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Markdown ...

Momentan dokumentiere ich (auch für die Arbeit) alles in Textdateien ohne grosse Formatierung. Wenn es gedruckt werden soll, greife ich privat auf LaTeX und in der Firma auf Microsoft Word zurück. Die Textdateien sind nicht wirklich sexy und etwas mehr Formatierung - auch im Quelltext - wäre schon schön.

Nicht erst seit dem entsprechenden Artikel in freiesMagazin überlege ich mir, auf etwas anderes umzusteigen. Ich habe lange zwischen AsciiDoc und Markdown hin und her überlegt und mich letztendlich doch für Markdown entschieden. LaTeX ist als Markupsprache meiner Ansicht nach für das schnelle tippen zu aufwendig.

Open Source Press stand übrigens vor der gleichen Entscheidung (weg von LaTeX) hat sich aber aus guten Gründen für AsciiDoc entschieden.

Meine Beobachtung ist, dass AsciiDoc beispielsweise bei Medialinx (dem Medienhaus hinter dem Linux Magazin und vielen anderen) oder Open Source Press eingesetzt wird und Markdown im "Rest der Welt" (Serendipity kann es, GitHub nutzt es, ...).

Keine Entscheidung hält ewig, mit Pandoc existiert ein Werkzeug, das virtuos von einem Format ins andere wandeln kann und auch PDF als Ausgabemöglichkeit bietet.

Michael Kofler schreibt sogar, dass man Kindle-eBooks mit Pandoc erstellen kann.

Mal schauen, wie weit ich damit komme.

Generation C ...

Momentan lese ich Present yourself (Rezension folgt, wenn ich fertig bin) und dort habe ich den Begriff "Generation C" gefunden, das "C" steht für "connected".

Die vorherigen Generationsbegriffe wie beispielsweise Baby-Boomer, Generation X (zu der zähle ich) oder Generation Y waren alle geprägt vom Geburtsjahr, die Zuordnung erfolgte nach Alter. Die Generation C wird über das "immer verbunden, immer online" definiert und da zähle ich dann auch dazu.

Im Buch heisst es (frei von mir übersetzt):
Die Herausforderung der "immer online"-Kultur ist, dass Leute Teile von dem, in das sie täglich involviert werden, ignorieren. Für den Vortragenden bedeutet das, das er nur einen Teil der Aufmerksamkeit seines Publikums hat aber nicht alles. Der Vortrag steht im Wettbewerb mit den Netz-Aktivitäten aller Personen im Publikum mit Smartphone oder anderen mit dem Internet verbundenem Geräten.
Das ist ziemlich genau auf den Punkt gebracht, finde ich. Selbst in Meetings ist es ja mittlerweile so, dass viele Leute mit Ihren Geräten spielen und nicht dem Verlauf des Meetings folgen, was wiederum dazu führt, dass es mehr sinnlose Meetings gibt (weil sie wiederholt werden müssen) und mehr Zeit dafür drauf geht. Ich werde mal einen Versuch starten, "Topless meetings" einzuführen, in denen auf sämtlich Laptops und Smartphones verzichtet wird.

Linda Stone nennt das Verhalten "Continous partial attention" (CPA), übersetzt etwa "fortwährende geteilte Aufmerksamkeit". Es wird beschrieben dadurch, dass die Menschen ständig einer ganzen Reihe von Informationsquellen gleichzeitig ein bisschen Aufmerksamkeit geben, aber nur oberflächlich. Das ist nicht das gleiche wie Multitasking, womit man produktiver sein möchte, sondern man möchte immer dabei sein oder anders man möchte "ein lebendiger Teil des Netzwerks sein, immer verbunden, überall, zu jeder Zeit und an jedem Ort".

Die Generation C ist eine erst kürzlich identifizierte demographische Gruppe, die zu erst von Nielsen entdeckt wurde als sie feststellten, dass die Zahl der Haushalte, die Fernsehen schauen zurück geht. Generation C sorgt sich um Verbindung und Inhalt, und um das Erschaffen von Inhalten und deren Kuratierung.

Generation C ist ein Lebensstil, eine Sammlung von Verhaltensweisen, die ihren Ursprung in der "rund um die Uhr"-Verfügbarkeit von Inhalten und Geräten, die das ausliefern können, hat.

Coffeestats ...

Denny hat mich via Google+ auf coffeestats.org aufmerksam gemacht. Ich finde die Idee witzig und die Umsetzung ist meiner Ansicht nach sehr gelungen. Das hier ist mein Profil. Ja, ich erkenne eine Tendenz in Richtung Quantified Self bei mir. Das tägliche Wiegen muss ich ja wohl dazu zählen.

Bei Coffeestats habe ich mal als "feature request" die Unterscheidung zwischen Espresso, Tasse (cup) und Becher (mug) aufzunehmen. Ich trinke fast ausschliesslich Becher. Florian hat auch schnell geantwortet, dass sie das diskutieren wollen, da das "User interface" so schlank wie möglich bleiben soll.

Mit Hilfe der Wikipedia für die Tassengrössen und den Werten von http://koffein.com/kaffeegetraenke.html wird das noch spannender.

Espresso 25 ml ~ 27.5 mg Koffein
110 mg Koffein auf 100 ml

Tasse 125 ml ~ 100 mg Koffein
Kaffee, 80 mg Koffein auf 100 ml

Becher 250 ml ~ 200 mg Koffein
Kaffee, 80 mg Koffein auf 100 ml


Ein Kaffee hat fast vier mal so viel Koffein pro "Portion".

Open Knowledge Foundation ...

Das habe ich immer gesucht und jetzt zufällig gefunden, die Open Knowledge Foundation, es gibt auch ein deutsches Chapter (mit Wikipedia-Eintrag).

Laut Wikipedia sind die Ziele:
  • offenes Wissen als Standard zu verbreiten
  • offenes Wissen zu kreieren, das uns und andern hilft
  • anderen dabei helfen, offenes Wissen zu verbreiten
  • eine nachhaltige und aktive Community zu schaffen
  • Werkzeuge zu erstellen, um den obigen Zielen zu helfen
  • Nutzerfreiheit in Bezug auf Wissen und Daten zu stärken


Das ist exakt das, was Silvia und mir besonders am Herzen liegt. Ich muss mir die Mitgliedschaftbedingungen mal genauer anschauen und dann Mitglied werden, eventuell können wir auch mit DeimHart eine Mitgliedsschaft beantragen.

Super Sache!

Vielleicht schliessen sich ja noch einige von Euch an.

Und schon wieder vorbei ...

Kaum hat der Urlaub vor zwei Wochen begonnen, ist er nun schon wieder vorbei. So schnell kann es gehen. Zum Glück hat in der vergangenen Woche das Wetter mitgespielt.

Hier von dieser Seite wird es in den nächsten Wochen ein paar Änderungen geben. Dazu mehr, wenn es soweit ist, es sind noch ein paar Absprachen im Vorfeld zu treffen.

Wunschpreis bei Amazon?

Für den, der viel bei Amazon kauft, ist MeinWunschpreis eine gute Idee. Man kann dort Produkte, die man gerne haben möchte auf eine Wunschliste setzen und sich alarmieren lassen, wenn die einen bestimmten vorher festgelegten Preis unterschreiten. Der Betreiber der Seite, Jörg Lünsmann, nimmt am Amazon Partnerprogramm teil und bittet, über seinen Link zu bestellen. Das macht es für die Käufer nicht teurer und gibt etwas zurück. Win-Win-Situation.

The new social leader ...

Auf dem gleichen Symposium wurde der "New Social Leader" vorgestellt (ab 35:32), aber die ganze Keynote ist sehenswert.

Top 10 Attributes of a Social Leader
(Servant Leader)
  1. Transparent
  2. Non believer in silos
  3. Authentic
  4. Likeable
  5. Collaborative
  6. Comfortable with fast decision making
  7. Explorer of new tools
  8. Active in internal & external networking
  9. Actively looks for new ideas from employees and clients
  10. Passionate about engagement & dialogue


Erschreckend faszinierend ...

Am vergangenen Dienstag war ich auf einem IBM Symposium in Luzern.

Faszinierend für den einen, war das folgende für mich erschreckend. (Ab 36:36 wird der neue Lügendetektor erklärt. Ist zwar nicht dafür gebaut, aber die Anwendung wäre möglich).

Bis auf das Anwendungsszenario war das allerdings ziemlich interessant.

Wissen teilen ...

Vor etwa drei Wochen bekam ich eine Mail von jemandem, der sich diese Session mit mir (Mann, war ich da noch dick) angeschaut hat und Fragen dazu hatte. Zuerst musste ich natürlich nachschauen, was ich damals "verzapft" habe. Zu den allermeisten Punkten habe ich heute auch noch die gleiche Meinung. Puh!

Im Laufe des Gesprächs wurde ich gefragt, wass ich von agilen Methoden in der Systemadministration halte. Nun ja, wenn ich mir den Wikipedia-Artikel mal angeschaut und auch ein wenig in den eigenen Erfahrungen geblättert habe, zeigt sich sehr schnell, dass die ganzen Methodiken auf Softwareentwicklung ausgelegt sind. Das war auch mein Kritikpunkt an dem Büchlein IT-Projektmanagement. Kleiner Hinweis: Man kann Systeme auch auf Applikationen optimieren.

Na, auf jeden Fall merkte ich, dass ich mit meinem Wissen ziemlich schnell an die Grenzen gekommen bin. Tja, bleiben drei Möglichkeiten: Egal (= stabile Seitenlage), ich bin kein Projektmanager und brauche das Wissen nicht; ich kaufe mir Bücher und arbeite mich rein, das ist zeitaufwendig und sehr synthetisch oder ich frage jemanden, der Ahnung hat.

Mit Roland habe ich einen sehr guten Projektleiter in meinem Bekanntenkreis, den habe ich angeschrieben und gefragt, wann er die nächsten Schulungen über agile Methoden gibt und ob ich mich da rein hängen könnte. Roland kurzerhand: "Weisst Du was? Ich komm vorbei und erkläre Dir das."

So habe ich gestern eine Privatschulung über Projektmanagement, agile Methoden, Scrum und Kanban bekommen und konnte von Rolands Erfahrungen profitieren.

Danke!

Einige der Verfahrensweisen lassen sich gut in System Engineering und System Administration übernehmen.