen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir den Ausgang des Prozesses verändern können. Aber, wenn viele Blogs eine ähnliche Haltung vertreten, dann werden Denkprozesse bei vielen Einzelpersonen angestossen.

Das kann in zwei Richtungen passieren. Menschen fühlen sich in ihrer (neuen) Meinung bestärkt oder Menschen fühlen sich von der potenziellen Mehrheitsmeinung abgestossen.

Ich bin mir sicher, dass wir ein generelles Stimmungsbild nicht verändern können, aber ich bin mir sicher, dass wir Denkprozesse anstossen.

Apropos Denkprozesse anstossen: Wenn wir in Richtung Produktbewertung denken, dann führen vielleicht viele gute Bewertungen dazu, dass ein Produkt gekauft wird und viele schlechte Bewertungen dazu, dass ein Produkt nicht gekauft wird.

Da bin ich mir allerdings unsicher, ob die Bewertungsfunktionen von Online-Shops nicht eher als Bewertungsquelle hinzugezogen werden. Das passiert natürlich erst dann, wenn ein Produkt in der engeren Auswahl ist.

Vielleicht greifen Blogs vorher und helfen, sich auf Produkte festzulegen? Da bin ich mir nicht sicher.

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