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Lesen bildet

gedanken Momentan bin ich froh, dass ich es schaffe, mir regelmässig Zeit zum Lesen zu nehmen. Dabei reichen 15 Minuten, um richtig gut vorwärtszukommen, mehr Zeit ist natürlich besser.

In der Regel lese ich parallel - nicht gleichzeitig - ein Sachbuch und ein Buch aus dem Bereich der Belletristik.

Wenn ich fies mit mir wäre, würde ich mich ärgern, dass ich nicht schon viel früher damit begonnen habe. Aber so freue ich mich darüber, dass ich überhaupt mal damit gestartet habe.

Nur nicht falsch verstehen, früher habe ich Unmengen an Büchern gelesen. Das, was ich momentan an Büchern konsumiere, ist deutlich darunter. Aber es lohnt sich, auch die kleinen Erfolge zu feiern.

Vielleicht ist das ja auch etwas für Euch. Es gibt so viel zu lernen, so viele Welten zu entdecken und Krimis zu lösen.

Für mich selber ist Lesen so, dass ich parallel dazu nichts anderes mache. Das komplette Gegenteil sind (leider) Hörbücher, Filme oder Videos, da bin ich selten voll dabei und schweife mit den Gedanken ab. Das geht auch noch einigermassen gut mit fiktiven Geschichten - wobei es einige Krimis nicht verzeihen, dass man nicht alle Details mitbekommt - mit Sachbüchern funktioniert das aber gar nicht.

Viel Spass bei Wiederentdecken von papiergebundenen Büchern oder E-Books.

Mein 2022, die positive Seite

gedanken

Und zum Schluss folgt der positive Jahresrückblick, siehe auch hier. Diesen Artikel schreibe ich insbesondere als Kontrapunkt zu den wirklich vielen schlimmen Dingen, die in 2022 passiert sind.

TL;DR: 2022 war ein gutes Jahr für mich.

Die grösste Änderung im letzten Jahr war sicherlich, dass ich die Arbeitgeberin gewechselt habe. Es zeigt sich, dass das auch mit über 50 Jahren noch geht. Neben dem «Kulturschock», dass ich für den Kaffee bezahlen muss – wer macht denn heute noch so etwas? – habe ich mich gefühlt in nahezu allen Belangen verbessert. Die Arbeitskultur ist super, ich erfahre mehr Wertschätzung als in anderen Jobs, die ich bisher hatte und die Kollegen sind sehr nett (das waren sie woanders aber auch).

Es ist immer wieder spannend zu sehen, dass man nach einer Kündigung so viele gute Gespräche mit den zukünftigen Ex-Kollegen führt. Da frage ich mich, ob die Leute sonst Angst haben, dass etwas gegen sie verwendet werden könnte.

Das wusste ich schon vorher, aber ich merke, dass eine gute Mischung von Homeoffice und Arbeit im Büro das beste für mich ist. Da ich gerne unter Menschen bin, aber auch gerne mal alleine arbeite, habe ich für mich den Rhythmus Home-Office-Customer-Office-Home gefunden, das ist super. Jeden Tag bin ich woanders.

Mit Kevin durfte ich einen weiteren Lehrling durch die Prüfung zum «Systemtechniker EFZ» begleiten und ich freue mich sehr, dass er einen so guten Abschluss gemacht hat.

Im Jahresschnitt habe ich die mir auferlegten Schritte, die ich pro Tag schaffen wollte, um etwas mehr als 10% überboten. Sehr schön! Um mir selber das Leben nicht zu schwer zu machen, arbeite ich mit «gleitenden Durchschnitten» über sieben Tage und ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich es selbst damit manchmal nicht hinbekommen habe, aber das Gesamtresultat zählt. Es lohnt sich nicht, sich fertig zu machen, für Sachen, die nicht so gut gelaufen – Ha! Wortwitz! – sind.

Über meine Lieblingsbücher in 2022 habe ich bereits geschrieben. Ich freue mich sehr, dass man mit einer kleinen Änderung in den Tagesroutinen – eine viertel Stunde am Tag lesen – wirklich viel bewegen kann.

Meine neue Gewohnheit «Journaling» habe ich konsequent beibehalten, darüber freue ich mich sehr. Ich merke, dass ich etwas am Format tun muss. Am Montag heisst das Thema «Ziele, Aufgaben und Fortschritt», Dienstag bis Samstag nenne ich es «Braindump» und am Sonntag mache ich ein «Review» der vergangenen Woche. Da geht noch mehr. Aber selbst dieser minimale Ansatz ist zum einen ein guter Einstieg und hilft zum anderen auch mehr Klarheit zu bekommen.

Wir haben in 2022 alle Video-Streamingdienste gekündigt, und, was soll ich Euch sagen, das Leben geht weiter. Wenn mich mal eine Serie wirklich interessieren sollte, würde ich ein Abo für einen Monat abschliessen.

Wir sind am Anfang eines neuen Jahres und ich möchte hier meinen Aufruf aus dem letzten Jahr wiederholen: Wenn Ihr es nicht schon tut, sucht Euch bitte eine Organisation oder ein Projekt, das Ihr ehrenamtlich oder finanziell unterstützt. Wir können alle zusammen die Welt besser machen. Jeder ein kleines bisschen. Schritt für Schritt.

Egal, wo Ihr seid und wer Ihr seid, ich wünsche Euch alles Gute, Glück und Gesundheit für 2023. Versucht die Momente festzuhalten, die Euch guttun und die Momente, die Euch nicht guttun, zu verarbeiten und eventuell aus ihnen zu lernen.

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