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Linkdump 48/2020

Viel Spass mit dem neuen Linkdump. Es könnte sein, dass ich mit piqd eine Alternative zu Medium gefunden habe, das wird sich aber aufgrund des riesigen Backlogs nur langsam auf den Linkdump auswirken. Habt Geduld, mir ist Medium auch ein Dorn im Auge.

Es wäre schön, wenn es immer so mit Linux funktionieren würde, Sorgenfrei und unkompliziert.

Das Bullet Journal✍️ ist momentan ein echter Hype. Mir gefällt die Idee, auch wenn das nichts für mich ist.

There are some interesting hints which are worth thinking about, 10 Things You Can Do Immediately To Improve Your Quality of Life.

Alleine produktiv arbeiten? - das meiste aus dem Artikel unterschreibe ich.

It is not as easy as it seems 10 tips for onboarding open source contributors.

The Unwritten Rules For Becoming World-Class at Anything, not really anything, but many things.

Selbsthosting vs. Fremdhosting

gedanken Da ich weiss, dass nicht alle meine Leser einen Account im Fediverse haben, möchte ich meine Stellungnahme zu Selbsthosting vs. Fremdhosting auch gerne hier im Blog noch einmal erläutern.

Hinter diesem Link verbirgt sich der Original-Thread.

Wie Ihr wisst, war ich und bin ich immer ein Vertreter von Selbsthosting gewesen und hatte ein Problem damit, meine Daten anderen Providern anzuvertrauen. Dem Thema habe ich hier im Blog auch ein eigenes Tag fremdhosting vergeben

Zurück zum Thema: Wenn ich einen Podcast mit vertretbarem Aufwand selber hosten könnte, sodass zum einen alle Integrationen funktionieren und zum anderen auch die Sicherheit der Plattform gegeben ist, dann würde ich das machen.

Um Infrastruktur kümmere ich mich rund zehn Stunden an jedem Arbeitstag. In meiner Freizeit möchte ich mich gerne verstärkt auf Inhalte fokussieren. Ich habe gemerkt, dass ich viel als Selbstzweck betrieben habe und das möchte ich nicht mehr. Die freie Zeit ist eh schon sehr (zu) knapp bemessen.

Die Alternative zum Hosten lassen wäre gewesen, keinen Podcast zu machen und das ist keine Option. Mir macht das einfach zu viel Spass.

In dem Zusammenhang möchte ich auch gerne erwähnen, dass ich E-Mail nicht mehr selber hoste. Wenn ich ehrlich bin, habe ich das nie wirklich gerne gemacht, weil das ein Dienst ist, der ständige Betreuung verlangt. Tatsächlich habe ich schon ziemlich viel Spam ausgefiltert, das war aber nichts im Vergleich zu dem, was ein professioneller Mailhoster leistet.

Den endgültigen Ausschlag hat gegeben, dass die beste Ehefrau von allen immer mehr Kunden bekommen hat, die Microsoft-Maildienste verwendet (hotmail.com, outlook.com, ...) und Microsofts Mailabteilung statt einzelnen IPs ganze Adressbereiche - wie beispielsweise meinen Serverprovider - komplett blockt. Das zu beheben, in dem man den Support einschaltet, ist die ersten Male noch ok, aber es nervt sehr schnell.

TILpod

podcast Es tut sich wieder viel an der Podcasting-Front.

Nachdem ich im Oktober zusammen mit Mario den Podcast BuzzZoom gestartet habe, hier der Link zur Ankündigung, habe ich mit Sujeevan nach jahrelangen Gedanken (tatsächlich etwas über zwei Jahre), die wir uns mit vielen Unterbrechungen gemacht haben, endlich den Podcast TILpod begonnen.

Auf den ersten Blick passen Sujeevan und ich gar nicht zusammen ... (auch auf den zweiten und dritten Blick nicht). :-D

Warum das dennoch funktionieren könnte, erklären wir Euch in der Nullnummer.

Inhaltlich soll es um das Folgende gehen:

Sujeevan und Dirk reden über Themen, die Ihnen in der letzten Zeit untergekommen sind. Die Abkürzung "TIL" steht für "Today I learned", es geht also um Themen, die neu für die beiden waren oder die sie in der letzten Zeit erst so richtig verstanden haben.

Dazu kommen Hinweise, wie sie versuchen, ihr Arbeitsleben zu verbessern und zusätzlich gibt es auch den einen oder anderen Karrierehinweis.

Von Medium zu Piqd ...

Für meinen Linkdump greife ich in grosser Menge auf Artikel zurück, die von Medium bereitgestellt werden. Und die kommenden Linkdumps werden auch weiterhin solche Artikel enthalten. Ich habe ein Backlog von knapp 1400 Beiträgen.

Jetzt ist es so, dass mir Medium etwas auf die Nerven geht und ich gerne davon loskommen möchte. (Hört sich ein wenig wie Entzug an, oder?)

Deshalb habe ich bei Mastodon die Frage gestellt, ob es alternative Dienste gibt, die Artikel in verschiedenen Themenbereichen kuratieren. Dabei habe ich eine Empfehlung für den Dienst piqd bekommen, den ich mir in den nächsten Wochen gerne anschauen werde.

Ich bin sehr gespannt.

Strafsteuer?

gedanken

Die Idee, eine Strafsteuer zu verhängen, finde ich total, super. Ich habe ja auch weniger Kosten, zur Arbeit zu kommen.

Im Gegenzug freue ich mich darauf, dass mein Arbeitgeber

  • mein Homeoffice renoviert,
  • die Hardware- und Softwareausstattung bezahlt und auf einem aktuellen Stand hält, wie Beispielsweise
    • Schreibtisch,
    • Bürostuhl,
    • Beleuchtung,
    • Computer,
    • Zwei Monitore,
    • Telefon,
    • Headset,
  • einen neuen Internetzugang einrichten lässt und die laufenden Kosten übernimmt,
  • die Mietkosten für das Zimmer bezahlt,
  • täglich eine Reinigungskraft für Büro und Toilette vorbeischickt,
  • eine Kaffeemaschine aufbaut,
  • den Kaffee bezahlt,
  • natürlich auch Wasser- und Stromkosten übernimmt,
  • im Katastrophenfall auch die Scheidungskosten, inklusive Anwalts- und Gerichtskosten, begleicht,

Ach, das wollt Ihr gar nicht, weil Ihr soweit nicht gedacht habt?

Dann haltet doch bitte die Klappe und macht Euch nicht so wichtig.

Linkdump 47/2020

Ja, ich bin ein bisschen im Hintertreffen mit den Artikeln, trotzdem fand ich die folgenden drei spannend. Im Homeoffice muss ich mir die Zeit zum Hören von Podcasts und dem Lesen von Artikeln irgendwie freischaufeln. Ja, es gibt auch noch andere Aktivitäten, die gerade hintendran sind.

Interesting idea to embrace a weakness and transform it to a strength: Stop Fighting Your Procrastination and Learn to Use It.

EU-Ministerrat fordert Backdoors, das kommt aus dem Bereich "Feuchte Träume für Innenpolitiker"

Das ist jetzt nicht besonders überraschend, aber im Zuge dieser Erkenntnis finde ich sehr spannend, dass das Barometer immer mehr in Richtung "Cloud only", anstelle von "Cloud first" ausschlägt, USA bieten kein angemessenes Datenschutzniveau.

Linkdump 46/2020

Wer vermutet, dass man mit einem iPhone keinem Tracking ausgesetzt ist, sollte sich einmal den letzten Artikel zu Gemüte führen. So ein Telefon besteht nicht nur aus Apple-Software.

In meiner Blase werden nur die Vorteile von Heimarbeit gewürdigt, vielleicht sollte man sich auch einmal ein paar Gedanken über die Nachteile machen, 3 psychologische Langzeitfolgen von fortgesetzter Heimarbeit.

Elon Musk’s 2 Rules For Learning Anything Faster, it is sort of obvious, furthermore it explains why it take longer to learn disrupting technologies.

Good way to start with this way of monitoring, Prometheus For Beginners.

What I Found Out When I Blocked Apps from Tracking My iPhone for One Week - thoughts for the weeks (yes, the same applies to Android as well).

Quo vadis OpenRheinRuhr?

Meine Heimatkonferenz bittet um Feedback für künftige Konferenzen. Mir ist das zu viel für einen Kommentar im Blogartikel der OpenRheinRuhr, daher hier als eigenständiger Blogeintrag bei mir.

Welche Erwartungen habt ihr an die OpenRheinRuhr?

Kurz gesagt: Leute treffen, Vorträge erleben, Kaffeeflatrate.

Dazu kommt, dass ich es wichtig finde, dass es in meiner Heimat eine Konferenz, die sich rund um FLOSS dreht, gibt.

Was würdet ihr gerne wieder sehen?

Alte Bekannte und viele neue Bekannte.

Worauf könnt ihr verzichten?

Da fällt mir auch nach längerem Überlegen nichts ein.

An welcher Location könnt ihr euch eine OpenRheinRuhr vorstellen?

Eine Location, die zur Industriekultur des Ruhrgebiets gehört, ist natürlich grossartig und bringt vielen Menschen, die nicht aus dem Ruhrgebiet kommen, die Geschichte nahe.

Tatsächlich finde ich aber, dass die Location nicht so wahnsinnig wichtig ist für den Erfolg der Konferenz. Apropos Erfolg, wie will man den eigentlich messen? Die Atmosphäre wird von Menschen gemacht.

Kulturzentren würde funktionieren - so wie beispielsweise bei der aller ersten Konferenz. Wichtig ist, dass der Veranstaltungsort gut mit dem Öffentlichen Personen Nah- und Fern-Verkehr, also vielleicht in Nähe eines Bahnhofs, erreichbar ist.

Könntet ihr euch eine OpenRheinRuhr ohne Aussteller vorstellen?

Das fällt mir schwer, Aussteller gehören dazu und helfen Interessierten, sich vor Ort engagierten Menschen ohne Zeitdruck informieren zu können.

Könntet ihr euch eine OpenRheinRuhr ohne Vorträge vorstellen?

Nein, die sind für mich elementar. Wenn es keine Vorträge gäbe, würde ich nicht kommen.

Könntet ihr euch eine OpenRheinRuhr mit einem längeren thematischen Fokus vorstellen?

Was meint Ihr mit "länger"? Einen Track zu einem bestimmten Thema oder die ganze Konferenz unter ein Motto zu stellen?

Ja, das könnte ich mir vorstellen, wenn nicht sklavisch daran festgehalten wird. Es sollte meiner Ansicht nach immer Raum für Neues geben.

Könntet ihr euch eine OpenRheinRuhr vorstellen, die länger dauert (zum Beispiel Freitags, Samstags, Sonntags)?

Kann ich mir gut vorstellen und ich vermute, dass man durch eine Ausdehnung auf einen Wochentag auch Firmen gewinnen könnte. Diese sehen Konferenzen am Wochenende nur als Hobby und unterstützen potentielle Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus eigenem Haus kaum.

Hobbyisten würde vermutlich nur am Wochenende kommen und Firmeninteressierte vermutlich nur am Freitag, es gibt natürlich (geringe) Überschneidung.

Ich würde mir den Urlaub nehmen und an allen drei Tagen dabei sein.

Würdet ihr für eine OpenRheinRuhr auch größere Eintrittsbeiträge bezahlen?

Ja, das würde ich. Allerdings wäre mir wichtig, dass sichergestellt wird, das finanziell schwächer gestellte Menschen trotzdem teilnehmen dürfen.

Und sonst?

Mir würde es gut gefallen, wenn die Vorträge aufgezeichnet würden, im Zuge dessen, was wir in den letzten Monaten mitmachen, wäre ein Livestreaming sogar das Nonplusultra - wobei ich da eher nicht zur Zielgruppe gehöre.

Investition ins Homeoffice

Die Gedanken über Neue Hardware sind davon nicht berührt.

Seit Beginn der Arbeit im Homeoffice habe ich Probleme damit, Skype 4 Business unter verschiedenen Linuxdistributionen via Virtual Desktop (Windows 10 über Citrix) ans Laufen zu bringen. Calls brechen ständig ab und (Modus Primadonna) "Ich kann so nicht arbeiten".

Jetzt habe ich es getan und zum ersten Mal seit "100 Jahren" habe ich wieder einen Windows-Rechner, der als ThinClient für Homeoffice fungiert. Das funktioniert leider erschreckend gut. Der Rechner wird für nichts anderes verwendet, damit kann ich ganz gut leben.

Als Rechner kommt ein gebrauchter Dell OptiPlex 7010 aus dem Bennoshop zum Einsatz, hier an dieser Stelle mal ein Lob für das Handling und die Fragen, ich gestellt und beantwortet bekommen habe. Drin steckt ein alter Core i7, die 8 GB RAM sind tatsächlich überdimensioniert. Ja, nu.

Um mit nur einer Tastatur, einer Maus und einem Monitor arbeiten zu können, habe ich noch Geld für einen DisplayPort-KVM-Switch in die Hand genommen, es ist ein Aten CS22DP 2-Port USB DisplayPort Kabel KVM Switch geworden, den ich Empfehlung.

Es funktioniert jetzt alles so wie es soll, ich sehe das als eine Investition in die Zukunft, da ich gerne auch nach der Pandemie noch teilweise von zu Hause arbeiten möchte.

Schade ist, dass die Linuxverbreitung immer noch zu klein ist, als dass sich Hersteller darum kümmern würden, dass alles funktioniert. Allerdings würde ich mir von Citrix wünschen, dass - wenn schon ein Paket für Linux angeboten wird - auch alles so geht wie es soll.

E-Book-Reader: Size matters

Da ich das vergessen hatte, im letzten Artikel zu erwähnen, mache ich das jetzt hier.

Einigen Menschen aus meiner Blase liegt es schwer im Magen, so viel Geld für ein Lesegerät auszugeben, wie ich es für das Onyx Boox Max 3 getan habe.

Dazu vielleicht ein kleiner Ausflug in Display-Grössen.

Für den Fall, dass mich Pythagoras nicht verlassen hat, entspricht DIN A4 einer Diagonale von 14.3 Zoll, DIN A5 liegt bei 10.1 Zoll und DIN A6 bei 7.2 Zoll. E-Book-Reader gibt es in ähnlichen Grössen mit wenigen Ausnahmen, die grösser als DIN A4 oder kleiner als DIN A6 sind. Das hilft die Abmessungen besser einzuschätzen.

Wenn Eure Augen in Ordnung sind oder Ihr ständig mit einer Lesebrille lest, ist die Handlichkeit bzw. die Grösse der Jacken- oder Handtasche vielleicht das entscheidende Kriterium für die Wahl des Lesegeräts. Das gilt umso mehr, wenn Ihr nur Belletristik lest, also grob gesagt Romane.

Sobald die Lektüre aber zu einem signifikaten Anteil aus seitengebundenen Publikationen, beispielsweise im PDF Format besteht, denke ich, dass man das nur vernündftig mit Lesegeräten im Format A5 oder grösser möglich ist. Als ich noch keine Lesebrille bei zu kleiner Schrift oder zu schlechten Lichtverhältnissen benötigt habe, wäre A5 das Format meiner Wahl gewesen.

Jetzt ist es aber so, wie es ist und ich habe mich für ein Gerät im nahezu DIN A4 Format entschieden. Der grosse Vorteil für mich ist, dass ich auf die Lesebrille meistens verzichten kann und sie nur bei schlechten Lichtverhältnissen benutzen muss.

Es ist spannend zu sehen, dass es rund um die A4-Grösse nur sehr wenig Wahlmöglichkeiten gibt, bei A5-Geräten ist die Auswahl deutlich grösser aber nicht annähernd so gross wie bei kleineren E-Book-Readern.

Neue Hardware

Das Thema Homeoffice wird mich vermutlich länger nicht loslassen.

Mein einziges Arbeitsgerät ist derzeit ein mittlerweile 4,5 Jahre altes Notebook in einer Dockingstation. Dass ich es mobil verwendet habe, ist vermutlich länger als ein Jahr her. Aufgrund von Corona werde ich es höchstwahrscheinlich auch in nächster Zeit nicht mobil einsetzen. Ein neues Notebook wäre somit eher sinnlos.

Den Platz auf dem Schreibtisch könnte ich aber gut gebrauchen. Mein Notebook wird auch noch länger gut mobil oder bei Präsentationen funktionieren, so dass ich zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder über ein immobiles Standsystem nachdenke. Einmal mehr merke ich, dass ich von Hardware wirklich keine Ahnung habe. Die Faustregel "nimm etwas mit Intel-Prozessor und -Grafikkarte, dann funktioniert es auch unter Linux" gilt weiterhin.

Also, liebe Mitleser, was würdet Ihr kaufen?

Anforderungen:

  • Ich mache viel mit virtuellen Maschinen und mit Containern, daher sollten es schon 64 GB RAM sein.
  • Einen aktuellen Prozessor sollte das Teil auch haben, da der Trümmer hoffentlich lange Jahre Dienst tun wird.
  • Eine schnelle SSD / NVMe mit 1 TB ist Pflicht, wenn noch Platz für eine 4 TB SATA-Platte vorhanden ist, dann ist das umso besser.
  • Netzwerk (kabelgebunden) plus WLAN als Fallback sind nötig.
  • Betrieben wird das Gerät an einem Monitor mit 2560x1440 Pixeln Auflösung, daher ist ein Display Port Anschluss vermutlich eine gute Idee.
  • Wichtig wäre noch, dass der Trümmer möglichst leise ist.
  • Aufgrund der Notwendigkeit, Citrix Workplace zu verwenden, kommt Ubuntu zum Einsatz - Fedora hätte ich lieber.

In meiner engeren Auswahl sind die folgenden beiden Konfigurationen auf Basis von Tuxedo Core One v10 oder Tuxedo Cube v8 ich bin aber offen für weitere Vorschläge.