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Mein Persönlicher Rückblick auf die Blogwochen

Das hier ist der letzte Artikel im Rahmen der BlogWochen2025, ich danke allen, die sich beteiligt haben: Danke!

Viele Menschen bloggen deutlich mehr als ich, aber für mich war es in den vergangenen Wochen spannenderweise echt anstrengend. Neben dem Linkdump habe ich nichts anderes verbloggt, obwohl ich gerade wieder viele technische Themen habe. Ein Fazit für mich ist, dass mir das Bloggen wieder mehr Spass gemacht hat, und ich hoffe, das beibehalten zu können.

Zu einigen Themen wusste ich nicht so viel zu sagen, und, wenn das eine fremde Aktion gewesen wäre, hätte ich mich bei den Themen nicht beteiligt. Es ist aber häufig dann trotzdem toll, den inneren Schweinehund zu überwinden.

Mir spielt an der Stelle mein Pflichtbewusstsein einen Streich. Als Mitinitiator möchte ich natürlich an dem Tag veröffentlichen, an dem ein Thema vorgesehen ist, und selbstverständlich möchte ich auch bei jedem Thema mitmachen.

Finde toll, dass so viele mitgemacht haben. Danke! Ich hätte nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet. Es ist grossartig, so viele verschiedene Meinungen zu lesen und so viele Denkanstösse zu bekommen. Klasse!

Die Zusammenarbeit mit Benedikt und Robert hat mir sehr viel Spass gemacht. Wir sind unterschiedlich und haben jeweils einen anderen Fokus, und genau das hat den Reiz ausgemacht. In der Sache, etwas für das Bloggen oder die Blogosphäre im Allgemeinen zu tun, waren wir einer Meinung. Das war toll.

Robert hat sich die Arbeit gemacht, die einzelnen Themen auszuwerten und mit jeweils einem Satz zu zitieren. Schaut doch einmal rein. Einen Überblick über alle zur Aktion gehörigen Artikel findet Ihr in seiner Nextcloud-Instanz.

Frage mich gerade, ob ich so etwas noch einmal machen möchte, und ich kann das mit einem definitiven "Kommt darauf an" beantworten. Bei den Themen würde ich vermutlich stärker Einfluss darauf nehmen, dass ich auch etwas zu den Themen dazu zu sagen habe.

Es hat sehr viel Spass gemacht, ich habe einige neue Blogs kennengelernt und auch einige alte Blogs neu kennengelernt. Somit finde ich, dass die BlogWochen2025 ein Erfolg waren.

Interessant ist, dass sich die Zugriffe auf mein Blog erhöht haben. Ich werte nur die Logs mit GoAccess aus, filtere aber vorher die Feedaufrufe heraus. Mich interessieren keine absoluten Zahlen, wohl aber Trends.

Aufrufstatistik Dirks Logbuch

Woher der Peak kommt, weiss ich nicht.

Das Open Blogging Manifest – Ein Ansatz für mich?

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Das Open Blogging Manifest wurde von Robert ins Leben gerufen, um einen gemeinsamen offenen Standard für das Blogging zu haben.

Open Blogging folgt zehn Leitlinien:

  1. Die Inhalte meines Blogs unterliegen einer offenen Lizenz
  2. Ich verlinke auf meine Quellen
  3. Kommentare in meinem Blog sind möglich und erwünscht
  4. Ich schaffe keine künstlichen Barrieren für Lesende
  5. Die LeserInnen meines Blogs sind Mitmachende
  6. Kooperationen stelle ich transparent dar
  7. Ich wahre die Rechte anderer
  8. Ich suche und pflege Kooperationen mit anderen BloggerInnen
  9. Ich stehe als BloggerIn für mein Blog
  10. Ich trenne Information und Meinung

Mir gefällt die Idee ziemlich gut und ich gehe da gerne mit. Allerdings – wie immer – halte ich mich nicht immer an alle Punkte, aber, ich bin stets bemüht.

Wir checken einmal gemeinsam.

  1. Ja, das erfülle ich gut. Die Lizenz bei mir ist CC-BY und lässt sich in der Seitenleiste finden. (Die wenige Software, die ich schreibe, ist übrigens mit einer MIT-Lizenz versehen).
  2. Das ist selbstverständlich. Wenn die Quellen verlinkbar sind, dann mache ich das gerne.
  3. Natürlich. Dazu haben wir auch in den Blogwochen geschrieben: Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe.
  4. Ich bemühe mich sehr und denke, dass das auch funktioniert.
  5. Yip.
  6. Ja. Bei den zwei oder drei Artikeln, die aus Kooperationen hervorgegangen sind, habe ich das auch entsprechend gekennzeichnet.
  7. Natürlich. Bin für jeden Hinweis dankbar, wenn ich das an irgendeiner Stelle nicht mache.
  8. Mögen die BlogWochen und die Teilnahme an Foren wie auch Webringen oder Planeten dafür als Beweis dienen.
  9. Wer sonst, ausser mir, könnte das?
  10. Das mache ich manchmal nicht sauber genug, da habe ich noch Verbesserungspotenzial.

Was sind Eure Meinungen zum Open-Blogging-Manifest? Freue mich auf den Austausch.

Barrierefreiheit im Blog – Wie inklusiv sind wir wirklich?

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Barrierefreiheit ist ein Thema, mit dem ich mich für das Blog nur am Rande beschäftigt habe.

Das liegt vor allem daran, dass mein Blog sehr textlastig ist und damit gut durch Screenreader, Vorlesefunktion oder alternative Methoden (Braille-Zeile) konsumierbar ist. Die Funktion biete ich nicht alle selbst an, da ich davon ausgehe, dass Menschen mit Beeinträchtigungen entsprechende Anwendungen bereits installiert haben.

Grosses Verbesserungspotenzial sehe ich bei mir vor allem bei Bildern und Texten, die diese Bilder beschreiben ("Alt-Texte"). Da bin ich nachlässig oder vielleicht sogar ignorant, weil ich nicht immer daran denke. "Nicht immer" ist ein Euphemismus, eigentlich sollte es "so gut wie nie" heissen.

Für diesen Blogartikel habe ich einen kostenlosen Test ausprobiert und komme auf einen Wert von 89 (von 100), da gibt es also noch Optimierungspotential. Zumindest an den kritischen Funden werde ich arbeiten.

Bloggen und Geld verdienen – Zwischen Leidenschaft und Monetarisierung

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Für mich war das Blog immer ein Hobby, was ich nicht monetarisieren muss.

Allerdings habe ich auch versucht, über Affiliate-Links ein wenig Geld zu bekommen. Affiliate-Links sind Links auf Produkte in Online-Shops, die eine Benutzerkennung enthalten, sodass die Person, der die Benutzerkennung gehört, eine Provision bekommt, wenn das Produkt gekauft wird.

Als allerdings klargestellt wurde, dass das Einkommen, das über solche Links generiert wird, versteuert werden muss, habe ich direkt damit aufgehört. Der Aufwand für das wenige Geld war mir einfach zu hoch.

Das ist die eine Seite, die andere ist, dass ich mich zu sehr verpflichtet fühlen würde, immer etwas zu schreiben, um das Einkommen einigermassen konstant zu halten.

Allerdings habe ich aufgrund meiner früheren Reichweite auch schon einmal Testgeräte bekommen, die ich beurteilen sollte. Das habe ich auch getan und eine Kapsel-Kaffeemaschine durfte ich behalten und habe sie an meine Eltern verschenkt.

Vermutlich ist es falsch, aber ich habe das Gefühl, dass die Authentizität leidet, wenn man auf den Erfolg der Artikel angewiesen ist.

Ganz vergessen habe ich, dass ich gelegentlich einmal Anfragen nach gesponserten Posts bekomme, die ich aber immer ablehne. Es häufen sich auch Meldungen von nicht mehr funktionierenden Links und die Bitte, den Link durch einen Link auf das eigene Produkt zu ersetzen. Das mache ich auch nicht, ich würde das auch nicht tun, wenn ich dafür Geld bekäme.

Als Fazit für mich: Ich bin der absolut Falsche, den man fragen sollte, ob und wie man ein Blog oder einzelne Blogartikel zu Geld machen kann.

Verändert Bloggen etwas?

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Das ist übrigens ein Thema, was von einem Teilnehmer unserer Aktion vorgeschlagen wurde.

Meiner Meinung nach tragen viele Blogs zur Meinungsbildung bei. Und, wenn die Inhalte Ansichten verändern, dann kann ich die Eingangsfrage mit "Ja!" beantworten.

Die Frage ist, in welchem Massstab Veränderungen passieren.

Wir können sicherlich Denkprozesse bei Einzelpersonen anstossen. Ich bin mir nicht sicher, ob wir den Ausgang des Prozesses verändern können. Aber, wenn viele Blogs eine ähnliche Haltung vertreten, dann werden Denkprozesse bei vielen Einzelpersonen angestossen.

Das kann in zwei Richtungen passieren. Menschen fühlen sich in ihrer (neuen) Meinung bestärkt oder Menschen fühlen sich von der potenziellen Mehrheitsmeinung abgestossen.

Ich bin mir sicher, dass wir ein generelles Stimmungsbild nicht verändern können, aber ich bin mir sicher, dass wir Denkprozesse anstossen.

Apropos Denkprozesse anstossen: Wenn wir in Richtung Produktbewertung denken, dann führen vielleicht viele gute Bewertungen dazu, dass ein Produkt gekauft wird und viele schlechte Bewertungen dazu, dass ein Produkt nicht gekauft wird.

Da bin ich mir allerdings unsicher, ob die Bewertungsfunktionen von Online-Shops nicht eher als Bewertungsquelle hinzugezogen werden. Das passiert natürlich erst dann, wenn ein Produkt in der engeren Auswahl ist.

Vielleicht greifen Blogs vorher und helfen, sich auf Produkte festzulegen? Da bin ich mir nicht sicher.

Privates und Öffentliches – Welche Themen wir bewusst aus unseren Blogs heraushalten

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Es gibt eine Reihe an Themen und Inhalten, die ich ganz bewusst aus dem Blog heraushalte.

Zum einen sind das die Themen, die schon auf Feiern im Familienkreis tabu waren. Dazu zählen Geld, Religion und (Partei-)Politik. Zum anderen werdet Ihr hier im Blog keine privaten Familieninhalte finden, dazu zählen auch private Photos (ich mag Photo mit "Ph" lieber als mit "F").

Die Themen sind bei uns im Familienkreis zu Tabuthemen geworden, weil Diskussionen über diese Themen meist sehr hitzig und emotional geführt werden und nicht selten passiert es auch, dass man dann im Streit auseinandergeht. Vielleicht bin ich auch einfach zu harmoniebedürftig.

Bei den privaten Inhalten steckt der Grund schon im Wort "privat". DIe Inhalte sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Und, wie sich zeigt, gibt es gute Gründe dafür, die Inhalte auch privat zu halten. Alles, was man schreibt, kann zur Profilbildung benutzt werden bzw. wird dazu auch wirklich benutzt. Heutzutage trainieren wir sogar LLMs mit unseren Inhalten.

Ich bin ganz froh darüber, dass ich das so durchgehalten habe. Wenn Ihr mich wirklich kennenlernen wollt, müsst Ihr mich treffen. Ich bin ein sehr offener Mensch, posaune das halt nur nicht über das Blog in die Welt.

Wobei mir gerade durch den Kopf geht, dass einige meiner Artikel und auch die Linkdumps schon sehr meinungslastig sind, daher gebe ich natürlich auch private Inhalte in Form meiner Meinung weiter. Wenn man den Begriff "privat" sehr weit fasst, hat das Blog natürlich auch viele private Inhalte.

Kommentare – Das Salz in der Blogsuppe

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Wie in den ersten zwei Artikeln der Blogwochen beschrieben, ist einer der Gründe, weshalb ich blogge, der Grund, dass ich mit Menschen ins Gespräch kommen und dass ich mich gerne austauschen möchte. Hier sind noch einmal Links auf die beiden Artikel: Warum bloggen wir eigentlich immer noch?! und Bloggende und ihre Motivation – Was uns antreibt

Meiner Erfahrung nach funktioniert der Austausch schlechter, wenn man die Leserinnen und Leser bittet, via E-Mail zu kommentieren. Es ist für mich wichtig, dass ein eventueller Kommentar direkt beim Blogartikel erscheint und dort auch von anderen gesehen und wiederum kommentiert werden kann.

Damit das passiert, muss die Hürde so niedrig wie möglich sein. Also keine Captchas (egal, wie sie gestrickt sind, sie schliessen immer Menschen aus), keine Rechenaufgaben, keine anders gearteten Hürden. Der Aufwand, Spam von Nicht-Spam zu trennen, sollte bei mir als Betreiber liegen und nicht auf die Kommentierenden abgewälzt werden.

Ich mag auch nicht "Dein Kommentar wird nach manueller Prüfung freigeschaltet." Wir sind in 2025, es ist in nahezu jeder Blogsoftware möglich, einen (selbstlernenden) Filter einzusetzen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Bei mir als Betreiber liegt dann der Aufwand die falsch gefundenen Spam-Kommentare freizuschalten und verpasste Spams durch das System lernen zu lassen. Ja, das kostet Zeit, aber der Nutzen ist immens.

Tatsächlich ist die fehlende Kommentarfunktion der Hauptgrund, weshalb ich noch nicht auf einen Static Site Generator umgestiegen bin. Ja, ich weiss, dass man das nachrüsten kann, empfinde es aber als unnötiges Gefrickel, dass ist dann nicht mehr "aus einem Guss".

Zusammengefasst kann ich für mich sagen, dass ich ohne die Kommentare vermutlich längt mit dem Bloggen aufgehört hätte.

Blogstöckchen, Blogparaden, Trackbacks & Co. – Tradition oder Renaissance?

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An dieser Stelle möchte ich eine kurze Abgrenzung vornehmen: Blockstöckchen, Blogparaden oder auch die BlogWochen2025 sind Aktionen, die zum Mitmachen auffordern. Sie dienen dazu, eines oder mehrere Themen von verschiedenen Personen beleuchten zu lassen. Und ja, diese erleben in der deutschsprachigen Blogosphäre, meiner Ansicht nach, eine Renaissance.

In einer Blogparade schreiben (hoffentlich) viele Blogger freiwillig über ein vorgegebenes Thema. Oft gibt es Frist, bis zu der die Beiträge geschrieben werden sollen. Deswegen gibt es auch ein Ende, zu dem (meist) eine Zusammenfassung und Verlinkung aller Beiträge erscheint.

Ein Blogstöckchen beinhaltet einen Fragenkatalog, der in einer Art Kettenbrief an andere Blogger weitergegeben wird. Der Unterschied zur Blogparade besteht darin, dass einzelne Personen direkt aufgefordert werden, die Fragen zu beantworten.

Wenn man diese Beschreibungen als Mass nimmt, dann könnte man die BlogWochen2025 auch als Sammlung von Blogparaden zu den angesprochenen Themen verstehen.

Ich erlebe gerade, dass wir uns aktuell mit diesen Aktionen um uns selbst drehen und blogrelevante Themen bearbeiten, und damit meine ich nicht nur unsere Aktion.

Trackbacks (und Pingbacks) sind da eine ganz andere Geschichte. Sie verlinken Blogs untereinander. Wenn ich den Blogartikel einer anderen Person verlinke, erscheint ein Link auf meinen Artikel innerhalb des Kommentarabschnittes des verlinkten Blogs, wenn es das unterstützt.

Nicht alle Blogs sind dazu in der Lage, vor allem statische Site-Generatoren können das nicht und bei anderen müssen zum Teil Plugins installiert werden.

Natürlich dient das auch der Vernetzung. Mir ist aber eine Funktion sehr viel wichtiger, nämlich, dass die Bloggenden angeben, woher sie Informationen haben und worauf sie sich beziehen. Im Englischen spricht man von "proper attribution", frei übersetzt mit korrekter Zuordnung. Da geht es vor allem darum, dass man die Quellen angibt, auf die man sich bezieht. Meiner Beobachtung nach funktioniert das im Hobbybereich sehr gut, bei Medien, die mit ihren Beiträgen Geld verdienen, sehe ich das leider viel zu wenig. Schade!

Das Senden eines Trackbacks oder zumindest die Verlinkung der Quelle halte ich für "guten Stil" und würde mir wünschen, dass das Konsens wird bzw. bleibt.

Kleine Zusammenfassung von mir: An Blogparaden nehme ich gerne teil, wenn mir das Thema passt und ich Zeit finde, einen Artikel zu schreiben. Blogstöckchen habe ich (bis jetzt) immer aufgenommen, weil ich die persönliche Vernetzung toll finde und es vermutlich einen Grund hat, weshalb ich ausgewählt wurde. Trackbacks sind für mich Pflicht.

Wie haltet Ihr es mit Trackbacks, Blogstöckchen und Blogparaden?

KI generierter Titel

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Ein Artikel von der KI generiert - Prompt und LLM bitte angeben

Für dieses Experiment habe ich mich für das Teuken-Modell der Fraunhofergesellschaft entschieden. Das Modell hoste ich mit Ollama lokal selbst, als Frontend kommt Open WebUI zum Einsatz. Die Wahl fiel aus Lizenzgründen auf die kostenlose Variante für kommerzielle Zwecke, hier eine Übersicht. Bei Ollama kann man es herunterladen: fl0id/teuken-7b-instruct-commercial-v0.4.

Prompt: Im Rahmen der BlogWochen2025, einer Aktion, die einmalig stattfindet und vermutlich nicht wiederholt wird, soll ein Blogartikel von einer Künstlichen Intelligenz (KI) geschrieben werden.
In dem Artikel soll es darum gehen, wie man erkennen kann, ob ein Artikel von einer KI geschrieben wurde, und woran man auch erkennen kann, ob ein Artikel von einem Menschen geschrieben wurde.
Meiner Beobachtung nach, das muss sich nicht mit Deinen Informationen decken, sind Artikel einer KI immer besonders ausführlich und enthalten häufig auch Aufzählungen mit “Bullet points”.
Schreib mir bitte diesen Artikel!

fl0id/teuken-7b-instruct-commercial-v0.4-r2:latest

Erkennen von AI-generierten Artikeln In der heutigen digitalen Ära ist es wichtig, die Authentizität von Inhalten zu überprüfen. Dies gilt insbesondere für KI-generierte Inhalte, die zunehmend in Blogs und anderen Online-Plattformen verbreitet werden. In diesem Blogbeitrag werden wir darüber sprechen, wie man erkennen kann, ob ein Artikel von einer künstlichen Intelligenz (KI) erstellt wurde.

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass nicht alle AI-generierten Inhalte schlecht sind. Tatsächlich können KI-Algorithmen bei der Analyse großer Datenmengen und beim Generieren neuer Ideen sehr nützlich sein. Allerdings gibt es Fälle, in denen KI verwendet wird, um Inhalte zu erstellen, die wie von Menschen geschrieben aussehen sollen.

Eine Möglichkeit, festzustellen, ob ein Artikel von einer KI erstellt wurde, ist die Länge des Inhalts. AI-generierte Artikel sind oft viel länger als übliche Blogartikel und enthalten häufig eine große Anzahl an Aufzählungspunkten oder nummerierten Listen. Dies liegt daran, dass KI-Algorithmen dazu trainiert werden, Inhalte zu generieren, der den Anforderungen eines bestimmten Formats entspricht.

Eine weitere Möglichkeit, festzustellen, ob ein Artikel von einer KI erstellt wurde, besteht darin, auf die Sprache und Grammatik des Inhalts zu achten. AI-generierte Inhalte können grammatikalische Fehler oder unnatürliche Formulierungen enthalten, wie zum Beispiel Sätze mit mehreren Nebensätzen oder komplexe Satzstrukturen. Dies liegt daran, dass KI-Algorithmen nicht immer in der Lage sind, den Kontext eines Textes vollständig zu verstehen.

Eine weitere Möglichkeit, festzustellen, ob ein Artikel von einer KI erstellt wurde, besteht darin, auf die Tonlage und Stimme des Inhalts zu achten. AI-generierte Inhalte können oft eine robotische oder maschinelle Qualität haben, da sie nicht in der Lage sind, Emotionen oder Nuancen wie Menschen zu vermitteln.

Zu guter Letzt ist es wichtig zu beachten, dass auch menschliche Autoren Fehler machen können. Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Artikel von einem Menschen geschrieben wurde, nur weil er nicht den oben genannten Kriterien entspricht. Allerdings kann die Kenntnis dieser Anzeichen helfen, potenzielle AI-generierte Inhalte zu identifizieren und sicherzustellen, dass der Inhalt, den Sie lesen, authentisch ist.

Zusammenfassend: KI-generierte Inhalte können nützlich sein, aber es ist wichtig, ihre Authentizität zu überprüfen. Indem man auf Länge, Sprache, Grammatik, Tonlage und Stimme achtet, kann man feststellen, ob ein Artikel von einer KI oder einem Menschen erstellt wurde.

Warum Feeds wichtiger sind, als viele denken

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Es ist schön, dass das Thema gerade heute, an meinem Geburtstag, in den Blogwochen aktuell ist. Die Erklärung, was genau ein Feed ist, überlasse ich gerne der Wikipedia: Web-Feed.

Ich "lebe" in Feeds. Stand heute habe ich nur noch 480 Feeds abonniert (es waren mal knapp 700).

Warum? Weil es mir das Leben um so vieles leichter macht und mir hilft, auf dem Stand der Dinge zu bleiben, ohne dass ich jede Webseite und jedes Blog, die mich interessieren, "von Hand" besuchen muss.

In den letzten Jahren wurden Feeds so oft totgesagt, und wie der Volksmund sagt "Tot Gesagte, leben länger". Die meisten Leser von Webseiten nutzen keine Feeds mehr, weil sie sich Informationen über Suchmaschinen oder mittlerweile auch Large Language Models zusammensuchen. Das heisst aber nicht, dass sie nicht nützlich sind.

Ich bin ein vielseitig interessierter Mensch und wenn ich in jede meiner Interessen nur einige wenige Minuten pro Tag investiere würde, wäre das ein Vollzeitjob. Bei Webseiten, die Feeds anbieten, muss ich nicht jeden Tag vorbeischauen, um über aktuelle Änderungen wie Artikel oder andere Neuigkeiten informiert zu werden. Das Format erlaubt es mir, an einer zentralen Stelle nachzuschauen, was sich in der letzten Zeit getan hat.

Diese zentrale Stelle nennt sich Feedreader. Bei mir ist es FreshRSS, das auf meinem Server läuft. Es gibt aber auch Software, die man auf dem mobilen oder stationären Client nutzen kann. Eine kleine Auswahl ist im verlinkten Wikipedia-Artikel zu finden. Spannenderweise bietet auch Thunderbird diese Möglichkeit, vielleicht müsst Ihr also gar nichts anderes installieren.

Leider erschweren mir einige Webseiten, meinen Wissensdurst auf diese Art und Weise zu stillen. Das liegt zum einen daran, dass Feedleser, so wie ich, die Webseiten, die die Informationen oder Artikel enthalten, viel weniger häufig oder sogar nie besuchen. Wenn das Business-Modell der Webseiten aber darauf ausgelegt ist, dass möglichst viele Besucher auf die Webseite kommen, um dort die geschaltete Werbung zu konsumieren. Als Übergangslösung bieten einige Webseiten ihre Artikel in gekürzter Form via Feed an, sodass der volle Artikel erst beim Besuch der Webseite gelesen werden kann. Wenn Ihr von "Full-Feed" hört, ist meistens gemeint, dass der komplette Artikel im Feed erscheint oder erscheinen soll.

Zum anderen liegt es auch daran, dass manche Software die Möglichkeit, einen Feed zu erzeugen, gar nicht bietet. In einigen Fällen kann dort eine (selbst gehostete) Software namens RSS-Bridge Abhilfe schaffen. Einen Überblick über die Möglichkeiten und die enthaltenen Bridges bietet diese Seite. Derzeit existieren rund 500 Bridges und ich bin gerade selbst überrascht, wie viel in den letzten Monaten und Jahren dazugekommen ist.

Vielleicht noch ein Wort zu den wirklich vielen Feeds, die ich konsumiere. Ich lese nicht jeden Artikel, der im Feedreader erscheint, aber ich kann eine schnelle Auswahl treffen, welche Artikel ich sofort lesen möchte und welche ich erst später via Readeck bzw. meinem E-Book-Reader lese.

Die Menge der Feeds rührt unter anderem auch daher, dass ich soziale Medien, und da insbesondere Mastodon oder Bluesky, via Feedreader verfolge. Mir ist das Scrollen in der Webanwendung oder mobiler App einfach zu (zeit‑)aufwendig. YouTube-Kanäle, die ich interessant finde, verfolge ich auch im Feedreader, so werde ich über neue Videos interessiert – wobei ich Videos relativ selten nutze.

Vielleicht habt Ihr jetzt noch Fragen oder Anmerkungen. Ich freue mich sehr darüber, wenn ihr die in die Kommentare packt, so haben auch andere Leser etwas davon.

Nachtrag: Bei Firefox leistet mir das Addon Feed Preview sehr gute Dienste und ich kann es nur weiterempfehlen.

Treffen nach den Blogwochen

Benedikt, Robert und ich haben uns getroffen, um die erste Hälfte der Blogwochen2025 Revue passieren zu lassen, und wir sind sehr positiv überrascht, wie gut diese angenommen wurden.

Von Anfang an haben wir überlegt, ob wir nicht ein Treffen anbieten wollen, um uns im grösseren Rahmen auszutauschen. Eigentlich wollten wir das Treffen "mittendrin" machen, haben uns aber jetzt entschieden, das erst nach Abschluss der Blogwochen durchzuführen. Das bedeutet, dass wir das im November anbieten werden. Als Plattformen dafür kommen entweder Big Blue Button oder OpenTalk in Frage, wir sind aber offen für wetere Vorschläge.

Das braucht tatsächlich etwas Struktur, gerade, wenn wir das Treffen online durchführen, daher überlegen wir gerade an einem Format. Robert hat dazu bereits einen Artikel geschrieben.

Im Grossen und Ganzen sind wir zu drei Ideen gekommen, zu denen wir gerne Eure Kommentare hätten. Vielleicht habt Ihr auch andere Vorschläge, das wäre klasse.

  1. Alle teilnehmenden Personen bekommen einen Slot von ein paar Minuten (das legen wir vorher fest), um ein Thema nach eigener Wahl oder nach Vorgabe zu präsentieren. Nach einigen Präsentationen starten wir eine Diskussionsrunde, bevor wir die nächsten Präsentationen hören und sehen.
  2. Alternativ zu den freien Präsentationen nutzen wir das Format Ignite Talk (englisch), bei dem jede Präsentation genau 20 Slides ("Folien") haben darf, die automatisch alle 15 Sekunden weitergeschaltet werden. Damit sind die Präsentationen automatisch auf fünf Minuten limitiert. Ich habe das Format auf den DevOpsDays kennengelert.
  3. Wir sammeln im Vorfeld Fragen, die Benedikt, Robert und ich sammeln und vorbereiten und dann im Rahmen der Veranstaltung von allen Teilnehmenden beantworten lassen. Die Antwortrunde wird moderiert.

Die Veranstaltung könnte alle Vorschläge umsetzen oder nur einen Teil. Wir werden sehen, was am besten passt.

Und jetzt Ihr: Was sind Eure Gedanken dazu? Habt Ihr weitere Vorschläge? Würdet Ihr teilnehmen, wenn es terminlich passt? Ich bin auf Eure Kommentare gespannt.

Von UseNet bis Webforen – Die Vorläufer des Blogs

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Wenn man von UseNet und Webforen als Vorläufern der Blogs redet, dann ist es wichtig, dass die Leser verstehen, dass Webforen und UseNet eigentlich Diskussionsmedien sind bzw. Medien, die es Menschen erlauben, sich untereinander auszutauschen. Ja, das UseNet wurde auch zur Verteilung von illegalen Kopien genutzt, aber das möchte ich hier gerne ausblenden.

Mich bringt die Sichtweise dazu, dass eine wie auch immer geartete Kommentarfunktion bei Blogs elementar ist. Und ja, mir ist sie wichtig. Ich mache die Hürde, in meinem Blog kommentieren zu können, so niedrig wie möglich. Das führt unter anderem dazu, dass ich schon viele (sehr) gute Diskussionen in meinen Blogkommentaren führen durfte.

Und ja, manchmal kommt ein Spamposting durch. Das nehme ich für die niedrige Hürde aber auch gerne in Kauf. Der Aufwand sollte lieber bei mir als bei den Lesern liegen.

Einige richtige Parallele zu Blog sehe ich da, wo die Ursprungspostings einer Diskussion einem Artikel gleichen. Ehrlicherweise habe ich aber solche selten erlebt.

Früher war ich sehr engagiert im Usenet unterwegs, weniger in Webforen, dafür aber mehr in/auf Mailinglisten. Das Usenet existiert noch, wird aber nur noch nischenmässig benutzt. Webforen waren mal fast weg, sind aber momentan im Aufwind.

Nur Blogs bleiben ewig. 8-)

25 Jahre Medienwandel – Das Blog als Konstante?

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Inhaltlich gibt es einige Parallelen zu dem Artikel, in dem ich beschrieben habe, warum ich eigentlich immer noch blogge.

Mein Blog ist ein klassisches Hobby und als solches ist es nicht auf Gewinn orientiert. Das wiederum bedeutet, dass die einzigen Gründe dafür, das Blog weiterzubetreiben, sind meine Motivation und ich. Es gibt keine äussere Einflussnahme und auch keine anderen äusseren Faktoren. Wobei das halb richtig ist. Das Blog zu betreiben kostet ein wenig Geld für Domain und Hosting.

Die äussere Form muss nicht unbedingt konstant sein. Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Themes ausprobiert, bin aber jetzt schon länger bei einem sehr minimalistischen Design. Von Anfang an benutze ich die gleiche Blogsoftware, nämlich Serendipity.

Im Laufe der Jahre habe ich sehr viele Dienste kommen und gehen sehen und habe daher auch meine Schwierigkeiten, mich "dauerhaft" auf neue Dienste einzulassen. Wer ältere Meinungen von mir zu dem Thema sucht, findet unter dem Schlagwort (oder Tag) fremdhosting hier im Blog fündig.

Von meinem ursprünglichen Eifer, möglichst alles selbst zu betreiben, habe ich mich mangels Interesse, Zeit und Nutzen etwas entfernt. Aber auch da ist das Blog eine Konstante, ich betreibe es seit jeher selbst, es hat schon viele Umzüge erfolgreich überstanden.

Konstante? – Ja!

Ich habe selbst in der Hand, es weiter zu betreiben oder es einzustellen. Seit 20 Jahren begleitet es mich jetzt und wird von mir mal mehr und mal weniger bespielt. Aber, eine Sache bleibt: Alle Artikel und Kommentare sind und bleiben online. Und, spannenderweise, sind sie auch ein Zeitzeugnis, einige Links funktionieren nicht mehr und viele Dinge sehe ich mittlerweile auch anders oder in einem anderen Licht.

Es hat aber auch etwas Beruhigendes, dass es noch Orte gibt, an denen nicht jedem Hype nachgefolgt wird.

„Meine 15 Minuten Ruhm“ – Blogartikel und Erlebnisse, die für mich bedeutsam waren

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Es geht jetzt so ein wenig in die Richtung "Früher war alles besser!". Aber als es noch nicht so viele Blogger und auch viel weniger kommerzielle Blogs gab, hatten Blogs eine höhere Reichweite (und Bedeutung) als heute.

Die höhere Bedeutung zeigte sich zum Beispiel dadurch, dass Blogger – ja auch ich – Testgeräte bekommen haben, um sie zu beurteilen und darüber im Blog zu berichten. Selbstverständlich durfte die eigene Meinung vertreten werden auch wenn sie nicht zum Nutzen der Firmen war.

Vermutlich wissen die wenigsten, dass man auch heute noch Rezensionsexemplare von Büchern bekommen kann, um darüber zu berichten.

Beim ersten Gerät, das mir zur Verfügung gestellt wurde, habe ich mich enorm wichtig gefühlt. Heute kommen nur noch Anfragen nach gesponserten Artikeln, die bestimmten Vorgaben entsprechen sollten, und das auch nur, weil die Firmen dadurch das eigene Ranking bei Suchmaschinen beeinflussen wollen.

Interessant war auch, dass ich früher von Privatpersonen auf das Blog angesprochen wurde und, dass die Ankündigung, dass ich über etwas einen Artikel schreibe je nach Inhalt sogar als Drohung aufgefasst wurde.

Wirklich bedeutsam ist für mich, dass ich immer noch regelmässig Kommentare auf meine Artikel bekomme. Die Artikel sind im Laufe der Zeit weniger geworden und auch weniger lang, aber ein Teil meiner Leser interagiert mit mir. Darüber freue ich mich sehr.

Gerade im Moment freue ich mich darüber, dass die deutschsprachige Blogger-Szene eine Renaissance erlebt. Gerne weiter so!

Vor Flickr: Wie wir unsere Bilder geteilt haben

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Nun, bei mir ist "die Sache" ziemlich einfach: Es gibt kein Vor oder Nach Flickr. Ich hatte nie einen Account bei Flickr und sehr zum Leidwesen meiner Familie mache ich enorm wenige Bilder.

Also bleibt mir nur zu sagen, dass ich Bilder schon immer auf die gleiche Art und Weise teile. Ich zeige sie anderen direkt, wenn ich mit ihnen im Gespräch bin, oder versende Bilder via E-Mail. Mit dem Aufkommen der Messenger teile ich meine Bilder natürlich auch mit direkten Nachrichten.

Tut mir leid, dass ich nicht mehr erzählen kann …

Nachtrag aufgrund Kommentar: Natürlich habe ich auch einige wenige Bilder hier im Blog geteilt. Das ist aber so minimal, dass es kaum ins Gewicht fällt.

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