Linkdump 42/2026
It is not that easy The Work Required to Have an Opinion.
Missverständnis – schöne neue Arbeitswelt.
Das ist ein Beitrag im Rahmen der BlogWochen 2026 zum Thema "Ein Bericht aus meiner Umgebung".
Wir waren in den vergangenen zwei Wochen im Urlaub in Ostwestfalen-Lippe, genauer in der Stadt Detmold. Da vermutlich nur sehr wenige meiner Leser die Region kennen oder anderweitig auf dem Schirm haben, denke ich, dass der Beitrag gut in das Thema der BlogWochen 2026 passt.
Was kann man hier machen? Wandern, spazieren gehen und die Natur geniessen und auch leckeres Brot essen. Detmold liegt ganz im Osten meines Heimatbundeslandes Nordrhein-Westfalen. Ja ich bin gebürtiger "West-Westfale", aber ich habe ein Visum bekommen.
Detmold liegt im Teutoburger Wald, nahe dem Eggegebirge (liebe Personen aus der Schweiz und Österreich, bitte das Wort "Gebirge" überspringen, es sind nicht die Alpen, die Berge sind für Euch eher Hügel) und hat eine Reihe an Sehenswürdigkeiten in direkter Nähe.
Das Hermannsdenkmal
Der Eggeturm
Die Externsteine
Das Dune-Viadukt.
Hier ist genau die Gegend, um einmal die Seele baumeln zu lassen, nette Leute kennenzulernen und viel Draussen zu sein. Man muss dafür gar nicht so wahnsinnig weit fahren.
Am heutigen 15. September beginnen die BlogWochen 2026. Bis zum 15. Dezember laden fünf Themen dazu ein, wieder öfter zu bloggen – ohne Verpflichtung, ohne Wettbewerb und im eigenen Tempo. Ein Beitrag genügt, fünf sind auch willkommen, und keiner ist ebenfalls in Ordnung.
Die BlogWochen 2026 sind eine Aktion von:
Wir haben das Feedback aus dem letzten Jahr ernst genommen und starten jetzt mit weniger Themen und mehr Zeit.
Du kannst dir eines oder mehrere Themen aussuchen und dazu einen oder mehrere Artikel schreiben. Wann du deine Beiträge veröffentlichst und in welcher Reihenfolge, entscheidest du selbst.
Wenn du einen Artikel beisteuerst, sind wir dankbar für eine kurze Nachricht an Benedikt, Robert oder mich. Bitte nutze dazu die oben verlinkten Blogs als Quelle für die Kontaktdaten oder hinterlasse mir hier einen Kommentar. Erwähne die BlogWochen 2026 und/oder den Hashtag #BlogWochen2026.
Hier kommen die Themen, die wir uns überlegt haben:
Ein Blog, das nur wenige kennen
Es gibt unzählige grossartige Blogs, die kaum jemand kennt. Stell uns eines davon vor. Vielleicht entsteht daraus eine neue Lieblingslektüre – und wenn du magst, kannst du deine Empfehlung auch als "Stöckchen" weiterreichen.
Ein Bericht aus meiner Umgebung
Zeig uns einen Ort, der dir wichtig ist. Das kann deine Nachbarschaft, dein Dorf, ein Lieblingsplatz oder eine ganz andere Ecke deiner Umgebung sein. Wenn du magst, ergänze deinen Beitrag mit Fotos.
Ein Bloginterview
Führe ein Gespräch mit einer anderen Person, die bloggt. Ob ihr über den Blog, ein gemeinsames Interessengebiet oder ein ganz anderes Thema sprecht, entscheidet ihr selbst. Vielleicht interviewt ihr euch sogar gegenseitig.
Ein Mensch oder ein Projekt, das mehr Aufmerksamkeit verdient
Wen oder was möchtest du heute einmal bewusst ins Rampenlicht stellen? Das kann ein Mensch, ein Verein, ein Projekt, eine Initiative oder etwas ganz anderes sein. Erzähle uns, warum dir dieser Mensch oder dieses Projekt am Herzen liegt und warum mehr Menschen davon erfahren sollten.
Wir scheitern jedes Jahr ein wenig anders
Scheitern gehört zum Leben – manchmal leise, manchmal laut, manchmal mit einem Lächeln. Wie du das Thema interpretierst und worüber du schreiben möchtest, bleibt ganz dir überlassen.
Du hast Lust, eine andere bloggende Person kennenzulernen? Dann kannst du dich bis zum 30. Oktober 2026 für unser Überraschungsinterview anmelden (Kontakt wie oben).
Mit deiner Anmeldung erklärst du dich bereit, eine andere bloggende Person zu interviewen und auch selbst interviewt zu werden. Wir sammeln alle Anmeldungen und bringen die Teilnehmenden Anfang November zu Interviewpaaren zusammen. Anschliessend schicken wir euch gegenseitig die Kontaktdaten.
Alles Weitere gestaltet ihr selbst: Wann und wie ihr miteinander Kontakt aufnehmt, welche Themen ihr besprecht und in welcher Form ihr das Interview veröffentlicht, entscheidet ihr gemeinsam.
Vielleicht entstehen daraus gute Gespräche, neue Bekanntschaften oder sogar längerfristige Blogkontakte. Und wenn ihr merkt, dass ein Interview doch nicht zustande kommt, ist auch das völlig in Ordnung.
Genau genommen ist jeder Tag ein Blogkommentiertag. Am 13. November 2026 wollen wir bewusst einmal darauf achten – der Termin orientiert sich am World Kindness Day.
Ein Kommentar ist oft mehr als nur eine Rückmeldung. Er kann ein kleines Dankeschön an Bloggende sein und zeigen, dass ihre Beiträge gelesen werden.
Zum Abschluss der BlogWochen laden wir am 15. Dezember 2026 um 18:00 Uhr alle Interessierten zu einem gemeinsamen Online-Treffen ein.
Wir möchten die vergangenen drei Monate Revue passieren lassen, über unsere Erfahrungen sprechen und uns darüber austauschen, was gut funktioniert hat und welche Ideen wir vielleicht für zukünftige BlogWochen mitnehmen.
Die genauen Informationen zur Teilnahme veröffentlichen wir rechtzeitig.
Alle Beiträge, die uns gemeldet werden, sammeln wir in einer gemeinsamen Linksammlung. So kannst du die Beiträge der anderen Teilnehmenden entdecken und vielleicht auch neue Blogs kennenlernen.
Etwa alle 14 Tage erscheint bei Robert ein Zwischenbericht. Dort findest du eine Auswahl der bisher erschienenen Beiträge, Neuigkeiten rund um die BlogWochen und den einen oder anderen Blick hinter die Kulissen.
Wer über die BlogWochen 2026 schreibt oder Beiträge dazu im Fediverse veröffentlicht, kann gerne den gemeinsamen Hashtag #BlogWochen2026 verwenden. So lassen sich Artikel und Postings leichter finden und miteinander verknüpfen.
Für den Blogkommentiertag nutzen wir #BlogCommentingDay.
Wir freuen uns auf das, was in den nächsten drei Monaten entsteht. Schreib, wann es dir passt, worüber du magst und so viel oder so wenig du möchtest – wir lesen mit.
Nach Jahren der Abstinenz habe ich wieder eine Pebble-Uhr und sie macht wirklich Spass.
Die Pebble Time Steel war eines der ersten Projekte, was ich via Kickstarter unterstützt habe. Und, ich habe die Uhr geliebt Living the Future-Gefühle inklusive.
2016 wurde die Firma leider an Fitbit verkauft, die sich nur für die Patente und die Software interessierten, nicht aber für die Hardware. Ausstehende Bestellungen wurden rückerstattet. Das Ökosystem wurde Mitte 2018 eingestellt. 2021 wurde Fitbit von Google übernommen.
Eine kleine Community hat ein alternatives Ökosystem namens Rebble am Leben gehalten und via Gadgetbridge gab es auch eine Anwendung für das Handy.
2025 gab Google den Quellcode von PebbleOS frei. Der Gründer von Pebble, Eric Migicovsky, gründete daraufhin die Firma Core Devices, die neue Pebble-Uhren entwickeln sollte. Im März 2026 startete die Massenproduktion der Pebble Time 2 und ich habe jetzt eine zum Geburtstag geschenkt bekommen. Yippieh!
So "retro" wie die verlinkte Webseite ist auch die Uhr. Sie wirkt neben den aktuellen Smartwatches oder Tech-Gadgets anderer Hersteller wie ein Anachronismus und genau das macht auch ihren Charme aus.
Wo die Pebble Time 2 ganz weit die Nase vorn hat, ist bei der Akkulaufzeit, die bei mir mehr als zwei Wochen beträgt, geplant ist, dass es irgendwann bis zu einem Monat gehen soll. Die Uhr hat einen sehr sensiblen Schrittzähler und einen Pulsmesser. Es gibt eine unglaubliche Menge an Anwendungen und Watchfaces unter apps.repebble.com.
Was ich sehr mag, ist, dass mittlerweile alles Open-Source-Software ist, sowohl das PebbleOS wie auch die Android-App. Die Entwicklung ist sehr rege, ich bekomme mehrere Updates des PebbleOS pro Monat.
Die Uhr benutze ich wirklich gerne, habe aber nur wenig installiert. Ich wechsle zwischen den Watchfaces Big Numbers und 91 Steps & Heart Rate, als einzige Anwendung habe ich Timer+ installiert. Ich finde klasse, dass man die Dinge im Browser testen kann und auch via Browser installieren kann.
Vielleicht ist das ja auch etwas für Euch.
Lesenswert ist auch der Artikel von Marius.
Natürlich hat keine Distribution jede Software, die unter Linux läuft und auch nicht jede Version jeder Software, die unter Linux läuft.
Der Standardweg bei paketbasierten Distributionen ist, sich eine Paketquelle zu suchen, die die gewünschte Software in der richtigen Version enthält, um die auf dem eigenen System installieren zu können. Diese Quellen werden häufig als "Fremdquellen" referenziert und sind häufig (nicht immer) ein Grund, dass auf dem eigenen System etwas nicht (mehr) rund läuft.
Meine Erfahrung lehrt mich, dass ich gerne weitestgehend auf solche Fremdquellen verzichten möchte.
Über die Fremdquellen hinaus, gibt es noch eine Reihe an Möglichkeiten, die Software auf das eigene System zu bekommen.
~/.local/bin, was ich auch im Pfad habe. Static Binaries lade ich via Chezmoi herunter, zum testen via eget. Und Ihr so?
Unhook YouTube ist eine Erweiterung für die Browser Chrome, Edge oder Firefox, die YouTube auf das wesentliche reduziert. Das wirklich Schöne ist, dass die Erweiterung auch mit Firefox Mobile und der mobilen YouTube-Webseite funktioniert. Sie benutzt Google Analytics, um die Nutzung zu analysieren.
Unhook YouTube ist eine Browser-Erweiterung, die YouTube von ablenkenden und auf weiteres Anschauen ausgelegten Elementen bereinigt. Die einzelnen Funktionen lassen sich über das Erweiterungsmenü separat ein- und ausschalten; Änderungen werden normalerweise sofort angewendet.
Momentan gibt es die folgenden Funktionen:
Damit wird Doom-Scrolling in YouTube nicht unterbunden, aber zumindest erschwert.
Puh, ein paar tolle Tage sind wieder vorbei.
Die diesjährige FrOSCon war für mich aus mehreren Gründen besonders.
Meine Frau Silvia hatte eine sehr positive Erfahrung und überlegt, weitere Vorträge einzureichen. Danke an Henning, der es ihr als Herold leichter gemacht hat. Das Gefühl, nicht alleine zu sein, ist nicht zu unterschätzen.
Danke für das tolle Event und auch danke an die grossartige Community.