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Hotel-WLAN ...

linux Am vergangenen Wochenende durfte ich einmal mehr in einem Hotel zu Gast sein, das ein kaputt konfiguriertes WLAN hatte. Manchmal frage ich, was die Dienstleister befürchten, wenn sie den Zugang so kastrieren.

Für mich ist elementar, dass ich via SSH auf meine Server zugreifen kann, aber Port 22 ausgehend war geblockt. Das habe ich relativ schnell in den Griff bekommen, in dem ich via "Remote Console" auf einem meiner Server sslh installiert habe. sslh nimmt Verbindungen auf Port 443 (https) an und entscheidet mit dem Handshake an welchen Dienst die Verbindung "übergeben wird". Das klappt problemlos und ziemlich gut, wenn der WLAN-Administrator nicht auf Protokollebene blockt.

Zugriff geht dann via:

ssh -p 443 user@sslh-server.example.net


Die Weiterverbindung auf andere Server lässt sich dann mittels folgendem Befehl realisieren (das geht auch transparent mit der unten aufgeführten Lösung):

ssh -o ProxyJump=user@sslh-server.example.net user@ziel.example.com


Für reine SSH-Verbindungen ist das prima, aber es gibt ja zum einen noch andere Dienste (unter anderem Usenet, Protokoll nntp, Port 119), die ich auch noch nutzen möchte.

Da kommt dann das Tool sshuttle zum Einsatz. sshuttle benutzt SSH, um darüber alle tcp-Verbindungen plus DNS mittels Paketfilterregeln weiter zu leiten. Um die lokalen Regeln anzupassen wird sudo-Zugriff auf den root-Account benötigt.

sshuttle --dns --remote=user@sslh-server.example.net:443 0/0


Für mich funktioniert das und es macht "falsch" konfigurierte Netzwerke benutzbar.

Neues Mobiltelefon ...

Neben dem zerstörten Tablet möchte ich in diesem Jahr auch mein Mobiltelefon ersetzen und da spielt mir die "Android One"-Initiative in die Hände. Ich möchte privat bei Android bleiben - iOS gibt es in der Firma - und ein Gerät haben, das regelmässig mit Updates unterstützt wird.

Leider gibt es diese Initiative "noch" nicht für Tablets.

ist übrigens Gerüchten zum Trotz eine finnische Firma und keine chinesische, sie haben die Marke Nokia gekauft und machen - wie ich finde - momentan alles richtig.

Ich schwanke zwischen dem
Nokia 8 Sirocco und dem Nokia 7 plus. Mir fehlt selbst nach längeren Überlegungen ein Grund, für das Nokia 8 Sirocco fast doppelt so viel Geld in die Hand zu nehmen wie für das Nokia 7 plus.

Wenn Euch ein Vergleich der technischen Daten interessiert, ist Nokia 7 Plus vs Nokia 8 ein guter Startpunkt.

Neues Tablet gesucht ...

Leider habe ich Trottel letzte Woche Freitag das wichtigste elektronische Gerät aus meinem kleinen Zoo geschrottet und eine Reparatur läge jenseits des Restwerts, losgelöst davon, dass es vermutlich nicht mehr so lange Updates gibt.

Es handelt sich dabei um das Sony Xperia Z4 Tablet, möge es in Frieden ruhen. Ich hatte eine passende Bluetooth Tastatur dafür und es hat mich in den letzten Jahren jeden Tag begleitet. Zusammen mit Termux hatte ich so fast alles, was ich zum mobilen Arbeiten benötige.

Leider baut Sony keine Tablets mehr und wenn ich mich auf dem aktuellen Markt umschaue, wird die Luft für meinen Anwendungsfall (Tablet mit Tastatur als Cover) sehr schnell sehr dünn. Über den Job könnte ich ein iPad Pro mit Tastatur bekommen, aber ein Bekannter sagte nicht zu unrecht, dass ich die Freiheiten von Android vermutlich sehr schnell vermissen würde.

Ein Samsung Tablet möchte ich nicht, weil ich schon sehr viel schlechtes über das User Interface gehört habe.

Auf dem vergangenen Mobile World Congress wurde das Huawei Mediapad M5-10 Pro vorgestellt und das scheint genau in meine Nische zu passen. In diesem Artikel sieht man ein Photo, was das Tablet mit Tastatur und Stylus zeigt.

Habt Ihr Vorschläge?

Bose QuietComfort 35 ...

Nach fünfeinhalb Jahren ist bei meinem "Unterwegs-Kopfhörer", einem Sennheiser MM 550-X Travel, das zweite Mal der Kopfbügel gebrochen. Das erste Mal war es glücklicherweise ein Garantiefall. Das zweite Mal habe ich es nicht versucht, ihn ersetzen zu lassen und da Sennheiser das Gerät aus dem Programm genommen hat, vermute ich auch, dass es den nicht mehr gibt und der Kopfbügel wohl eine Sollbruchstelle war.

Also musste Ersatz her, Anwendungsfall: Ich höre werktäglich zwischen einer und drei Stunden Podcasts mit dem Kopfhörer, Bluetooth ist Pflicht, ich wollte ein ohrumschliessendes Gerät und es sollte Geräuschunterdrückung beherrschen.

Entschieden habe ich mich für den Bose QuietComfort 35 und was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Gerade jetzt ist die zweite Version auf den Markt gekommen, vermutlich war die erste Version deswegen "etwas" günstiger (den Google Assistant habe ich über ein Firmware-Update auch bekommen).

Die Geräuschunterdrückung ist der Hammer und anders als bei meinem vorherigen Gerät wird bei eingeschaltetem Noise-Cancelling der Sound nicht "quäkiger". Resultat ist, dass ich jetzt wesentlich weniger Lautstärke benötige, um Podcasts verstehen zu können. Klasse!

Über die Akkulaufzeit kann ich noch nichts sagen, es ist immer noch die erste Ladung aktiv.

Kein Linkdump 34/2017 wegen Swiss Perl Workshop 2017 ...

perl Für heute muss ich Euch leider enttäuschen, ich habe keinen Linkdump vorbereiten können.

Gerade jetzt bin ich in Villars-sur-Ollons und freue mich darauf, dass der Swiss Perl Workshop 2017 in einigen Stunden startet.

Lee, Roman und ich haben in den letzten Wochen und Monaten diesen Workshop vorbereitet und Sponsoren gesucht (und glücklicherweise auch gefunden). Wir freuen uns sehr, dass Damian Conway bei uns ist und einige Vorträge hält.

Die Location - Hotel du Golf - ist super und mit sehr viel Ausblick :-)

Interessanterweise bin ich das erste Mal in der Welschschweiz, obwohl ich jetzt schon fast zehn Jahre in der Eidgenossenschaft lebe.

Meine FrOSCon 12 ...

Die FrOSCon 12 ist jetzt zu Ende. Es hat gut getan, viele alte und neue Bekannte zu treffen.

Ich kann es an keiner objektiven Wahrnehmung festmachen, aber ich habe das Gefühl, dass die Luft aus solchen Veranstaltungen raus ist und der Open-Source-Spirit kam irgendwie nicht durch. Der Community-Bereich wird immer kleiner und die gefühlte Mehrzahl der kommerziellen Stände versucht Bewerber für offene Stellen zu finden. Für Techies, die sich verändern sollen, ist das vielleicht genau das richtige.

Die Organisation war gewohnt perfekt und die Messlatte liegt ziemlich hoch.

Vielen Dank Euch!

Samstag



Hier folgen die Veranstaltungen, an denen ich teilgenommen habe. Insgesamt muss ich für mich selber leider sagen, dass ich vermutlich neu lernen muss, das Programm zu lesen. Bei vielen Talks habe ich etwas anderes erwartet als ich letzten Endes gesehen habe.

init, Video
Dazu ist nicht viel zu sagen ...

MySQL, MariaDB versus PostgreSQL, Video
Hier hätte ich einen technischeren Vortrag erwartet. Es wurde stattdessen ziemlich umfassend auf "das Drumherum" der drei Datenbanksysteme eingegangen. Das ist in jedem Fall wissenswert, aber nicht das, was ich erwartet habe.

Rendering map data with Mapnik and Python, Video
Hier hätte ich mir gewünscht, dass verschiedene Features von Mapnik anhand eines ausführlicheren Beispiels erläutert worden wären. Für die Basisfunktionen ist der Vortrag sehenswert.

Cyborgs Unite!, Video
Für mich eines der diesjährigen Highlights ist diese Keynote. Karen Sandler bringt Ihren Arzt und den Vertreter der Firma, die Ihren künftigen Herzschrittmacher produziert mit der Frage "Was läuft darauf?" sehr in Verlegenheit. In der Folge berichtet sie davon, dass sie während ihrer Schwangerschaft eine "normale" Arythmie hatte und der Herzschrittmacher irrtümlich geschockt hat. Statt die Software zu patchen, wurden Ihr Medikamente gegeben, die nicht nötig wären, hätte sie keinen Schrittmacher.

vutuv - An Open-Source Business Network, Video
Ein weiteres Highlight: Stefan erklärt einige sehr interessante Designprinzipien und technische Herausforderungen von vutuv. Leider muss das Projekt sterben, wenn sich keine Sponsoren finden. Wenn Ihr Euch vernetzen wollt: Dirk Deimeke

Lessons Learned ..., Video
Mein Vortrag. Ich finde, er ist sehr gut gelaufen (anders als der zweite), der Dialog mit dem Publikum war klasse. Danke an alle Teilnehmer!

Nicht alltägliche Git-Funktionen, Video
Sujeevann erklärt Git-Funktionen, die man seltener braucht, aber die das Leben leichter machen, wenn man sie kennt. Sehenswert!

Als Abschluss des Tages durfte ich mit Ingo und Leszek die August-Episode von RadioTux aufnehmen. Da habe ich einmal mehr gemerkt dass mir das Podcasting fehlt. Es hat mir viel Spass gemacht. Danke, dass ich mitmachen durfte.

Sonntag



Serendipity, Video
Ich war leider zu schlecht vorbereitet, so dass die Live-Demo gründlich schief gegangen ist. Der Rest war ganz in Ordnung und das Publikum sehr interessiert und geduldig.

Teaching machines new tricks, Video
Die zweite Keynote hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem auch der Hinweis auf die unterschiedliche Wahrnehmung von Machine Learning und dass die meisten Benutzer gar nicht realisieren, dass schon die Texteingabe auf Smartphones ein lernfähiges System ist, dass Vorschläge je nach Nutzungsverhalten macht.

Herausforderungen bei der Einführung von Open Source Technologien in Unternehmen, Video
Hier hätte ich mehr gefreut, wenn es um das "wie" und nicht das "was" gegangen wäre. Das bei einer Umstellung von konventiellen Systemen auf ein System, das auf Docker basiert, ein Philosophiewechsel fällig ist, ist klar. Mir wäre wichtig gewesen, zu erfahren, wie man das in den Menschen verankert.

Linux kernel debugging for sysadmins, Video
Den Vortrag habe ich wegen Abreise schnell verlassen, ich fand es schwierig, dem Redner zu folgen und konnte mich nicht mehr konzentrieren. Das Video werde ich nacharbeiten.

DevOpsDaysZH 2017 ...

Am dritten und vierten Mai habe ich an den ersten DevOpsDays in Zürich-Winterthur teilgenommen. Diese Konferenzform hat in der Schweiz zum ersten Mal stattgefunden und die Organisatoren haben meiner Ansicht nach herausragende Arbeit geleistet.

Das Veranstaltungsformat gefällt mir sehr. Vorträge bis zum Mittagessen, danach - um einem Schnitzelkoma vorzubeugen - Ignite Talks (ein Format, das ich vorher noch nicht kannte, ich kenne nur Lightning Talks) und abschliessend zum Mitmachen Open Spaces (das kenne ich bereits von Barcamps).

Zu den einzelnen Programmpunkten werde ich in weiteren Artikeln noch Stellung beziehen, hier an dieser Stelle möchte ich nur zwei Punkte hervorheben.

Für mich ist sehr interessant zu sehen, dass die Hauptprobleme bei DevOps die Menschen sind und nicht die Technologie. Das ist sehr logisch, aber es ist vielen nicht bewusst. Zu den Menschen zählt auch Unternehmenskultur und festgefahrene Meinungen. Das wird von vielen Entscheidern anders veranstanden, aus diesem Grund ist es wichtig, das besonders hervorzuheben.

Passend dazu das HumanOps Manifest:

  • Humans build and fix systems.
  • Humans get tired and stressed, they feel happy and sad.
  • Systems don't have feelings yet. They only have SLAs.
  • Humans need to switch off and on again.
  • The wellbeing of human operators impacts the reliability of systems.
  • Alert Fatigue == Human Fatigue
  • Automate as much as possible, escalate to a human as a last resort.
  • Document everything. Train everyone. Save time.
  • Kill the shame game.
  • Human issues are system issues.
  • Humans > systems
  • Human health impacts business health.


In meinem Umfeld, System Engineering und Systemadministration, wird die DevOps-Bewegung wahrgenommen als (viele Entwickler vertreten das auch so, sie haben es eifnach nicht verstanden):

Jetzt haben wir Entwickler endlich Zugriff auf die Produktion, jetzt zeigen wir Euch, wo es lang geht und wie Agil funktioniert.


Dazu passt irgendwie gar nicht, dass bei den Entwicklern eines der Hauptthemen Bereitschaft ("On-Call" oder Pikett) war, etwas, das in der Systemtechnik schon seit Jahren kein Problem ist. Interessanterweise ist die Frage aufgetaucht, wie man denn in der Bereitschaft entscheiden sollte, was man tun darf und muss. Wenn die Entwickler der Software das nicht wissen, warum erwarten sie, dass die Ops-Leute das wissen (und seit Jahren praktizieren)? Auch dort steht ein Kulturwechsel an.

Zum Thema Bereitschaft mache ich noch einmal einen separaten Artikel.

Es ist gut, dass immer mehr verstanden wird, dass DevOps ein miteinander ist. Beide "Seiten" können von einander lernen.

LTE um jeden Preis ...

gedanken Mobile Geräte sind ja manchmal schon blöd.

Nur, weil ich auswählen kann, dass ich bevorzugt LTE verwende, heisst es nicht, dass das die beste Wahl ist. LTE mit noch nicht einmal einem "Balken" Empfang ist in jedem Fall schlechter als UMTS. "Intelligenten Geräten" würde ich zutrauen, das Netz nach Empfangsstärke auszuwählen und festzustellen, dass volle Empfangsstärke UMTS deutlich besser als LTE ist.

Veranstaltungen 2016 ...

Natürlich habe ich 2016 auch einige Veranstaltungen besucht. Wenn ich mich nicht irre, sind das da unten, die Veranstaltungen von wenigstens einem Tag Länge an denen ich 2016 teilgenommen habe.

Angefangen hat es im Februar mit dem allerersten Swiss Python Summit, den ich sehr genossen habe.

Später im Jahr fand das zweite Treffen der s9y-Nutzer statt, das von mir initiierte Serendipity Camp.

Und das war es dann auch schon für das erste Halbjahr.

Im August folgte die "Pflichtveranstaltung", die FrOSCon, auf der ich ziemlich viel Programm zu Taskwarrior und dem Ökosystem angeboten habe.

In Innsbruck haben wir dann zusammen mit den Kollegen aus Österreich den Alpine Perl Workshop organisiert und durchgeführt.

Dienstlich ging es später auf das Red Hat Forum Zürich, auf dem ich einige Kontakte knüpfen und alle Belkannte wieder treffen durfte.

Die OpenRheinRuhr gehört als "Heimatveranstaltung" oder scherzhaft "Dirk und Friends" (aufgrund von vier Stunden Programm, die ich gestelaten durfte) auch zu den Events, die ich gerne jedes Jahr besuchen möchte.

Der LinuxDay in Dornbirn ist klein, aber fein. Unerreicht ist das Kasspatzenessen für Teilgeber nach Ende der Veranstaltung.

Den Abschluss machte der TNGtech Techday, an dem ich einen Vortrag zu Taskwarrior, inklusive Philosophie und Ökosystem, sowie einen zweistündigen Workshop halten durfte.

2017 werden es nicht viel weniger Veranstaltungen.

Mitmachen bei Open-Source-Projekten ...

Nur auf der OpenRheinRuhr habe ich den Vortrag "Mitmachen bei und lernen von Open-Source-Projekten" gehalten. Mir ist es wichtig, dass verstanden wird, dass Open-Source-Projekte nicht nur aus Code bestehen, sondern Mithilfe jeder Art gebrauchen können.

Unter diesem Link kann man das PDF herunterladen, bei eingeschaltetem JavaScript sieht man auch hier den eingebetteten Vortrag:

Praktische Administration ...

So langsam muss ich einmal beginnen, das vergangene Jahr zu resümieren. Es gehört zu den anstrengendsten überhaupt.

Den Anfang soll der Vortrag "Praktische Administration" machen, den ich sowohl auf der OpenRheinRuhr in Oberhausen wie auch auf dem LinuxDay in Dornbirn. Halten durfte.

Den hier eingebundenen Vortrag kann man sehen, sobald JavaScript eingeschaltet ist:



Bei "Folie" 15 gibt es eine Herausforderung. Mir wurde von einem Google Mitarbeiter gesagt, dass es sich so verhält, wie auf der Seite beschrieben. Ein Mitarbeiter im Auditorium sagte, dass es nicht so ist.

Unter den folgenden Links kann man die PDFs herunterladen (dann sind die Links in der Präsentation auch klickbar).
Praktische Administration (Oberhausen, 5.11.2016, 16:10)
Praktische Administration (Dornbirn, 26.11.2016, 4:3)

Dirk and friends ...

Mir wurde schon vorgeschlagen, dass man die diesjährige OpenRheinRuhr doch einfach "Dirk and friends" nennen sollte und das nur, weil ein bisschen etwas erzählen darf.

Das Programm wäre aber auch ohne mich sehr interessant.

Ich selber bin mit drei Programmpunkten vertreten.

Am Samstag halte ich um 10:00 Uhr den Vortrag Mitmachen bei und lernen von Open-Source-Projekten, wobei ich eher den nichttechnischen Teil beleuchten möchte. Man muss nicht Programmierer sein, um sich in Projekten zu engagieren.

Am Nachmittag des gleichen Tages - 15:50 Uhr - erzähle ich über das nichttechnische Drumherum in der Systemadministration, es wird trotz des Titels ein paar kleinere Ausflüge zu technischen Trends und zu allgemeinen technischen Hilfsmitteln geben. Einen ähnlichen Vortrag habe ich mit unterschiedlichen Schwerpunkten 2009 und 2010 schon mal gehalten.

Ich hätte nicht gedacht, dass gerade die OpenRheinRuhr noch einmal in Taskwarrior eingeführt werden möchte, aber genau das werde ich am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr tun.

Die Rahmen der zwei Talks und des Workshops stehen bereits, jetzt muss ich noch Inhalt "reinkippen".

Ach ja, Aufruf!

Wer gerne - inklusive Kaffeeflatrate - dabei sein möchte, sich das aber nicht leisten kann, soll sich bitte bei mir per Mail melden.

Gibt es irgendwelche Leser, die kommen?

Endspurt ...

Das letzte Quartal 2016 hat begonnen und ich darf noch einige Events besuchen und Vorträge und Workshops halten.

Die OpenRheinRuhr findet am 5. und 6. November in Oberhausen statt und ich habe fünf Programmpunkte eingereicht und darum gebeten, sich für maximal zwei davon zu entscheiden.

Am 26. November gibt es den LinuxDay in Dornbirn, für den ich vier Programmpunkte eingereicht habe, von denen ich ebenfalls maximal zwei halten möchte.

Last not least gibt es am 9. Dezember eine Premiere in Unterföhring, da wurde ich eingeladen einen Talk und einen Workshop zu Taskwarrior im Rahmen eines betriebsinternen Techdays zu halten. Das Geld, was es dafür gibt fliesst nach Abzug meiner Kosten direkt in das Projekt zurück.

Mal eine Frage, an die, die mich kennen oder mal gesehen haben:

Welche Themen möchtet Ihr von mir in Talks oder Workshops einmal hören?

Bis jetzt dreht es sich bisher sehr stark um alles rund um Taskwarrior oder Zeit- und Selbstmanagement. Für die Veranstaltungen habe ich noch "Einführung in vi(m)" und "Mitmachen bei und Lernen von Open-Source-Projekten" sowie "Praktische Administration - Das nichttechnische Drumherum" eingereicht.

Was interessiert Euch?

Meine FrOSCon 2016 ...

Die FrOSCon ist vorbei. Schön war es. Meine Workshops und Vorträge waren eher spärlich besucht, dafür aber qualitativ um so hochwertiger. :-) Nee, im Ernst, es gab viele gute Gespräche und interessante Anregungen. Mir hat es sehr viel Spass gemacht. Danke für Deine Unterstützung, Wim!

Das Organisationsteam macht einen grossartigen Job!

Letztes Jahr habe ich meinen Vortrag mit einem Notebook gehalten, das nur einen VGA-Anschluss hatte und wurde belächelt (wobei belächelt zu schwach und beschimpft zu scharf ist), dass es wohl einmal Zeit für einen Wechsel wäre, da die Hörsäle nur digitale Anschlüsse bieten (HDMI und VGA). Neben dem, dass es an der Zeit war, ein neues Gerät zu kaufen war das ein zusätzlicher Grund für ein neues Arbeitstier.

Interessant war in diesem Jahr, dass die Workshopräume tatsächlich nur einen VGA-Anschluss bieten und ich den Adapter selbstverständlich zu Hause gelassen habe, ich fahre schliesslich zur FrOSCon, dem Event, wo es nur digitale Anschlüsse gibt. :-)

Lessons learned:
  • Immer alle Adapter einstecken.
  • Es ist sehr gut, die PDFs in einem Versionskontrollsystem zu haben, das via Web erreichbar ist.
  • Es ist auch gut, sich mal eben einen Server bei einem Cloudserver-Anbieter klicken zu können, um praktische Demonstrationen durchzuführen.
  • Die geringen Voraussetzungen für eine Live-Demo haben sich ebenfalls als schlaue Entscheidung erwiesen.


Liebe Fachhochschule, bei Euch kann man den Master in Informatik machen, meint Ihr nicht, dass eine Präsentationsworkstation mit Debian 3 (!) System mit einem Firefox Version 3 ein wenig veraltet ist?

BTW: Die Slides der Workshops und Talks werden in den nächsten Tagen "so richtig" veröffentlicht. Bis dahin hier bedienen.

Swiss Python Summit 2016 ...

Gestern war ich auf dem ersten Swiss Python Summit im schönen Rapperswil an der Hochschule für Technik. Und, um das Fazit vorweg zu nehmen, es hat mir sehr gut gefallen.

Die Mischung der Vortragsthemen war super, da war aus vielen verschiedenen Bereichen etwas dabei und was mir besonders gut gefallen hat, war, dass es auch weibliche Referenten gab. Das passiert auf technisch orientierten Konferenzen leider viel zu selten.

Die Organisation hat einen sehr guten Job gemacht, so, dass mir als Besucher nichts aufgefallen ist, was falsch gelaufen wäre. Wenn es einen weiteren Summit gibt, komme ich gerne wieder.

Hier die Themen im Einzelnen:
  • Tom Ron, "Python's Guide to the Galaxy"
  • Dave Halter, "API Design is Hard"
  • Armin Rigo, "CFFI: Call C from Python"
  • Martin Christen, "3D Computer Graphics with Python"
  • Matthieu Amiguet, "Charming Snake: Python for Live Music"
  • Chihway Chang, "Coding/Decoding the Cosmos: Python Applications in Astrophysics"
  • Michael Rüegg, "Scrapy and Elasticsearch: Powerful Web Scraping and Searching with Python"
  • Jacinda Shelly, "Getting Started with IPython"
  • Florian Bruhin, "Pytest: Rapid Simple Testing"


Am stärksten beeindruckt hat mich der Talk von Matthieu Amiguiet, der mit Python und einem Notebook mit Linux und Realtime Patches für den Kernel, mit Python Effektgeräte emuliert und damit Latenzen unter 10 Milliskeunden (meisten um die 6 ms) erreicht.

Für zukünftiges Programmieren mitgenommen habe ich, Funktionen mit benamten Paramtern zu verwenden function(variable = 1, doit = true) (Dave Halter), IPython werde ich nutzen (Jacinda Shelly) und Pytest für Tests verwenden (Florian Bruhin).

Danke!