vutuv
Vutuv ist ein alternatives, auf Open-Source-Software (MIT-Lizenz) basierendes Business-Netzwerk.
Es versteht sich als Alternative zu LinkedIn oder Xing, aber ohne den Fokus auf Werbung.
Stefan, der Erfinder und Macher schreibt dazu Folgendes:
- Prinzipiell ist vutuv ein Business-Netzwerk. Aber das ist mir zu eng gedacht. Wenn jemand vutuv nur zum Veröffentlichen und Lesen von Posts benutzen will, dann ist das genauso OK wie jemand, der nie etwas postet, sondern einfach nur seine Kontaktdaten abrufbar halten will.
- Ein großer Unterschied von vutuv zu z.B. LinkedIn ist, das es nicht gated ist. Man benötigt keinen Account, um einen Mehrwert zu bekommen. Wenn Du meinen username/handle kennst, dann kannst Du Dir daraus die URL meines Profiles bauen und dort all die Informationen einsehen, die ich veröffentlichen möchte. Bei LinkedIn kannst Du nicht ohne LinkedIn-Account auf mein Profil. Du kannst auch nicht ohne weiteres die vCard mit meinen Daten downloaden.
- Als weitere Besonderheit ist die Möglichkeit für Agenten mit vutuv optimal zu arbeiten. Mein Profile ist vutuv.de/wintermeyer und wenn ein Agent dieses Profil besucht, dann bekommt er den Inhalt als Markdown angezeigt. Siehe vutuv.de/wintermeyer.md (aber immer nur, wenn der User es freigeschaltet hat).
- Die Daten werden in Deutschland gehostet. Auf echten Servern. Nicht in der Cloud. Es geht nichts and 3rd Party Dienste weiter. Keine 3rd Party Cookies.
- Fediverse Anbindung. Überhaupt eine Offenheit für andere Dienste.
- Post unterstützen Markdown. Fett. Kursiv. Durchgestrichen. Tabellen!
- Es ist Open-Source (MIT). Das ist mir gar nicht mal so wichtig. Es ist für mich eher selbstverständlich. In der heutigen Zeit muss man keinen Code mehr verstecken.
Seit rund zehn Jahren habe ich einen Account in vutuv und durfte Stefan auf der FrOSCon 12 vor neun Jahren auch persönlich kennenlernen. Dort findet sich auch ein Vortrag von ihm mit einem Video auf media.ccc.de.
Ich möchte nicht verhehlen, dass ich sehr enttäuscht war, weil die Entwicklung für rund acht Jahre nahezu eingeschlafen ist, weil es keinen Sponsor gab. Um so erfreuter bin ich, dass ess wieder weitergeht und das mit Hochdampf und KI-Unterstützung. Stefan reagiert super schnell auf Feature Requests, ich durfte auch schon einige einbringen, die auch den Weg ins Produkt gefunden haben.
Anfänglich dachte ich, dass vutuv eine gute Heimat für meine "Open-Source-Geschichte" sein könnte, ich finde aber, dass vutuv mittlerweile wesentlich mehr ist. Es entwickelt sich zu einem echten Netzwerk, in dem man auch Postings veröffentlichen und via ActivityPub föderieren kann.
Wenn es Euch reizt, dann probiert es einfach aus und vernetzt Euch mit mir.
Hier im Blog finden sich einige Artikel, die unter anderem vutuv als Thema haben, Suche nach vutuv hier im Blog.
Kommentare
Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt
R. Sato am :
Beides scheint eine One-Man Show zu sein und sehe daher nur wenig Chancen das Netzwerk zu vergrößern. Andererseits dauert so ein Sprung mehrere Monate oder sogar Jahre.
Wir werden sehen wohin die Reise geht. Alternativen zu LinkedIn sind mir jedoch willkommen.
Dirk Deimeke am :
Ja, ich finde es auch gut, Alternativen zu haben. Bei vutuv durfte ich vor einigen Jahren den Entwickler kennenlernen, daher habe ich meinen Fokus eher dort.
Wenn die Community grösser wird, ändert sich vielleicht auch die Tatsache, dass das jeweils Einpersonenprojekte sind.
Norbert Tretkowski am :
Dirk Deimeke am :
Patrick Jobst am :
LinkedIn braucht dringend einen Mitbewerber, denn es ist im Augenblick auf dem besten Weg, die jüngste Erfolgsgeschichte von Xing nachzumachen.
Dirk Deimeke am :
Je mehr Menschen das benutzen, desto grösser wird die Sichtbarkeit.