Öffentliches Lernen
Gestern habe ich das Buch Tiny Experiments von Anne-Laure Le Cunff beendet und ich nehme einiges davon mit, insbesondere das öffentliche Lernen.
Die Idee finde ich wirklich spannend und ich denke, dass ich sie einmal ausprobieren werde. Im Kontext des Buchs habe ich mir übrigens vorgenommen, im zweiten Halbjahr jeden Dienstag einen Artikel zu veröffentlichen, aber ich schweife ab.
Öffentliches Lernen hat drei Schritte, und zwar die folgenden:
- Ein Versprechen abgeben und das öffentlich. Nehmen wir ein Beispiel: Ich werde ab jetzt jeden Tag eine Viertelstunde in Go programmieren.
- Eine Plattform auswählen, auf der ich das Versprechen öffentlich mache und über meine Fortschritte und Rückschritte berichte.
- Der letzte Schritt ist Üben und Wiederholen, dabei ist wichtig, das Feedback aus der Community (von der gewählten Plattform) zu berücksichtigen.
Das Ganze ist wirkungsvoll, weil man mit Menschen in Interaktion tritt und von Menschen, die das Lerngebiet besser kennen, Impulse, aber auch Fallstricke aufnehmen kann.
Das braucht selbstverständlich Mut, zum einen zuzugeben, dass man keine Ahnung von etwas hat, und zum anderen, offen mit den eigenen Fehlern umzugehen.
Kommentare
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Sven am :
Viel Erfolg mit dem Versuch des öffentlichen Lernens. Bin gespannt, was so kommen wird.
Dirk Deimeke am :
Ich denke, dass jede Plattform, das Vorhaben unterstützen kann, auch Mastodon oder das Fediverse im Allgemeinen.
Ich liebe Matrix als Messenger (ist meine Nummer 1), aber aufgrund der schlechten Durchsuchbarkeit sehe ich im Zuge des Öffentlichen Lernens nur einen begrenzten Nutzen.
Sven am :
Dirk Deimeke am :
Da lohnt es sich vielleicht über eine Plattform nachzudenken, die einfaches Teilen ermöglicht, um über diesen Weg die Reichweite zu erhöhen.
Auf der anderen Seite wäre es vielleicht auch toll, wenn wir uns an eine bestehende (grosse) Community andocken können.
Neben der reinen Reichweite braucht es ja auch Menschen, die Ahnung von dem Thema haben, was ich lernen möchte.
Christoph Stöttner am :