Skip to content

Kommunikationswerkzeuge und Messenger Ende 2021

Bei den Messengern hat sich mit einer grossen Ausnahme relativ wenig getan, wie ein Vergleich mit dem Artikel aus dem letzten Jahr zeigt.

Nutze ich:
  • Matrix
  • Signal
  • Threema
  • Big Blue Button
  • Jitsi (aber sehr selten)
  • Mattermost
  • Microsoft Teams
  • Nextcloud Talk
  • Rocket Chat
  • SMS
  • Telegram

Nur dienstlich:

  • Skype for Business
  • WebEx
  • Zoom

Nutze ich nicht (mehr):

  • appear.in
  • Duo
  • Facetime
  • Facebook Messenger
  • Hangouts
  • Keybase
  • Skype
  • Slack
  • WhatsApp
  • Wire
  • XMPP

Vermutlich ist das noch nicht einmal vollständig.

Wie ich Ende 2021 arbeite (Client)

Was soll ich als Einleitung schreiben, auch hier gab es einen Artikel im letzten Jahr? Hier hat sich ebenfalls viel mehr getan als auf der Serverseite.

Hardware

Nach längerer Zeit, in der ich mir nur Notebooks gekauft habe, verrichtet nun ein neu gekaufter TUXEDO CORE One unter Ubuntu 20.04 LTS bei mir seinen Dienst. Ich bin mit dem Gerät sehr zufrieden und froh gewechselt zu sein. Selbst ohne Corona habe ich das Notebook nur maximal fünf Mal im Jahr benötigt und dafür tut es immer noch seinen Dienst (oder kann durch ein Tablet ersetzt werden).

Für den Dienst habe ich ein neues iPad Pro (12.9 Zoll) mit Magic Keyboard und M1-Prozessor bekommen. Geniales Gerät, die Tastatur ist grossartig und mit dem Touchpad muss ich auch nicht mehr unbedingt auf dem Tablet "rumfingern".

Nach dem Reinfall mit der Sequent Supercharger 2 habe ich eine Withings Scanwatch als neue Armbanduhr. Ich bin von dem Gerät und auch dem Ökosystem, inklusive dem Support begeistert.

Damit sind meine "daily driver":

  • Privat: Fairphone 3
  • Hybrid: iPad Pro 2021
  • Hybrid: Onyx Boox Max 3
  • Privat: Withings ScanWatch
  • Privat: TUXEDO CORE One
  • Privat: Sony WH-1000XM4.
  • Arbeit: Dell OptiPlex 7010 mit Windows 10
  • Arbeit: iPhone 12
  • Arbeit: Plantronics Voyager Focus UC

Wer sich für die anderen technischen Geräte bei uns interessiert, wird auf der Technikseite im Blog fündig.

Software

Android

Als Podcast-App setze ich wieder auf AntennaPod und höre nur über mein Fairphone. Auf dem Android-Tablet lade ich die Deutsche und die Schweizer Tagesschau damit herunter und schaue sie täglich.

Die Clockify nutze ich zur Zeiterfassung. Wenn ich einen guten Überlick habe, wird sie auch wieder verschwinden.

Da ich mit dem Führen einer Leseliste auf Goodreads begonnen habe, ist auch der Client auf dem Handy installiert.

Linux

Auf allen Linux-Clients ist jetzt eine lokale Installation des LanguageTool-Servers vorhanden. Das hilft sehr.

Als Zweitbrowser setze ich den Ungoogled Chromium ein. Ich benötige ihn nicht häufig, aber manche Webseiten funktionieren leider mit der Chrome-Engine besser.

Nach unserer TILpod-Episode über Monorepos bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass es auch für mich sinnvoller ist, viele meiner Repositories zusammen zu führen.

Es war an der Zeit, mich von IRC zu verabschieden, Goodbye IRC.

Das (alte) Notebook habe ich mit Fedora neu installiert und werde perspektivisch vermutlich auch den Desktop wieder migrieren, allerdings gibt es einige Business Apps nur für Ubuntu und nicht für Fedora.

Mailclient auf dem Notebook ist Thunderbird, neben Evolution auf dem Desktop. Thunderbird hat sich mit den hohen Versionsnummern (grösser neunzig) echt gemacht.

Suchmaschine

Die Suchmaschine meiner Wahl ist wieder DuckDuckGo, damit fühle ich mich am wohlsten, die Ergebnisse sind genauso gut oder schlecht wie in anderen Web-Suchmaschinen.

Kommunikation

Direkt Anfang des Jahres habe ich einen Schlussstrich unter Facebook und WhatsApp gezogen, das fühlt sich richtig gut an.

Neu im Team ist Signal, da hat sich eine Menge getan und der Messenger ist so endbenutzertauglich, dass wir sogar die Hundeschule meiner Frau dahin umgezogen haben.

Die Reihenfolge der Messsenger ist neu: Matrix, Signal, Threema und zur Not Telegram. Kontaktdaten unter dirk.deimeke.ruhr.

Wie ich Ende 2021 arbeite (Infrastruktur)

In der Infrastruktur hat sich ein bisschen getan, hier der Artikel aus dem letzten Jahr.

Alle von mir betriebenen Server laufen mittlerweile mit Ubuntu 20.04 LTS, weil ich das Gehampel rund um CentOS leid bin und E-Mail schon 2020 zu einem Dienstleister umgezogen ist.

Beim Monitoring setze ich mittlerweile auf UptimeRobot, die kostenlose Variante bietet alles, was ich benötige, auch eine Statusseite für die von mir angebotenen Dienste. Das reicht mir aus.

Für das Kapizitätsmonitoring setze ich auf Prometheus mit Node Exporter und Grafana, das läuft super. Einen Überblick über das Setup findet Ihr im Monitoring Zwischenintermezzo.

Ich habe mich aus dem IRC zurückgezogen, daher habe ich den Dienst The Lounge eingestellt.

Nicht nur, weil ich mich mit Hugo auseinandersetzen wollte, habe ich ein ChangeLog aufgesetzt, in dem ich meine "Erzeugnisse" bündele. Sehr auch Changelog und Polywork.

Neben verschiedenen Versionsupdates war es das auch schon.

Mein Arbeitsplatz Ende 2021

Hier gibt es erfahrungsgemäss wenig Änderungen, wie ein Vergleich mit dem letzten Artikel zeigt.

Mitte des Jahres war ich wieder vermehrt im Büro und habe es genossen, ich muss vor den Leuten nicht weglaufen.

Die grösste Arbeitsplatz-Änderung ist, dass ich für die Bereitschaft (Pikett) ein neues iPad Pro (12.9 Zoll) mit Magic Keyboard bekommen habe, ich habe mich bewusst gegen ein MacBook Air und auch gegen ein Notebook mit Windows entschieden. Der Grund dafür ist, dass wir BlackBerry Work als Kommunikationslösung ("Outlook auf dem Tablet und Handy") einsetzen und ich darüber deutlich schneller an die E-Mails komme als über den Virtual Desktop.

Meine Firefox-Addons Ende 2021

Dieser Artikel ist die 2021er Edition des Artikels aus dem letzten Jahr.

Meine Visual Studio Code Plugins Ende 2021

Dieser Artikel ist der Nachfolge-Artikel von diesem hier.

Die Funktionalität des Bracket Pair Colorizer 2 ist mittlerweile im Kern von VSCode enthalten, aus diesem Grund benötige ich das Plugin nicht mehr.

Was sind Eure Empfehlungen?

TUXEDO CORE One

Der Entscheidungsprozess für einen neuen Rechner hat dann doch etwas länger gedauert als erwartet. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht und viel Feedback von aussen eingeholt.

Wie im Betreff angedeutet, ist es ein TUXEDO CORE One AMD-Ryzen-Series v10 + Micro-ATX Tower mit folgenden Komponenten geworden:

  • 64 GB (4x 16GB) 3600Mhz G.Skill
  • AMD Ryzen 9 3900 (12x 3.1-4.3GHz Twelve-Core, 24 Threads, 70 MB Cache, 65W TDP)
  • 1000 GB Samsung 980 PRO (NVMe PCIe)
  • 2x 4 TB HDD (Seagate / 5.400 rpm / SATAIII)
  • DVD-Brenner
  • CORE One mATX Tower
  • NVIDIA GeForce GTX 1650 4GB GDDR5, 1x HDMI2.0, 1x DisplayPort 1.4, 1x DVI-D
  • mit Intel Wi-Fi 6 AX200 & Bluetooth 5.1 (bis zu 2400Mbps)
  • Gigabyte AMD B450 Chipsatz
  • Ultra Silent 1250 (80+ Gold | 140mm | 1250 Watt | Modular)

Das Gerät ist klasse, sehr gut verarbeitet und rasend schnell. Ich habe es bis jetzt noch nicht geschafft, es auch nur annähernd auszulasten. Es erfüllt meine Anforderungen, die Ihr im verlinkten Artikel finden könnt, zu 100%.

Ich hatte eigentlich eine passiv gekühlte Grafikkarte bestellt, die leider nicht mehr lieferbar war. TUXEDO Computers hat dann eine etwas teurere aktiv gekühlte Grafikkarte ohne Aufpreis geliefert. Natürlich nach Rückfrage, ob ich damit einverstanden bin.

Mir wurde gesagt, dass ich die gleichen Komponenten günstiger bekommen kann. Das stimmt, aber ich habe zwei linke Hände und mir macht es nicht zuletzt deswegen keinen Spass, an Hardware zu schrauben. Dazu kommt, dass ich vom Support von TUXEDO Computers überzeugt bin, den wir für den Rechner meiner Frau auch schon nach der Garantiezeit in Anspruch nehmen mussten. Die Abwicklung war unkompliziert und der Kontakt sehr freundlich. Beides, der Support und auch das Zusammenschrauben hat einen Wert - meine Arbeitszeit übrigens auch.

Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass es in Deutschland leider nur wenige Versender gibt, die in die Schweiz schicken. Damit fallen viele der "üblichen Verdächtigen" unter deutschen Online-Shops aus.

Mir wurde gesagt, dass TUXEDO Computers nur "ein weiterer Kistenschieber" ist. Ja, und? Selbst in Markenhardware von namhaften Herstellern stecken manchmal die gleichen Komponenten.

Zur Aussage, dass ich mir ein neues Notebook mit aktuellen Spezifikationen kaufen sollte, habe ich die folgende Meinung. Mein aktuelles Notebook - mittlerweile fünf Jahre alt - hat bis auf zwei oder drei Wochenenden im Jahr einer Dockingstation gesteckt. Zum Einsatz kam es nur auf Veranstaltungen und dem Weg dorthin und von dort nach Hause. Das wird das alte Notebook auch weiterhin leisten können. Wenn es in die ewigen Jagdgründe geht, kann ich Präsentation und mobiles Arbeiten auch mit einem Tablet oder Chromebook erledigen. Dazu kommt, dass ein Notebook mit nur annähernd vergleichbarer Leistung zu einem Standgerät ein vielfaches von dem Standgerät kostet (wenn es die Leistung überhaupt in einem Notebook gibt).

Ich bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.

Kommunikationswerkzeuge und Messenger in 2021

gedanken

Es haben sich seit dem letzten Posting zu dem Thema Veränderungen ergeben (hier in kursiv), bevorzugte Messenger habe ich fett markiert.

Nachdem Jens seine Kommunikationswerkzeuge aktualisiert hat, dachte ich, dass ich nachlegen muss.

Momentan ist es so, dass durch den Versuch von Facebook die AGBs von WhatsApp zu ändern ein Riesen-Run in Richtung Signal passiert ist.

Im Jahr 2020 habe ich zwei Mal meine Messenger aufgeräumt, Messenger Cleanup und Goodbye XMPP und Wire.

Eine Lehre, die man aus den vergangenen Jahren ziehen kann, ist, dass man Messengern gerne eine zweite Chance geben darf. Ich habe Signal in einem sehr frühen Stadium kennengelernt - wenn ich mich richtig erinnere, hiess es damals noch TextSecure - und fand es unbenutzbar. In den vergangenen Jahren hat er aber einen so grossen Sprung gemacht, dass ich ihn schon lange mal wieder hätte testen müssen. Mittlerweile ist es meine "Nummer 2" nach Matrix.

Nutze ich:
  • Matrix
  • Mattermost
  • Nextcloud Talk
  • Rocket Chat
  • Signal
  • Slack
  • SMS
  • Telegram
  • Threema

Nur dienstlich:

  • Skype for Business
  • WebEx
  • Zoom

Nutze ich nicht (mehr):

  • appear.in
  • Duo
  • Facetime
  • Facebook Messenger
  • Hangouts
  • Keybase
  • Skype
  • WhatsApp
  • Wire
  • XMPP

Vermutlich ist das noch nicht einmal vollständig.

Update zu Messengern

Ich bin völlig zu Recht darauf hingewiesen worden, dass mein Artikel zu Messengern ein Update benötigt. In dem verlinkten Artikel gibt es auch Informationen zu meinem Status bezüglich XMPP und Wire.

Ein weiterer Grund für das Update ist die Tatsache, dass WhatsApp seine Nutzungsbestimmungen angepasst hat und dass man zustimmen muss, dass alle gesammelten Daten - inklusive dem Adressbuch - anderen Unternehmen des Konzerns wie Facebook und Instagram und - noch schlimmer - auch Dritten zur Verfügung gestellt werden sollen.

Meiner Meinung nach wird man nie alle Menschen dazu bekommen, sich auf einen Messenger bzw. ein Protokoll zu einigen, dafür sind sie zu unterschiedlich und bieten unterschiedliche Features, die interessant sein könnten.

Mich könnt Ihr über drei (vier) verschiedene Protokolle und Messenger erreichen, wenn Ihr das möchtet. Die Kontaktdaten findet Ihr auf meiner Homepage.

  • Es gibt immer noch nur einen Messenger bzw. ein Protokoll, das alles erfüllt, was ich von einem modernen Messenger erwarte und das ist Matrix mit Element als Client.
  • Threema ist ein kommerzieller Messenger, bei dem der Quelltext des Clients neulich als Open Source freigegeben wurde. Die Server-Software ist weiterhin Closed-Source-Software, der Hersteller ist an die Datenschutzgesetze der Schweiz (und damit auch der EU) gebunden. Eine grosse Besonderheit ist, dass die Firma hinter Threema den Quelltext und die Infrastruktur regelmässigen unabhängigen Audits unterziehen lässt und die Ergebnisse veröffentlicht. Threema arbeitet immer noch an der Multiplattformfähigkeit, Threema Web ist da leider nur ein dürftiger Ersatz.
  • Telegram verschlüsselt leider nicht und wenn, dann nur Ende-zu-Ende, so dass man die verschlüsselten Nachrichten nicht mit allen eigenen Clients lesen kann, sondern nur mit dem, der an der verschlüsselten Kommunikation beteiligt war. Der Server ist auch kein FLOSS und föderierbar ist es auch nicht. Immerhin behaupten die Betreiber, dass alle Nachrichten verschlüsselt gespeichert werden.
  • Signal ist bekannt geworden als "der Messenger, den auch Edward Snowden benutzt". Ich bin damit nie warm geworden, habe mir aber gestern wieder einen Account zugelegt. Wenn ich da innerhalb eines halben Jahres keine aktiven Kontakte habe, wird er wie schon zuvor bei anderen Messengern abgestellt.

Meine Kriterien oder Wünsche an einen Messenger:

  • FLOSS, Client und Server
  • Verschlüsselung n:m
  • Verschlüsselung nachweisbar auditiert
  • Föderiert
  • Unterstützung für Proxies
  • Clients für die gängigen Plattformen
    • Android
    • iOS
    • Web (oder alternativ native Clients für Linux, MacOS und Windows)

Derzeit erfüllt nur Matrix alle meine Wünsche.

Visual Studio Code Plugins

Es reicht ja, wenn es eine Person interessiert (Hallo Oliver!).

Hier kommen die Visual Studio Code Plugins, die ich beruflich und / oder privat einsetze.

Der grösste Unterschied ist, dass ich beruflich alle Plugins bis auf Remote SSH remote einsetze und nicht lokal, da ich mich den ganzen Tag mit VSCode nur auf dem Jumpserver befinde. Das Bearbeiten findet lokal auf Windows mit Dateien unter Linux statt.

  • Nur Job: Remote - SSH, um über SSH auf Dateien zuzugreifen und diese zu bearbeiten.
  • Nur Job: Remote - SSH: Editing Configuration Files, wird automatisch vom vorherigen Plugin mitinstalliert.
  • Bracket Pair Colorizer 2 finde ich enorm praktisch, weil es zu jeder Klammer die korrespondierende in der gleichen Farbe anzeigt.
  • GitLens erweitert den eingebauten Git-Client um einige sinnvolle Features.
  • Nur privat: LaTeX language support, weil ich privat viel mit LaTeX mache. Dieses Plugin hat den Vorteil, nicht automatisch die Dateien zu übersetzen.
  • Markdown All in One bringt hilfreiches rund um Markdown mit (ich möchte deutlich mehr mit Markdown machen).
  • markdownlint weist auf unschönen Markdown-Quellcode hin.
  • Python für die Entwicklung von Python-Skripten.
  • Jupyter wird von Python mit installiert, brauche ich nicht.
  • Spell Right benutze ich zur Rechtschreibkontrolle.

Welche Plugins nutzt Ihr und warum nutzt Ihr sie?

Meine Firefox-Addons Ende 2020

Und als letztes ein Update von Meine Firefox-Addons Ende 2019.

Bei meinen Firefox Addons hat sich eine Menge getan. Fragen gerne in die Kommentare.

Die Links unten findet Ihr auch in meiner Shaarli-Instanz.

Besteht seitens der Leserschaft eigentlich Interesse an Visual Studio Code Plugins, die ich einsetze? Sind nicht ganz so viele.

Mein Arbeitsplatz Ende 2020

Und hier kommt das Update von Mein Arbeitsplatz Ende 2019.

Das grösste Update ist, dass mehr als ein halbes Jahr mein Arbeitsplatz zu Hause war und nicht in der Firma.

Damit verbunden ist eine unglaublich grosse Nutzung von Skype for Business als Tool für Audio- und Videokonferenzen und Cisco WebEx (Zoom ist in der Firma verboten).

Ansonsten hat sich im Tooling nichts getan. Reicht auch.

Wie ich Ende 2020 arbeite (Client)

Dieser Artikel ist ein Updates des Artikels Wie ich Ende 2019 arbeite (Client).

Wieder einmal hat sich auf der Client-Seite deutlich mehr getan als auf dem Server.

Hardware

Es ist spannend, wie viel man sich leisten kann (und auch möchte), wenn man das "Taschengeld" zurücklegt. ;-)

Drei Jahre sind rum und ich habe ein neues Telefon für die Arbeit bekommen, ein iPhone 12 - ich vermisse den Knopf und die Möglichkeit, das Telefon mit dem Fingerabdruck zu entsperren. Das Format ist prima, die Grösse des Bildschirms entspricht der des Vorgängers, einem iPhone 8 Plus, aber das Gehäuse ist deutlich kleiner.

Zu Beginn der ersten grösseren Einschränkung und der "Verbannung" ins Homeoffice habe ich mir ein Telefon-Headset gekauft und die Kosten von der Firma erstatten lassen. Es ist ein Plantronics (Poly) Voyager Focus UC.

Bedingt durch Homeoffice habe ich mir einen gebrauchten Dell OptiPlex 7010 Slim Tower () i7 & 8GB RAM & 240GB SSD) zugelegt, den ich nur für die Arbeit verwende. Ja, es tat weh und ja, jetzt habe ich Arbeit und Privat deutlich besser getrennt. Details in diesem Blogartikel.

Die für mich beste Anschaffung des letzten Jahres war ein Onyx Boox Max 3, ich werde an dieser Stelle nicht alle Gründe dafür erneut erklären und verweise auch stattdessen auf die Blogartikel zu dem Thema: Lesen! und Onyx Boox Max 3 - Erfahrungsbericht und E-Book-Reader: Size Matters, bitte nehmt Euch die Zeit und folgt den Links in den Kommentaren.

Das Notebook wird im April fünf Jahre alt und eigentlich hätte ich gerne etwas neues, aber es funktioniert noch zu gut. :-) Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass ich kein neues Notebook benötige, so selten wie ich das derzeitige Mobil eingesetzt habe. Vermutlich wird es daher eher ein Standrechner und ich denke, dass ich von Intel auf AMD wechseln werde.

Von Nerdzoom Media habe ich zum Podcasten zwei Geräte geliehen bekommen (Danke Marius!), zum einen das Mikrophon Shure SM7B und zum anderen das Audio-Interface Focusrite Scarlett 2i2, beide Gerätschaften nutze ich seit dem in zwei Podcasts, die mit mir in 2020 gestartet sind, siehe auch Mein 2020, die positive Seite.

Meine Frau brauchte für die Fahrten im öffentlichen Verkehr ein Headset mit Noise-Cancelling, da habe ich ihr mein altes Headset vererbt und mir neu das Sony WH-1000XM4 gekauft, klanglich finde ich das noch einmal deutlich besser als das alte Gerät. Allerdings höre ich in stillen Passagen ohne viel Umgebungsgeräusche ein leichtes Rauschen.

Damit sind meine "daily driver" (die Android-Geräte laufen alle mit Android 10):

  • Fairphone 3
  • Samsung Galaxy Tab S5e
  • Onyx Boox Max 3
  • Amazfit Bip
  • Dell Latitude E7450 mit Ubuntu 20.04 LTS (habe ich nicht immer dabei)
  • Privat mit dem Sony WH-1000XM4.
  • Dell OptiPlex 7010 mit Windows 10 (habe ich auch nicht immer dabei) ;-)
  • iPhone 12 (Homeoffice und wenn ich Bereitschaft habe)
  • Im Job mit dem Plantronics Voyager Focus UC

Wer sich für die anderen technischen Geräte bei uns interessiert, wird auf der Technikseite im Blog fündig.

Software

Betriebssystem

Durch die neue Anforderung im Homeoffice auch Audio- und Videocalls mit Skype for Business zu machen, habe ich auf dem Notebook einige Linux-Distributionen ausprobiert. Auf keiner funktionierte es problemlos. Die Linux-Unterstützung durch Citrix ist einfach mies. Ich bin jetzt bei Ubuntu 20.04 LTS hängen geblieben, weil ich da die Chancen sehe, dass eine Unterstützung in Reichweite ist (Ubuntu 18.04 LTS wird unterstützt).

Um dem Drama mit dem Homeoffice zu begegnen, habe ich jetzt auch Windows 10 im Haus. Spannenderweise nutze ich den Trümmer nur als ThinClient und nicht für mehr.

Android

Durch Homeoffice und den vermehrten Einsatz von iDevices bich zurück bei Pocket Casts als Podcast Client. Das wechseln des Clients und weiterhören, wo ich aufgehört habe, ist schon ein Killerfeature.

Durch den Wechsel zu Mastodon benutze ich sporadisch Tusky als Client.

Mailclient ist neu FairEmail, synchronisiert werden nur die Monitoring Meldungen.

Für den Hundeschulen-Chat habe ich mir den RocketChat-Client installiert.

Photos mache ich mit Open Camera Note to myself: Kamera beim Fairphone aktualisieren.

Da wir von Spotify zu Deezer gewechselt sind, habe ich auch die App auf dem Handy.

iOS

Nutze ich wieder vermehrt, aber ausser Pocket Casts, Todoist und Bitwarden sind keine privaten Apps darauf.

Linux

Der Desktop läuft mittlerweile mit einem Standard Ubuntu 20.04 LTS. Auf dem Desktop setze ich vermehrt Flatpaks (bevorzugt) und Snaps ein.

Aufgrund von Inkompatibilitäten mit verschiedenen Plugins, setze ich neben Vim der originale Visual Studio Code ein, beispielsweise auch für das Schreiben dieses Blogartikels.

Suchmaschine

Meine Standardsuchmaschine ist neu Ecosia (setzt im Hintergrund Bing ein), die Suchergebnisse sind genauso schlecht wie bei anderen Suchmaschinen. Dazu inspiriert hat mich diese Episode des t3n-Podcasts.

Kommunikation

Von XMPP (Jabber) und Wire habe ich mich mangels chatfreudigen Kontakten getrennt.

Hauptmessenger ist Element (Matrix), danach Telegram und als letztes Threema.

Wie ich Ende 2020 arbeite (Infrastruktur)

Dieser Artikel ist der Nachfolgeartikel von Wie ich Ende 2019 arbeite (Infrastruktur).

Zusätzlich zu den Servern unter CentOS 7 habe ich jetzt auch welche mit Ubuntu 20.04 LTS, die das Ziel einer Migration sein sollen.

Für die Hundeschule meiner Frau habe ich eine RocketChat-Instanz als Snap aufgesetzt, allerdings ohne Benachrichtigungen auf Mobiltelefone, da sonst alle Nachrichten über den Anbieter geroutet werden.

So ein bisschen interessiert mich ja schon, wer sich auf meinen Webseiten herumtreibt, daher lasse ich eine containerisierte Umami-Instanz laufen.

Ansonsten hat sich ausser Versionsaktualisierungen nichts Neues ergeben.

Investition ins Homeoffice

Die Gedanken über Neue Hardware sind davon nicht berührt.

Seit Beginn der Arbeit im Homeoffice habe ich Probleme damit, Skype 4 Business unter verschiedenen Linuxdistributionen via Virtual Desktop (Windows 10 über Citrix) ans Laufen zu bringen. Calls brechen ständig ab und (Modus Primadonna) "Ich kann so nicht arbeiten".

Jetzt habe ich es getan und zum ersten Mal seit "100 Jahren" habe ich wieder einen Windows-Rechner, der als ThinClient für Homeoffice fungiert. Das funktioniert leider erschreckend gut. Der Rechner wird für nichts anderes verwendet, damit kann ich ganz gut leben.

Als Rechner kommt ein gebrauchter Dell OptiPlex 7010 aus dem Bennoshop zum Einsatz, hier an dieser Stelle mal ein Lob für das Handling und die Fragen, ich gestellt und beantwortet bekommen habe. Drin steckt ein alter Core i7, die 8 GB RAM sind tatsächlich überdimensioniert. Ja, nu.

Um mit nur einer Tastatur, einer Maus und einem Monitor arbeiten zu können, habe ich noch Geld für einen DisplayPort-KVM-Switch in die Hand genommen, es ist ein Aten CS22DP 2-Port USB DisplayPort Kabel KVM Switch geworden, den ich empfehlen kann.

Es funktioniert jetzt alles so wie es soll, ich sehe das als eine Investition in die Zukunft, da ich gerne auch nach der Pandemie noch teilweise von zu Hause arbeiten möchte.

Schade ist, dass die Linuxverbreitung immer noch zu klein ist, als dass sich Hersteller darum kümmern würden, dass alles funktioniert. Allerdings würde ich mir von Citrix wünschen, dass - wenn schon ein Paket für Linux angeboten wird - auch alles so geht wie es soll.