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Serendipity 1.7 ...

serendipity

Heimlich still und leise hat gestern Serendipity 1.7 aka Rolling Thunder die Bühne betreten. Es hat sich sehr viel im Backend getan, daher hier der deutliche Hinweis, in jedem Fall ein Backup zu machen, bevor das Upgrade durchgeführt wird.

  1. Backup machen
  2. Datenbankbackup nicht vergessen
  3. Alle Plugins vor dem Upgrade aktualisieren
  4. Daten der neuen Version über die alte kopieren
  5. Datei-Rechte anpassen
  6. Blog aufrufen und den Empfehlungen folgen

Passend und pünktlich zur neuen Version erschien gestern Ausgabe 20 des inoffiziellen Serendipity-Podcasts, wo bestimmt noch eine Menge Tipps und Hintergründe gegeben werden. (Ich habe die Ausgabe noch nicht gehört).

Weiterführende Hinweise findet Ihr im Kapitel 8.7 des Serendipity-Handbuchs.

Viel Spass!

Ach ja, ich bin dankbar für Fehlermeldungen in einem unserer Blogs. Gerne hier als Kommentar oder per E-Mail an dirk@deimeke.net.

Unsere Blogs:

The new social leader ...

Auf dem gleichen Symposium wurde der "New Social Leader" vorgestellt (ab 35:32), aber die ganze Keynote ist sehenswert.

Top 10 Attributes of a Social Leader

(Servant Leader)

  1. Transparent
  2. Non believer in silos
  3. Authentic
  4. Likeable
  5. Collaborative
  6. Comfortable with fast decision making
  7. Explorer of new tools
  8. Active in internal & external networking
  9. Actively looks for new ideas from employees and clients
  10. Passionate about engagement & dialogue

Erschreckend faszinierend ...

Am vergangenen Dienstag war ich auf einem IBM Symposium in Luzern.

Faszinierend für den einen, war das folgende für mich erschreckend. (Ab 36:36 wird der neue Lügendetektor erklärt. Ist zwar nicht dafür gebaut, aber die Anwendung wäre möglich).

Bis auf das Anwendungsszenario war das allerdings ziemlich interessant.

Die ersten drei Monate Aikido ...

aikido

Die ersten drei Monate Aikido habe ich jetzt hinter mir.

Der Start war wie beschrieben etwas wackelig aber jetzt bin ich bereits Meister. :-) Nee, Scherz beiseite, Aikido macht immer noch viel Spass, was natürlich auch und vor allem an den Leuten liegt, mit denen ich trainieren darf. Wer mich kennt, weiss, dass ich kein Bewegungstalent bin ... ganz im Gegenteil, aber alle Leute, die mir etwas erklären, nehmen sich Zeit und erklären geduldig auch mehrere Male, bis ich begriffen habe, was ich tun soll. Der Effekt, den Kopf frei zu bekommen, ist voll und ganz eingetreten (guckst Du hier).

Die Bewegungen werden - so ist zumindest mein Eindruck - flüssiger und ich verstehe mehr auf was ich achten muss. Das Kopf und Körper manchmal unterschiedlicher Meinung sind, ist ein Punkt, an dem ich noch viel arbeiten darf. Vor allem, das Vorwärts rollen über die linke Seite will noch nicht so wie ich ... rechts geht und es knallt schon nicht mehr ganz so schlimm. :-)

Am 01. Juli soll ich meine erste Prüfung machen, es sind "nur" acht Techniken und das hört sich alles leicht an, aber ich möchte ja nicht nur bestehen, ich möchte es auch einigermassen ordentlich machen und dazu gehört Hände, Füsse und Atmung richtig sortiert zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben ... das ist selbst dann nicht einfach, wenn es erst einmal statisch gemacht wird und nicht aus der Bewegung.

Fast vergessen: Jeder ist herzlich Willkommen mit zu machen. Das gilt nicht nur für uns, sondern für jede Aikido-Schule.

Unser aktuelles Flugblatt - Aikido_Aushang_2013.pdf - etwas günstiger wird es für Swisscom-Mitarbeiter: Aikido_Move_Aushang_2013.pdf.

Ihr könnt direkt vorbeikommen oder wendet Euch an die Mailadresse auf dem Flyer oder an mich.

Wheezy ist da ...

debian

Version 7.0 von Debian ist in der letzten Nacht veröffentlicht worden. Meiner Meinung nach ist das ein sehr gelungenes Release, ich benutze es schon seit Anfang des Jahres auf meinem Desktop und Notebook.

Wer sich für die einzelnen Schritte interessiert, die vor und mit einem Release durchgeführt werden müssen, kann sich einmal den Hashtag #releasingwheezy beispielweise bei identi.ca anschauen. Da kommt schon einiges zusammen.

Wichtig: Ab jetzt wird Debian Squeeze, die Vorgängerversion, nur noch ein Jahr lang unterstützt. Für Produktionsmaschinen rate ich ein halbes Jahr zu warten bis Ihr das Upgrade auf Wheezy durchführt.

Manjaro Linux ...

linux

Meine bessere Hälfte brauche einen Tapetenwechsel und hat sich nach Linux Mint nun für Manjaro Linux mit Cinnamon entschieden. Manjaro basiert auf Arch Linux und ist eine Rolling Release Distribution. Alles ist - wie ich finde - sehr logisch aufgebaut und die Optik macht "einen schlanken Fuss". Manjaro nutzt eigene Repositories und nicht die von Arch, daher ist nicht alle Software auf Anhieb verfügbar.

Ich bin derzeit mit Debian glücklich, muss aber gestehen, dass Manjaro in jedem Fall einen zweiten Blick wert ist. Einzig backintime vermisse ich, ansonsten: Daumen hoch.

European Podcast Award 2012

podcast

Es ist jetzt fast schon zu spät, etwas dazu zu schreiben, aber ich bin immer noch sehr stolz darauf, dass Roman und ich mit DeimHart zum zweiten Mal nach 2010 in unserer Kategorie in der Schweiz gewonnen haben. Was mich allerdings noch stärker überrascht hat, ist, dass Ranking in Europa (pdf). Dort haben wir es mit unserem Hobby-Podcast auf Platz 15 geschafft. Neben uns sind einige wirklich namhafte und deutlich professionellere Podcasts zu finden.

Danke dafür!

Das Ende des Zufalls ...

Eines vorab: Ich halte das Buch für eine der besten Einführungen in das Themengebiet "Big data". Rudi Klausnitzer erklärt in verständlicher Sprache, was mit "Big data" gemeint ist und welchen Einfluss es auf unser aller Leben hat und potentiell noch haben wird. Dabei verfällt der Autor nicht in die normalerweise skizzierten Schreckensszenarien oder Panikmache, sondern zeigt vielmehr den Einfluss von "Big Data" an gut verständlichen Beispielen auf.

Das eindrücklichste Ausflug in die Praxis war für mich, dass ein Mathematiker, der für eine grosse Supermarktkette arbeitete anhand von nur 25 gekauften Produkten relativ genau den Status einer Schwangerschaft und mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch den potentiellen Geburtstermin eines Kindes feststellen konnte. Um hier nur ein Produkt zu nennen, ist bei der Auswertung von tausenden von Einkäufen aufgefallen, dass Frauen im zweiten Drittel ihrer Schwangerschaft dazu neigen, unparfürmierte Körperlotionen zu kaufen. Dieses gewonnenen Wissen wurde durch den Konzern dazu genutzt, passgenaue Werbung an die Kunden zu senden.

Mit Punktesammelkarten lässt sich ein solches Wissen sogar unternehmensübergreifend generieren.

Dabei geht es primär gar nicht darum, bestimmte Personen auszuspionieren, sondern vielmehr das Verhalten von Menschen und Menschenmassen vorherzusagen.

Aufgrund der Unmenge an Daten, die jeder einzelne von uns generiert, können so vorurteilsfreie Schlüsse gezogen werden.

Beim Thema "vorurteilsfrei" sei hier auf den Abschnitt im Buch verwiesen, der die letzte Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten zum Thema hatten. Die sogenannten Experten entscheiden sich immer für eine Menge an Indikatoren, die sie für relevant halten, einen Einfluss auf die Wahl des Präsidenten zu haben. So haben die meisten dieser Experten sehr früh Romney als Sieger gesehen. Nate Silver, ein Mathematiker,nahm im Gegegenzug alle zur Verfügung stehenden Daten und versuchte vorurteilsfrei alle potentiellen Faktoren zu berücksichtigen. Dabei sagte er (auch schon 2008) einen Sieg von Obama voraus. Er wurde für verrückt gehalten, lag mit der nächsten Wahl aber wieder richtig.

Und das ist das Wesen von Big Data: Mathematische Modelle und Prognosen über alle verfügbaren Daten anzuwenden und mit historischen Daten zu testen. Sowohl die Speicherkapazität wie auch die Leistungsfähigkeit von vernetzten Computern bieten heute diese Möglichkeit.

An dem Buch hat mich vor allem die kluge Wahl der Beispiele und der gute Überblick über Big Data fasziniert. So spielen beispielsweise die Auswertungsform "Predictive Policing" (Vorhersage, wo sich Verbrechen ereignen könnten), die "Quantified Self"-Bewegung (Daten über sich selber sammeln) und auch die "Smart Data Feedback Loop" (Rückkopplungsmodell auf Basis von Big Data) eine Rolle.

All das bietet Chancen und Risiken. Krankenkassen könnten beispielsweise Kunden rauswerfen, deren Profil Anlass zur Sorge gibt oder im Gegenzug Vorsorge-Massnahmen einleiten, die eine Krankheit eventuell verhindern.

Big Data ist vor allem das Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten, was natürlich auch zu Fehlschlüssen führen kann.

Das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen, auch ein Besuch der Webseite zum Buch (inklusive Blog) lohnt sich.

Am Rande: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten.

Agile Project Management Guide (IAPM) ...

Als Nachtrag zu Wissen teilen habe ich gerade im Projektmanagement Blog - was ich sehr empfehlen kann, auch und gerade, wenn man nicht als Projektleiter aktiv ist - den Link zum Agile Projektmanagement Guide (IAPM) gefunden. Der Guide ist nicht so lang und gibt einen - wie ich finde - sehr guten Überblick über die agilen Projektmanagementmethoden Scrum, Kanban und Extreme Programming.

Wo ich gerade dabei bin: openPM ist eine Initiative, Projektmanagement-Wissen offen verfügbar zu machen.

Gute Gründe ...

Für den Fall, dass einmal "das machen wir schon immer so" kommt oder "wir hatten gute Gründe uns für etwas zu entscheiden".

Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Philosoph 1742-1799

Dieses haben unsere Vorfahren aus gutem Grunde so geordnet, und wir stellen es aus gutem Grunde nun wieder ab.

Sudelbücher Heft C (234)

Danke für das Teilen, Mirco.

Wissen teilen ...

Vor etwa drei Wochen bekam ich eine Mail von jemandem, der sich diese Session mit mir (Mann, war ich da noch dick) angeschaut hat und Fragen dazu hatte. Zuerst musste ich natürlich nachschauen, was ich damals "verzapft" habe. Zu den allermeisten Punkten habe ich heute auch noch die gleiche Meinung. Puh!

Im Laufe des Gesprächs wurde ich gefragt, wass ich von agilen Methoden in der Systemadministration halte. Nun ja, wenn ich mir den Wikipedia-Artikel mal angeschaut und auch ein wenig in den eigenen Erfahrungen geblättert habe, zeigt sich sehr schnell, dass die ganzen Methodiken auf Softwareentwicklung ausgelegt sind. Das war auch mein Kritikpunkt an dem Büchlein IT-Projektmanagement. Kleiner Hinweis: Man kann Systeme auch auf Applikationen optimieren.

Na, auf jeden Fall merkte ich, dass ich mit meinem Wissen ziemlich schnell an die Grenzen gekommen bin. Tja, bleiben drei Möglichkeiten: Egal (= stabile Seitenlage), ich bin kein Projektmanager und brauche das Wissen nicht; ich kaufe mir Bücher und arbeite mich rein, das ist zeitaufwendig und sehr synthetisch oder ich frage jemanden, der Ahnung hat.

Mit Roland habe ich einen sehr guten Projektleiter in meinem Bekanntenkreis, den habe ich angeschrieben und gefragt, wann er die nächsten Schulungen über agile Methoden gibt und ob ich mich da rein hängen könnte. Roland kurzerhand: "Weisst Du was? Ich komm vorbei und erkläre Dir das."

So habe ich gestern eine Privatschulung über Projektmanagement, agile Methoden, Scrum und Kanban bekommen und konnte von Rolands Erfahrungen profitieren.

Danke!

Einige der Verfahrensweisen lassen sich gut in System Engineering und System Administration übernehmen.

Gossau ZH - Die lebenswerte Gemeinde im Zürcher Oberland ...

schweiz

Ja, da wohnen wir ... genauer in der "Aussenwacht" Grüt. Wer sich nicht scheut, Zürcher Dialekt zu hören, findet einige interessante Informationen zu den schönen Bildern. Das ist ein Promotionfilm, der von der Gemeinde Gossau in Auftrag gegeben wurde.

Witzig, was die Kammeraperspektive ausmachen kann. Die Bilder sind echt, aber links und rechts gibt es doch immer noch mehr zu sehen (zum Beispiel Strassen).

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