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Dropbox via Kommandozeile ...

linux

Wie schon verschiedentlich geschrieben, gebe ich Dropbox (mit dem Link gibt es 250 MB zusätzlich) den Vorzug vor Ubuntu One. Das liegt neben anderen Gründen vor allem daran, dass Dropbox Clients für nahezu alle Betriebssysteme bietet. Mein Hauptkritikpunkt an Ubuntu One ist, dass noch nicht einmal ein Client für alle Ubuntu Derivate (Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu) existiert. Gelesen habe ich allerdings, dass für Kubuntu eine Implementation in Arbeit ist.

Anmerkung: Auch das ist natürlich ein fremd gehosteter Dienst, daher würde ich weder Dinge, die privat sind dort hineinwerfen, noch darauf vertrauen, dass der Dienst immer existiert. Ich warte sehnsüchtig darauf, dass iFolder endlich für alle benutzbar wird. Aber jetzt sehe ich gerade, dass Novell iFolder als Produkt verkaufen möchte.

Ich hatte länger schon einmal vor, den Dropbox-Client auf dem root-Server zu installieren, um auf einfache "Art und Weise" Dateien hin- und herschieben zu können.

Dabei habe ich mich auf einen komplizierten Marsch durch Dokumentation eingestellt, dabei war die Lösung ziemlich einfach (funktioniert auch bei anderen Systemen, die nur eine Kommandozeile haben): Dropbox Linux CLI.

- Install Dropbox In An Almost Text-Based Linux Environment

- How To Install Dropbox In An Entirely Text Based Linux Environment (experimental)

Zusammengefasst:

- Python-Skript dbcli.py herunterladen.

- Skript mittels

chmod 700 dbcli.py

auführbar machen.

- DOS-Zeilenenden löschen mit

tr -d "\r" < dbcli.py > dbcli2.py

(oder dos2unix benutzen)

- Dropbox mit

./dbcli2.py install x86

oder

./dbcli2.py install x86_64

installieren.

- Den ausgegebenen Link aufrufen.

- Das Programm mit Ctrl-C beenden.

- Später bei Bedarf mit

nohup $HOME/.dropbox-dist/dropboxd &

starten.

- Fertig.

Ich habe mir ein kleines Skript namens

check_dropbox.bash

geschrieben, welches im fünf-Minuten-Takt prüft, ob der Client noch läuft und ihn im Fehlerfall neu startet:

#!/bin/bash

if ! ps -fu dirk | grep -vE "grep|check" | grep -q dropbox
then
        nohup /home/dirk/.dropbox-dist/dropboxd &
fi

Trackbacks

adminstories am : Deaktivieren von LAN Sync

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Dirk hatte vor einiger Zeit mal etwas zu Dropbox und deren Clientinstallation aus der Console heraus geschrieben. Neben dieser gibt es auch eine weitere gute Beschreibung bei dropbox.com selbst. Dirk und ich nutzen Dropbox gerne fuer die Synchronisation v

Kommentare

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Unki am :

*Das hier wird sicher irgendwann Deinem Wunsch nach einer eigenen Wolke entsprechen?

http://owncloud.org/index.php/Main_Page

einen schönen Sonntag noch

Dirk Deimeke am :

*Eine eigene Wolke ist mir als Begriff zu gross. Ich würde nur gerne eine selber gehostete Synchronisationslösung haben. Zur Wolke würde eine grosse Anzahl an Servern zählen, die ich nicht alle selber bezahlen kann bzw. möchte.

iFolder schien genau das zu sein. Dass Novell daraus jetzt eine kommerzielle Lösung macht, ärgert mich.

SnowMann am :

*@Dirk

Was genau ist dein Problem mit "ifolder"?

Funktioniert bestens mit Ubuntu ect.

howto:

http://www.x2b4.com/howto/how-to-install-ifolder-on-ubuntu-server/

lg

SnowMann

Dirk Deimeke am :

*Oh, vielen Dank für den Link. Das muss ich mir einmal genauer anschauen. Wenn das klappen würde, wäre das wirklich grossartig.

SnowMann am :

*Das wird klappen habe es unter 8.04 am laufen ;-)

Zwar brauche ich es im Moment nicht, da ich auf webdav + apache umgestiegen bin aber ich hatte keine "grossen" Probleme damit.

Viel Glück :-)

PS: Ich weiss nicht, ob es einen Client ohne X für iFolder gibt.

Dirk Deimeke am :

*Ok, ein Kommandozeilenclient wäre mir schon wichtig. Der Server würde dann auch auf Ubuntu 8.04 laufen.

WebDAV habe ich auch laufen, der synchronisiert allerdings nicht automatisch, oder hast Du dafür eine Lösung?

SnowMann am :

*Was meinst du mit "...der synchronisiert allerdings nicht automatisch..."?

Wenn ich meine Webdav Freigabe auf zwei Rechnern verbunden habe und auf Rechner A eine Datei hinzufüge, ist sie nach einem reload auf Rechner B auch vorhanden. Ich muss dazu aber sagen, dass ich es nur unter Windows XP einsetze und zwar mit NetDrive 4.1

Jetzt hast du es geschafft und ich muss mir die Version 3.8 auch mal installieren und testen :-)

Dirk Deimeke am :

*Wenn ich in einen mit anderen geteilten Ordner eine Datei kopiere, erscheint sie automatisch bei allen Leuten, die diesen Ordner ebenfalls haben, ohne dass sie irgendetwas starten oder ausführen müssen. Dafür sorgt der Dropbox-Client.

Wenn ich das mit WebDAV mache, muss ich Ordner für alle, die es bekommen sollen mit entsprechenden Zugriffsrechten anlegen und erst wenn die dann "händisch" alle Daten herunterladen, sind sie auch bei denen.

kyio am :

*daran hatte ich noch gar nicht gedacht. ich versuche deine anleitung gleich mal auf dem testserver. wie schnell werden daten zu dropbox übertragen?

Dirk Deimeke am :

*Die Datenübertragungsrate wird durch Dropbox beschränkt, habe ich bemerkt. Eine richtige "Geschwindigkeit" kann ich Dir leider nicht nennen.

Christian Imhorst am :

*Hallo Dirk,

super Artikel, vielen Dank. Ich finde deine Überlegungen zum Unterschied zwischen Ubuntu One und Dropbox sehr richtig. Allerdings habe ich eine Anmerkung zu deiner Aussage:

"Mein Hauptkritikpunkt an Ubuntu One ist, dass noch nicht einmal ein Client für alle Ubuntu Derivate (Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu) existiert."

Ich benutze Ubuntu One unter Ubuntu 9.10 und Xubuntu 9.10 und bei beiden bietet es mir dieselben Features, soll heißen, ich sehe keinen Unterschied. Ich lege Dateien in den Ubuntu One-Ordner des einen Rechners ab, es wird synchronisiert und auf dem jeweils anderen Rechner tauchen sie dann im Ubuntu One-Ordner wieder auf. Dasselbe mit den Tomboy-Notizen. Welchen Client vermisse ich denn jetzt unter Xubuntu? Warum sollte das unter Lubuntu nicht auch so funktionieren?

Viele Grüße

Christian

Dirk Deimeke am :

*Installier Dir bitte einmal XFCE mit den KDE-Bibliotheken, statt auf Gnome basierend. Dann stehst Du sofort im Regen. Wenn Du Ubuntu One unter XFCE betreibst, musst Du meines Wissens nach Nautlius installieren. In Thunar integriert sich der Dienst nicht.

LXDE basiert meines Wissens nach komplett auf einem eigenen Toolkit, weder KDE noch Gnome, damit bist Du - selbst, wenn es eine KDE-Lösung gibt, wieder draussen.

Unki am :

*NEin, dem ist nicht so. Es wird in den Bookmarks ein Linz zu Ubuntuone erstellt. Voraussetzung ist, daß ubuntuone-client installiert ist ...

Dirk Deimeke am :

*Dann muss ich mir das noch einmal ansehen. Bei mir hat es ohne Nautlius nicht funktioniert.

Halt, stop, ich glaube, dass ich das gerade mit dem Dropbox-Ubuntu-Paket verwechsele. Das war für mich der Grund, den Client von Hand zu installieren.

Christian Imhorst am :

*Also, es geht jetzt ja um Xubuntu und nicht um Xfce mit KDE-Bibliotheken. Und in Xubuntu erscheint der Ubuntu One-Ordner in Thunar. Voraussetzung ist, dass der Ubuntu One-Client installiert ist, so wie Unki schreibt. Wie es in Kubuntu ist, weiß ich nicht...

Dieter am :

*Hallo,

wie soll das mit den 250MB Extra-Space für einen Link funktionieren?

Ciao!

Dieter

Dirk Deimeke am :

*Du bekommst den extra-Speicher nur dann, wenn Du noch nicht angemeldet bist.

Dieter am :

*aha! (macht aber nicht richtig Sinn, oder?)

Ciao!

Dieter

Dirk Deimeke am :

*Warum?

Wenn Du Dich neu für Dropbox entscheidest, kannst Du über den Link 256 MB zusätzlich bekommen. Das nennt man Werbung ...

Tobi am :

*Ich habe bei mir nach langem herumsuchen nach der Installation einfach den .dropbox Ordner auf den Server kopiert, ich glaube das hat auch gereicht. Könnte auf Dropbox auf meinem Server nicht mehr verzichten - der Server macht mir ein regelmäßiges Backup von dem Dropboxfolder (ich bin nicht so vorsichtig mit privaten Dateien und habe sie aus Faulheit gerne auf allen Rechnern).

Vor allem die Kombination mit rTorrent macht vieles einfacher - wenn ich einen Torrent runterladen möchte speichere ich ihn einfach in das watch Verzeichnis in meinem Dropbox Ordner und mein Server erledigt das herunterladen. Das Firefox Plugin "Automatic Save Folder" macht sich dann auch bezahlt.

Irgendwann habe ich auch mal gehört, dass es Ubuntu One bald auf Windows laufen soll, aber ich sehe noch keinen Grund dahin zu wechseln. Erstens hört man immer wieder Horrorstorys über extrem langsame Übertragungsraten und zweitens ist es so schön einfach mit Dropbox Ordner mit meinen freiheitshassenden Freunden und Verwandten zu "sharen".

Dirk Deimeke am :

*Im .dropbox-Ordner ist meiner Meinung nach nur der Cache, die eigentlichen Daten liegen im Ordner "Dropbox" in Deinem Homeverzeichnis.

Es gibt dafür wirklich viele schöne Anwendungsbeispiele, eines werde ich den nächsten Tagen "verbloggen".

Tobi am :

*Habe mich vertan und meinte den .dropbox-dist Ordner, der die Einstellungen enthaelt. Ich meine dass es ausreicht, den von einem grafischen System nach normaler Installation auf den Server zu kopieren und den Daemon zu starten. Allerdings kann ich die verfluchte Anleitung dazu nicht mehr im Internet finden...

Dirk Deimeke am :

*Das hört sich vernünftig an.

Allerdings versteckt sich irgendwo in den Einstellungen eine ID des Rechners, die nicht unbedingt duplizierbar ist.

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