Linkdump 18/2026
Interessanter Artikel zu einem alternativen Blogsystem, Pure Blog – Mein kleines Fazit.
The Most Powerful Paradoxes of Life, life is paradox, isn't is?
Nicht nur KI ist nicht kompetent, KI-Fachkompetenzschwelle.
Jetzt sind sie schon wieder vorbei, die Chemnitzer Linux-Tage 2026. Schön war es. Mir hat es gut gefallen, die "Wahlfamilie" wiederzusehen und neue Menschen kennenzulernen. Alles in allem eine runde Veranstaltung.
Die Bahnreise war einmal anders: Ich war an allen Haltepunkten pünktlich, sogar in Mannheim. In diesem Jahr bin ich die Hälfte mit der Bahn gefahren und die andere Hälfte als Beifahrer mit dem Auto. Da ging das Fachsimpeln schon vor der Konferenz los und lief nach der Konferenz weiter.
Ich habe mir für den ganzen Tag Vorträge herausgesucht, gesehen habe ich nur wenige, weil mir die Gespräche wichtiger waren. Da die meisten Vorträge aufgezeichnet wurden, habe ich eine lange Liste von "Hausaufgaben" mitgenommen. Nachteil: Ich schaue Vorträge wirklich nicht gerne via Video.
Samstag
Sonntag
Wir sehen uns auf der FrOSCon und hoffentlich im nächsten Jahr wieder im Chemnitz.
Wie bereits geschrieben, bin ich nach einigem "hin und her", was die Aufgabenverwaltung angeht, wieder bei Taskwarrior gelandet. Ich bin sehr überrascht, wie vieles noch in meinem "Muskelgedächtnis" ist und von mir ohne Nachdenken getippt wird.
Trotzdem hat sich in den vergangenen sechs Jahren eine Menge getan. Mit Version 3 setzt Taskwarrior auf die taskchampion-Bibliothek auf und nutzt im Backend keine ASCII-Dateien mehr, sondern eine SQLite-Datenbank.
Was sich durch diese Entscheidung in jedem Fall deutlich erleichtert hat, ist die Synchronisation zwischen verschiedenen Taskwarrior-Instanzen.
Wenn Ihr Synchronisation einsetzten wollt, müsst Ihr auf allen Clients bis auf einen recurrence=off in Eure Konfigurationsdatei aufnehmen.
Die Synchronisation bei Taskwarrior funktioniert (immer noch) so, dass Ihr eine Aufgabenvorlage anlegt, die nach Ablauf des Wiederholungsintervalls nach einem Aufruf von task eine neue zu bearbeitende Aufgabe generiert. Das passiert nur auf der Instanz auf der recurrence=on (oder "1", das ist der Standard-Wert) gesetzt ist.
Aus diesem Grund empfehle ich einen Taskwarrior Client auf der Maschine laufen zu lassen, auf der der Taskchampion-Sync-Server läuft und nur bei diesem die wiederkehrenden Aufgaben erstellen zu lassen.
Aber jetzt zum Setup. der Sync-Server "spricht" http ohne "s", daher ist es sinnvoll einen Reverse-Proxy davor zu schalten, der die Transportverschlüsselung übernimmt, bei mir ist das Caddy, der kümmert sich auch um die Zertifikate. Die folgende kleine Konfiguration leitet Anfragen an den lokal laufenden Server auf Port 8000 weiter.
Die Installation und den Start des Caddyservers spare ich mir an dieser Stelle.
Ich spare mir bei den Skripten im folgenden auch den Anfang, der bei allen Skripten gleich ist. Ersetzt bitte User durch den Nutzer, unter dem Ihr die Dinge ausführen wollt.
Mit dem Start des newclient-Skriptes könnt Ihr einen neuen User anlegen, ich habe das ausgelagert, weil ich das im Produktivbetrieb nicht mehr möchte.
Auf dem Client müsst Ihr jetzt eine client_id und ein encryption_secret definieren. Für die Client-ID benutze ich uuidgen und für das Secret pwgen -n 32 1.
Mit diesen Informationen könnt Ihr jetzt den Client konfigurieren, dazu die folgenden Zeilen in Eure .taskrc aufnehmen.
Einer ersten Synchronisation steht jetzt nichts mehr im Weg.
Wenn alles geklappt hat, könnt Ihr das laufende Skript newclient.bash beenden.
Das nun folgende Skript startet den Syncserver im "Produktivbetrieb" (Umgebungsvariable CREATE_CLIENTS), die Daten landen in ~/.local/share/taskchampion-sync-server:
Ein Stoppskript hat es natürlich auch.
So, jetzt noch einen User-Service angelegt und später aktiviert (enabled).
So, Endspurt. Als letztes ein kleines Skript, das das task-Kommando aufruft (um wiederkehrende Aufgaben zu erstellen) und danach mit dem Syncserver synchronisiert.
Noch einmal ein Userservice:
Statt einem Cronjob lasse ich diese Aufgabe mit einem systemd-timer-Eintrag erledigen. Ja, alle fünf Minuten, aber das ganze Syncskript läuft nur eine viertel Sekunde.
Rückfragen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge gerne in den Kommentaren.