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Serendipity 2.6.0

serendipity Das "beste Blog der Welt" hat gerade die Version 2.6.0 veröffentlicht.

Danke an alle Mitwirkenden.

Ich habe alle von mir betriebenen Blogs, inklusive meinem eigenen, auf die neue Version aktualisiert. Die Umstellung funktionierte – wie gewohnt – problemlos. Dirks Logbuch läuft seit dem Start in 2005 mit der gleichen Software, hat reichlich Aktualisierungen und verschiedene Provider gesehen.

Wer eine Blogsoftware sucht, die ohne viel Schnickschnack daherkommt, ist mit Serendipity bestens bedient. Ja, das Ökosystem (inklusive der Templates) ist relativ klein, aber das kann man auch als Vorteil sehen.

Chemnitzer Linux-Tage 2026

Jetzt sind sie schon wieder vorbei, die Chemnitzer Linux-Tage 2026. Schön war es. Mir hat es gut gefallen, die "Wahlfamilie" wiederzusehen und neue Menschen kennenzulernen. Alles in allem eine runde Veranstaltung.

Die Bahnreise war einmal anders: Ich war an allen Haltepunkten pünktlich, sogar in Mannheim. In diesem Jahr bin ich die Hälfte mit der Bahn gefahren und die andere Hälfte als Beifahrer mit dem Auto. Da ging das Fachsimpeln schon vor der Konferenz los und lief nach der Konferenz weiter.

Ich habe mir für den ganzen Tag Vorträge herausgesucht, gesehen habe ich nur wenige, weil mir die Gespräche wichtiger waren. Da die meisten Vorträge aufgezeichnet wurden, habe ich eine lange Liste von "Hausaufgaben" mitgenommen. Nachteil: Ich schaue Vorträge wirklich nicht gerne via Video.

Samstag

Sonntag

Wir sehen uns auf der FrOSCon und hoffentlich im nächsten Jahr wieder im Chemnitz.

Taskwarrior synchronisieren

taskwarrior

Wie bereits geschrieben, bin ich nach einigem "hin und her", was die Aufgabenverwaltung angeht, wieder bei Taskwarrior gelandet. Ich bin sehr überrascht, wie vieles noch in meinem "Muskelgedächtnis" ist und von mir ohne Nachdenken getippt wird.

Trotzdem hat sich in den vergangenen sechs Jahren eine Menge getan. Mit Version 3 setzt Taskwarrior auf die taskchampion-Bibliothek auf und nutzt im Backend keine ASCII-Dateien mehr, sondern eine SQLite-Datenbank.

Was sich durch diese Entscheidung in jedem Fall deutlich erleichtert hat, ist die Synchronisation zwischen verschiedenen Taskwarrior-Instanzen.

Wenn Ihr Synchronisation einsetzten wollt, müsst Ihr auf allen Clients bis auf einen recurrence=off in Eure Konfigurationsdatei aufnehmen.

Die Synchronisation bei Taskwarrior funktioniert (immer noch) so, dass Ihr eine Aufgabenvorlage anlegt, die nach Ablauf des Wiederholungsintervalls nach einem Aufruf von task eine neue zu bearbeitende Aufgabe generiert. Das passiert nur auf der Instanz auf der recurrence=on (oder "1", das ist der Standard-Wert) gesetzt ist.

Aus diesem Grund empfehle ich einen Taskwarrior Client auf der Maschine laufen zu lassen, auf der der Taskchampion-Sync-Server läuft und nur bei diesem die wiederkehrenden Aufgaben erstellen zu lassen.

Aber jetzt zum Setup. der Sync-Server "spricht" http ohne "s", daher ist es sinnvoll einen Reverse-Proxy davor zu schalten, der die Transportverschlüsselung übernimmt, bei mir ist das Caddy, der kümmert sich auch um die Zertifikate. Die folgende kleine Konfiguration leitet Anfragen an den lokal laufenden Server auf Port 8000 weiter.

$ cat /etc/caddy/Caddyfile.d/taskchampionsyncserver.caddyfile
taskchampionsyncserver.deinedomain.tld {
    reverse_proxy localhost:8000
}

Die Installation und den Start des Caddyservers spare ich mir an dieser Stelle.

Ich spare mir bei den Skripten im folgenden auch den Anfang, der bei allen Skripten gleich ist. Ersetzt bitte User durch den Nutzer, unter dem Ihr die Dinge ausführen wollt.

#!/bin/bash
set -o errexit
set -o nounset
set -o pipefail

Mit dem Start des newclient-Skriptes könnt Ihr einen neuen User anlegen, ich habe das ausgelagert, weil ich das im Produktivbetrieb nicht mehr möchte.

$ cat ~/bin/newclient.bash

podman ps -a --filter "name=taskchampion-sync-server" -q | xargs -r podman rm -f || true

podman run --rm \
    --name taskchampion-sync-server \
    --env RUST_LOG=debug \
    --env CREATE_CLIENTS=true \
    --volume /home/user/.local/share/taskchampion-sync-server:/var/lib/taskchampion-sync-server/data \
    --publish 127.0.0.1:8000:8080 \
    ghcr.io/gothenburgbitfactory/taskchampion-sync-server

Auf dem Client müsst Ihr jetzt eine client_id und ein encryption_secret definieren. Für die Client-ID benutze ich uuidgen und für das Secret pwgen -n 32 1.

$ uuidgen
0428cc40-4cf8-4b95-a862-6daddb13bc79

$ pwgen -n 32 1
iec4koh0nai8yaithee1yieQu8ieg0pu

Mit diesen Informationen könnt Ihr jetzt den Client konfigurieren, dazu die folgenden Zeilen in Eure .taskrc aufnehmen.

sync.server.url=https:\/\/taskchampionsyncserver.deinedomain.tld
sync.server.client_id=0428cc40-4cf8-4b95-a862-6daddb13bc79
sync.encryption_secret=iec4koh0nai8yaithee1yieQu8ieg0pu

Einer ersten Synchronisation steht jetzt nichts mehr im Weg.

$ task sync
Syncing with sync server at https://taskchampionsyncserver.deinedomain.tld

Wenn alles geklappt hat, könnt Ihr das laufende Skript newclient.bash beenden.

Das nun folgende Skript startet den Syncserver im "Produktivbetrieb" (Umgebungsvariable CREATE_CLIENTS), die Daten landen in ~/.local/share/taskchampion-sync-server:

$ cat ~/bin/start-taskchampionsyncserver.bash

podman ps -a --filter "name=taskchampion-sync-server" -q | xargs -r podman rm -f || true

podman run --rm \
    --name taskchampion-sync-server \
    --env RUST_LOG=debug \
    --env CREATE_CLIENTS=false \
    --volume /home/user/.local/share/taskchampion-sync-server:/var/lib/taskchampion-sync-server/data \
    --publish 127.0.0.1:8000:8080 \
    ghcr.io/gothenburgbitfactory/taskchampion-sync-server

Ein Stoppskript hat es natürlich auch.

$ cat ~/bin/stopp-taskchampionsyncserver.bash

podman stop taskchampion-sync-server

So, jetzt noch einen User-Service angelegt und später aktiviert (enabled).

$ cat ~/.config/systemd/user/taskchampionsyncserver.service

[Unit]
Description=Taskwarrior Webui
Documentation=https://github.com/DCsunset/taskwarrior-webui

[Service]
User=user
Group=user
Restart=always
RestartSec=5s
Type=simple
WorkingDirectory=/home/user
ExecStart=/home/user/bin/start-taskchampionsyncserver.bash
ExecStop=/home/user/bin/stopp-taskchampionsyncserver.bash

[Install]
WantedBy=default.target

So, Endspurt. Als letztes ein kleines Skript, das das task-Kommando aufruft (um wiederkehrende Aufgaben zu erstellen) und danach mit dem Syncserver synchronisiert.

$ cat ~/bin/tasksync.bash

/usr/bin/task rc.verbose=nothing --quiet || true
/usr/bin/task rc.verbose=nothing sync || true

Noch einmal ein Userservice:

$ cat ~/.config/systemd/user/tasksync.service

[Unit]
Description=Create Recurring tasks and sync

[Service]
User=user
Group=user
Type=oneshot
RemainAfterExit=no
ExecStart=/home/user/bin/tasksync.bash

[Install]
WantedBy=default.target

Statt einem Cronjob lasse ich diese Aufgabe mit einem systemd-timer-Eintrag erledigen. Ja, alle fünf Minuten, aber das ganze Syncskript läuft nur eine viertel Sekunde.

$ cat .config/systemd/user/tasksync.timer
[Unit]
Description=Tasksync

[Timer]
OnBootSec=15min
OnUnitActiveSec=5min
Persistent=true

[Install]
WantedBy=default.target

Rückfragen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge gerne in den Kommentaren.

Zurück zu Taskwarrior

taskwarrior

Nach rund sechs Jahren mit verschiedenen Tools habe ich mich entschieden, wieder zurück auf Taskwarrior zu wechseln. Über Taskwarrior finden sich hier im Blog eine Menge Artikel (Tag taskwarrior) und in meinen Vorträgen und Workshops gibt es auch reichlich Informationen. Warum ich gewechselt bin, habe ich "natürlich" auch dokumentiert.

Bei Taskwarrior war ich relativ lange und als ich zu Todoist gewechselt bin, habe ich sehr viele Funktionen vermisst. Meinen Workflow habe ich auf das reduzierte Featureset von Todoist angepasst. Natürlich habe ich auch neue Funktionen bekommen: eine perfekte Synchronisation, die Verfügbarkeit überall und dergleichen mehr.

Das Killerfeature von Taskwarrior, nämlich die Berechnung der Dringlichkeit einer Aufgabe, ist seitens Todoist nie implementiert worden (die wait-Funktion allerdings schon, sie heisst "scheduled").

Die Preiserhöhung bei Todoist hat bei mir allerdings einen Denkprozess angestossen und dafür gesorgt, dass ich nach Alternativen geschaut habe.

Wenn ich darüber nachdenke, dann habe ich herausgefunden, dass ich alle Aufgaben, die ich mobil erfasst habe, einmal nachbearbeiten musste. Sei es, dass ich sie einem Projekt zugewiesen, das Fälligkeitsdatum angepasst oder einen Tag vergeben habe. Daher ist es gar nicht so wahnsinnig wichtig, einen lokalen Client zu haben. Toll wäre es, ein Webfrontend zu haben, um mobil nachschauen zu können.

Nach intensiven Tests mit Super Productivity, Vikunja und Logseq zur Aufgabenverwaltung bin ich von allen nicht zu 100% überzeugt. Alle drei haben Stärken und Schwächen. Zum Teil Stärken, die ich nicht brauche, und Schwächen, die mir wehtun. Logseq werde ich weiterhin für Notizen benutzen, aber nicht zur Aufgabenverwaltung.

Jetzt habe ich Taskwarrior auf einer VM mit Fedora installiert (ich nutze nur das paketierte Tool) und zusätzlich als Frontend Taskwarrior WebUI um auf Systemen ohne ssh-Client (insbesondere mobil) zugreifen zu können. Das WebUI muckt manchmal ein wenig und es scheint auch nicht mehr weiterentwickelt zu werden. Vermutlich steige ich auf Taskwarrior Web um, wenn mein Problem gelöst wird.

⁣MitTaskwarrior 3 hat sich eine Menge getan, unter anderem wird im Backend jetzt SQLite als Datenbank verwendet und es gibt einen neuen Synchronisationsserver, den ich noch testen muss.

Von Speakerdeck zu Hugo

Unter den Aufgaben in Todoist war unter anderem auch die Migration aller Vortrags- und Workshop-Präsentationen von Speakerdeck in die eigene Hugo-Installation.

Ich bin ganz froh, dass ich damit zwei fremd gehostete Dienste loswerde. Über den Auszug aus Todoist habe ich ja schon geschrieben, dazu gibt es nächste Woche noch etwas Neues bzw. eine Entscheidung, die ich gerade prüfe.

Alt waren die Vorträge und Workshops unter speakerdeck.com/ddeimeke, dort habe ich nur noch einen Platzhalter übrig gelassen, neu sind sie jetzt unter ddeimeke.link/public (bzw. changelog.deimeke.ruhr/page/public-speaking/). Die Sammlung ist noch etwas rudimentär, ich werde mir noch Gedanken darüber machen, wie ich das aufhübschen kann.

In Hugo kommt das hugo-embed-pdf zum Einsatz, es ist auch auf GitHub zu finden. In diesem Zusammenhang: Es ist gar nicht so einfach, ein Plugin zu finden, mit dem man PDFs in Webseiten einbetten kann.

Vaultwarden selbst hosten

linux

Auf mehrfachen Wunsch einer Person beschreibe ich hier einmal, wie ich Vaultwarden selbst hoste. Vaultwarden ist eine nicht offizielle auf Open Source basierende Serverkomponente, mit der sich jeder Bitwarden-Client verbinden lässt. Bitwarden ist der Passwort-Manager, den ich verwende, dazu vielleicht später einmal mehr. Nur so viel an dieser Stelle, der Client ist ebenfalls Open-Source-Software. Er existiert für nahezu jede Plattform und als Plugin / Extension / Addon für die gängigen Browser.

Zunächst habe ich einen User angelegt, unter dem die Serverkomponente laufen soll. Bei mir heisst der User vault.

$ groupadd --gid 201 vault
$ useradd -u 201 -s /bin/bash -g vault -m -k /etc/skel -b /srv vault

Bei mir wird eine Fehlermeldung geworfen, weil die User-ID nicht in der vorgegebenen Range ist, ich ignoriere die. Wenn es Euch wichtig ist, nutzt eine andere ID.

Das Homeverzeichnis des Users liegt unter /srv/vault, wo später auch die Daten liegen werden.

Ich weiss, dass das alles mit Quadlets geht, mir geht aber in der Experimentierphase das ständige Daemon-Reload auf die Nerven, daher wird der Dienst bei mir mit Skripten gestartet und gestoppt und mit dem folgenden systemd-Unit-File automatisiert.

$ cat /etc/systemd/system/vault.service

[Unit]
Description=Vaultwarden
Documentation=https://github.com/dani-garcia/vaultwarden
Requires=network-online.target
After=network.target

[Service]
Restart=on-failure
User=vault
Group=vault
Type=simple
WorkingDirectory=/srv/vault
ExecStart=/srv/vault/start.bash
ExecStop=/srv/vault/stopp.bash

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Ach ja, um über Port 443 erreichbar zu sein, benötigen wir noch einen Reverse-Proxy. Da hat sich bei mir Caddy bewährt. Der Eintrag im Caddyfile ist gerade einmal drei Zeilen lang. Caddy sorgt automatisiert für Let's Encrypt-Zertifikate.

$ cat /etc/caddy/Caddyfile

vault.deine.domain {
    reverse_proxy localhost:3201
}

Nach einem Wechsel auf den User vault (su - vault), erstelle ich ein Verzeichnis data und lege die Skripte start.bash und stopp.bash an und mache sie ausführbar. Die "set -o"-Einträge habe ich grundsätzlich in Skripten. Ich benutze Podman für Container und nicht Docker.

Um den Container starten zu können, braucht man noch ein paar User-IDs und die Möglichkeit, dass der Dienst auch laufen kann, wenn der User nicht angemeldet ist. Dass die Zeilen so aussehen, ist reiner Bequemlichkeiteit geschuldet. Da gibt es noch Tuning-Potenzial.

$ grep vault /etc/subuid
vault:100000:65536

$ grep vault /etc/subgid
vault:100000:65536

$ loginctl enable-linger vault
$ cat start.bash

#!/bin/bash
set -o errexit
set -o nounset
set -o pipefail

podman ps -a | awk '! /^CONTAINER/ {print $1}' | xargs podman rm || true

podman run --rm \
        --name vaultwarden \
        --env DOMAIN="https://vault.deine.domainr/" \
        --volume /srv/vault/data/:/data/ \
        --publish 127.0.0.1:3201:80 \
        docker.io/vaultwarden/server:latest
$ cat stopp.bash

#!/bin/bash
set -o errexit
set -o nounset
set -o pipefail

podman stop vaultwarden

Nach systemctl restart caddy könnt Ihr testen.

Wenn alles richtig ist, sollte nach einer Ausführung von start.bash die Webseite von Vaultwarden aufrufbar sein und Ihr könnt einen Account anlegen. Falls nicht, müssen die Fehlermeldungen behoben werden. Wenn Ihr nicht weiterkommt, meldet Euch bitte.

Für die Automatisierung braucht es ein systemctl daemon-reload und ein systemctl enable --now vault.

Viel Spass!

Huch, vergessen, Ihr braucht ja auch noch die Adminseite unter /admin.

Dazu muss einmal das start.bash-Skript und die Zeile -e ADMIN_TOKEN= ergänzt, die Webseite unter vault.deine.domain/admin aufgerufen, Einstellungen gespeichert und die Zeile danach wieder gelöscht werden.

Achtung: Das beschriebene ist die einfache, unsichere Variante, wie man das Token sicher generiert, ist auf der Vaultwarden-Webseite beschrieben.

Meine Firefox-Addons Ende 2025

Dieser Artikel ist die 2025er Edition des Artikels aus dem letzten Jahr.

Hier hat sich im letzten Jahr einiges getan. Hier kommt das, was übrig geblieben ist.

  • Accept-Language per site – um für Webseiten gezielt eine Sprache einstellen zu können.
  • AI Grammar & Spell Checker - LanguageTool - huch, das Plugin wurde umbenannt, vermutlich damit es weiter oben in der Liste erscheint.
  • Bitwarden - Kostenloser Passwort-Manager ist das Plugin für Bitwarden, dem Passwort-Manager, den ich einsetze.
  • Neu: Cookie AutoDelete, um Cookies auch einmal wieder loswerden zu können.
  • Feed Preview rüstet die verloren gegangene Feedkomponente in Firefox wieder nach.
  • History Cleaner, um die History auf 30 Tage zu begrenzen.
  • Neu: Kagi Search for Firefox ist die passende Extension für die Suchmaschine, ich aktuell benutze.
  • Neu: Kagi Translate nutzt den Kagi-Account für Übersetzungen.
  • Neu: linkding extension für das schnelle Hinzufügen von Lesezeichen zu meiner Linkding-Instanz.
  • Neu: Logseq Web Clipper fügt den Inhalt ganzer Webseiten zu Logseq hinzu.
  • Perplexity Omnibox rüstet Perplexity als Suchmaschine nach, so dass man in der URL-Zeile mit @perplexity suchen kann. - benutze ich nicht mehr
  • Mastodon4 Redirect leitet Mastodon4 URLs so um, dass man ihnen von der Heimatinstanz folgen oder favorisieren oder "boosten" kann.
  • Readeck – das passende Plugin zu meinem Readlater-Dienst.
  • Simple Translate kann einzelne Textpassagen übersetzen, Anbindung an Deepl und Google Translate. - den Job macht jetzt Simple Translate
  • Textarea Cache – behält Daten, die man in Textfelder eingegeben hat.
  • Todoist ist die Firefoxerweiterung für die Aufgabenverwaltung. - nutze ich nicht mehr
  • uBlock Origin blockt unter anderem Werbung.
  • Update Scanner scannt periodisch Webseiten auf Veränderungen.
  • Web Extension for Shaarli fügt Links zu meiner Bookmarkverwaltung zu. - bin zu Linkding gewechselt
  • Neu: Hat bei uns ein Revival erlebt, daher wieder dabei. Wishlephant ist das passende Plugin zu einer alternativen Wunschliste.

Wechsel auf Super Productivity

superproductivity Schon länger hadere ich damit, dass ich mit Todoist einen Dienst benutze, der für mich elementar ist und den ich leider nicht in eigener Hand habe. Manchmal braucht es ja auch einen Anstoss von aussen, die angekündigte Preiserhöhung, um an der Situation etwas zu ändern.

Vor relativ genau sechs Jahren wechselte ich auf Todoist und das war schon ein Riesenschritt. Was Aufgabenverwaltung angeht, kann keine aktuelle Software Taskwarrior das Wasser reichen. Der fehlende mobile Client, die potenzielle Einstellung der Synchronisation und die Stagnation in der Entwicklung machten für mich aber einen Wechsel erforderlich.

Genug der Historie. Ich schaue eigentlich ständig nach Alternativen im Bereich der Free/Libre Open-Source-Software (FLOSS) und bin bereits vor Jahren auf Super Productivity gestossen. Das Konzept fand ich superinteressant, habe mich aber nie weiter damit beschäftigt, weil ich mich im Web Client nie anmelden musste und ich daher davon ausging, dass es auch bei Super Productivity keine Synchronisation gibt. Ich habe auch nicht weiter geforscht.

Super Productivity synchronisiert sich mit der eigenen Nextcloud-Instanz. Bei der Einrichtung der Synchronisation im Webclient gibt es allerdings eine sehr deutliche Meldung, dass man sich der Security-Implikation, die die Speicherung der Zugangsdaten im Browser mit sich führt, bewusst sein muss. Daraufhin habe ich das auch einmal gelassen.

Es gibt für alle meine Plattformen (Linux, Android, Wintendo) native Anwendungen, daher benötige ich die Browser-Variante nicht. Ebenfalls unterstützt wird macOS, für iOS gibt es noch(?) nichts. Bei Linux ist das Team den sehr harten Weg gegangen, fast alles zu unterstützen: AppImage, Flatpak, Snap, rpm- und deb-Pakete. Bei mir ist es Flatpak und die Android-App via F-Droid.

Zuerst einmal musste ich mich von der Vorstellung lösen, dass die Software eine reine Aufgabenverwaltung ist. Sie ist viel mehr und das "Productivity" im Namen ist durchaus Programm.

Mit Super Productivity kann man seine Zeit erfassen, direkt auf die Aufgaben bezogen, man kann Schätzungen einbringen und die Aufgaben in einem Kalender planen (ja, man kann auch den eigenen Kalender einbinden und Timeboxing betreiben).

​Am Ende eines Tages kann man den Tag zusammenfassen und durch verschiedene Metriken bewerten lassen. Exporte und Berichte sind ebenfalls möglich.

Die Anwendung bietet Schnittstellen für Jira, GitHub, GitLab, Gitea und OpenProject, importiert Aufgaben aus diesen Diensten automatisch und ermöglicht Synchronisation per WebDAV, Dropbox oder Google Drive.

Aufgaben lassen sich in Kanban-Boards, Eisenhower-Matrix oder benutzerdefinierte Ansichten sortieren und per Drag-and-drop verschieben. Anhänge, Notizen und Projekt-Bookmarks können zu Aufgaben hinzugefügt werden.

Da gibt es für mich noch viel zu lernen. Ich werde lange nicht alle Funktionen benötigen. Momentan bin ich in der Migrationsphase, um meine vollgemüllte Todoist-Aufgabenliste in sinnvoller Art und Weise auszumisten und den Rest zu übernehmen.

Momentan kämpfe ich zusätzlich noch gegen gelernte Gewohnheiten und das Muskelgedächtnis. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich sicher mehr schreiben.

Feedback von Euch und Erfahrungen gerne hier in die Kommentare.

Bluefin

bluefin

Die Idee, ein minimales Kernbetriebssystem zu nutzen und darauf aufbauend alles in einer atomaren Art und Weise zu verwalten, hat es mir angetan.

Durch einige Vorträge von Christoph "stoeps" Stoettner habe ich mich von Bluefin anstecken lassen.

Damit mache ich gerade meine ersten Gehversuche. Der Weg zurück zu Gnome fühlt sich auch gut an. Wer es sich lieber mit KDE als Desktop anschauen möchte, dem sei Aurora ans Herz gelegt.

Wichtiger Hinweis: Bluefin zielt nicht darauf ab, jeden Nutzer zufrieden zu stellen. Lest Euch bitte zuerst diese Seite bevor Ihr mit der der Installation startet. Auf der Instllations-Seite sind auch die Hardware-Anforderungen zu finden.

Bluefin versteht sich nicht als Distribution. Die Basis ist Universal Blue.

Schaut Euch doch als Einstieg die Vorträge von Christoph an:

Zurück zu Logseq

Wie mit diesem Posting beschrieben, bin ich auf Joplin als Notizanwendung gewechselt. Joplin ist grossartige Software, die einen ganzen Haufen cooler Features hat und sogar eine performante mobile Anwendung.

Meine Wechselgründe sind immer noch gültig, aber ich muss gestehen, dass mir die Notizen mit Joplin nicht ganz so flüssig von der Hand gehen. Die Fluppsidität (cooles Wort, oder?) ist mit Joplin nicht gegeben. Mir fällt die Arbeit mit Logseq leichter und, was ich nicht leugnen kann, die Anzeige der verlinkten Seiten ist ein Feature, das ich unterschätzt habe.

Mittlerweile scheint es in Logseq so langsam vorwärts zu gehen, ich schaue einmal, wohin mich das führt.

Joplin

Nachdem es mit Logseq so gar nicht weitergeht und die Anwendung auf mobilen Geräten nahezu unbenutzbar ist, habe ich mich aufs Neue und dieses Mal ausführlicher mit Joplin auseinandergesetzt.

Logseq ist ein sogenannter Outliner, den ich kaum als Outliner verwendet habe. Ein Outliner in Notizanwendungen hilft, Informationen in einer hierarchischen Struktur zu organisieren, was die Zentrierung von Logseq auf Blöcke erklärt und mich manchmal auch sehr geärgert hat.

Für mich ist das Killerfeature die bidirektionale Verlinkung. Das bedeutet, dass ein Link auf eine andere Notiz auf der anderen Notiz einen Link zurück auf die Quellseite zeigt.

Bei näherer Beschäftigung mit Joplin habe ich das Plugin Bidirectional Links gefunden, was die Funktionalität nachbaut und das auch ziemlich gut macht.

Ein weiteres Feature, das ich vermissen würde, ist der Fokus auf ein Journal, was zusammen mit der Verlinkung eine relativ gute Möglichkeit bietet, einen zeitlichen Verlauf darzustellen. Auch hierfür gibt es ein Plugin, das passenderweise Journal heisst.

Seit meiner letzten Beschäftigung mit Joplin hat sich eine Menge getan und ich bin sehr angetan, die mobile Anwendung ist toll und reagiert sehr schnell.

Momentan betreibe ich Joplin im Parallelbetrieb mit Logseq. Ich muss schauen, wie gut es mit der Synchronisation mit meiner Nextcloud funktioniert, bevor ich komplett umstelle und alle Daten migriere. Wenn alle rund 2000 Notizen migriert sind, werde ich auch besser wissen, wie es mit der Performance aussieht.

Das Setup bei mir umfasst sechs Geräte, 2x Linux via Flathub, 1x Windows via Download von der Webseite, und zwei E-Book-Reader und ein Mobiltelefon unter Android via F-Droid.

Es erweist sich in jedem Fall als gut, auf offene Dateiformate zu setzen. Joplin kann Markdown importieren.

Spannend wird für mich sein, den Workflow, den ich mir über drei Jahre mit Logseq angewöhnt habe, durch etwas Neues zu ersetzen. Das meine ich ohne Wertung.

Mich hat die PARA-Methode sehr überzeugt, und für die Umsetzung in Joplin muss ich mir keine Kunstgriffe einfallen lassen, weil in Joplin verschachtelte Notizbücher möglich sind.

Der Artikel zu Nutzen Sie Ihr zweites Gehirn ist jetzt auch schon fast ein Jahr alt. Da sieht man einmal, wie lange Entscheidungen reifen müssen, bevor ich sie umsetze. Die Bequemlichkeit siegt häufig.

Meine Firefox-Addons Ende 2024

Dieser Artikel ist die 2024er Edition des Artikels aus dem letzten Jahr.

Hier hat sich im letzten Jahr einiges getan.

  • Accept-Language per site> – um für Webseiten gezielt eine Sprache einstellen zu können.
  • Bitwarden - Kostenloser Passwort-Manager ist das Plugin für Bitwarden, dem Passwort-Manager, den ich einsetze.
  • Feed Preview rüstet die verloren gegangene Feedkomponente in Firefox wieder nach.
  • Grammar & Spell Checker - LanguageTool läuft gegen einen lokal installierten LanguageTool-Server.
  • History Cleaner, um die History auf 30 Tage zu begrenzen.
  • Mastodon4 Redirect leitet Mastodon4 URLs so um, dass man ihnen von der Heimatinstanz folgen oder favorisieren oder "boosten" kann.
  • Neu: Perplexity Omnibox rüstet Perplexity als Suchmaschine nach, so dass man in der URL-Zeile mit @perplexity suchen kann.
  • Neu: Readeck – das passende Plugin zu meinem Readlater-Dienst.
  • Neu: Simple Translate kann einzelne Textpassagen übersetzen, Anbindung an Deepl und Google Translate.
  • Textarea Cache – behält Daten, die man in Textfelder eingegeben hat.
  • Todoist ist die Firefoxerweiterung für die Aufgabenverwaltung.
  • uBlock Origin blockt unter anderem Werbung.
  • Update Scanner scannt periodisch Webseiten auf Veränderungen.
  • Web Extension for Shaarli fügt Links zu meiner Bookmarkverwaltung zu.
  • Hat bei mir nie so recht funktioniert: ClearURLs, dieses Addon entfernt Trackinginformationen aus URLs.
  • Ist nur Ballast. Facebook Container ist eine nützliche Erweiterung, die Facebook in einen Container einsperrt, so das andere Webseiten nicht über Facebook tracken können. Das könnte ich eigentlich auch mal löschen, weil ich schon länger kein Facebook mehr verwende, vielleicht unterbindet das auch Facebook Tracking, da muss ich mal nachschauen.
  • Den Zusatznutzen zu uBlock Origin habe ich nicht gefunden, Privacy Badger blockt verschiedenste Tracker und Cookies auf Webseiten.
  • Tolle Idee, aber nie genutzt, Share on Mastodon, doofes Logo, aber tolles Tool, um Links auf Mastodon zu teilen.
  • Umgestellt auf Readeck, Wallabagger fügt Links meinem selbst gehosteten Readlater-Dienst zu.
  • Immer noch ein toller Dienst, den ich aber nicht nutze. Wishlephant ist das passende Plugin zu einer alternativen Wunschliste.

Notiz-Anwendung gesucht

Gerade lese ich das Buch Nutzen Sie Ihr zweites Gehirn von Tiago Forte (mehr dazu später) und lass mich von vielen guten Ideen inspirieren, bin aber erst zur Hälfte durch.

Im Zuge der Lektüre habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, wie ich Notizen mache. Neben handschriftlichen Notizen kommt digital bei mir Logseq zum Einsatz. Darüber habe ich schon hier im Blog geschrieben. Logseq ist eine Open-Source-Software, bei der die Synchronisation kostenpflichtig ist.

Mit Logseq bin ich auf den Desktops, die ich verwende (privat Linux und beruflich Windows) sehr zufrieden, wobei die Synchronisation eher langsam ist. Die mobile Anwendung ist aber sehr rudimentär, kann keine Plugins, ist langsam und die Bedienung ist sehr hakelig.

Das ist der Grund, weshalb ich auf der Suche nach einer neuen Anwendung bin, die vor allem auch mobil sehr gut funktionieren soll.

Und jetzt, liebe Leser, kommt Ihr ins Spiel, vielleicht habt Ihr ja Ideen. Hier kommen meine Anforderungen:

  • Funktioniert auch offline, soll aber synchronisieren können.
  • Clients für Android, Linux und Windows.
  • Möglichkeit, Datums basiert Notizen zu machen (Journal, ohne "ing")
  • Verlinkung und Tagging, Aufbau eines "Knowledge Graphs".
  • Offenes Dateiformat (gerne Markdown).
  • Nach Möglichkeit Open-Source-Software (ist aber nicht zwingend).
  • Darf auch etwas kosten.

Die folgenden Anwendungen sind interessant, aber ich habe mit Ihnen keine Erfahrung.

  • Notion
  • Obsidian (mobile App soll ebenfalls schlecht sein)
  • Roam Research
  • Tana (derzeit am interessantesten, aber noch nicht released)
  • Twos (scheinbar nicht mehr weiterentwickelt)
  • Joplin (habe ich eine Zeit lang verwendet, war nicht so ganz meins, ist vielleicht einen erneuten Test wert)

Bin auf Eure Anregungen, Ideen und auf Eure Workflows gespannt. Gerne auch, wenn sie nicht 100% ins Muster passen, wie im Kommentar von Mario, den ich sehr spannend finde.

Hier gibt es etwas auf die Ohren

podcast

An diesem langen Wochenende findet Ihr bestimmt Zeit, noch Podcasts zu hören und vielleicht neu zu entdecken.

Es gibt auch etwas zu gewinnen in den Folgen gegen Weihnachten, bei Buzzzoom Bücher aus meinem Hausverlag und bei TechnikTechnik gibt es Kleincomputer, es lohnt sich also beide Folgen zu hören. Peter, Pierre, Mario, Marius und ich haben beide Folgen an einem Abend aufgenommen.

Die Teile der "Sendungen gegen Weihnachten" findet Ihr bei den Podcast Buzzzoom – Teil 1 – und Teil 2 bei TechnikTechnik.

Viel Spass! Wir freuen uns auf Euer Feedback.

Ohne Gewinnspiel, aber trotzdem hörenswert ist der Jahresrückblick im Podcast "FOCUS ON: Linux". Christian, Marius und ich lassen dort das Jahr 2023 aus Sicht von Open Source und Linux Revue passieren,

Meine Firefox-Addons Ende 2023

Dieser Artikel ist die 2023er Edition des Artikels aus dem letzten Jahr.

  • Neu: Accept-Language per site> – um für Webseiten gezielt eine Sprache einstellen zu können.
  • Bitwarden - Kostenloser Passwort-Manager ist das Plugin für Bitwarden, dem Passwort-Manager, den ich einsetze.
  • ClearURLs, dieses Addon entfernt Trackinginformationen aus URLs.
  • Ich bin auf Kimai umgestiegen: Clockify Time Tracker benutze ich, um einen besseren Überblick über meine Zeit zu bekommen.
  • Facebook Container ist eine nützliche Erweiterung, die Facebook in einen Container einsperrt, so das andere Webseiten nicht über Facebook tracken können. Das könnte ich eigentlich auch mal löschen, weil ich schon länger kein Facebook mehr verwende, vielleicht unterbindet das auch Facebook Tracking, da muss ich mal nachschauen.
  • Feed Preview rüstet die verloren gegangene Feedkomponente Firefox wieder nach.
  • Das habe ich nie benötigt. Firefox Multi-Account Containers erlaubt es, beliebige Webseiten in Container einzusperren.
  • Grammar & Spell Checker - LanguageTool läuft gegen einen lokal installierten LanguageTool-Server.
  • History Cleaner, um die History auf 30 Tage zu begrenzen.
  • Mastodon4 Redirect leitet Mastodon4 URLs so um, dass man ihnen von der Heimatinstanz folgen oder favorisieren oder "boosten" kann.
  • Privacy Badger blockt verschiedenste Tracker und Cookies auf Webseiten.
  • Getestet und wieder gelöscht. Qwant VIPrivacy blockt einen Haufen Tracker und Overlays.
  • Share on Mastodon, doofes Logo, aber tolles Tool, um Links auf Mastodon zu teilen.
  • Neu: Textarea Cache – behält Daten, di eman in Textfelder eingegeben hat.
  • Todoist ist die Firefoxerweiterung für die Aufgabenverwaltung.
  • uBlock Origin blockt unter anderem Werbung.
  • Update Scanner scannt periodisch Webseiten auf Veränderungen.
  • Wallabagger fügt Links meinem selbst gehosteten Readlater-Dienst zu.
  • Web Extension for Shaarli fügt Links zu meiner Bookmarkverwaltung zu.
  • Wieder zurück: Wishlephant ist das passende Plugin zu einer alternativen Wunschliste.
cronjob