Skip to content

Drehscheibe für Individuelle Projekte ...

Mir gefällt die Idee mit der Drehscheibe für Individuelle Projekte von Andreas Ulrich ziemlich gut. Ins unreine gesprochen, melden sich Menschen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, die Interesse haben, an gemeinsamen Projekten zu arbeiten.

Je nach Idee können sich dann aus diesem Pool Leute zusammenschliessen und miteinander arbeiten. Die Projekte könnten genauso kommerzieller wie auch freier oder ehrenamtlicher Natur sein.

Was ich mir noch schwer vorstellen kann, ist, wie eine solche Plattform aussehen könnte. Die Voraussetzungen (oder Fähigkeiten), die verschiedene Menschen mitbringen, sind zu unterschiedlich. Eventuell geht das ja ganz leicht mit einer Stichwort-Wolke (neudeutsch: Tagcloud).

Serendipity 2.0 ...

serendipity

Yippieh, da ist sie endlich die Version 2.0 der besten Blogsoftware der Welt.

Achtung: Das ist ein grosses Update. Macht bitte in jedem Fall vorher ein Backup Eurer Datenbanken und des Serendipity-Verzeichnisses. Wichtig ist auch, dass alle Plugins aktualisiert werden bevor es los geht.

Erfahrungsgemäss gibt es bei einem neuen Release immer Fehler, die erst auffallen, wenn eine breitere Masse testet, daher schlage ich vor, erst einmal zwei Wochen ins Land gehen zu lassen, bevor Ihr aktualisiert.

Hier im Blog läuft die 2.0 seit der ersten Beta-Version, vielleicht sogar schon früher, weiss ich gerade nicht.

Linkdump 04/2015 ...

Hier die Artikel der letzten Woche, den ersten in der Liste möchte ich Euch besonders ans Herz legen.

Sind wir alle Charlie? - nein, sind wir nicht.

Wenn man den verkehrten Ansatz hat, kann man jeden Hund abschreiben, Klartext Hund: Die Seele des A…lochhundes.

"Bei manchen Artikeln hatten wir wahrlich das Gefühl, wir säßen quasi schon im Schützengraben", die Macher der Anstalt im Interview. Aufschlussreich.

Ich musste schmunzeln und mich fragen, ob sich Menschen, die heute eine Leitungsfunktion besetzen, diese Frage auch stellen, Schaff’ ich Chef (zu sein)?.

Bildungsfernsehen mal anders, über Serien, die durchaus etwas vermitteln können, Differenzialgleichungen und Zombies.

Nicht ganz so einfach, aber auch nicht so kompliziert, vorausgesetzt, man ist bereit, an sich zu arbeiten: Bei Anruf Job.

Apples goldener Käfig rostet und immer mehr Fans rücken ab von ihren Lieblingsgeräten, doch was sind die Alternativen?

Der Trend, Mitarbeiter als Menschen zu sehen und nicht als Ressource, FTE (Full-Time-Equivalent), Kostenfaktor oder lästiges Übel wird leider nicht betrachtet, das ist auch nicht ganz so hipp: 5 Trends für das Talent-Management von morgen.

25 Tips for Intermediate Git Users, some good hints to understand und use Git in a better way.

Nun ja, eigentlich braucht es auch keine Manager mehr, Selbstorganisation wäre ein Thema, Die Digitalisierung macht uns arbeitslos – zum Glück!.

Ist Karriere planbar?, so ein bisschen schon, aber es scheitert oft daran, dass "viele Leute nicht bereit sind, die Komfortzone zu verlassen".

Ahnungslosigkeit ...

gedanken

Nur mal ein Gedanke. Ich bin gut, in dem, was ich beruflich mache. Nicht brillant, aber gut. Mir fallen Dinge auf, die in der Politik in meinen Fachbereichen falsch laufen, weil ich das nötige Hintergrundwissen mitbringe, Beispiel: Vorratsdatenspeicherung. Nun müssen Regierungen aber nicht nur Entscheidungen treffen, die meine Profession betreffen, sondern auch viele andere Fachbereiche und Aufgabengebiete. Es soll ja sogar Minister geben, die wechseln von einem Ministerium in ein anderes.

Das geht natürlich nur, wenn man Berater hat. Und jetzt besteht die Chance, dass die Berater Mist sind oder sich über die Expertenmeinung hinweg gesetzt wird.

Aber, wenn die schon dort versagen, wo es mir auffällt, wie ist es denn dann woanders? Baurecht? Lebensmittel? Gesundheitspolitik? x? (Für alle "x", die Euch in den Kopf kommen).

Goodbye Flattr ...

Jetzt aber wirklich ...

Nach dem Posting von Bye bye Flattr hat sich in der Performance eine Menge getan und in meinem Nutzungsverhalten auch.

Ausser drei Abos, die ich schon seit Monaten nicht mehr angefasst habe, habe ich über ein Jahr nicht mehr ein einziges "Ding" manuell geflattrd. Damit ist das nutzlos und erfüllt seinen Zweck nicht mehr.

Ich wiederhole gerne meinen Aufruf "von damals":

Wenn Ihr mir etwas spenden wollt, schenkt mir Eure Aufmerksamkeit und beteiligt Euch an den Diskussionen hier. Das ist "Lohn" genug.

Rechtsbelehrung ...

podcast

Der Podcast Rechtsbelehrung sollte zur Pflicht für jeden gehören, der irgendwelche (!) Online-Aktivitäten durchführt. Nachdem ich die ersten paar Episoden gehört hatte, wollte ich mich schon aus dem Netz zurückziehen, so viele Stolperfallen gibt es.

Interessanterweise habe ich auch erfahren (leider weiss ich die Folge nicht mehr), dass es eigentlich völlig sinnlos ist, mit dem Rootserver in die Schweiz zu wechseln, da sich das angewendete Recht nach dem Zielpublikum richtet. So ist beispielsweise die New York Times von einem Gericht in Deutschland rechtskräftig verurteilt worden, weil sie sie sich mit Artikel direkt an eine Leserschaft in Deutschland gewendet hat.

Das dürfte auch für die Schweizer Leser sehr interessant sein.

Da wir auf unseren Webseiten, die auf dem Rootserver laufen, ausschliesslich die Deutsche Sprache verwenden, ist das Zielpublikum schon einmal sehr eingeschränkt.

Mich würde ein solcher Podcast in der Schweiz auch sehr interessieren.

Benchmarking ...

Man kann viel über Tools lernen, wenn man nachvollziehbare Messungen macht.

Für mich hat sich als sinnvoll erwiesen, fünf Mal zu messen. Die beste und die schlechteste Messung wird gelöscht ("Ausreisser") und aus den verbleibenden drei Messungen nehme ich den Mittelwert.

Die Messungen für den Artikel dd vs. fallocate vs. truncate ... habe ich mit diesem Skript gemacht:

#!/bin/bash
set -o errexit

# echo 'sync ; time (dd if=/dev/zero of=10gig.dd count=20971520 ; sync)'
# echo 'sync ; time (dd if=/dev/zero of=10gig.dd bs=1024 count=10485760 ; sync)'
# echo 'sync ; time (dd if=/dev/zero of=10gig.dd bs=10240 count=1048576 ; sync)'
# echo 'sync ; time (dd if=/dev/zero of=10gig.dd bs=20480 count=524288 ; sync)'
# echo 'sync ; time (fallocate -l 10G 10gig.fallocate ; sync)'
echo 'sync ; time (truncate -s 10G 10gig.truncate ; sync)'
for i in $(seq 1 5); do
        sync ; time (truncate -s 10G 10gig.truncate ; sync)
        rm 10gig.truncate
done

Dabei habe ich das Kommando eingesetzt, was ich gerade getestet habe.

Interessant ist, wie sich die Blocksizes bei dd auf die wirkliche Schreibperformance auswirken ... nämlich minimal. Hier kommen nur die mittleren der fünf Werte, die komplette Liste der Messwerte lässt sich hier sehen.

sync ; time (dd if=/dev/zero of=10gig.dd count=20971520 ; sync)
20971520+0 records in
20971520+0 records out
10737418240 bytes (11 GB) copied, 36.6231 s, 293 MB/s

real    2m2.442s
user    0m2.772s
sys     0m33.771s

#####

sync ; time (dd if=/dev/zero of=10gig.dd bs=1024 count=10485760 ; sync)
10485760+0 records in
10485760+0 records out
10737418240 bytes (11 GB) copied, 20.5773 s, 522 MB/s

real    1m55.923s
user    0m0.974s
sys     0m19.529s

#####

sync ; time (dd if=/dev/zero of=10gig.dd bs=10240 count=1048576 ; sync)
1048576+0 records in
1048576+0 records out
10737418240 bytes (11 GB) copied, 7.79126 s, 1.4 GB/s

real    1m53.523s
user    0m0.123s
sys     0m7.667s

#####

sync ; time (dd if=/dev/zero of=10gig.dd bs=20480 count=524288 ; sync)
524288+0 records in
524288+0 records out
10737418240 bytes (11 GB) copied, 6.87154 s, 1.6 GB/s

real    2m8.122s
user    0m0.068s
sys     0m6.808s

Linkdump 03/2015 ...

Lesefutter:

Do you want to know what the Internet is all about? Here are some New Clues.

Mindestlohn ärgert ausländische Spediteure - so kann es auch nur in Deutschland laufen, oder? Auf der anderen Seite wird Missbrauch so gut wie ausgeschlossen (wenn jemand erwischt wird).

Wenn wir Wissen auslagern, haben wir mehr Platz für neues, vermutlich ist es dann wirklich so: Das Internet macht uns schlauer.

Diese 5 Labels sind keine Synonyme für Paleo, was gut zu wissen ist, weil oft sehr viel in einen Topf geworfen wird.

"Extrem pendeln" hört sich fast nach einer Trendsportart an, ist es auch fast, wenn es keine Einschränkungen nach sich ziehen würde: Pendeln, bis der Arzt kommt.

Die Alten haben keinen Grund, eine Revolution zu machen. Sehr lesenswert, auch, wenn ich immer noch der Meinung bin, dass Fefe kein Blog führt, sondern eine kommentierte Linkliste. Das ist ein Unterschied.

Schauen wir einmal auf das andere Ende der Leine und wir finden viel wahres im Spaziergang - Gipfel des menschlichen Egoismus?.

Je suis Charlie?

gedanken

Was mich irgendwie an der Situation nervt, ist, dass jede Partei sie versucht, für sich auszuschlachten, statt sie einfach als das zu betrachten, was sie ist, eine Tat fehlgeleiteter religiöser Fanatiker.

Eines mal vorab, mir gefallen die Karrikaturen von Charlie Hebdo nicht. Nein, wirklich nicht. Das ändert aber nichts daran, dass ich es für Meinungsfreiheit und für ein zu verteidigendes Gut halte, dass die Karrikaturen veröffentlicht werden dürfen (und können), ohne Repressalien fürchten zu müssen. Am Rande bemerkt sei hier nur, dass das nicht das erste Attentat gegen die Satirezeitschrift war.

Aber eines kann das Attentat zeigen, nämlich, dass Vorratsdatenspeicherung sinnlos ist und solche Attentate nicht verhindert. In Frankreich gibt es Vorratsdatenspeicherung, es gab wohl auch eine Warnung aus Algerien, aber geholfen hat das nicht.

Natürlich wird jetzt im Nachhinein ein Schuldiger gesucht, der das vermeintlich hätte verhindern können, vermutlich wird die Person auch gefunden und an den Pranger gestellt. Dann geht es allen wieder gut.

Eine Frage an all die, die Moslems für eine Gefahr halten und an all die, die eine stärkere Überwachung unter anderem durch Vorratsdatenspeicherung fordern:

Sollten mit der gleichen Konsequenz nicht auch anderes abgeschafft werden?

Wir wissen, dass Ihr einfach nur einen Sündenbock für Eure schlechten Lebenssituationen sucht und aus diesem Grund jetzt mal ernsthaft:

Was müsste getan werden, dass sich Eure Lebenssituation verbessert?

Die Cloud ...

Hier ist endlich einmal eine gelungene Übersichtsgrafik, was mit den ganzen Abkürzungen im Cloud-Umfeld "eigentlich" gemeint ist. Die Bausteine bedingen einander.

Software as a Service (SaaS) setzt auf Platform as a Service (PaaS) auf, die als Basis Infrastructure as a Service (IaaS) hat bis schliesslich die Hardware als Fundament erreicht ist.

(Die verlinkten Wikipedia-Artikel sind auch lesenswert).

Nils Magnus/inovex GmbH

Die Grafik ist dem lesenswerten Artikel Cloud Computing - The Name of the Game entnommen und die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Nils Magnus und Marius Moise (beide inovex GmbH). Vielen Dank!

dd vs. fallocate vs. truncate ...

linux

Gerade bei Virtualisierung kommt man nicht darum herum, Filesystem-Container in einer bestimmten Grösse anzulegen, wenn man nicht komplette Devices übergeben kann oder möchte.

Der Standardweg war bisher, einen solchen Container bzw. eine solche Datei mit dem Kommando dd zu erzeugen. Das kann zuweilen schon einmal einige Zeit benötigen, wie hier auf einem Testserver zu sehen ist:

dirk@testserver:~$ sync ; time (dd if=/dev/zero of=10gig.dd bs=1024 count=10485760 ; sync)
10485760+0 records in
10485760+0 records out
10737418240 bytes (11 GB) copied, 20.7891 s, 516 MB/s

real    1m42.645s
user    0m0.942s
sys     0m19.807s

Die Dauer resultiert daher, dass dd jeden einzelnen Block schreibt (bzw. kopiert) und 10 GiB schreiben, dauert ein wenig ...

Insbesondere ist spannend zu sehen, dass das dd-Kommando bereits nach etwa 21 Sekunden fertig ist, es aber weitere 80 Sekunden dauert bis alles auf der Festplatte ist.

Ein Arbeitskollege wies mich jetzt auf fallocate hin, was ich bisher noch nicht kannte.

dirk@testserver:~$ sync ; time (fallocate -l 10G 10gig.fallocate ; sync)

real    0m0.165s
user    0m0.000s
sys     0m0.013s

Das Programm ist so schnell, weil nicht 10 GiB an Daten geschrieben werden, sondern nur der Platz für die Datei reserviert wird. Das ist völlig ausreichend für nahezu alle Anwendungsfälle.

Die Filesysteme, die fallocate unterstützt sind btrfs, ext4, ocfs2 und xfs.

Das dritte Programm im Bund ist truncate.

dirk@testserver:~$ sync ; time (truncate -s 10G 10gig.truncate ; sync)

real    0m0.087s
user    0m0.000s
sys     0m0.007s

Es ist noch ein wenig schneller als fallocate, weil es mogelt. Es erzeugt ein "sparse file" und gaukelt dem Betriebssystem vor, dass dort eine Datei mit lauter Nullen zu finden ist. Spätestens wenn man eine bestimmte Position in der Datei springen oder etwas verändern will, werden die I/O-Operationen durchgeführt, die man anfänglich vermieden hat.

Aus Sicht des Nutzers sehen alle drei Dateien gleich aus.

dirk@testserver:~$ ls -lah 10gig.*
-rw-r--r--. 1 dirk dirk 10G Jan 10 15:46 10gig.dd
-rw-r--r--. 1 dirk dirk 10G Jan 10 15:48 10gig.fallocate
-rw-r--r--. 1 dirk dirk 10G Jan 10 15:50 10gig.truncate

Die Empfehlung ist aber, in jedem Fall fallocate zu nutzen und nicht dd oder truncate oder anders ausgedrückt, Ihr solltet wissen, was die drei Programme tun und dann das passende für Euren Zweck auswählen.

Neuer Verlag ...

Ab heute ist es soweit.

Aus Galileo Press wird der Rheinwerk Verlag.

Zitat aus einer Rundmail des Verlagsleiters:

Zu dieser Umbenennung sahen wir uns aus markenrechtlichen Gründen gezwungen. Denn leider ist es so, dass der britische Softwarekonzern Travelport beim Deutschen Patent- und Markenamt Widerspruch gegen den Schutz der Marke »Galileo Press« erhoben hat, und das bislang mit Erfolg. Noch ist der Ausgang des Verfahrens offen. Aber es besteht die Gefahr, dass uns der Gebrauch unserer Marke untersagt wird und wir dann in kurzer Frist unsere Produkte vom Markt nehmen müssten. Um dem vorzubeugen, haben wir uns entschlossen, unseren Verlag neu zu benennen.

Am Anfang wird es sicher noch etwas ruckeln, aber mir gefällt sowohl der Name, wie auch das neue Logo.

Weiterhin viel Erfolg!

Linkdump 02/2015 ...

Ich habe einige Artikel gelesen, besonders erwähnenswert scheinen mir aber nur die folgenden vier zu sein.

Der Wahrheitsgehalt ist leider nicht zu beweisen, aber die meisten Menschen interessiert es ja eh nicht ... Woran sich die NSA noch die Zähne ausbeißt.

In Trojaner im Bundeskanzleramt erzählt Felix von Leitner ein wenig über Angriffe im Allgemeinen und Regin im speziellen.

Ich vermute, dass die Wahrheit noch viel schlimmer ist, aber Verschwörungstheorien haben ja gezeigt, dass sie ein zu harmloses Bild von der Realität zeichnen, Zwei NSA-Spione packen aus.

Bei 9 Gründe, warum ich keine Buchhandlungen mehr brauche muss ich dem gelernten Buchhändler in einigen Punkten Recht geben.

DeimHart ist beendet ...

deimhart

Natürlich muss ich das auch hier im Blog erwähnen, nachdem ich gestern die offizielle Mitteilung über das Ende von DeimHart geschrieben habe.

Es war eine schöne Zeit - immerhin fünf Jahre - und es hat immer Spass gemacht. Wir haben viele nette Leute bei uns zu Gast gehabt und auch einige thematische Tiefen durchschritten. Was übrigbleibt, ist ein bisschen Wehmut, rund 80 Audiofolgen mit - neben dem regulären - auch experimentellen Formaten.

Durch Eure Kommentare habt Ihr und immer angespornt weiter zu machen. Das hätten wir auch gerne getan, wenn Romans Erkrankung und die daraus resultierenden Spätfolgen nicht dazwischen gekommen wären.

Mir bleibt nur ein schnief und ein grosses Danke schön! an Euch.

Eine Bitte hätte ich, kommentiert bitte drüben bei DeimHart, wenn Euer Kommentar für Roman und mich bestimmt ist.

Ach ja, und wir benötigen dringend bespendbare Projekte, an die wir das Geld für unser Crowdfunding weitergeben dürfen.