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Mitmachen bei Open-Source-Projekten ...

Nur auf der OpenRheinRuhr habe ich den Vortrag "Mitmachen bei und lernen von Open-Source-Projekten" gehalten. Mir ist es wichtig, dass verstanden wird, dass Open-Source-Projekte nicht nur aus Code bestehen, sondern Mithilfe jeder Art gebrauchen können.

Unter diesem Link kann man das PDF herunterladen, bei eingeschaltetem JavaScript sieht man auch hier den eingebetteten Vortrag:

Praktische Administration ...

So langsam muss ich einmal beginnen, das vergangene Jahr zu resümieren. Es gehört zu den anstrengendsten überhaupt.

Den Anfang soll der Vortrag "Praktische Administration" machen, den ich sowohl auf der OpenRheinRuhr in Oberhausen wie auch auf dem LinuxDay in Dornbirn. Halten durfte.

Den hier eingebundenen Vortrag kann man sehen, sobald JavaScript eingeschaltet ist:



Bei "Folie" 15 gibt es eine Herausforderung. Mir wurde von einem Google Mitarbeiter gesagt, dass es sich so verhält, wie auf der Seite beschrieben. Ein Mitarbeiter im Auditorium sagte, dass es nicht so ist.

Unter den folgenden Links kann man die PDFs herunterladen (dann sind die Links in der Präsentation auch klickbar).
• Praktische Administration (Oberhausen, 5.11.2016, 16:10)
• Praktische Administration (Dornbirn, 26.11.2016, 4:3)

Dirk and friends ...

Mir wurde schon vorgeschlagen, dass man die diesjährige OpenRheinRuhr doch einfach "Dirk and friends" nennen sollte und das nur, weil ein bisschen etwas erzählen darf.

Das Programm wäre aber auch ohne mich sehr interessant.

Ich selber bin mit drei Programmpunkten vertreten.

Am Samstag halte ich um 10:00 Uhr den Vortrag Mitmachen bei und lernen von Open-Source-Projekten, wobei ich eher den nichttechnischen Teil beleuchten möchte. Man muss nicht Programmierer sein, um sich in Projekten zu engagieren.

Am Nachmittag des gleichen Tages - 15:50 Uhr - erzähle ich über das nichttechnische Drumherum in der Systemadministration, es wird trotz des Titels ein paar kleinere Ausflüge zu technischen Trends und zu allgemeinen technischen Hilfsmitteln geben. Einen ähnlichen Vortrag habe ich mit unterschiedlichen Schwerpunkten 2009 und 2010 schon mal gehalten.

Ich hätte nicht gedacht, dass gerade die OpenRheinRuhr noch einmal in Taskwarrior eingeführt werden möchte, aber genau das werde ich am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr tun.

Die Rahmen der zwei Talks und des Workshops stehen bereits, jetzt muss ich noch Inhalt "reinkippen".

Ach ja, Aufruf!

Wer gerne - inklusive Kaffeeflatrate - dabei sein möchte, sich das aber nicht leisten kann, soll sich bitte bei mir per Mail melden.

Gibt es irgendwelche Leser, die kommen?

Endspurt ...

Das letzte Quartal 2016 hat begonnen und ich darf noch einige Events besuchen und Vorträge und Workshops halten.

Die OpenRheinRuhr findet am 5. und 6. November in Oberhausen statt und ich habe fünf Programmpunkte eingereicht und darum gebeten, sich für maximal zwei davon zu entscheiden.

Am 26. November gibt es den LinuxDay in Dornbirn, für den ich vier Programmpunkte eingereicht habe, von denen ich ebenfalls maximal zwei halten möchte.

Last not least gibt es am 9. Dezember eine Premiere in Unterföhring, da wurde ich eingeladen einen Talk und einen Workshop zu Taskwarrior im Rahmen eines betriebsinternen Techdays zu halten. Das Geld, was es dafür gibt fliesst nach Abzug meiner Kosten direkt in das Projekt zurück.

Mal eine Frage, an die, die mich kennen oder mal gesehen haben:

Welche Themen möchtet Ihr von mir in Talks oder Workshops einmal hören?

Bis jetzt dreht es sich bisher sehr stark um alles rund um Taskwarrior oder Zeit- und Selbstmanagement. Für die Veranstaltungen habe ich noch "Einführung in vi(m)" und "Mitmachen bei und Lernen von Open-Source-Projekten" sowie "Praktische Administration - Das nichttechnische Drumherum" eingereicht.

Was interessiert Euch?

Meine FrOSCon 2016 ...

Die FrOSCon ist vorbei. Schön war es. Meine Workshops und Vorträge waren eher spärlich besucht, dafür aber qualitativ um so hochwertiger. :-) Nee, im Ernst, es gab viele gute Gespräche und interessante Anregungen. Mir hat es sehr viel Spass gemacht. Danke für Deine Unterstützung, Wim!

Das Organisationsteam macht einen grossartigen Job!

Letztes Jahr habe ich meinen Vortrag mit einem Notebook gehalten, das nur einen VGA-Anschluss hatte und wurde belächelt (wobei belächelt zu schwach und beschimpft zu scharf ist), dass es wohl einmal Zeit für einen Wechsel wäre, da die Hörsäle nur digitale Anschlüsse bieten (HDMI und VGA). Neben dem, dass es an der Zeit war, ein neues Gerät zu kaufen war das ein zusätzlicher Grund für ein neues Arbeitstier.

Interessant war in diesem Jahr, dass die Workshopräume tatsächlich nur einen VGA-Anschluss bieten und ich den Adapter selbstverständlich zu Hause gelassen habe, ich fahre schliesslich zur FrOSCon, dem Event, wo es nur digitale Anschlüsse gibt. :-)

Lessons learned:
  • Immer alle Adapter einstecken.
  • Es ist sehr gut, die PDFs in einem Versionskontrollsystem zu haben, das via Web erreichbar ist.
  • Es ist auch gut, sich mal eben einen Server bei einem Cloudserver-Anbieter klicken zu können, um praktische Demonstrationen durchzuführen.
  • Die geringen Voraussetzungen für eine Live-Demo haben sich ebenfalls als schlaue Entscheidung erwiesen.


Liebe Fachhochschule, bei Euch kann man den Master in Informatik machen, meint Ihr nicht, dass eine Präsentationsworkstation mit Debian 3 (!) System mit einem Firefox Version 3 ein wenig veraltet ist?

BTW: Die Slides der Workshops und Talks werden in den nächsten Tagen "so richtig" veröffentlicht. Bis dahin hier bedienen.

Swiss Python Summit 2016 ...

Gestern war ich auf dem ersten Swiss Python Summit im schönen Rapperswil an der Hochschule für Technik. Und, um das Fazit vorweg zu nehmen, es hat mir sehr gut gefallen.

Die Mischung der Vortragsthemen war super, da war aus vielen verschiedenen Bereichen etwas dabei und was mir besonders gut gefallen hat, war, dass es auch weibliche Referenten gab. Das passiert auf technisch orientierten Konferenzen leider viel zu selten.

Die Organisation hat einen sehr guten Job gemacht, so, dass mir als Besucher nichts aufgefallen ist, was falsch gelaufen wäre. Wenn es einen weiteren Summit gibt, komme ich gerne wieder.

Hier die Themen im Einzelnen:
  • Tom Ron, "Python's Guide to the Galaxy"
  • Dave Halter, "API Design is Hard"
  • Armin Rigo, "CFFI: Call C from Python"
  • Martin Christen, "3D Computer Graphics with Python"
  • Matthieu Amiguet, "Charming Snake: Python for Live Music"
  • Chihway Chang, "Coding/Decoding the Cosmos: Python Applications in Astrophysics"
  • Michael Rüegg, "Scrapy and Elasticsearch: Powerful Web Scraping and Searching with Python"
  • Jacinda Shelly, "Getting Started with IPython"
  • Florian Bruhin, "Pytest: Rapid Simple Testing"


Am stärksten beeindruckt hat mich der Talk von Matthieu Amiguiet, der mit Python und einem Notebook mit Linux und Realtime Patches für den Kernel, mit Python Effektgeräte emuliert und damit Latenzen unter 10 Milliskeunden (meisten um die 6 ms) erreicht.

Für zukünftiges Programmieren mitgenommen habe ich, Funktionen mit benamten Paramtern zu verwenden function(variable = 1, doit = true) (Dave Halter), IPython werde ich nutzen (Jacinda Shelly) und Pytest für Tests verwenden (Florian Bruhin).

Danke!

Kabeldings und -bums gesucht ...

Wenn ich unterwegs bin, habe ich im Rucksack in der Regel neben dem Handy auch mein Tablet, ein Bluetooth-Headset und die Smartwatch am Arm dabei.

Dazu natürlich separat in einem Eagle Creek Quarter Cube (rot) eingepackt, zwei Netzteile (Tablet, SmartPhone), Kopfschmerztabletten, USB-Stick, Kugelschreiber, Kopfhörer-Kabel (falls der Akku alle ist), Headset (Knopf im Ohr für den Notfall), Dienst-iPhone (5S) mit Netzteil und Headset, Ladekable für die Pebble.

Vielleicht sollten wir mal ein Everyday Carry (EDC) für den deutschsprachigen Raum machen, dann poste ich gerne auch ein Photo. Auf der englischen Seite kann man sich ein paar Tipps holen.

Platzmässig ist das super, alles ist zusammen und nichts geht verloren.

ABER: Das mit dem Kabeln ist einfach doof. Sobald sich auch nur ein Kabel verheddert, ist da "Kraut und Rüben".

Nun meine Frage, kennt Ihr gute Lösungen, um platzsparend (möglichst passend für den Quarter Cube) und verhedderungsfrei Kabel mit zu nehmen?

Die Cocoon Grit-IT! gehen schon in die richtige Richtung, sind aber leider zu gross.

Ich habe eine handgemachte Tablet-Hülle, wo auch die Tastatur Platz findet, die steht nicht zum Austausch, das ist was persönliches.

Bin für alle Tipps dankbar und würde die in einem Blogartikel verarbeiten.

Meine OpenRheinRuhr 2015 ...

Auf der diesjährigen OpenRheinRuhr habe ich nicht ganz so viele Vorträge besucht, dafür aber viel "Socialising" betrieben. Es hat sich wieder einmal gelohnt dabei zu sein.

Vielen Dank an das Organisationsteam für die tolle Veranstaltung!

Die folgenden Vorträge habe ich besucht.

DNS, Jens Link

Der Vortrag von Jens zeigt einmal mehr, dass es sich auch lohnt, Vorträge über Themen, die man kennt, zu besuchen. Bei Leuten, die sich hauptberuflich mit solchen Themen auseinander setzen, kann man immer noch das eine oder andere Tool oder einen sinnvollen Kommandozeilenswitch abschauen.

DNSSEC, YET!, Armin Pech

Das war eine gelungene Einführung zum Thema DNSSEC von Armin. Schade war, dass ein Zuhörer in DNS mehr hineininterpretieren wollte als drin war. DNSSEC gibt einem Sicherheit darüber, dass ein Host eine bestimmte IP-Adresse hat bzw. dass eine Auskunft aus dem DNS korrekt ist, nicht mehr.

2005-2015 Eine Dekade Freie Software, Stefan Grote

Sehr kurzweiliger - stark von Gonicus-Projekten geprägter - Vortrag von Stefan, leider sind wir nicht im Jahr 2015 angekommen, dafür hat die Zeit nicht gereicht.

Taskwarrior, Oleg Fiksel

Endlich einmal ein Taskwarrior-Vortrag, der nicht von mir war. Hat mir sehr gut gefallen. Vielen Dank, Oleg.

Zeit- und Selbstmanagement, von mir

Ich habe weder mit der Teilnehmerzahl noch mit dem überwältigendem Feedback gerechnet. Danke allen Teilnehmern und Teilgebern.

Ka-ching! Erfolgreich mit Open Source, Kerstin Mende-Stief

Kerstin hat darüber gesprochen, wie man eine Open-Source-Software als Firma vermarkten kann und einige sehr gute Beispiele gebracht. Hat mir gut gefallen. Ich hätte mir noch kurz einen Abschnitt darüber gewünscht, wie man durch Beteiligung an Open-Source-Projekten auf sich aufmerksam machen und einen guten Job finden kann. Man muss nicht immer selbständiger sein.

Testumgebungen mit Vagrant, Ronald Richter

Ronald war sehr nervös hat aber eine sehr gute Einführung in Vagrant gegeben. Die Idee, eine Live-Demo einfach aufzuzeichnen und als Video abzuspielen, nehme ich in jedem Fall mit ... die langen Wartezeiten hätte er durch Bearbeitung des Videos verkürzen können.

openSUSE Leap 42.1, Sarah Julia Kriesch

Das war eine gelungene Einführung zum neuen openSUSE-Konzept, danke Sarah. Ich finde es prima, mal neue Leute zu sehen und nicht immer die üblichen Verdächtigen.

OpenRheinRuhr 2015 ...

Am kommenden Wochenende, am siebten und achten November, findet die diesjährige OpenRheinRuhr statt. Das ist sozusagen meine "Heimatveranstaltung", ich bin etwa 25 Kilometer von dort geboren und aufgewachsen. Aufrgund von geplanten Umbauten im nächsten Jahr oder in den nächsten Jahren findet die Veranstaltung vorerst zum letzten Mal im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen statt.

Alleine der Veranstaltungsort ist eine Reise wert, aber auch auch in der Ausstellerliste finden sich auch ein paar Namen, die man sonst nicht so häufig auf Veranstaltungen antrifft. Das Programm von Samstag und Sonntag finde ich ganz spannend.

Mich würde interessieren, welche Leser ich dort treffen kann. Also: Wer von Euch wird ebenfalls zur OpenRheinRuhr in diesem Jahr gehen?

Rücksturz in den Normalraum ...

Ja, hier im Blog ist es etwas still geworden. Es gab keine Linkdumps und auch sonst nichts neues. Ihr könnt sicherlich raten, woran das liegt. Wir waren in den Ferien. Nach einem sehr erfolgreichen Swiss Perl Workshop mit Perl 6 Hackathon und der Teilnahme von Larry Wall himself (dazu später mehr) haben wir uns "vom Acker gemacht" (auch dazu später mehr). Aber jetzt sind wir wieder zurück.

Meine FrOSCon 2015 ...

Sind sie da, sind sie weg ... die FrOSCon 2015 ist vorbei, es war die zehnte und sie hat Spass gemacht.

Vorträge habe ich nicht so viele besucht, dafür habe ich mehr mit alten und neuen Bekannten geredet (Neudeutsch: "Socializing" betrieben). Das Vortragsprogramm war mehr als gut gefüllt und oft war es schwierig, sich für einen Vortrag zu entscheiden. Das Gute ist aber, dass (fast) alle Vorträge aufgezeichnet wurden und nachgeschaut werden können.

Blöd war, dass mich die Mail über Beamerformate und Anschlüsse erst unterwegs erreicht hat, sonst hätte ich ein anderes Notebook mitgenommen, aber es hat ja trotzdem geklappt. Überhaupt finde ich es lächerlich, dass der Anschluss an einen Beamer in 2015 (!) immer noch zu den grossen IT-Herausforderungen zählt ... genauso wie der Umgang mit Umlauten.

Für die Darstellung des Programms würde ich mir wünschen, dass es neben einer Darstellung nach Hörsälen auch eine nach Zeit gibt. Der Fall, dass man sich einen Vortrag aussucht, wenn man eine bestimmte Zeit im Auge hat, sollte öfter vorkommen als dass man sucht, was in einem Hörsaal passiert.

Das Social Event war grossartig, die Musik nicht zu laut, das Grillfleisch lecker und als Bonus für den zehnten Geburtstag der FrOSCon waren essen und trinken sogar gratis (wie auch der Eintritt).

Fun fact am Rande: Es gab ein kleines Taskwarrior-Meetup, das Photo veröffentliche ich gerne, wenn ich von allen die Erlaubnis bekomme.

Postfix, dovecot und Anti-Spammassnahmen - Video
Mir hat die Art und Weise des Vortrags sehr gefallen und auch wie Jan die Geschichte "seines" Mailsvers beschrieben hat. Dazu Erklärungen, wie man das sicher betreibt und welche Schwierigkeiten er in zehn Jahren Betrieb meistern musste.

Lightning Talks - Video
Für mich überraschend war die Grafik, wie gross die Anzahl der "TechPeople" bei Zalando ist, dass sie reichlich eigene Anwendungen haben und einen Teil auch als Open-Source-Software veröffentlichen.

Go Away Or I Will Replace You With A Very Little Shell Script - Video
Die Folien kannte ich ja schon von Google+, aber es ist trotzdem mal interessant von Mechnismen zu hören, die man bei einer grossen Anzahl gleichartiger Systeme einsetzt,

Bloonix - Video
Mein "Vortrag" artete eher zu einer Fragestunde aus, das war aber gut, da es gezeigt hat, dass das Thema Monitoring noch lange nicht erledigt ist und es noch viele Anfragen gibt, die es umzusetzen gilt.

State of the Union - Video
Sehr hübsche Zusammenfassung der Szene und was alles seit der letzten FrOSCon passiert ist.

Music Production under GNU/Linux - Video
Hier habe ich eher erwartet, etwas für die Podcastproduktion herausziehen zu können, leider ging es eher um (synthetische) Musik.

How to Motivate Your Developers - Video
Sehr gut! Warum gibt es so etwas eigentlich nicht für Admins? Da greifen die gleichen Mechanismen. Sprechen wir doch mal von "TechPeople" im Allgemeinen.

Was ist cloud? - Video
Sehr schön und viele Andekdoten ... sehenswert nicht nur wegen Begriffen wie "Amish-Networking".

Meine FrOSCon 2014 ...

So, da ist sie nun vorbei, "meine" FrOSCon 2014. Es war meine erste und sie war gut. Zwar habe ich sowohl mehr Aussteller, wie auch mehr Leute erwartet, aber das hat dem netten Klima keinen Abbruch getan. Apropos Leute, bei einem Vortrags- und Workshop-Programm mit zehn parallelen Tracks sind viele Leute natürlich auch immer in einer Veranstaltung.

Man merkt der Veranstaltung an, dass sie bereits zum neunten Mal durchgeführt wurde. Die Organisation und das ganze drumherum hat von meinem Standpunkt aus sehr gut funktioniert. Danke!

Da ich bei der Standbetreuung des GUUG-Standes mitgeholfen habe, habe ich nicht ganz so viele Vorträge besucht.

Alle Vorträge in den Hörsälen wurden aufgezeichnet und sind mittlerweile auch auf media.ccc.de und bei YouTube verfügbar.

Die Veranstaltungen, die ich gesehen habe, man tut übrigens gut daran, auf die Untertitel zu achten, dann hätte ich die Keynote mit anderen Erwartungen gesehen:

Wie wir einmal 500 Server mit 150 Personen in 3 Tagen migriert haben
(Und was man alles dabei lernen kann) - Video
Sehr kurzweiliger Vortrag von Ralph Angenendt über ein echters Mammutvorhaben und wie man es bei einer Migration schaffen kann, an mehreren Schrauben gleichzeitig zu drehen, wenn man viele Leute einspannt. Ich habe einige sehr gute Anregungen mitgenommen.

Keynote Open Source Management
(Strategies for communication with open source projects in companies) - Video
Hier hätte ich mir eher erhofft, dass Kristian Köhntopp verstärkt darauf eingeht, wie man seinen konservativ orientierten Chef dazu bewegen kann, Open-Source-Software verstärkt in Betracht zu ziehen. Im Vortrag ging es eher darum, wie man als Unternehmen an Open-Source-Projekten teilnehmen kann. Die Aussage bzw. das konkrete Beispiel, dass es auch schon mal fünf Jahre dauern kann bis ein Request umgesetzt wird, ist eher doof. Aber zumindest ist es - im Gegensatz zur überwiegenden Anzahl an Closed-Source-Projekten möglich, Änderungen einzuzbringen.

Podcast Publishing mit Podlove
(Die Software und die Spezifikationen des Podlove-Projekts) - Video
Hm, was soll ich sagen, ich habe Tim Pritlove zum ersten mal live erlebt und alles was er sagte, waren die Pläne, die noch im Podlove-Universum "auf Halde" liegen. Für mich klang das sehr danach, dass sich das Projekt immer weiter verzettelt. Die Beschränkung auf Wordpress finde ich verständlich aber leider auch doof ...

Quantified Self mit Wearable Devices und Smartphone-Sensoren
(Daten über den eigenen Körper sammeln und auswerten) - Video
Hochinteressanter Vortrag von Andreas Schreiber! Quantified Self interessiert mich sehr, vor allem vor einem gesundheitlichen Hintergrund. Wie kann man herausfinden, dass im Körper etwas falsch läuft, wenn man die "normalen" Werte nicht kennt. Das war die Sendung mit dem Hund "Baldo" (der auch ein Referenten-Badge trug).

Private Cloud mit Open Source
(Anekdoten aus der privaten Cloud oder wie man mit Open Source eine private Cloud aufsetzt und betreibt) - Video
Der Matchwinner dieses Wochenendes. Super Thema und mit Daniel Schneller auch ein super Referent. Das Bashing gegen Dell-Hardware muss man gesehen haben. Hat mir richtig gut gefallen und war an diesem Wochenende mit Abstand das, was mir am meisten Spass gemacht hat.

Einführung in Python
Leider ohne Video, ich hoffe, dass ich die "Folien" noch bekommen kann. Klaus Bremer hat eine für mich perfekte Einführung in die Sprache Python gebracht. In einer Stunde geht natürlich nicht so wahnsinnig viel, aber das, was ich gehört habe, machte mir Geschmack auf mehr. Ich verstehe jetzt, warum so viele Leute von Python begeistert sind.

Systemverwaltung mit Spacewalk
(Praxis-Tipps zur Verwaltung von Linux und Solaris) - Video
Nach der Einleitung hätte ich sofort gehen können, was aber nicht an Christian Stankowic lag. Mich interessierte besonders der Solaris-Teil, der in künftigen Versionen von Spacewalk eingestellt wird. Doof. Ansonsten aber ein wirklich guter Vortrag mit vielen Tipps und Hinweisen (und selbst geschriebenen Skripten) für den Einsatz von Spacewalk oder seinen Abkömmlingen "SUSE Manager" und "Red Hat Satellite".

Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass ich es endlich einmal geschafft habe, meine Mitgliedsschaft bei, DANTE e.V. - der deutschsprachigen Anwendervereinigung TeX e.V. zu beantragen. Der Verein leistet schon seit vielen Jahren sehr gute Arbeit.

Ereignisreiche Tage ...

gedanken Die letzten Tage waren sehr ereignisreich und werden hier im Blog auch noch aufgearbeitet. Wir waren jetzt zwei Wochenenden unterwegs und haben viele nette Leute getroffen. In der Schweiz gab es eine Abstimmung, die eventuell spannende Konsequenzen, nicht nur für Ausländer in der Schweiz, nein auch für Schweizer im Ausland hat. Was genau passieren wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen, der Volkswille muss natürlich umgesetzt werden, dabei darf allerdings nicht gegen bestehendes Recht verstossen werden. Dazu später einmal mehr. Bei Taskwarrior ist gerade eine Menge los, wir ziehen auf neue Server und neue Software um. Zusätzlich spannt mich die Arbeit gerade ziemlich ein. Wenn alles (wie vermutet) immer in Wellen kommt, sind wir gerade auf einem grossen Wellenberg.

CfP für ORR ...

Der Schrei nach Papier meiner Heimatkonferenz läuft noch bis zum 31. August 2013.

Die OpenRheinRuhr findet am 09. und 10. November 2013 im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen statt.

Leider kann ich in diesem Jahr nicht teilnehmen, möchte Euch, meinen Lesern, die Konferenz aber sehr ans Herz legen. Wer noch nie Kontakt zum Menschenschlag der Ruhries hatte und nebenbei sich in guten Vorträgen oder an den Ständen über Open-Source-Software informieren möchte, ist dort herzlich Willkommen. (Alle anderen natürlich auch).

Es lohnt sich!