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Bloggeburtstag Nummer 14 ...

Stell Dir vor es ist Bloggeburtstag und niemand geht hin. ;-)

Gestern wurde "Dirks Logbuch" 14 Jahre alt, es hat sich in diesen 14 Jahren eine Menge innerhalb und ausserhalb des Blogs getan. Damit meine ich nicht nur die Betriebssysteme, Datenbanken und PHP-Versionen, die das Blog in der Zwwischenzeit gesehen hat - natürlich hat sich auch die Blogsoftware verändert.

Anfänglich habe ich einmal jeden Tag einen Beitrag veröffentlicht, das habe ich sehr lange beibehalten können, allerdings waren die Inhalte auch entsprechend, nun ja, flach ... (mit wenigen Ausnahmen).

Mittlerweile ist die einzige Konstante der (fast) jeden Freitag erscheinende Linkdump.

Ich würde gerne wieder mehr im Blog machen, komme nur leider aufgrund anderer Prioritäten nicht dazu. Vielleicht ändert sich das auch noch einmal. Ich habe viele Ideen, muss sie nur einfach auch umsetzen.

Danke Euch Lesern, dass Ihr das Blog und damit auch mich so lange schon begleitet. Ich mag den Austausch mit Euch sehr, weshalb die Kommentarfunktion auch so unbeschränkt wie möglich betrieben wird.

Linkdump 21/2019 ...

Trotz der vielen Arbeit, habe ich mehr Fundstücke als erwartet.

Normally the articles give a spolight on the opposite, What Colocated Teams Can Learn From Remote Teams.

NetGuard Firewall, sehr gute Software, die eine Menge kann.

Ich könnte nicht mehr zustimmen (Morgen hat mein Blog Geburtstag): Darum solltest du auch 2019 ein Blog haben.

#unixeschreibtwieder - interessante Einsichten.

Darin steckt viel Wahres, from "the Master himself": Ich verabscheue Twitter, Facebook und Instagram.

Für die Zukunft - Bravo!!

Vielleicht ist das nur in meiner Wahrnehmung so, aber die Mittelklasse-Geräte sind auf dem Vormarsch, Lenovo bringt Mittelklasse-Smartphone mit KI-Kamera und Android One.

Podcasts:

Nice new Podcast, Choose Linux.

Linkdump 20/2019 ...

Hoffentlich sind für Euch wieder spannende Links dabei. Viel Spass!

Ich denke nicht, dass man sich genau an diese Zeiten halten sollte, es schadet aber nicht, sich einmal darüber Gedanken zu machen (Profi-Tipp: Man muss nicht alles formalisieren), Wie viel Zeit für welches Meeting?.

Linux ist die Zukunft des Windows-Herstellers, das ist vermutlich nicht falsch, nur am Rande, Microsoft löst gerade das "Windows auf dem Desktop"-Problem (ja, ich weiss, dass es nicht das gleiche ist)-

Sehr spannend, Rechtsextremismus in der Schweiz, Die Schweiz ist keine Insel.

Open und Closed Source Software beim Schreiben des Git-Buches - da sind ein paar Tipps dabei, die man brauchen kann.

Mir würde das auch gut gefallen: Bundespräsident Steinmeier fordert auf der Republica bessere Debatten im Internet.

Züge sollen durch "Deutschland-Takt" schneller und pünktlicher werden - das wird ja auch Zeit. Endlich!

Zwei Podcast-Episoden habe ich auch noch für Euch:

Wer das schon immer wissen wollte, findet hier Erklärungsansätze, Warum ist die Schweiz so reich?

Nix zu verbergen - unbedingte Empfehlung für alle, die denken, dass sie nichts zu verbergen haben.

Hiring DevOps ...

gedanken

Auf den diesjährigen DevOpsDays Zürich habe ich an einer Open-Space-Session mit dem Thema "Hiring DevOps" teilgenommen, die ich hoch interessant fand.

Die Gruppe war klein, aber gut durchmischt:

  • Zwei Recruiter
  • Zwei Personen, die gerade einen DevOps-Job angetreten haben bzw. antreten werden
  • Zwei Personen, die einen DevOps-Job suchen
  • Zwei Personen, die gerade DevOps-Personen suchen
  • Und eine Person, die aus reinem Interesse dabei war

Für mich sehr interessant war, dass die Recruiter wirklich nach Produkten suchen und nicht nach "Mindset". Ja, ich weiss, eine Suche nach Mindset ist nur sehr schwer machbar, aber niemand sagt, dass es leicht ist.

"Search for talent, hire for attitude."

Noch interessanter ist, dass sie Personen suchen, die topaktuelle Entwicklungsmethoden einsetzen und Incentives anbieten, von denen man erst den Staub pusten muss.

"Flexible Arbeitszeiten"? Wirklich? Wir sind in 2019, das ist die Normalität. Klar, der Betrieb muss sichergestellt werden.

Mir wurde die Frage gestellt, was für mich Incentives wären. Das hat mich noch ein wenig beschäftigt. Wenn ich "wünsch Dir was" spielen dürfte, wären die folgenden Punkte interessant:

  • Arbeiten mit topaktueller Technologie
  • Freie Wahl des Betriebssystems
  • Lokale Adminrechte
  • Zugriff auf das Internet
  • Fokus auf Free/Libre Open Source Software (FLOSS)
  • Ausbildungsbudget
  • Open-Source-Konferenzen und andere Kongresse
    • Einsicht, dass sie an Wochenenden stattfinden
    • Budget für Reise und Unterkunft
    • Bonus: Unterstützung bei der Vortragsvorbereitung
    • Letzteres ist auch eine gute Gelegenheit, sich als Arbeitgeber zu präsentieren
  • Angemessene Bezahlung
  • Halbtax (BahnCard 50) oder Generalabonnement (BahnCard 100)
  • Möglichkeit für Homeoffice, gerne ein oder zwei feste Tage in der Woche (Austausch in der Firma ist wichtig)
  • Autonomie
  • Kultur, in der ich nicht um Erlaubnis fragen muss, wenn ich ein Fachbuch bestellen möchte
  • "Engineering-Time", ein Teil der Arbeitszeit sollte dazu verwendet werden dürfen neue Technologien zu evaluieren und bei Bedarf einzusetzen

Mir ist Karriere nicht so wichtig, Arbeitsinhalte interessieren mich mehr.

Disclaimer: Mein jetziger Job bietet nicht alle diese Möglichkeiten.

Linkdump 19/2019 ...

Heute erstmalig mit Podcastepisoden- und Podcastempfehlungen.

Macht doch bitte Steuern auf Flugbenzin und nutzt das Geld für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem derzeitigen Zustand sind sie derzeit leider viel zu häufig keine Alternative. Wer noch ins Flugzeug steigt, ist ein Klimasünder.

Matrix vs. XMPP, Vergleich zweier Open-Source-Messaging-Protokolle.

This is the price of automation, I forgot how to manage a server.

Toller Podcast mit je einem Zeit-Redakteur aus Österreich und der Schweiz und Deutschland über Unterschiede zwischen den drei deutschsprachigen Ländern: Servus Grüezi Hallo.

LINUX Unplugged 299: Shame as a Service: Very interesting rant about hardware companies offering (cloud) services.

A lot of info about XFCE in here Late Night Linux – Episode 62.


Sonntagsfragen: Selbstverantwortung
- Ich finde der Satz hat etwas, gerade auch in Bezug auf den Kilmawandel: "Wir vergleichen nur Preise und sind manchmal nicht dazu bereit, den Preis der Veränderung zu bezahlen."

Region Settings ...

fedora Das bezieht sich jetzt nicht nur auf XFCE, aber da ist es mir aufgefallen ...

XFCE bietet keinen Dialog, um die Region-Settings anzupassen, ich habe gerne mein System in Englisch und die Regionaleinstellungen auf Deutsch oder der Schweizer Variante von Deutsch (Uhrzeit im 24 Stunden Format, Dezimaltrenner, ...).

Die Einstellungen kann man in der Datei /etc/locale.conf vornehmen, standardmässig ist nur die erste Zeile gesetzt:

LANG="en_US.UTF-8"
LC_COLLATE="de_CH.UTF-8"
LC_CTYPE="de_CH.UTF-8"
LC_TIME="de_CH.UTF-8"
LC_NUMERIC="de_CH.UTF-8"
LC_MESSAGES="en_US.UTF-8"


Weitere Informationen dazu gibt es unter System Locale and Keyboard Configuration.

Da ich das nur auf Desktop-Systemen so mache, bin ich noch nie darüber gestolpert.

Nextcloud-Client unter XFCE ...

fedora Ich habe den Nextcloud-Client aus den Fedora-Repositories installiert, Fedora liefert Version 2.5.2 aus.

Leider musste ich nach jedem Neustart den Login und das Passwort für die drei Accounts, die ich synchronisiere, neu eingeben, was ziemlich nervig ist.

Das Paket libgnome-keyring schafft da Abhilfe.
$ sudo dnf install libgnome-keyring

Neues Tablet ...

android Seit dem 30. April besitze ich ein neues Tablet, es ist ein Samsung Galaxy Tab S5e mit Book Cover Keyboard (ich habe leider keinen Link dazu auf den offiziellen Seiten) geworden.

Interessant, dass es knapp 14 Monate gedauert hat, ein Ersatz für mein altes Tablet zu finden, Details zum Verlust des alten Tablets hier. Wider Erwarten ist es doch ein Samsung Tablet gworden. Der Markt für Android Tablets mit Displays um 10 Zoll oder grösser ist halt relativ beschränkt.

Die Zeit habe ich mit einem iPad Pro (12.9 Zoll, 2. Generation), was mir gute Dienste geleistet hat, aber sehr einschränkend ist, wenn man die Freiheit unter Android gewohnt ist. So lassen sich aufgrund von Restriktionen im Apple Store beispielsweise keine Plugins in Firefox installieren oder Firefox als Default-Browser des Systems nutzen.

Das User Interface des Tablets ist ... nun ja ... bunt und sehr gewöhungsbedürftig. Das Display ist klasse und gestochen scharf. Die Tastatur ist unerwartet gut, ich muss nur noch meine grossen Hände trainineren, damit umzugehen, aber das Tippen geht - mit gelegentlichen falschen Tastendrücken - gut "von der Hand".

Die Grösse des Geräts ist prima, aber das Gewicht ist gefühlt höher als ich gedacht habe.

(Ich finde gerade spannend, dass mein Tablet mit Tastatur, mein Handy und meine "not so smart" Watch in Summe weniger kosten als das Handy eines Arbeitskollegen).

Zurück auf liquidprompt ...

linux Nachdem ich jetzt rund 1,5 Jahre Powerline genutzt habe, bin ich mit der Neuinstallation zurück auf Liquidprompt gewechselt.

Es gibt drei Gründe dafür: Zum Einen ist Liquidprompt deutlich schneller als Powerline und das merke ich sofort. Zum Anderen merkt man Powerline an, dass es "eigentlich" für die ZSH gemacht wurde und die Bash, na ja, rudimentärer unterstützt wird, weil sie vermutlich deutlich weniger Möglichkeiten für den Prompt bietet als ZSH. Weiterhin ist die Konfiguration deutlich einfacher ...

Wermutstropfen ist, dass das Projekt Liquidprompt nur sehr langsam bis gar nicht weiterentwickelt wird. Die ältesten nicht gelösten "Issues" sind knapp sieben Jahre alt.

Aber es tut seinen Job und das sogar sehr schnell und gut.

Linkdump 18/2019 ...

Hier ein paar Links der letzten Woche. Viel Spass!

Lesenswert und nachvollziehbar, bitte mitmachen, #MyDailyStruggle.

Fedora 30 glänzt mit schickem Start und Performance-Verbesserungen, mir gefällt es auch sehr gut ...

Here we are: Announcing the release of Fedora 30.

10 Jahre Linux, schön! Auf die nächsten zehn.

Genau mein Beuteschema, mir gefällt das Design (die App könnt Ihr gerne behalten), E-Bikes mit App-Anbindung starten in Deutschland.

Schlafzimmer-Disko, tja, meine Frau reagiert auch darauf.

Fedora 30 ...

fedora Trotz der wirklich guten Erfahrungen, die ich mit dem Update von Fedora gemacht habe, habe ich mit der Version 30 - "aus Gründen" - eine komplette Neuinstallation gemacht.

Neben der "Datenhygiene" war dieses Mal der Grund, dass ich das Desktop Environment von KDE nach XFCE gewechselt habe.

Einer der Hauptgründe ist, dass ich kaum KDE-eigene Programme genutzt habe und gefühlt jede Tastenkombination mit einer Funktion belegt ist. XFCE ist deutlich schlanker, was die Menge der mit installierten Software betrifft und der weitgehende Verzicht auf Desktop Effekte macht die Arbeit gefühlt schneller.

Ich will nicht verhehlen, dass ich verärgert darüber bin, dass sich bei Borgbackup ein alter Fehler eingeschlichen hat, interessanterweise hat die Installation via pip in einem "Virtual Environment" auch nicht funktioniert. Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich einen Bugreport erstellen.

Am Rande bemerkt, bei Linux ist so etwas relativ leicht machbar.