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Mein 2021, die positive Seite

gedanken

Und zum Schluss folgt der positive Jahresrückblick, siehe auch hier.

2021 war geringfügig besser als 2020, aber, wenn man sich auf die guten Dinge fokussiert, geht es auch mit einem guten Mindset in die Zukunft. Vielleicht bin ich ein bisschen altmodisch, aber meiner Meinung nach gehören viele private Dinge, insbesondere wenn es die Familie betrifft nicht in die Öffentlichkeit (und damit auch nicht ins Blog).

Eine sehr positive Sache ist für mich, dass ich bis auf "Wehwehchen" gesund geblieben bin. Das ist gerade in Zeiten einer Pandemie nicht selbstverständlich. Selbstverständlich bin ich geimpft und geboostert.

In 2021 habe ich wieder mehr gelesen, darüber freue ich mich sehr. Über Goodreads führe ich ein Lesetagebuch, mein Profil. Dort habe ich mir auferlegt, in 2021 zwölf Bücher zu lesen. Richtig vorwärts ging es erst als ich begonnen habe, mir "15 Minuten lesen pro Tag" anzugewöhnen,

Es gibt zwei Bücher, die mich in 2021 am stärksten beeinflusst haben und die ich jedem nur ans Herz legen kann. Die 1 % Methode von James Clear (Original: "Atomic Habits") und Die Macht der Gewohnheit von Charles Duhigg (Original: "The Power of Habit"). Ich würde sie in umgekehrter Reihenfolge lesen, wenn Ihr aber nur eines der beiden lesen wollt, nehmt das erste. Das zweite Buch erklärt was und wie mächtig Gewohnheiten sind und das erste wie man sie ändern kann. (Der Bezug zum vorherigen Abschnitt ist offensichtlich, oder?)

Mir die Zeit zum Lesen und für andere Dinge, die ich während des Pendelns gemacht habe, zu nehmen, ist immer noch eine grosse Herausforderung. Meine aktuelle Arbeitgeberin unterstützt jetzt offiziell Homeoffice, ein Tag pro Woche (maximal zwei), wobei ich "erlaubt" schreiben sollte. Ich arbeite daran.

Die Jobsuche in meinem Alter gestaltet sich naturgemäss schwieriger, wobei es glücklicherweise nicht so schwer ist einen neuen Job zu finden. Die Schwierigkeit besteht darin, die eigenen Anforderungen umsetzen zu können (kulturell und natürlich auch finanziell). Ich durfte aber in verschiedenen Gesprächen erleben, dass man auch mit 53 noch nicht zum alten Eisen zählt, dafür bin ich mehr als dankbar.

Im April starte ich hoffentlich meine letzte berufliche Herausforderung. Gut, das habe ich von der derzeitigen auch gesagt. Schauen wir einmal wohin die Reise geht.

"Meine" beiden Podcasts, die wir 2020 gestartet haben, sind mittlerweile etabliert und entwickeln sich gut. Rund um TILpod hat sich auf Matrix eine sehr gute Community gebildet, bei BuzzZoom ist es mit der Community etwas schleppender.

Wir sind am Anfang eines neuen Jahres. Wenn Ihr es nicht schon tut, sucht Euch bitte eine Organisation oder ein Projekt, das Ihr ehrenamtlich oder durch Geld unterstützt. Wir können alle zusammen die Welt besser machen. Schritt für Schritt.

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Kommentare

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Frank am :

*Moin Dirk,

zu aller erst: Frohes neues Jahr Dir und Deinen Liebsten ;-)

das vergangene Jahr hatte auch einige Überraschung für mich auf Lager. Es war ein anstrengendes, herausforderndes und vor allem lehrreiches Jahr. Ich viel über mich gelernt ;-)

Beim Thema "altes Eisen" kann ich Dir nur zustimmen. Die Jobsuche ist schwierig, da ab einer gewissen Reife KO-Kriterien vorhanden sind, wie die Aufgabe und das neue Team gestaltet sein sollte.

Im Q3 habe ich auch den Arbeitgeber gewechselt. Meine Zielvorstellung war bisher: Linuxumfeld, möglichst Linux Workstation oder wenigstens Windows in einer VM. Mein Hauptthema ist Automatisierung von Deployments und Operating.

Ich habe es gefunden, wenn auch nicht genau so, wie ich es geplant habe.

Mein Hauptthema ist der Umgang im Team miteinander, die Fehlerkultur und Diskursfähigkeit. Das habe ich bekommen.

Mein technische Hauptthema ist Automatisierung. Das habe ich bekommen.

Was ich auch bekommen habe: Ein Windows Arbeitsplatz mit MS Teams ;-)

Was ich noch bekommen habe: Ich arbeite in einem Windows Team für die Automatisierung der Serverinstanzen.

Vor nicht all zu langer Zeit wären das klare Ausschlußkriterien gewesen. Ich habe es als persönliches Experiment gesehen und mal geschaut was passiert.

Mein Fazit: Wenn ich in einem echten Team mit kontruktiven tollen Leuten an meinen Automaisierungsthema arbeiten kann, tut das sehr sehr gut. Ich fühle mich in dem Windows Team pudelwohl.

So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr.

Noch ein Wort zu "mit 53 könnte ich zu alt sein": Ich bin vor einigen Wochen 60 geworden. Meiner Erfahrung nach ist es eher die Neugier und Lernfähigkeit, die dem potentiellen Arbeitgeber auffallen. Wenn das nicht so ist, dann passe es auch von meiner Seite nicht.

Just my 2 ct

Dirk Deimeke am :

*Hallo Frank,

ich wünsche Dir un Deinen Lieben ebenfalls ein gutes Jahr 2022 und vor allem anderen Gesundheit.

Viel über sich selber zu lernen, ist ja nicht falsch.

Ich kann das unterschreiben, was Du geschrieben hast. Für mich ist es auch wichtig, einen Fokus festzusetzen und darüber hinaus dann auch offen zu sein. Ich freue mich sehr, dass Du es so gut angetroffen hast. Das ist echt grossartig.

Die richtigen Leute sind wichtig, keine Frage, aber auch die Unternehmenskultur muss stimmen.

Vielen Dank für Deinen Kommentar, der mich noch einmal mehr in dem Schritt bestärkt, der vor mir liegt.

Grüsse

Dirk

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