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Barcamps ...

Aus reinem Interesse:

  • Wer von meinen Lesern weiss was ein Barcamp ist?
  • Wer von Euch war schon einmal auf einem Barcamp? Und wer geht immer noch auf Barcamps? (Welche?).
  • Wer würde gerne einmal auf ein Barcamp gehen?
  • Was interessiert Euch da am meisten?

Für die Akten, hier ist eine Barcamp-Liste Deutschland/Österreich/Schweiz.

Hintergrund der Frage ist, dass in meiner Aufmerksamkeitsblase das Interesse für Barcamps massiv abgenommen hat.

Markdown ...

Momentan dokumentiere ich (auch für die Arbeit) alles in Textdateien ohne grosse Formatierung. Wenn es gedruckt werden soll, greife ich privat auf LaTeX und in der Firma auf Microsoft Word zurück. Die Textdateien sind nicht wirklich sexy und etwas mehr Formatierung - auch im Quelltext - wäre schon schön.

Nicht erst seit dem entsprechenden Artikel in freiesMagazin überlege ich mir, auf etwas anderes umzusteigen. Ich habe lange zwischen AsciiDoc und Markdown hin und her überlegt und mich letztendlich doch für Markdown entschieden. LaTeX ist als Markupsprache meiner Ansicht nach für das schnelle tippen zu aufwendig.

Open Source Press stand übrigens vor der gleichen Entscheidung (weg von LaTeX) hat sich aber aus guten Gründen für AsciiDoc entschieden.

Meine Beobachtung ist, dass AsciiDoc beispielsweise bei Medialinx (dem Medienhaus hinter dem Linux Magazin und vielen anderen) oder Open Source Press eingesetzt wird und Markdown im "Rest der Welt" (Serendipity kann es, GitHub nutzt es, ...).

Keine Entscheidung hält ewig, mit Pandoc existiert ein Werkzeug, das virtuos von einem Format ins andere wandeln kann und auch PDF als Ausgabemöglichkeit bietet.

Michael Kofler schreibt sogar, dass man Kindle-eBooks mit Pandoc erstellen kann.

Mal schauen, wie weit ich damit komme.

Generation C ...

Momentan lese ich Present yourself (Rezension folgt, wenn ich fertig bin) und dort habe ich den Begriff "Generation C" gefunden, das "C" steht für "connected".

Die vorherigen Generationsbegriffe wie beispielsweise Baby-Boomer, Generation X (zu der zähle ich) oder Generation Y waren alle geprägt vom Geburtsjahr, die Zuordnung erfolgte nach Alter. Die Generation C wird über das "immer verbunden, immer online" definiert und da zähle ich dann auch dazu.

Im Buch heisst es (frei von mir übersetzt):

Die Herausforderung der "immer online"-Kultur ist, dass Leute Teile von dem, in das sie täglich involviert werden, ignorieren. Für den Vortragenden bedeutet das, das er nur einen Teil der Aufmerksamkeit seines Publikums hat aber nicht alles. Der Vortrag steht im Wettbewerb mit den Netz-Aktivitäten aller Personen im Publikum mit Smartphone oder anderen mit dem Internet verbundenem Geräten.

Das ist ziemlich genau auf den Punkt gebracht, finde ich. Selbst in Meetings ist es ja mittlerweile so, dass viele Leute mit Ihren Geräten spielen und nicht dem Verlauf des Meetings folgen, was wiederum dazu führt, dass es mehr sinnlose Meetings gibt (weil sie wiederholt werden müssen) und mehr Zeit dafür drauf geht. Ich werde mal einen Versuch starten, "Topless meetings" einzuführen, in denen auf sämtlich Laptops und Smartphones verzichtet wird.

Linda Stone nennt das Verhalten "Continous partial attention" (CPA), übersetzt etwa "fortwährende geteilte Aufmerksamkeit". Es wird beschrieben dadurch, dass die Menschen ständig einer ganzen Reihe von Informationsquellen gleichzeitig ein bisschen Aufmerksamkeit geben, aber nur oberflächlich. Das ist nicht das gleiche wie Multitasking, womit man produktiver sein möchte, sondern man möchte immer dabei sein oder anders man möchte "ein lebendiger Teil des Netzwerks sein, immer verbunden, überall, zu jeder Zeit und an jedem Ort".

Die Generation C ist eine erst kürzlich identifizierte demographische Gruppe, die zu erst von Nielsen entdeckt wurde als sie feststellten, dass die Zahl der Haushalte, die Fernsehen schauen zurück geht. Generation C sorgt sich um Verbindung und Inhalt, und um das Erschaffen von Inhalten und deren Kuratierung.

Generation C ist ein Lebensstil, eine Sammlung von Verhaltensweisen, die ihren Ursprung in der "rund um die Uhr"-Verfügbarkeit von Inhalten und Geräten, die das ausliefern können, hat.

Coffeestats ...

Denny hat mich via Google+ auf coffeestats.org aufmerksam gemacht. Ich finde die Idee witzig und die Umsetzung ist meiner Ansicht nach sehr gelungen. Das hier ist mein Profil. Ja, ich erkenne eine Tendenz in Richtung Quantified Self bei mir. Das tägliche Wiegen muss ich ja wohl dazu zählen.

Bei Coffeestats habe ich mal als "feature request" die Unterscheidung zwischen Espresso, Tasse (cup) und Becher (mug) aufzunehmen. Ich trinke fast ausschliesslich Becher. Florian hat auch schnell geantwortet, dass sie das diskutieren wollen, da das "User interface" so schlank wie möglich bleiben soll.

Mit Hilfe der Wikipedia für die Tassengrössen und den Werten von http://koffein.com/kaffeegetraenke.html wird das noch spannender.

Espresso 25 ml ~ 27.5 mg Koffein

110 mg Koffein auf 100 ml

Tasse 125 ml ~ 100 mg Koffein

Kaffee, 80 mg Koffein auf 100 ml

Becher 250 ml ~ 200 mg Koffein

Kaffee, 80 mg Koffein auf 100 ml

Ein Kaffee hat fast vier mal so viel Koffein pro "Portion".

Open Knowledge Foundation ...

Das habe ich immer gesucht und jetzt zufällig gefunden, die Open Knowledge Foundation, es gibt auch ein deutsches Chapter (mit Wikipedia-Eintrag).

Laut Wikipedia sind die Ziele:

  • offenes Wissen als Standard zu verbreiten
  • offenes Wissen zu kreieren, das uns und andern hilft
  • anderen dabei helfen, offenes Wissen zu verbreiten
  • eine nachhaltige und aktive Community zu schaffen
  • Werkzeuge zu erstellen, um den obigen Zielen zu helfen
  • Nutzerfreiheit in Bezug auf Wissen und Daten zu stärken

Das ist exakt das, was Silvia und mir besonders am Herzen liegt. Ich muss mir die Mitgliedschaftbedingungen mal genauer anschauen und dann Mitglied werden, eventuell können wir auch mit DeimHart eine Mitgliedsschaft beantragen.

Super Sache!

Vielleicht schliessen sich ja noch einige von Euch an.

Und schon wieder vorbei ...

Kaum hat der Urlaub vor zwei Wochen begonnen, ist er nun schon wieder vorbei. So schnell kann es gehen. Zum Glück hat in der vergangenen Woche das Wetter mitgespielt.

Hier von dieser Seite wird es in den nächsten Wochen ein paar Änderungen geben. Dazu mehr, wenn es soweit ist, es sind noch ein paar Absprachen im Vorfeld zu treffen.

Wunschpreis bei Amazon?

Für den, der viel bei Amazon kauft, ist MeinWunschpreis eine gute Idee. Man kann dort Produkte, die man gerne haben möchte auf eine Wunschliste setzen und sich alarmieren lassen, wenn die einen bestimmten vorher festgelegten Preis unterschreiten. Der Betreiber der Seite, Jörg Lünsmann, nimmt am Amazon Partnerprogramm teil und bittet, über seinen Link zu bestellen. Das macht es für die Käufer nicht teurer und gibt etwas zurück. Win-Win-Situation.

The new social leader ...

Auf dem gleichen Symposium wurde der "New Social Leader" vorgestellt (ab 35:32), aber die ganze Keynote ist sehenswert.

Top 10 Attributes of a Social Leader

(Servant Leader)

  1. Transparent
  2. Non believer in silos
  3. Authentic
  4. Likeable
  5. Collaborative
  6. Comfortable with fast decision making
  7. Explorer of new tools
  8. Active in internal & external networking
  9. Actively looks for new ideas from employees and clients
  10. Passionate about engagement & dialogue

Erschreckend faszinierend ...

Am vergangenen Dienstag war ich auf einem IBM Symposium in Luzern.

Faszinierend für den einen, war das folgende für mich erschreckend. (Ab 36:36 wird der neue Lügendetektor erklärt. Ist zwar nicht dafür gebaut, aber die Anwendung wäre möglich).

Bis auf das Anwendungsszenario war das allerdings ziemlich interessant.

Wissen teilen ...

Vor etwa drei Wochen bekam ich eine Mail von jemandem, der sich diese Session mit mir (Mann, war ich da noch dick) angeschaut hat und Fragen dazu hatte. Zuerst musste ich natürlich nachschauen, was ich damals "verzapft" habe. Zu den allermeisten Punkten habe ich heute auch noch die gleiche Meinung. Puh!

Im Laufe des Gesprächs wurde ich gefragt, wass ich von agilen Methoden in der Systemadministration halte. Nun ja, wenn ich mir den Wikipedia-Artikel mal angeschaut und auch ein wenig in den eigenen Erfahrungen geblättert habe, zeigt sich sehr schnell, dass die ganzen Methodiken auf Softwareentwicklung ausgelegt sind. Das war auch mein Kritikpunkt an dem Büchlein IT-Projektmanagement. Kleiner Hinweis: Man kann Systeme auch auf Applikationen optimieren.

Na, auf jeden Fall merkte ich, dass ich mit meinem Wissen ziemlich schnell an die Grenzen gekommen bin. Tja, bleiben drei Möglichkeiten: Egal (= stabile Seitenlage), ich bin kein Projektmanager und brauche das Wissen nicht; ich kaufe mir Bücher und arbeite mich rein, das ist zeitaufwendig und sehr synthetisch oder ich frage jemanden, der Ahnung hat.

Mit Roland habe ich einen sehr guten Projektleiter in meinem Bekanntenkreis, den habe ich angeschrieben und gefragt, wann er die nächsten Schulungen über agile Methoden gibt und ob ich mich da rein hängen könnte. Roland kurzerhand: "Weisst Du was? Ich komm vorbei und erkläre Dir das."

So habe ich gestern eine Privatschulung über Projektmanagement, agile Methoden, Scrum und Kanban bekommen und konnte von Rolands Erfahrungen profitieren.

Danke!

Einige der Verfahrensweisen lassen sich gut in System Engineering und System Administration übernehmen.

Präsentationen ...

Schwieriges Thema.

Die Suche nach einem geeigneten Präsentationswerkzeug gestaltet sich gar nicht so einfach. Eine lange Zeit habe ich aus einfachen Textdateien präsentiert. Das funktioniert sehr gut, hat aber leider nur begrenzt grafische Möglichkeiten. Dafür ist es höchst portabel und lässt sich sehr einfach umsetzen.

Die gängigen Bürosoftware-Lösungen wie LibreOffice, OpenOffice.org oder Microsoft Office bieten ihre eigenen Präsentationsprogramme. Diese helfen auf jeden Fall ein Corporate Design umzusetzen, sind aber leider enorm unpraktisch, wenn man viele "Folien" (warum nennt man die eigentlich noch so) erzeugt. Ich habe auch das schon genutzt, bin aber nicht zufrieden damit, weil ich mich mehr mit dem Programm als mit dem Inhalt auseinandersetzen muss.

Zwischenzeitlich habe ich mal S5 benutzt, das bietet eine Präsentationsmöglichkeit auf html-Basis. Aber so richtig warm geworden bin ich damit nicht. Bei Axel Beckert habe ich neulich ASCIIDOC im Einsatz erlebt. Das hat mir auch gut gefallen.

Momentan nutze ich LaTeX-Beamer, was für mich eine gute, aber nicht die beste Lösung ist. Das Tippen geht mir leicht von der Hand, die Präsentationen sehen ansprechend aus, drucken geht auch sehr gut. Alles prima. Aber die einzelnen Seiten sind irgendwie langweilig. Da fehlt der Pepp.

Via Sirko Kemter bin ich auf SVG (Scalable Vector Graphic) als Präsentationsmedium aufmerksam geworden. Zusammen mit Inkscape und einigen Plugins lassen sich grafisch ansprechende Präsentationen erstellen. Leider krankt es hier an der Möglichkeit vernünftig (!) zu drucken.

Dann gibt es noch Online-Dienste wie beispielsweise Prezi, die das, was man mit SVG und Open-Source-Programmen erledigen kann auf einer kommerziellen Online-Plattform möglich machen. Wenn man weiss, wie schlecht häufig der Internet-Zugang auf Veranstaltungen realisiert ist, ist sicher sofort klar, warum ich das nicht so sehr mag.

Selbstverständlich gibt es ein ganzes Bündel an Hilfsprogrammen, die bei der Darstellung von Präsentationen helfen, aber den "wahren Jakob" habe ich noch nicht gefunden.

Wenn Ihr andere und bessere Vorschläge habt, nur her damit, ich bin sehr interessiert.

Ist "Drucken" wirklich ein Anwendungszweck den Ihr habt oder ist Euch die reine Bildschirmpräsentation wichtiger?

Das Steinzeitrezept ...

Den weiteren Folgen der Abnehmen-Reihe hier im Blog muss ich einmal vorgreifen. Gestern lief auf 3sat Das Steinzeitrezept und ich weiss nicht, wie lange das Video noch im Netz verfügbar ist. Es kann über diesen Link angeschaut oder mit dem Programm MediathekView heruntergeladen werden.

Darin sind einige Denkanstösse zu finden.

Senior, noch einmal ...

Via Twitter habe ich ein Zitat vom Tom Limoncelli gefunden, das die Diskussion rund um Junior und Senior sehr gut zusammenfasst:

A senior person automates their way out of problems, rather than "working harder".

Das ist auch exakt das, was mein Lieblingszitat über den Holzfäller ausdrückt.

Ein grosser Teil der Arbeitslast in sehr vielen Bereichen sind wiederkehrende Diskussionen über immer die gleichen Themen, statt dass Dinge endgültig aus der Welt geschafft und die Verfahren dokumentiert werden.

Silverlight? Echt jetzt?

Wir haben seit Ende letzten Jahres ein Pferd, es ist multiplattformfähig und heisst Java (ja, tatsächlich). Sie ist aus dem Tierschutz und bekommt gerade eine gute Kinderstube auf der Fohlenweide des Wauwilermoos. Bei Pferden macht "man" das so, ich habe davon keine Ahnung.

Als neugebackene Pferdebesitzer müssen wir das Tier auch bei Agate registrieren. Klar. Unsere Hunde mussten wir auch registrieren (hier heisst das ANIS) und das lief über den Tierarzt.

Ich halte von den Ämtern und Behörden in der Schweiz sehr viel. Ich bin noch nie unfreundlich behandelt worden, die auf den Ämtern arbeitenden Leuten waren immer sehr zuvorkommend. Was die sich aber hier erlaubt haben, schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht.

Das Portal Agate basiert auf Microsoft Silverlight und lässt sich auch nur über den Internet Explorer benutzen, Versuche mit der Silverlight-Portierung auf Linux namens Moonlight sind fehlgeschlagen. Entschuldigt die harten Worte, aber wer hat denen ins Hirn geschissen, welcher Entscheider hat da Mist gebaut? Für ein öffentliche Seite auf eine proprietäre Lösung zu setzen, bei der man nicht weiss, wie lange sie leben wird und die nicht von allen Rechnern ausgeführt werden kann, ist sehr grosser Schwachsinn. Ihr habt das Web nicht verstanden.

In den Fragen und Antworten heisst es lapidar:

Ich habe keinen Internetzugang. Wie kann ich mein Pferd registrieren?

Die Registrierung ist nur elektronisch auf www.agate.ch möglich. Führen Sie die Registrierung zusammen mit einem Verwandten oder Bekannten durch, welcher Internetzugang hat. Sie können auch jemanden beauftragen, die Registrierung für Sie vorzunehmen – etwa den Besitzer des Pensionsstalles.

Es gibt also noch nicht einmal einen Fallback über Papier oder persönliche Vorstellung beim Amt.

Das ist echt grosser Mist.

Übrigens ist das auch der Grund, weshalb ich gerade auf der Suche nach einer Windows 7 ultimate Lizenz bin, die darf auch in bis zu vier virtuellen Maschinen eingesetzt werden.

Nachtrag wegen Fehlinformation: Um vier virtuelle Windows-Instanzen verwenden zu können, braucht es eine VECD-Lizensierung, Erklärung hier. Ich habe das mit Ultimate und den vier Instanzen irgendwo falsch aufgeschnappt und bekomme das seit dem nicht mehr aus dem Kopf.

Alte Hardware verschenken ...

Anstelle von guten Vorsätzen oder anderen Dingen, die "man zum neuen Jahr so macht", möchte ich mit diesem Posting auf den neuen Dienst Hardware für alle hinweisen.

Bedingungslos gescheite Hardware für Alle!

Das Internet ist nicht nur ein Stück bequeme Technologie, es ist ein zentraler Bestandteil unseres Lebens. Es bietet jedem die Möglichkeit zur Teilhabe - erfordert dafür aber einen eigenen Computer. Nicht jeder kann sich ein eigenes Notebook oder ein eigenes Smartphone leisten, während bei anderen Vorgängermodelle unbenutzt im Schrank liegen. Warum damit nicht einander helfen? Wenn du einen Computer hast, der noch funktioniert, das du selbst nicht mehr benutzt und du bereit bist ihn kostenlos weiterzugeben oder gerade selbst dringend ein Gerät benötigst, melde dich einfach mit deinem Twitter-, Facebook-, Google- oder GitHub-Konto an, trag Geräte ein oder nehme mit einem Klick Kontakt mit einem Anbieter auf. Das ganze kostet nichts - Hardware für Alle ist keine Kleinanzeigenbörse, sondern eine Plattform, die Menschen dabei helfen soll, sich gegenseitig zu helfen.

Sobald ich unsere Netbooks gelöscht habe, werde ich sie auch dort einstellen.

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