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Wie ich Ende 2019 arbeite (Client)

Dieser Artikel ist ein Update des letztjährigen Artikels zu Wie ich arbeite (Client). Er steht in der Tradition der Artikelreihe, die von Matthias Mees begründet wurde, hier sein Update für 2019.

Auf dem Client hat sich eine Menge mehr getan als auf dem Server.

Hardware

Bei den Diensten, die ich nutze, bemühe ich mich immer stärker um Zwei-Faktor-Authentisierung. Dabei geht darum neben dem Faktor "Wissen" (Passwort) auch den Faktor "Besitz" mit einzubeziehen. Dafür habe ich mir insbesondere den Yubikey 5 NFC gekauft. Da das leider nicht mit allen Maschinen funktioniert, mit denen ich arbeite, nutze ich für alles andere die Android-Software andOTP, die es bei F-Droid und auch im Google Playstore gibt.

Für mein altes geschrottetes Sony XPeria Tablet Z4 habe ich im Samsung Galaxy Tab S5e (mit Bookcover) ein Neues Tablet gefunden.

Das Nokia 7 Plus war Software-technisch eines der besten Geräte, was ich bisher hatte, von Seiten Hardware war es aber eine Katastrophe. Es wurde im Herbst Durch ein Fairphone 3 ersetzt. Es ist noch nicht 100% fair, wie der Hersteller zugibt, aber auf dem Weg dorthin.

Damit waren und sind meine "daily driver":

  • Fairphone 3
  • Samsung Galaxy Tab S5e
  • Amazfit Bip
  • Dell Latitude E7450 mit Fedora 31 (habe ich nicht immer dabei)
  • iPhone 8 plus (wenn ich Bereitschaft habe)

Das Notebook wird im April vier Jahre alt und eigentlich hätte ich gerne etwas neues, aber es funktioniert noch zu gut. :-)

Wer sich für die anderen technischen Geräte bei uns interessiert, wird auf der Technikseite im Blog fündig.

Software

Web

Von Rainloop bin ich wieder zurück auf Roundcube gewechselt. Rainloop kommt nicht mit vielen Ordnern und grossen Sieve-Filtern zurecht. Ausserdem gefällt mir das neue Design richtig gut.

Als IRC-Client nutze ich The Lounge via Docker und bin sehr zufrieden damit.

Meine Bookmarks hoste ich mit Shaarli jetzt auch endlich selber. Es gibt einige Apps, die das unterstützen.

Die norwegische App yr zeigt mir das internationale Wetter. Für die Schweiz macht Meteo Swiss einen guten Job.

Android

Nachdem ich gemerkt habe, dass ich das Killerfeature von PocketCasts, nämlich die Synchronisierung zwischen verschiedenen Geräten, so gut wie nie genutzt habe, bin ich zu AntennaPod. Es gab eine kurze Zeit der Umgewöhnung, aber mittlerweile bin ich sehr zufrieden.

Ich benutze keinen Friendica-Client und auch keinen Feedreader mehr ...

Mailclient bleibt K-9 Mail, aber die Synchronisation ist ausgeschaltet.

Neu ist, dass ich als Aufgabenverwaltung Todoist benutze, daher ist auch die passende App auf dem Handy und dem Tablet installiert.

Da sich OsmAnd im länderübergreifenden Routing schwer tut, setze ich jetzt auf Magic Earth, die auch mit (offline) OpenStreetMap-Karten arbeiten. Fun Fact: Das Tool wird hier "um die Ecke" entwickelt.

Netguard blockt mir als konfigurierbarer Paketfilter reichlich Tracker weg ...

iOS

Nutze ich gar nicht mehr. Das Diensthandy habe ich auf mein privates Handy weitergeleitet.

Linux

Das aktuelle Desktop-Environment ist nach einem kurzen Ausflug zu XFCE mittlerweile Gnome, was von Fedora echt am besten unterstützt wird.

VS Codium hat bei mir Visual Studio Code abgelöst.

Von Powerline bin ich Zurück auf Liquidprompt gewechselt.

Mails und Kalender mache ich neu mit Evolution.

Suchmaschine

Mach Qwant habe ich einen kurzen Ausflug zu searx unternommen, der leider durch Limitierungen der API nicht so erfolgreich war. Mittlerweile bin ich zurück bei DuckDuckGo.

Kommunikation

Ich habe XMPP (Jabber) wieder entdeckt und auch Menschen im meinem Bekanntenkreis, die das nutzen. Unter Android setze ich Conversations und unter Linux Dino als Clients ein.

Neben Matrix setze ich auf Wire als Messenger.

Trackbacks

Netz - Rettung - Recht am : Wie ich arbeite - 2020

Vorschau anzeigen
Vor einem guten Jahr habe ich erstmals davon berichtet, wie ich arbeite: welche Rechner und welche sonstige Hardware ich verwende, welche Software ich nutze und so weiter und so fort. Nach einem Jahr lohnt vielleicht einmal ein Update; und in einem Aufwa

Kommentare

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Bruno am :

*Wenn du iOS bzw. das Diensthandy nicht mehr nutzt und nur noch umleitest, warum nimmst du die Dienst-SIM-Karte nicht einfach in dein (Dual-SIM) Fairphone?

Dirk Deimeke am :

*Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Ich möchte nicht ständig für die Firma erreichbar sein und hebe die Rufumleitung auf, wenn ich nicht im Dienst bin oder Bereitschaft habe. Die "wichtigen Kollegen" haben auch meine private Rufnummer.

Die Auslandskonditionen - insbesondere Daten - sind bei Swisscom deutlich schlechter als bei Sunrise (in der EU 40 GB für 10 CHF, danach nur 256 kBit/s).

Mit dem Sunrise-Support habe ich gute Erfahrungen gemacht, mit Swisscon gegenteilig.

Früher (tm) gab es innerhalb der Schweiz auch nur 500 MB, das hat sich auf unlimitiert geändert.

tredup am :

*Ich hoffe du antwortest auch noch in so alten Artikeln :-)
Ist dir bewusst, dass K9 Mail das letztes Mal in 2018 aktualisiert wurde?
Es gab wohl eine weitere Version, die es aber bisher weder in den Playstore noch zu F-Droid geschafft hat. Ein Mailprogramm ist durchaus sicherheitsrelevant. Meinst du daher, dass man K9 noch ohne Bedenken nutzen kann oder sollte man über Alternativen nachdenken?
Ich freue mich über deine Einschätzung.

Dirk Deimeke am :

*Natürlich antworte auch noch auf Kommentare zu alten Artikeln.

K-9 Mail wurde am 16.3.2020 aktualisiert, aber davor fast zwei Jahre nicht, das stimmt. Zumindest bei F-Droid kann ich die aktuelle Version sehen.

Ich habe mir schon überlegt, auf Android Mail gar nicht mehr zu nutzen und wenn ich es brauche nur noch meinen Webmailer zu verwenden. Momentan bin ich bei FairEmail gelandet.

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