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Twitter und RSS ...

Derzeit funktionieren die RSS-Feeds von Twitter nicht. Schade eigentlich, damit kann ich den Feeds nicht mehr folgen, ich möchte mir keine Applikation nur für Twitter installieren, da ich es eh nur als Empfänger für Postings von identi.ca benutze und bei Twitter nur den Leuten folge, die keinen identi.ca-Account haben.

Ich vermute ("educated guess"), dass bei OpenSourceSoftware das Problem schneller gelöst werden würde.

Kostenloskultur ...

gedanken Es gibt momentan kaum einen Begriff, der mich mehr ärgert als der Begriff der "Kostenloskultur".

Firmen gehen mit ihren Angeboten kostenlos ins Netz und wundern sich, dass eine Umstellung auf bezahlte Inhalte nicht funktioniert. Vor nicht allzu langer Zeit (in einem Land, nicht fern von hier) war es noch so, dass Firmen sich vor der Gründung ein tragfähiges Modell überlegt haben und sich nicht - nachdem sie einige Wochen, Monate oder Jahre Umsatz frei funktioniert haben - erst später überlegen, wie sie ihre Brötchen verdienen wollen.

Ein Nebenprodukt dieser Vorgehensweise ist, dass ich kostenlose fremd gehostete Dienste nicht mag. Da wird ein Dienst als frei propagiert und wenn sehr viele Leute an dem Produkt durch Rück- und Fehlermeldungen mitgearbeitet haben, hat es irgendwann einen guten Reifegrad erreicht. Dann wir der Dienst kostenpflichtig und die Menschen, die am fleissigsten mitgearbeitet haben, sind auch meistens die, die sich auf den Dienst verlassen und jetzt notgedrungen zahlen müssen.

Ich habe bei einigen, die sich über die Kostenloskultur beschweren mal nachgefragt, welches Businessmodell ihrer Online-Präsenz zu Grunde liegt. Schweigen. Auch auf die Frage, was das Alleinstellungsmerkmal Ihres Dienstes ist, erntete ich Schweigen. Damit blieb die dritte und letzte Frage auch unbeantwortet, warum sollte ein Nutzer für Euren Dienst bezahlen?

Mal ernsthaft: Sollte man sich nicht vorher überlegen, was man tut, wenn die eigene Existenz davon abhängt?

Meine regelmässigen Leser wissen, dass ich mit dem grossen Kommerz auf Kriegsfuss stehe. Ja, ich setze Flattr ein und ja, ich habe im letzten Monat 1,47 EUR "eingenommen". Das mache ich mehr um dabei zu sein, vielleicht spielt auch ein gefühlter sozialer Druck oder die Sucht nach Rückmeldungen eine Rolle, ich möchte damit nicht reich werden. Das Geld fliesst sowieso zurück in die Community, ich hoste ein paar Dienste, für Leute, die sich das sonst nicht erlauben können.

Das, was ich mache, ob nun Dirks Logbuch oder DeimHart oder Ubuntu ist Hobby. Anders als bei anderen Hobbies habe ich nichts, wo ich monatliche Mitgliedsbeiträge bezahlen muss, also kann ich mir von dem Geld, was ich da spare auch etas anderes leisten. Euch als Leser oder Hörer für mein Hobby bezahlen zu lassen, kommt mir irgendwie unredlich vor.

Wer die Flattr-Buttons nicht mag, dem erkläre ich auch gerne, wie man sie mittels eines Adblockers oder mit einem einfachen Eintrag in der hosts-Datei ausblenden kann.

Aber zurück zum Thema und als Start einer weiteren Diskussion:

Für welche Dienste, die Ihr derzeit kostenlos nutzt, wäret Ihr bereit Geld zu bezahlen?

Welche Dienste sind so einzigartig, dass Ihr nicht mehr auf sie verzichten wollt (oder könnt)?

Gibt es freie Alternativen?

Dropbox via Kommandozeile ...

linux Wie schon verschiedentlich geschrieben, gebe ich Dropbox (mit dem Link gibt es 250 MB zusätzlich) den Vorzug vor Ubuntu One. Das liegt neben anderen Gründen vor allem daran, dass Dropbox Clients für nahezu alle Betriebssysteme bietet. Mein Hauptkritikpunkt an Ubuntu One ist, dass noch nicht einmal ein Client für alle Ubuntu Derivate (Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu) existiert. Gelesen habe ich allerdings, dass für Kubuntu eine Implementation in Arbeit ist.

Anmerkung: Auch das ist natürlich ein fremd gehosteter Dienst, daher würde ich weder Dinge, die privat sind dort hineinwerfen, noch darauf vertrauen, dass der Dienst immer existiert. Ich warte sehnsüchtig darauf, dass iFolder endlich für alle benutzbar wird. Aber jetzt sehe ich gerade, dass Novell iFolder als Produkt verkaufen möchte.

Ich hatte länger schon einmal vor, den Dropbox-Client auf dem root-Server zu installieren, um auf einfache "Art und Weise" Dateien hin- und herschieben zu können.

Dabei habe ich mich auf einen komplizierten Marsch durch Dokumentation eingestellt, dabei war die Lösung ziemlich einfach (funktioniert auch bei anderen Systemen, die nur eine Kommandozeile haben): Dropbox Linux CLI.
- Install Dropbox In An Almost Text-Based Linux Environment
- How To Install Dropbox In An Entirely Text Based Linux Environment (experimental)

Zusammengefasst:

- Python-Skript dbcli.py herunterladen.
- Skript mittels
chmod 700 dbcli.py
auführbar machen.
- DOS-Zeilenenden löschen mit
tr -d "\r" < dbcli.py > dbcli2.py
(oder dos2unix benutzen)
- Dropbox mit
./dbcli2.py install x86
oder
./dbcli2.py install x86_64
installieren.
- Den ausgegebenen Link aufrufen.
- Das Programm mit Ctrl-C beenden.
- Später bei Bedarf mit
nohup $HOME/.dropbox-dist/dropboxd &
starten.
- Fertig.

Ich habe mir ein kleines Skript namens
check_dropbox.bash
geschrieben, welches im fünf-Minuten-Takt prüft, ob der Client noch läuft und ihn im Fehlerfall neu startet:

#!/bin/bash

if ! ps -fu dirk | grep -vE "grep|check" | grep -q dropbox
then
        nohup /home/dirk/.dropbox-dist/dropboxd &
fi

Akismet ist raus ...

serendipity Neben der Tatsache, dass Akismet ein fremd gehosteter Dienst ist, habe ich die Vermutung, dass ein Teil der Performance-Probleme seine Ursache in Spamattacken auf dieses Blog hat und dass die Wartezeiten auf Antwort von Aksimet Ihren Teil dazu beigetragen haben. Ausserdem freue ich mich darauf, dass ich diesen Makel aus den Datenschutzbestimmungen unserer Domains entfernen kann.

Statt dessen wird das Spamblock Bayes-Plugin zum Einsatz kommen.

Kurz-URLs ...

URL-Verkürzer scheinen ein echtes Modethema zu werden.

- Bit.ly Pro - URL-Verkürzer bietet neue Funktionen
- URL-Verkürzer von Google und Facebook sollen goo.gl und fb.me heissen

Wenn das einen Trend weg vom dezentralen hin zum zentralisierten Anbieten von Diensten (gerne auch in der Wolke) ist, dann ist das eine Änderung der Sichtweise. Vermutlich versuche nicht nur ich auf fremd gehostete Dienste weitestgehend zu verzichten.

Elgg ...

In der Reihe Fremd gehostete Dienste meiden, vernetzen wir uns jetzt sozial und versuchen unser eigenes Netzwerk mit Elgg aufzubauen.

Wer "wir" ist und worum es genau geht, werde ich später noch schreiben. Gibt es da draussen Leute, die mit Elgg Erfahrung haben?

Mir gefällt es bis auf Kleinigkeiten schon sehr gut.