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Willkommen Debian Jessie ...

debian

Am gestrigen Sonntag wurde Debian 8.0, Codename "Jessie" veröffentlicht.

Neben der üblichen Versionspflege ist die vermutlich grösste Änderung die umstrittene Umstellung von System-V-Init auf Systemd (ich persönlich begrüsse das sehr).

Die weiteren Änderungen sind zu zahlreich, um sie in einem kurzen Blogartikel zu beleuchten, das haben andere bereits erledigt. Es lohnt sich in jedem Fall ein Blick in die (auch in deutscher Sprache erhältlichen) Releasenotes oder dem Artikel bei Pro-Linux.

Wer die Informationen gerne in Form von Slides haben möchte, wird bei Michael Prokop fündig (PDF) oder kann sich die "Folien" (HTML) von Axel anschauen.

Ich freue mich sehr darüber, dass sich das LTS-Modell durchsetzt. LTS steht für Long Term Support und in Debian dafür, dass die Version fünf Jahre lang mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Die Seite LTS im Debian-Wiki klärt über das "wie" auf.

Linkdump 17/2015 ...

Eine grosse Bandbreite dieses Mal.

Die Frage ist: Was ist fair? Wird die Lebensgeschichte bezahlt oder die erbrachte Leistung? Unfaires Gehalt: Warum es funktioniert.

Kirchenaustritt nach 84 Jahren: Oma Marie kämpft für ihre schwulen Enkel finde ich sehr gut. Das sollte beweisen, dass man auch mit hohem Lebensalter noch beweglich sein kann im Kopf.

Für mich hochinteressante Interview-Serie mit Joachim Paul, seines Zeichens Fraktionsvorsitzender der Piraten im Landtag NRW, über Perry Rhodan und natürlich auch Urheberrecht, Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4. Vielleicht kann mir in dem Zusammenhang mal jemand erklären, warum Künstler ein Recht darauf haben sollten, dass Ihre Nachfahren vom künstlerischen Werk profitieren dürfen und jeder andere Mensch dafür vorsorgen muss. Ich begreife es nicht.

The Setup / Bruce Schneier, pretty surprising for me which Hard- and Software the crypto-expert uses, I expected to read about *BSD and a rooted Android device and not Windows and iPhone.

Correct, this is the first step to become productive, Why You Should Flush 90% of Your To-Do List Down the Toilet.

Die sieben häufigsten Zeitmanagement-Sünden, mit überraschenden - aber nicht weniger wichtigen - Punkten.

Irgendwie ziehen mich diese Geschichte gerade an, nicht nur für Leute, die ein Startup gründen wollen, sehr lesenswert.Bye bye, Social PM – wir haben viel von dir gelernt!

Lena Meyer-Landrut: Vom Lieben und Geliebtwerden, interessant und spannend, auch wenn man die Person nicht mag.

Verhalten ist vom Umfeld abhängig, Wieso der Klettergarten die Unternehmenskultur nicht verändert.

Performanceuntersuchungen ...

Aus aktuellem Anlass muss ich noch einmal auf Bandbreite und Latenz herumreiten und vielleicht noch hinzufügen, dass auch die Anzahl der Anfragen durchaus eine Rolle bei Performance-Betrachtungen spielt.

Wir hatten hier auf einem System massive Performance-Probleme und ich habe relativ schnell herausgefunden, dass ein bestimmter User und von diesem ein bestimmter Prozess für einen grossen Teil der Festplattenlast verantwortlich ist.

Der Applikationsbetreuer war der Meinung, dass das nicht sein könne, da der Teil der Applikation kaum bzw. nur sehr wenig schreibt. Das stimmt, er hat wirklich nicht viel geschrieben, aber dafür wenige Bytes und diese sehr häufig. Das hat die IO-Queue gefüllt und weitere Zugriffe blockiert.

Einige Zeit später hat der Betreuer einfach mal den Prozess beendet und siehe da, die Performance der übrigen Komponenten war sehr hoch.

Lehre, die man daraus ziehen sollte: Glaubt keinem Applikationsbetreuer!

Nein, im Ernst: Es ist wichtig, dass man genau weiss, was eine Applikation tut und noch wichtiger ist es, Performance nicht alleine am Durchsatz fest zu machen. Latenz und Anzahl der Requests spielen ebenfalls eine Rolle.

My seven favorite TED talks ...

Because a colleague of mine did not know TED, here are my seven favorite TED talks (sorted by name of speaker). Links go directly to TED.com (not YouTube):

Angela Lee Duckworth: The key to success? Grit

Nathan Myhrvold: Could this laser zap malaria?

Amanda Palmer: The art of asking

Hans Rosling: The best stats you've ever seen

Simon Sinek: How great leaders inspire action

Eric Whitacre: A choir as big as the Internet

Talithia Williams: Own your body's data

Which are yours?

Cloudprovider ...

Nach meinen wirklich sehr guten Erfahrungen mit DigitalOcean, interessiert mich, welche bezahlbaren Cloudprovider Ihr kennt und womit Ihr Erfahrung habt. Mich interessiert vor allem IaaS (Infrastructure as a service).

Für die einzelnen Begrifflichkeiten verweise ich auf diesen Artikel hier oder den Cloud-Computing-Artikel in der Wikipedia.

Amazon EC2

DigitalOcean

Google Compute

JiffyBox (in Deutschland)

Linode

Microsoft Azure

Rackspace

teutoStack (in Deutschland)

Welche "Sozialen Netze" nutzt Ihr?

Aus purer Neugierde:

Welche "Sozialen Netze" nutzt Ihr und wie häufig nutzt Ihr sie?

Ich habe unter Kontakt einmal eine Auflistung versucht und scheitere daran, sie aktuell zu halten.

Hier Liste ich mal die Dienste auf, die ich nutze. Die Reihenfolge entspricht der "gefühlten" Häufigkeit der Nutzung:

Google+

Twitter

GNU Social

Facebook

Instagram

LinkedIn

Xing

Ankündigungen neuer Blogartikel landen automatisch bei Twitter, LinkedIn und Xing; manuell sende ich sie an Google+ und GNU Social.

Wenn ich mal Bilder poste, dann bei Instagram mit automatischer Weiterleitung an Twitter und Facebook.

Wie sieht das bei Euch aus?

Und, was mich auch interessieren würde, ist, ob Ihr die gleichen Inhalte in alle Netzwerke postet.

Linkdump 16/2015 ...

Richtig viel dieses Mal, viel Spass!

Why copy-pasting from a website straight into your terminal is a very bad idea - try it and you will know the reason.

Ist sehr reisserisch, aber die Fragen müssen erlaubt sein, Immer mehr Lügen kommen ans Tageslicht.

"Bin berechtigt, die Abi-Aufgaben vorab zu sehen" - ich bin mir relativ sicher, dass niemand an eine Anwendung des Informationsfreiheitsgesetzes in diesem Zusammenhang gedacht hat.

Suprisingly I have to confess that Microsoft is currently doing a lot of things right, Azure / Hype-V looks great as well: Microsoft Is Making a Stripped-Down Windows to Rival Linux.

Gehen oder bleiben?, puh, ich darf bleiben ;-)

Kostenlose Dienste sind toll, aber was tun, wenn man mal den Support benötigt? Warum ich für meine Mails bezahle.

Entwickler über Spiele und Regeln: Alle Gesetze werden gebrochen, das würde ich nicht nur in Richtung Regierung interpretieren. Die gleichen Mechanismen greifen auch in der Kindererziehung oder im Hundetraining. Regeln sind wie Leitplanken.

Da fehlt leider eine Menge, aber es ist alle mal ein schöner Rückblick 40 Jahre Microsoft: Ein Blick zurück auf dem Weg nach vorn.

10 Years of Git: An Interview with Git Creator Linus Torvalds, pretty interesting insights into Git.

Even though this is part 3, it is a good introduction, systemd for Administrators, Part III.

Johnny Haeusler über das digitale Generationentreffen, da musste ich doch lachen, sehr schön.

Gute Frage, oder? Für mich wäre das Format auch noch ein Punkt, ich möchte gerne A4 PDFs auf dem Gerät lesen können, Wie sieht die perfekte eBook Reader Software aus?.

DigitalOcean ...

Ich habe schon viel von DigitalOcean gehört, unter anderem - aber nicht ausschliesslich - im sehr hörenswerten Podcast Gitminutes.

Nachdem ich jetzt gelesen habe, dass die Firma ein Rechenzentrum in Frankfurt eröffnet, denke ich, dass ich mir das einmal anschauen könnte.

Deployment einer virtuellen Maschine in 55 Sekunden, alles auf SSD-Speicher klingt wirklich interessant. So schnelle klicke ich mir selbst zu Hause keine extern erreichbare virtuelle Maschine zusammen.

Abgerechnet wird im Stundentakt der Existenz der virtuellen Maschine, das bedeutet, auch ausgeschaltete Maschinen kosten Geld. Man kann aber einen Snapshot erstellen, diesen sichern und die virtuelle Maschine dann löschen, damit entstehen keine weiteren Kosten.

Mich reizt die API und die Möglichkeit "mal schnell" eine virtuelle Maschine zu erzeugen, eine Arbeit durchzuführen (beispielsweise ein Repack von grossen Git-Repositories, einen OpenVPN-Server) und sie danach wieder zu zu löschen. Das alles geht automatisiert, ich muss nur noch herausfinden, wie.

Über diesen Refcode bekommt Ihr 10 USD zum Spielen (solltet Ihr jemals mehr als 25 USD Umsatz machen, würde ich auch 25 USD gut geschrieben bekommen). Da auf Stundenbasis abgerechnet wird, kommt man schon mit 10 USD relativ weit, die kleinste Maschine (512 MB Memory, 1 Core Processor, 20 GB SSD Disk, 1 TB Transfer) kann damit zwei Monate laufen und die grösste Maschine (64 GB Memory, 20 Core Processor, 640 GB SSD Disk, 9 TB Transfer) immerhin noch 10.5 Stunden.

Fünf Schritte zur Digitalhygiene ...

Habe gerade die Five steps to digital hygiene gefunden, die ich so gut finde, dass ich sie gleich übersetzt habe (allerdings nicht wörtlich):

Hände waschen unterstützt Dich dabei gesund zu bleiben.

Dick machende Lebensmittel aus Deinem Einzugsbereich zu entfernen, hilft Dir dünn zu bleiben.

Und die Provokationen und Verhaltensweisen, die Dir in der digitalen Welt begegnen, halten Dich produktiv (oder machen Dich verrückt):

1. Schalte Mail- und Socialmedia-Benachrichtigungen (Alarme) auf Deinem Telefon aus.

2. Lese keine Kommentare, weder auf Deine Beiträge noch auf Beiträge anderer Menschen, nicht die Bewertungen und nicht die Trolle.

3. Deeskaliere die Wut (oder schlechte Stimmung) in jedem Mailaustausch.

4. Leg Dein Telefon in das Handschuhfach, wenn Du ein Auto fährst.

5. Nutze die kreativste Zeit des Tages um etwas kreatives zu tun, nicht um etwas zu beantworten.

Jede der Verhaltensweisen ist schwer zu schlucken aber leicht zu pflegen. Es lohnt sich.

Ich finde es gut, sich einmal darüber Gedanken zu machen und (fast noch wichtiger) sich zu überlegen, wie viel Zeit da verschwendet wird.

Punkt 1 mache ich bereits, zumindest die lauten Benachrichtigungen und die Vibration bei Benachrichtigungen für Mails und Social Media sind ausgeschaltet. (Gilt übrigens auch für die Arbeit).

Punkt 2 halte ich für blöd, ich möchte ja gerne mit Menschen in Kontakt treten, aber gerne zu Zeiten, wann ich möchte. Zumindest mit dem letzten Teilsatz stimme ich überein.

Punkt 3 ist vielleicht einer der wichtigsten, Schriftsprache ist oft missverständlich.

Punkt 4 - entweder fahren oder mit dem Handy beschäftigen. Passt.

Punkt 5, seine produktive Zeit mit etwas Produktiven zu füllen, ist sinnvoll.

Blogparade Webspace-Inventar ...

An Blogparaden habe ich ja schon hundert Jahre nicht mehr teilgenommen. Ein Grund mehr, es mal wieder zu tun.

Christoph fragte: Was ist auf deinem Webspace installiert?

Zuerst einmal die sichtbaren Dienste:

Schon sehr lange kommt Serendipity als Blogsoftware zum Einsatz. Über die Vorzüge habe ich schon viel geschrieben. Das möchte ich hier nicht ausrollen.

Piwik sorgt für die Nutzerstatistik.

Wenn einmal ein Wiki gebraucht wird, hilft DokuWiki.

Yourls ist ein URL-Verkürzungsdienst, mit dem ich beispielsweise d5e.org/technik auf eine statische Seite hier im Blog umleite.

Intern oder auf Einladung:

Tiny Tiny RSS ist mein Feedreader, auch darüber habe ich hier schon einiges geschrieben.

Mit Kanboard plane ich private Projekte. Das Tool ist gut und die Aussage des Programmierers "No fancy technologies, we don't care about the last hipster framework" finde ich auch klasse. Minimalistisch, schnell und gut (steht nicht im Weg).

Den "Datenspeicherdienst" ownCloud muss ich auch nicht weiter erklären, oder.

Roundcube ist mein Webmailer.

Auf dem Serendipity-Treffen habe ich mich von Adminer überzeugen lassen. Das Ding ist rasend schnell und nicht nur für MySQL / MariaDB geeignet.

Für Show your Places hätte ich gerne eine aktuellere Alternative. Hiermit kann man Karten auf OpenStreetMap-Basis erstellen.

Ausgemustert, nicht aufgrund mangelnder Qualität, sondern, weil ich sie nicht mehr benötige:

Trac, Projekttool mit Wiki, Quellcode-Browser und Ticket-System.

Etherpad Lite, kollaborativer Editor.

Sticky Notes als Pastebin.

Firtz, Podcast-Publishing.

phpMyAdmin, Datenbankverwaltungstool.

Horde Groupware Webmail Edition, Mail, Kalender und mehr.

Generation Y die neuen Demonstranten?

gedanken

Ja, ich weiss, das ist eine sehr ketzerische Frage.

Im letzten Linkdump habe ich mich schon einmal darüber ausgelassen, dass viele der "Generation Y typischen Vorhaben" sich zwar nett anhören, aber am Ende doch nicht so viel davon übrig bleibt und es doch wieder um Geld geht.

Manchmal kotzt es mich ja an. Geld ist nicht wichtig, aber ein Sabbatical nehmen, will ich schon (und wer finanziert es?). Früher nannten wir es "unbezahlten Urlaub" ... Leute, macht Euch nichts vor, auch Bezahlung ist wichtig, dass es einem aufs Geld nicht ankommt, kann man erst ab einem bestimmten Level sagen, der Level ist für jeden unterschiedlich, das merkt man spätestens dann, wenn man sich das neue Handy, Notebook, oder anderes nicht leisten kann.

Woher kommt jetzt der Bezug zu Demonstranten? Nun, mein Vater hat früher einmal gesagt, dass viele Menschen für eine Verbesserung der Umstände auf die Strasse gehen (ja, das ist für viele heute kaum vorstellbar). Und, wenn sie Ihr Studium beendet haben und in "Lohn und Brot" stehen, hört das politische Engagement schlagartig auf.

Meine These ist, dass es sich mit der heutigen Generation Y genauso verhalten wird. Die Ideale verblassen, wenn der Alltag vor der Tür steht und eventuell eine Familie gegründet wird.

Als ich meinen Eltern erzählte - nein, ich gehöre nicht zur Generation Y - dass ich einen geringer bezahlten Job annehmen würde, wenn das "Drumherum" stimmt, hielten sie mich für einen Ausserirdischen. Mit "Drumherum" meine ich damals die Firmengrösse, als Mensch und nicht als Nummer (und erst recht nicht als Ressource) gesehen zu werden, Arbeitsinhalte passen, flache Hierarchien und fachlich herausfordernd.

Nachdem ich jetzt doch schon einige Firmen verschiedener Grössen von innen gesehen habe, würde ich das wieder sagen, allerdings mit der Einschränkung, dass der finanzielle Level stimmen muss und ich kann Euch sagen, dass die Ansprüche und Verbindlichkeiten mit steigendem Alter auch steigen. Einige der Ideale würde ich zugunsten einer passenden Bezahlung "opfern".

Drei Dinge noch:

  1. Meiner Meinung nach funktioniert es nicht, man Menschen eines bestimmten Alters gleichmacherisch über einen Kamm zu scheren.
  2. Wenn das gehen würde, dann erklärt mir mal wie ich als Metzger (oder anderer Handwerksberuf) die Ideale der "Generation Y" leben kann und was der Metzgermeister zu einem Sabbatical sagt. Die meisten der Modelle gehen von Wissensarbeitern aus und selbst da funktioniert es fast nie.
  3. Immer daran denken, vorgehende Generationen sind immer Wegbereiter für die nachfolgenden ...

Linkdump 15/2015 ...

Viel Lesefutter, ich hoffe, Ihr habt Zeit.

Something funny: Pictures from a developer's life.

Wie der BND seit 2009 den Internet-Knoten DE-CIX anzapft, wir haben es ja erwartet ...

In my opinion containers are a good idea, but not for installing new software and denying trust chains of distributions: The sad state of sysadmin in the age of containers.

Gespräch mit einer (Ex-)Café-Betreiberin - Du hast es wenigstens versucht. Als wir in die Schweiz ausgewandert sind war "Wir wollen in fünf Jahren nicht sagen müssen, was wäre, wenn wir es probiert hätten ...".

Manchmal kotzt es mich ja an. Geld ist nicht wichtig, aber ein Sabbatical nehmen, will ich schon (und wer finanziert es?).Früher nannten wir es "unbezahlten Urlaub" ... Leute, macht Euch nichts vor, auch Bezahlung ist wichtig, dass es einem aufs Geld nicht ankommt, kann man erst ab einem bestimmten Level sagen, der Level ist für jeden unterschiedlich, das merkt man spätestens dann, wenn man sich das neue Handy, Notebook, oder anderes nicht leisten kann: Auf neuen Wegen (so neu ist das gar nicht), glücklicherweise verschweigt der Artikel nicht, dass es auch um Geld geht.

Einführung in den Fefismus, ich finde ja, er hat in weiten Teilen Recht, in sehr weiten Teilen. Nur, weil man Technik begreift, heisst das nicht, dass man die Welt versteht.

Liebe Hundebesitzer, auch wenn Euer Hund zur "Tut Nix Variante" gehört: Achtung Setzzeit!

Der kriegt den Hasen ja eh nicht, Jagen beim Spaziergang - das muss er auch gar nicht.

Witzig, auch da arbeiten Menschen, die denken können. NSA-Mitarbeiter zweifelten am Sinn der Überwachung.

Marissa Mayer Reveals A 'Dirty Little Secret' About Google's 20% Time, some time ago I asked a Google engineer what he does in his 20% time, he told me that he tried to reach his goals, not more, not less.

Sehr guter Ansatz, weitermachen :-) Programmieren für jedermann: "We love to code".

Warum Frauen weniger verdienen, schwieriges Thema und lange nicht so eindimensional, wie es von vielen dargestellt wird.

Sehr schönes Beispiel, ein Vortrag ist kein Dia-Abend, Vergesst Powerpoint (und andere Präsentationstools).

Von A, B und C-Leuten sprechen meist die, die sich für einen A-Typ halten.

Sehr romantisch der Mann ... vermutlich hat er mit einigem Recht, das ist mir aber zu glitschig: "Wir betreiben systematische Gewinnminimierung".

Wieviel Aldi steckt in dm? ist schon eher eine Frage, die in die richtige Richtung zielt.

Zitat der Woche ...

Gefunden auf LinkedIn:

Arguing with an Engineer is a lot like wrestling in the mud with a pig, after a couple of hours you realize, the pig likes it.

Trust me, I am an engineer.

Tiny Tiny RSS update daemon und systemd ...

Um den update daemon von Tiny Tiny RSS unter systemd (CentOS 7) auch bei einem Serverneustart direkt verfügbar zu haben, habe ich das unten stehende Unitfile geschrieben, vielleicht hilft es auch Euch.

Man kann von systemd halten, was man möchte, ich finde es aber deutlich eleganter als System V Initskripte.

[Unit]

Description=Tiny Tiny RSS update daemon

After=network.target mariadb.service

Requires=mariadb.service

[Service]

User=apache

Group=apache

WorkingDirectory=/⁠var/⁠www/⁠html/⁠ttr

Type=simple

StandardOutput=null

StandardError=syslog

ExecStart=/⁠usr/⁠bin/⁠php ./⁠update_daemon2.php

PrivateTmp=true

InaccessibleDirectories=/⁠home /⁠root /⁠boot /⁠opt /⁠mnt /⁠media

ReadOnlyDirectories=/⁠etc /⁠usr

[Install]

WantedBy=multi-⁠user.target

Einfach nach /lib/systemd/system/ttrss-update.service kopieren und mittels systemctl daemon-reload einlesen (den Befehl muss man auch ausführen, wenn man das Skript manuell ändert).

Testen mit

systemctl start ttrss-update
systemctl status ttrss-update

und, wenn alles erfolgreich war mit dem folgenden Befehl aktivieren:

systemctl enable ttrss-update

Fachartikel schreiben ...

Anika Kehrer hat auf dem diesjährigen Frühjahrsfachgespräch der GUUG einen Vortrag zum Thema Fachartikel schreiben gehalten. Ja, darin kommen auch Blogs vor.

Der Vortrag hätte mich sehr interessiert, glücklicherweise sind die aussagekräftigen "Folien" online:

Anika Kehrer - Fachartikel.pdf (2.1 MB)

In dem Zusammenhang möchte ich auf zwei Dinge hinweisen:

  1. In der aktuellen Ausgabe von freiesMagazin werden Autoren gesucht. Gebt Euch einen Ruck! Es ist eine gute Möglichkeit, eigene Artikel in die Öffentlichkeit zu bringen und die Zusammenarbeit mit einer sehr netten Redaktion zu erlernen.
  2. An dieser Stelle möchte ich auch auf meinen Vortrag Von der Idee zum (Fach-)Buch hinweisen.

Es wäre schön, etwas von neuen Autoren zu lesen!