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Wie ich arbeite (Infrastruktur) ...

In 2018 habe ich den Umzug in Richtung verteilter Infrastruktur abgeschlossen und alle Domains migriert.

Server

Schon vor 2018 bin ich von einem physikalischen Server bei Hetzner zu virtuellen Servern bei Netcup gewechselt. Obwohl ich jetzt mit drei virtuellen Servern weniger als für den physikalischen Server zahle, war der Preis nicht das Kriterium für den Wechsel.

Die Festplattenperformance war im Vergleich zu Bekannten, die die gleiche Serverversion eingesetzt haben, einfach unterirdisch schlecht. Und selbst der schnellere Server der Bekannten ist noch einmal in der Festplattenperformance Faktor drei langsamer als die virtuellen Server, beide setzen drehende Festplatten und keine SSDs ein.

Es sind bei mir insgesamt drei viruelle Server des Typs RS 2000 G7 (mit SAS-Platten) im Einsatz, die die folgenden Aufgaben übernehmen:

Spielwiese mit Fedora 29: Auf diesem Server läuft unter anderem Wireguard und eine Taskserver-Instanz. Zusätzlich habe ich dort einige Kommandozeilentools installiert, die man im Internet brauchen kann.

Kommunikationsserver mit CentOS 7.6, PHP 7.2 kommt aus dem Remi-Repository: CentOS setze ich vor allem deswegen ein, weil ich im Betrieb ausschliesslich (neben Solaris) mit Red Hat Enterprise Linux zu tun habe. Auf dem genannten Server läuft neben der Mail-Infrastruktur auch noch Friendica und FreshRSS.

Webserver mit CentOS 7.6, mit PHP 7.1 von Remi: Hier laufen alle Webseiten und zusätzlich noch eine Gitea-Instanz. Als Blogsoftware setze ich immer noch auf Serendipity, Wiki mache ich mit DokuWiki und eine immer grösser werdende Nextcloud-Instanz gibt es hier auch noch. Diesen Server werde ich auf absehbare Zeit erweitern müssen.

Für statische Webseiten setze ich auf die Templates von Templated oder nutze Skeleton als Basis.

Zertifikate kommen von Let's encrpyt mit AcmeFetch, ich überlege auf Certbot umzustellen.

Monitoring

Als Monitoring-Lösung kommt bei mir Bloonix zum Einsatz. Dank Jonny habe ich einen Freiaccount in dem von ihm gehosteten Angebot, wofür ich immer noch sehr dankbar bin.

Ergänzug am 3. Januar 2019: Die Benachrichtigungen des Monitorings landen bei Uberspace. Etwas unüblich benutze ich Uberspace tatsächlich nur für E-Mails. Neben den Benachrichtigungen betreibe ich im Uberspace auch eine wenig genutzte aber für mich wichtige Mailingliste.

DNS

DNS lasse ich bei INWX hosten. Das Konfigurationfrontend gefällt mir so gar nicht, aber die Preise sind in Ordnung und sie bieten nahezu alle Domains an, die es gibt.

Backup

Das Backup aller Server mache ich über eine Storage Box BX40 bei Hetzner und das funktioniert wirklich gut.

Serverbackups laufen alle 30 Minuten mit Borgbackup und Datenbankbackups alle vier Stunden mit MyDumper.

Ende des ersten Quartals des letzten Jahres hat meine Internetverbindung einen Schub bekommen, von 26 MBit/s Download und 6 Mbit/s Upload ging es auf gemessene 343 MBit/s Download und 115 MBit/s Upload. Damit brauchen wir auch kein lokales NAS mehr. Die Rechner bei uns werden ebenfalls mindestens einmal am Tag mit Borgbackup gesichert.

Spielwiesen

Wenn ich lokale Tests mache, setze ich die mit VirtualBox (derzeit in Version 6.0.0) um, insbesondere die Tests für das Buch laufen auch darüber.

Neben anderen virtuellen Maschinen habe ich immer eine Minimalinstallation der Servervarianten von Alpine, CentOS, Debian, Fedora, openSUSE und Ubuntu auf der Platte.

Ein lokales Minishift hätte ich fast vergessen.

Dinge im Internet teste ich mit Droplets auf DigitalOcean, die geben auch sehr viel an die Community zurück und bieten freies Guthaben für Open-Source-Projekte.

Über diesen Link bekommt Ihr 10 Dollar Freiguthaben, wenn Ihr selber Geld einzahlt (mindestens 25 Dollar), wird mir eine Provision gut geschrieben.

Fazit

Ich hoste sehr viel Software selber.

Klar, das kostet Zeit, bietet aber auch sehr viele Freiheiten, die ich nicht mehr missen möchte.

Trackbacks

Dirks Logbuch am : Uberspace in meiner Infrastruktur ...

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Da habe ich bei der Beschreibung meiner Infrastruktur doch tatsächlich Uberspace vergessen. Wenn es Uberspace schon gegeben hätte, bevor ich meinen eigenen root-Server betrieben habe, wäre vermutlich nie auf die Idee gekommen, das selber zu machen.

Kommentare

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