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Lesen!

In den vergangenen Artikeln habe ich auch einige für mich negative Aspekte von "Remote Work" oder "Work from Home" angesprochen.

Ein interessante Entdeckung ist allerdings, dass ich momentan vermindert Lust darauf habe, Podcasts zu hören. Das liegt vermutlich daran, dass Podcasts für mich immer Medien waren, die ich "nebenbei" konsumiert habe, wenn ich keine das Hirn fordernden Tätigkeiten ausüben musste. Das bezog sich zum grossen Teil auf das Pendeln zur und von der Arbeit, was immerhin zwei Stunden pro Tag in Anspruch genommen hat. Jetzt habe ich schon mehr als ein Dutzend Podcasts aus dem Player gelöscht und immer noch knapp 100 Episoden in der Liste.

Die Entwicklung sehe ich ziemlich neutral, es wird wieder Phasen geben, in denen ich mehr Podcasts höre und auch Phasen, in denen ich weniger hören werde.

Spannend ist hingegen, dass sich meine Aufmerksamkeitsspanne positiv verändert hat.

Früher (tm) habe ich stundenlang am Stück gelesen und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Bevor ich mir den neuen E-Book-Reader gekauft habe, war ich froh, einmal einen längeren Artikel über zehn Minuten am Stück zu lesen. Ja, das ist traurig und ein Zeichen davon,dass ich mich zum einen leicht ablenken lasse und dass mir zum anderen mir auf multifunktionalen Geräten, wie Handy, Tablet oder Notebook immer viele andere Dinge einfallen, die man noch tun könnte.

Ich merke, dass mich das Lesen frei von Ablenkungen konzentrierter werden lässt. Das ist ein positiver Nebeneffekt. Dank fehlendem Pendeln nehme ich mir auch die Zeit dazu. Dass ich für Morgen keinen Linkdump habe, liegt nicht an fehlendem Lesen sondern viel mehr an fehlenden guten Artikeln, die ich gelesen habe.

Telefonieren und Privates

Auf meiner ToDo-Liste steht schon lange der Titel für diesen Blogartikel.

Wenn mich das Homeoffice in einem bestätigt hat, dann dass ich froh darüber bin, ein privates Telefon und ein davon getrenntes dienstliches Telefon zu benutzen. Ich darf das Diensthandy zwar privat benutzen und müsste nur den Anteil der Nutzung bezahlen, der über einem festgelegten Betrag liegt, aber ich habe mich aufgrund schlechter Erfahrungen in einem früheren Job dagegen entschieden.

Jetzt ist es so, dass ich ausschliesslich Anrufe über das Mobiltelefon und über Skype for Business bekomme, bis auf die Menge habe ich gar nichts dagegen. Mein Fehler war, dass ich an einem Abend das Handy nicht ausgeschaltet habe und ich bekam - wie schon früher - einen Anruf spät am Abend ("damals" war es in der Nacht um drei Uhr) mit einer relativ belanglosen Rückfrage. Die Frage konnte ich aber nur beantworten, nach dem ich mich in der Firma angemeldet habe. Da mich die Person erreicht hat, wollte ich natürlich auch helfen. Nennt es "Charakterschwäche".

In der Firma liefern wir Unterstützung von 7:00-18:00 Uhr direkt und ausserhalb dieser Zeiten leisten wir für Produktionssysteme Bereitschaft (in der Schweiz "Pikett"). Das funktioniert auch gut und die anderen Probleme können bis zum nächsten Tag warten.

Die Konsequenz daraus ist, dass ich zum Einen daran denken muss, das Handy auszuschalten, wenn ich keinen Dienst habe und zum anderen auch konsequent "Nein!" sagen muss.

Pendeln

Spannend, oder? Wir merken im Homeoffice, wie sehr uns das Pendeln zur Arbeit gestresst hat. Als einzige Konsequenz fällt uns ein, im Homeoffice zu bleiben und nicht näher an die Arbeit zu ziehen oder einen Job in Nähe des Wohnorts zu suchen.

Nur, dass das hier nicht falsch ankommt, ich habe nichts gegen Homeoffice. Homeoffice ist aber deutlich mehr als zu ermöglichen, von zu Hause zu arbeiten, es ist eine Arbeitskultur, zu der deutlich mehr gehört.

Zum eigentlichen Thema: Wenn uns Pendeln krank macht, dann gibt es nur eine begrenzte Menge an Möglichkeiten, damit umzugehen und alle haben ihre Vor- und Nachteile.

  • Näher an die Arbeit ziehen. Das ist aufgrund von begrenztem Wohnraum nicht immer möglich.
  • Einen Job in Nähe des Wohnortes suchen - auch das ist nicht immer möglich. Hier beissen sich zusätzlich die unterschiedlichen Anforderungen. Vor allem, dass man den Wohnort nach anderen Kriterien wählt als den Arbeitsplatz.
  • Für Jobs, in denen man nicht die Möglichkeiten hat, muss man leider in den sauren Apfel beissen und sich arrangieren bzw. sich langfristig in Richtung "Verkürzung der Pendelzeiten" zu orientieren.
  • Einen Job mit "Remote Work"-Möglichkeiten, wie beispielsweise Homeoffice, suchen. Dazu kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen, dass das dauerhaft nur glücklich macht, wenn zumindest das Team komplett remote arbeitet und es eine entsprechende Remote-Work-Culture gibt.

Der letzte Punkt wird unterschätzt. Homeoffice ist häufig keine Frage der technischen Möglichkeiten. Wenn man als einziger den "Flurfunk" nicht mitbekommt oder als einziger aus dem Homeoffice an einer Besprechung teilnimmt, merkt man sehr schnell, dass man sehr viel Kommunikation und insbesondere auch non-verbale Kommunikation nicht mitbekommt. Das macht auf Dauer auch keinen Spass.

Wir sind gerade in der Phase, in der die technischen Möglichkeiten für viele Büro-Angestellte geschaffen wurden. Der Kulturwechsel wird noch länger brauchen. Wir FLOSS'ler kennen das schon länger und arbeiten remote an interkontinentalen Opensource-Projekten. In den Unternehmen muss sich das erst einspielen.

Ein Rant auf Remote Work

Tag 35 im Homeoffice und ich habe akut keine Lust mehr auf irgendwelche Telefonanrufe oder Audio-/Videocalls, Telefonkonferenzen, Webmeetings, WebEx oder Zoom oder Jitsi oder Mumble.

Und warum?

Weil die meisten Leute nicht an ihr Gegenüber denken. Leute, wir leben in 2020 und es kann so schwer nicht sein, wirklich nicht. Ich habe in den letzten Wochen zwischen vier und acht Stunden in Audio- und Videokonferenzen gebracht.

Bitte, bitte investiert ein paar Franken oder Euros in ein gutes Headset. Wenn Ihr das Geld für ein gutes Headset nicht ausgeben wollt oder die Kosten nicht erstattet bekommt, dann kauft Euch bitte irgendein Headset, alles ist besser als kein Headset. Selbst ein angeschlossener Kopfhörer hilft schon ein bisschen.

Wenn Ihr das Mikrofon Eures PCs verwendet, nimmt das Mikro auch das auf, was aus dem Lautsprecher kommt, das bedeutet, ich als Euer Gesprächspartner höre mich selber mit einem Echo. Ihr bekommt das nicht mit, weil Ihr, das, was Euer Mikro aufnimmt nicht wieder zurück gespielt bekommt. Hier wirkt ein Kopfhörer Wunder.

Das Mikro Eures PCs ist auch gut dazu in der Lage, die Geräusche des Lüfters aufzunehmen, was für einen relativ hohen Geräuschpegel sorgt, wenn Ihr mit mir redet. Das Problem gibt es bei einem Headset nicht.

Ich mag auch wirklich nicht Sprachforensik zu betreiben, nur weil Ihr in Mikro nuschelt. Mensch!

Mal ein paar Grundregeln und Empfehlungen:

  • Wenn Ihr einen schwachen Rechner habt oder kein Audio-Equipment, nutzt bitte das Telefon. Ja, das altmodische Telefon.
  • Wenn Ihr die Freisprechfunktion Eures Telefons nutzt, legt es nicht ins Bad, wenn Ihr aus dem Wohnzimmer heraus arbeitet. Das Mikrofon sollte schon in Nähe des Mundes sein.
  • Apropos Bad, schaltet Euch bitte "stumm" (mute), wenn Ihr die Spülung betätigt.
  • Wenn Ihr über Euren Rechner an Konferenzen teilnehmt, nutzt bitte eine kabelgebundene Verbindung zum Internet. Ja, ich weiss, das ist uncool, aber die Latenz ist deutlich besser als über WLAN. Wir kommen in Gesprächen mit zeitlichem Versatz - 50 Millisekunden reichen da schon - nicht gut zurecht und fallen einander ständig ins Wort.
  • Lasst Euren Rechner bitte am Strom und nicht am Akku, die Stromsparfunktionen treiben zum Teil seltsame Blüten.
  • Kauft Euch ein Headset was für langen Einsatz ausgelegt ist und auf Sprechen optimiert ist. Ich habe ein Headset, mit dem ich gut Podcasts, Hörbücher, Musik und Filmton konsumieren kann und was zusätzlich noch Sprache beherrscht. Die Sprachqualität ist leider dementsprechend.
    • Schaut Euch für den Kauf nicht in Hifi-Läden um, sondern im "Bürobedarf" um. Die Marken Jabra und Plantronics (jetzt Poly) sind da ganz weit vorne.
    • Denkt bitte daran, dass Ihr das Headset stundenlang tragen müsst, es sollte entsprechend leicht sein.
    • Denkt bitte auch an Euer Gegenüber, die Sprachqualität sollte ebenfalls gut sein (besser als die von einem Headset, dass "unter anderem" auch Sprache beherrscht).
    • Ich halte es für wichtig, dass das Headset nicht nur mit einem Mobiltelefon funktioniert, idealerweise funktioniert es auch mit einem PC.
  • Tut Euren Kollegen den Gefallen und schaltet Umgebungsgeräusche weitestgehend ab. Türen und Fenster kann man schliessen. Ich freue mich sehr darauf, Eure Ehepartner, Kinder und Haustiere kennen zu lernen. Allerdings finde ich auch gut, wenn wir nach dem Kennenlernen über unsere Punkte möglichst störungsfrei reden können.
  • Ja, ich weiss, das geht nicht immer.
  • Zieht Euch bitte nicht darauf zurück, dass Ihr nur dann etwas macht, wenn Euer Arbeitgeber das bezahlt. Die Nerven, die Ihr Euch und anderen spart, sind auch Geld wert. Vielleicht versteht Ihr die Anschaffung auch als Investition in ein künftiges Homeoffice, wenn Ihr das mal wollt und nicht wenn Ihr von zu Hause arbeiten müsst.

Ein genereller Tipp noch: Macht Euch bitte mit der Technik vertraut und probiert die unterschiedlichen Möglichkeiten mit Euren Kollegen durch, um so weniger Stress habt Ihr bei wichtigen Gesprächen. Wenn Ihr niemanden zum Testen findet, könnt Ihr das auch gerne mit mir versuchen, Kontaktinformationen finden sich auf der Homepage (bitte sprecht einen Termin mit mir ab).

Ich spreche bei dem allen aus eigener Erfahrung.

Hier gibt es Testberichte zum Thema.

Bereitschaft und Homeoffice

Mein Job bringt es mit sich, dass ich Bereitschaftsdienste (in der Schweiz heissen sie Pikettdienste) übernehmen muss. Das mache ich schon so lange, dass ich kaum noch weiss, wann das angefangen hat. Die Firma stattet mich für die Dienste mit Telefon und Computer aus.

Bei uns sind die Telefone iPhones, in meinem Fall ein iPhone 8 Plus, im Herbst habe ich Anspruch auf ein neues. Der Austausch-Zyklus wurde von zwei auf drei Jahre verlängert, was ich auch für sinnvoll halte. Zusätzlich habe ich auch einen "Computer" bekommen - da habe ich mich für ein iPad Pro 12.9 Zoll mit Keyboard entschieden. Ich hätte auch ein Thinkpad oder ein 13" MacBook haben können.

Die Entscheidung für das iPad war relativ leicht, da es sehr portabel ist und weil mit einem Tastendruck auf meine Mails zugreifen kann, wir nutzen Blackberry Work. Generell komme ich nur über Citrix Workplace in die Firma, das degradiert alle Gerät im Firmenkontext zu ThinClients und im Pikett sind keine längeren Arbeiten zu leisten.

Für die Bereitschaft ist das iPad also super, allerdings taugt es nicht, einen ganzen Tag (oder mehrere Wochen) damit zu arbeiten. Da hätte ich schon gerne eine externe Maus und Tastatur und auch einen echten (tm) Monitor sowie kabelgebundenes Netzwerk.

Das erledige ich mit meinem privaten Gerät und einem Hack, da Fedora ab Version 29 nicht mehr von der notwendigen Citrix Workplace App unterstützt wird. Arbeiten funktioniert damit problemlos, nur Audio- oder Videokonferenzen via Skype for Business über die Workplace App nicht.

Anfänglich habe ich mir damit geholfen, den Skype-for-Business-Client auf Mobiltelefon und Tablet zu installieren, was sehr gut bis zu dem Punkt funktioniert, dass mal jemand seinen Bildschirm teilt. Da ist dann kaum noch etwas zu erkennen.

Also habe ich mir eine virtuelle Windows-Maschine mit dem Firmen-Schlüssel in VirtualBox aufgesetzt, ausser dem Citrix-Client und dem HDX-Plugin ist dort nichts installiert, ich mache kein NAT, sondern nutze eine Bridge auf die mit dem Kabel verbundene Netzwerkkarte. Da ich das Extension Pack installiert habe, kann ich die Webcam an die VM "durchreichen" und das kürzlich gekaufte Headset funktioniert nur ebenfalls tadellos. Yippieh! Willkomen in 2020.

Wenn Euch das wie "von hinten durch die Brust ins Auge erscheint", dann muss ich Euch Recht geben. Allerdings möchte ich bei meinen privaten Gerätschaften nicht auf dem Blech Windows installieren. Längerfristig werde ich vielleicht das Tablet durch einen voll unterstützen Rechner ersetzen lassen, aber momentan bin ich mit der Lösung zufrieden.

Nachtrag: Audi geht nur abgehackt ... na, dann eben nicht.

Headset kaufen

Vor der Krise habe ich wenig und wenn überhaupt, dann nur sehr ungerne telefoniert oder an Audio- oder Videokonferenzen teilgenommen. Jetzt hänge ich bis zu sechs Stunden pro Arbeitstag in solchen Konferenzen oder Telefonaten.

Mein "Podcast-Headset", das Bose Quiet Comfort QC 35, ist super zum Hören geeignet aber eher suboptimal für das Sprechen. Dazu kommt, dass ich es gerne einmal eine oder zwei Stunden am Stück trage, wie beispielsweise beim Pendeln, aber bei längerer Zeit beginnt es zu nerven. Zum einen, weil es schwer ist und zum anderen, weil ich heisse Ohren bekomme.

Also musste etwas neues her. Ich habe mich bei Volker Weber inspiereren lassen, er hat von solchen Geräten deutlich mehr Ahnung als ich. Auf die Empfehlung habe ich mir das Plantronics (neu: Poly) Voyager Focus UC - die Preise auf der Webseite sind Mondpreise, man bekommt es deutlich günstiger - ohne Tischladestation gegönnt und bin begeistert sowohl vom Klang wie auch vom Tragekomfort.

Der Akku hält einen Arbeitstag mit viel Hören und Sprechen locker durch und das Headset funktioniert ohne zusätzliche Software problemlos unter Android, iOS, iPadOS und Fedora Linux.

Nebenbei: Ich habe mir die Kosten von der Firma erstatten lassen können. Falls das nicht funktioniert hätte, hätte ich das als Investition in mein Homeoffice für die Zeit nach der Krise verstanden.

Arbeitsplatz

Als "ordentlicher Computerfuzzy" habe ich tatsächlich einen Schreibtisch, was für viele, die fest im Beruf stehen, anscheinend gar nicht mehr der Normalfall ist. Das kann ich nachvollziehen, die meisten müssen nur noch "ein bisschen" Schriftverkehr im Alltag erledigen, für das sie eventuell ein Notebook, ein Tablet oder sogar nur ein Handy benutzen, aber sicher keinen fest installierten Rechner mehr. Die Alltagsarbeiten können auch auf dem Sofa oder am Küchentisch durchgeführt werden.

Da ist es jetzt natürlich schwierig, in den eigenen vier Wänden zu arbeiten. Das ist aber kein Grund zum Jammern, man sollte eher froh sein, dass gearbeitet werden darf und dass man nicht auf externe Hilfen angewiesen ist, die so gerade eben das Überleben sichern können.

Nach der Krise wird keine Firma mehr sagen können, dass Homeoffice nicht möglich ist. Das gilt insbesondere für die, die jetzt zu Hause arbeiten müssen.

Wenn Ihr die Chance auf Dauer behalten wollt, lohnt es sich vielleicht, in den Arbeitsplatz zu Hause zu investieren.

Wenn es der Platz zulässt, wäre ein eigener Schreibtisch wichtig, auf ihm sollte ein guter Monitor, eine Tastatur und eine Maus Platz finden. Generell wäre es auch gut, kabelgebundenes Internet zur Verfügung zu haben (niedrige Latenzen helfen sehr bei Audio- und Videokonferenzen). Wer bereits ein Notebook besitzt, sollte nach einer Dockingstation für das Notebook schauen. Der Vorteil ist, dass man nur eine Verbindung braucht, um sich in die heimische Infrastruktur - bestehend aus Monitor, Tastatur, Maus und Netzwerk - "einzuklinken".

Das wichtigste zum Schluss, besorgt Euch einen guten Stuhl, Ihr werdet viel Zeit auf ihm verbringen.

Mir fehlt das Pendeln

Schon seit ewigen Zeiten bin ich Berufspendler, bei der derzeitigen Arbeitsstelle sind es zwei Stunden am Tag und im Homeoffice fällt das natürlich weg.

Wenn Leute mich fragen, wie ich all das, was ich neben der Arbeit mache, bewältigt bekomme, dann ist einer der Gründe, dass ich neben guter Zeitplanung auch die Zeit des Pendelns für private Aktivitäten nutze.

Interessant ist, dass ich mir zuhause die Zeit für die Aktivitäten (noch) nicht nehme. Was nicht ist, kann ja noch werden.

Das ist das, was ich so mache, wenn ich im Ö(PN)V unterwegs bin (Schweiz: ÖV, Deutschland: ÖPNV, Österreich: ?).

  • Podcasts hören.
  • Private Server administrieren.
  • Lektorieren.
  • Aufgabenmanagement.
  • Den Tag planen.
  • Vorträge vorbereiten.
  • Artikel im Feedreader lesen.
  • Lesen im Allgemeinen (weniger geworden).
  • Allgemein: Totzeiten minimieren.
  • ... und vieles andere mehr.

Mitarbeit an FLOSS zu Hause

Seit reichlich Jahren engagiere ich mich für Free/Libre Open Source Software (kurz FLOSS). Viele der Dienste oder viel von der Software, die die "normalen" Menschen jetzt zum ersten Mal sehen, nutze ich schon seit Jahren, weil eine interkontinentale Zusammenarbeit sonst gar nicht möglich wäre.

Viel von dem, was viele früher für "nerdiges Zeug" oder Werkzeuge für Geeks gesehen haben, gehört heute zur Normalität. Das ist prima und ein grosser Erfolg. Ich hoffe, das Verständnis bleibt über die derzeitige Zwangslage hinaus.

In dem Zusammenhang habe ich häufig den Kommentar gelesen: "Ach so, das, was ich mache, nennt sich jetzt Quarantäne". Tut mir leid, so ist es nicht. Wenn man etwas freiwillig wählt, dann komplett unterschiedlich zu einem Zwang, etwas machen zu müssen.

Nebenbei: Man kann auch als "non-coding-contributor" (nicht-programierender Unterstützer) zu FLOSS-Projekten beitragen. Dass das geht, seht Ihr an mir. Ich habe vor einigen Jahren auch einen Vortrag darüber gehalten.

Komische Ideen

In Zeiten von "viel zu Hause sein müssen" kommen mir schon einmal komische Ideen. Tatsächlich habe ich mit dem Gedanken gespielt, ein neues Blog mit Bashblog anzulegen, um mit Euch ein paar Ideen und Beobachtungen zu teilen, die mir rund um das zwangsweise (!) Arbeiten zu Hause durch den Kopf gehen.

Da aber dieses Blog nicht so wahnsinnig aktiv ist, mache ich das lieber hier. Das tut mir gut und hoffentlich auch Euch ;-)

In der Regel werden das nur sehr kurze Artikel werden, dafür mache ich dann lieber mehr davon.

Es werden also einige Artikel mit dem Tag remotework versehen werden. Ich bin sehr auf Eure Kommentare gespannt.

Bildschirm teilen mit Jitsi unter Fedora

Fedora setzt als Default Wayland als Display-Server Protokoll ein. Leider funktioniert damit das Teilen des Bildschirms via Jitsi nicht.

Um das Protokoll - zumindest für diese Zeit mit vielen Videokonferenzen - auszuschalten, genügt es, Wayland in der Datei /etc/gdm/custom.conf auszuschalten, so dass wieder X11 verwendet wird. Danach muss die Maschine neu gestartet werden.

WaylandEnable=false