Skip to content

Öffentliches Lernen

gedanken

Gestern habe ich das Buch Tiny Experiments von Anne-Laure Le Cunff beendet und ich nehme einiges davon mit, insbesondere das öffentliche Lernen.

Die Idee finde ich wirklich spannend und ich denke, dass ich sie einmal ausprobieren werde. Im Kontext des Buchs habe ich mir übrigens vorgenommen, im zweiten Halbjahr jeden Dienstag einen Artikel zu veröffentlichen, aber ich schweife ab.

Öffentliches Lernen hat drei Schritte, und zwar die folgenden:

  1. Ein Versprechen abgeben und das öffentlich. Nehmen wir ein Beispiel: Ich werde ab jetzt jeden Tag eine Viertelstunde in Go programmieren.
  2. Eine Plattform auswählen, auf der ich das Versprechen öffentlich mache und über meine Fortschritte und Rückschritte berichte.
  3. Der letzte Schritt ist Üben und Wiederholen, dabei ist wichtig, das Feedback aus der Community (von der gewählten Plattform) zu berücksichtigen.

⁣Das Ganze ist wirkungsvoll, weil man mit Menschen in Interaktion tritt und von Menschen, die das Lerngebiet besser kennen, Impulse, aber auch Fallstricke aufnehmen kann.

Das braucht selbstverständlich Mut, zum einen zuzugeben, dass man keine Ahnung von etwas hat, und zum anderen, offen mit den eigenen Fehlern umzugehen.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Sven am :

*Ich halte den öffentlichen Austausch beim Lernen ja schon lange für wichtig. Deshalb habe ich in der Matrix auch schon lange einen Space "Lebenslanges Lernen", wo genau das stattfinden sollte. Ich bin schlecht darin, Werbung zu machen, deswegen ist der Space noch immer ziemlich verwaist, aber unabhängig von meinem Space, glaube ich, dass die Matrix oder halt Discord - in Verbindung mit dem eigenen Blog oder einer anderen sozialen Lernplattform das Lernen unterstützen kann.

Viel Erfolg mit dem Versuch des öffentlichen Lernens. Bin gespannt, was so kommen wird.

Dirk Deimeke am :

*Vielen Dank, Sven.

Ich denke, dass jede Plattform, das Vorhaben unterstützen kann, auch Mastodon oder das Fediverse im Allgemeinen.

Ich liebe Matrix als Messenger (ist meine Nummer 1), aber aufgrund der schlechten Durchsuchbarkeit sehe ich im Zuge des Öffentlichen Lernens nur einen begrenzten Nutzen.

Sven am :

*Stimmt wohl, es muss schon ne große Community vorhanden sein, damit es einen nutzen hat, aber deswegen habe ich ja extra die Verbindung mit dem eigenen Blog betont. Damit könnte dann ja die Reichweite aufgebaut werden. Vielleicht stelle ich mir das aber zu einfach vor, wie schon erwähnt, ich bin da eh eher schlecht drin, sowas aufzubauen ;-)

Dirk Deimeke am :

*Wie Du schon schreibst, es ist eine Frage der Reichweite.

Da lohnt es sich vielleicht über eine Plattform nachzudenken, die einfaches Teilen ermöglicht, um über diesen Weg die Reichweite zu erhöhen.

Auf der anderen Seite wäre es vielleicht auch toll, wenn wir uns an eine bestehende (grosse) Community andocken können.

Neben der reinen Reichweite braucht es ja auch Menschen, die Ahnung von dem Thema haben, was ich lernen möchte.

Christoph Stöttner am :

*Magst du den Link sharen @Sven, finde "Lebenslabges Lernen" nicht in der Room List von Matrix.

Kommentar schreiben

Gravatar, Favatar (Favicons), Pavatar Autoren-Bilder werden unterstützt.
BBCode-Formatierung erlaubt
Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
:'(  :-)  :-|  :-O  :-(  8-)  :-D  :-P  ;-) 
Formular-Optionen
cronjob