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Ubuntu und DB2 ...

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Unglaublich aber wahr: Ubuntu ist zertifiziert für DB2 (Presse-Mitteilung)

Damit gibt es einen Grund weniger SUSE Linux Enterprise Server in der Firma einzusetzen.

Nachtrag: Um wirklich ablösen zu können, sollte natürlich auch das Backup in Zusammenarbeit mit dem TSM-Client funktionieren. Ohne das, bleibt nur ein Filebackup, was man bei großen Datenbanken wirklich nicht möchte.

Umstellung auf Ubuntu ...

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Mich hat gestern Abend der Teufel geritten. Ich habe spontan entschlossen, mal eben ein Backup meines Notebooks zu machen und Ubuntu zu installieren.

Im Backup finden sich alle Daten aus den Verzeichnissen /root (einige wichtige Skripte), /etc (Konfigurationsdaten), /home/bibo (mein Home-Verzeichnis) und /srv (hier liegen alle Daten, die auch für andere Benutzer des System verfügbar sein sollen).

Die Installation war denkbar einfach. Installations-CD rein, ein paar Fragen zu Sprache, Partitionierung und Netzwerkanbindung beantworten und eine halbe Stunde später läuft Ubuntu auf dem Notebook.

Eine solch schmerzfreie und schnelle Installation habe ich bis dato mit noch keinem anderen Betriebssystem erlebt.

Die schnelle Überprüfung ergab, dass alle (!) Hardware (über die Centrino-WirelessLAN-Karte habe ich sogar installiert) direkt und ohne Einstellung unterstützt wird.

Der erste Eindruck ist, dass sich das System wesentlich "fluffiger" anfühlt. Gnome scheint im Gegensatz zu KDE doch weniger Ressourcen zu fressen. Mal sehen wie sich das verhält, wenn ich alle Software installiert habe, die ich benutzen möchte.

Datenimporte und weitere Einstellungen werde ich in den nächsten Tagen vornehmen, es werden auch einige lieb gewonnene KDE-Programme durch ihre Gnome Pendants ersetzt.

Schau'n wir mal, spannend wirds ...

Die Qual der Wahl ...

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Da ich mein System durch dauerhaftes "herumpfuschen in den Eingeweiden" völlig verkonfiguriert habe und ich einen wilden Mischmasch aus stable-, testing- und unstable-Paketen habe, werde ich meinen Rechner neu installieren.

Ja. Ich weiß. Wenn ich nur lange genug alle Änderungen zurückdrehe und Konfigurationsdaten ändere, werde ich wieder ein System haben, so wie es sein soll.

Aber. Ganz ehrlich. Dazu bin ich zu faul. Eine Neuinstallation mit Import der bestehenden Daten geht wesentlich schneller.

Das kommende System wird in jedem Fall ein Linux sein.

Ansonsten bin ich nicht näher festgelegt. Trotz einiger Erfahrung im Umgang mit KDE bin ich auch gerne bereit, die Oberfläche auf Gnome (spricht sich das eigentlich "Gnohm" oder "Gnohmie"?) zu wechseln.

An Debian gefällt mir die mangelnde Aktualität nicht so richtig, wobei das eine sehr hohe Stabilität garantiert. Auf meinem "Endanwender-System" hätte ich aber doch lieber etwas aktuelleres.

Frei sollte es auch sein. Meine "Linux-Karriere" hat mit SUSE Linux begonnen, aufgehört habe ich damit, weil ich es nicht eingesehen habe, in regelmäßigen Abständen Geld ausgeben zu müssen, um aktuellere Software einsetzen zu können.

Auf der Arbeit komme ich bei einigen Systemen leider nicht um SUSE Linux herum, da einige Drittanbieter-Software nur für SUSE zertifiziert ist und RPM als Basis für die Installation benutzt. Ich könnte mir vorstellen, auf meinem Heimsystem mit alien die RPMs ans Rennen zu bekommen, auf einem Produktionssystem für das auch Support eingekauft wird, kann ich mir das nicht vorstellen.

Da bleibe ich auch dabei. SUSE Linux auf Systemen, die Zertifizierungen brauchen und Debian stable auf Systemen, wo das nicht nötig ist.

Der Linux Distribution Chooser findet acht perfekte Treffer:

Debian - fantastisches Sytem für Server. Bei Workstations oder Home-Systemen muß es um halbwegs aktuell zu sein schon der testing-Pfad sein. KDE 3.4 wurde am 16. März auf die Welt losgelassen und kam erst in der letzten Woche (der ersten November-Woche) in Debian-testing an. Das ist zu lang und läßt sich so ohne weiteres auch nicht wegdiskutieren. Standard-Oberfläche ist KDE.

Ubuntu - der (nicht mehr ganz so neue) Stern am Distributionshimmel. Das ausgereifte Paket Management System von Debian wird zusammengesteckt mit einem halbjährigen Aktualisierungsintervall. Was will man mehr? (Das ist mein derzeitiger Favorit). Standard-Oberfläche ist Gnome.

Kubuntu - die Schwestervariante von Ubuntu mit KDE als Standard-Oberfläche.

Mandriva - ein RPM-basiertes System aus Frankreich. Obwohl es gut ist sein soll, kann ich mich dafür nicht erwärmen. Einen rationalen Grund kann ich dafür allerdings nicht angeben.

Mepis - ist mir unbekannt.

PCLinuxOS - ist mir ebenfalls unbekannt.

Gentoo - wäre noch eine Alternative. Das Paket-system ist auch sehr ausgereift, erwartet aber auch einigen Einarbeitungsaufwand. Gentoo ist die Nummer zwei auf meiner Rangliste.

Slackware - kann ich gar nichts abgewinnen. Das ist aber auch stark subjektiv gefärbt.

SUSE Linux OSS wird witzigerweise gar nicht angeboten. Meines Erachtens nach ist es die Version, die "am besten aussieht" (wo man diesen Fakt auch immer ansiedelt).

Auf distrowatch.com gibt es noch überreichlich Alternativen.

Entscheidungshilfe ...

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Bei Marc finde ich gerade eine Entscheidungshilfe, um Chefs klarzumachen, warum man im produktiven Umfeld Debian benutzen sollte.

Die E-Mail werde ich mal unseren Entscheidern vorlegen müssen.

CrossOver Office 5 und Wine 0.9 ...

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In meinen RSS-Feeds bleibe ich gerade bei einer Nachricht von Slashdot hängen, in der das Erscheinen von CrossOver Office 5 und Wine 0.9 angekündigt wird.

Dabei komme ich ins grübeln.

Zuhause habe ich ja schon länger komplett auf Linux umgestellt und bis dato auch noch nichts vermisst. Das liegt zum größten Teil daran, dass ich kaum mit dem Rechner spiele ... (außer zwischendurch mal eine Partie Blitzschach bei freechess.org). Sonst würde ich vermutlich noch eine Windows Installation haben.

Nur auf der Arbeit bin ich noch auf Windows angewiesen. Wir nutzen Lotus Notes, für Linux wird es laut Aussage von IBM nie einen Client geben und dass trotz des so oft gerühmten Linux-Engagements von IBM. In Notes sind öfter Word- und Excel-Dokumente als Objekte eingebettet, was eine Installation von Microsoft Office nötig macht (mit OpenOffice.org kommt man bei OLE-Objekten leider nicht weiter). Notes und eingebettete Objekte sind wirklich das einzige, das meinen Arbeitsrechner noch bei Windows hält.

Das ist schon schräg ...

MySQL 5.0 ...

Nachdem ich jetzt am Wochenende meinen persönlichen Patchday hinter mich gebracht habe (darunter auch PHP 5 und MySQL 5.0), lese ich heute bei Golem die Meldung, dass MySQL 5.0 nun offiziell fertig ist.

Das ist vielleicht ein Grund, mich ausführlicher damit zu beschäftigen, ob MySQL jetzt die Fetaures hat, die nötig sind, einige DB2-Installationen abzulösen.

Ein Jahresplan für OpenOffice.org ...

Für den Fall, dass den jemand da draussen gebrauchen kann, kann man sich hier einen Jahres-Planer für OpenOffice.org-Calc herunterladen (plan.sxc, etwa 12 kB).

Das erste Tabellenblatt enthält nach Eingabe des Jahres in A1 einen Jahresplan, das zweite berechnet alle Feiertage des Jahres.

Viel Spaß!

OpenOffice.org 2.0 ...

Gestern erschien Version 2.0 von OpenOffice.org, der freien Office-Programmsammlung.

Die beiden größten Änderungen für mich sind zum einen die Integration des OpenDocument-Formates (das vermutlich auch Microsoft unterstützen wird muß, und die Möglichkeit Datenbanken ähnlich wie Microsoft Access zu verwalten (Erstellen von Tabellen, Abfragen, Berichten und Formularen).

OpenOffice.org-Base und MySQL sieht nach einem starken Team aus.

Da sind die Windows-User einmal vorne mit dabei (das hilft mir auf der Arbeit). Zu Hause lässt die Version für Mac OS X und das Paket für Debian Linux leider auf sich warten.

Ach, übrigens, der Geburtstag von OpenOffice.org ist gleichzeitig Silvias und mein Hochzeitstag. (Wenn ich also bei Heise lese, dass OOo Geburtstag hat, ..., schlimmer ist, wenn ich lese, dass OOo gestern Geburtstag hatte ...).

Treppenwitz ...

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Gestern las ich bei Pro Linux von einem amüsanten Treppenwitz.

Microsofts Spielkonsole, die XBOX, hat ein Zugpferd, das Spiel Halo (in der deutschen Wikipedia). Die Begeisterung ist gross, wildfremde Menschen liegen sich in den Armen!

Die Begeisterung ist so gross, dass man sich entschliesst, einen Halo-Film zu drehen. Ausgerechnet einer der grössten Konkurrenten von Microsofts Windows spielt die Hauptrolle in dem Film, nämlich Linux. Linux wird in einem großen Rechencluster sämtliche Special Effects des Films berechnen. :-)

Die Begeisterung wird sich auf der Seite Microsoft stark in Grenzen halten, kann ich mir denken.

Ubuntu 5.10 Breezy Badger erschienen ...

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Alles Newsticker verkünden es und ich weiss nicht, wo ich es zuerst gelesen habe.

Pünktlich im Oktober ist die neue Version von http://www.ubuntulinux.org/">Ubuntu (Version 5.10, Name Breezy Badger) gelandet.

Die Version kann man über den deutschen Spiegel bekommen.

Wer das Know-How hat sollte - um nicht die Server zu überlasten, BitTorrent benutzen. Erklärungen sind auch in der deutschen Wikipedia zu finden.

Platzverschwendung oder Filesystem voll ...

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Sollte es einmal dazu kommen, dass ein Filesystem volläuft oder eine übermäßig große Logdatei Platz verschwendet oder ein Log läuft schneller voll als es durch die Log-Rotation weggepackt wird, kann man sich mit einigen wenigen Befehlen etwas Luft verschaffen (hallo Günther).

Die Übeltäter lassen sich leicht mit

find / -size +10000k -exec ls -lah '{}' ';' 2>/dev/null

finden (der Befehl findet alle Dateien, die größer sind als 10000 Kilobytes). Wenn man sicher ist, dass man die Daten nicht mehr braucht, kann man sie mit

cat /dev/null > <dateiname>

bereinigen. Das sorgt dafür, dass alle Berechtigungen und Dateiattribute erhalten bleiben und der laufende Prozess nicht weiter gestört werden.

Dann sollte man sich aber auch generell Gedanken machen, warum man Informationen, die man nicht braucht in die Logs schreibt.

Geschickter ist es, das Log vorher wegzukopieren:

cp <dateiname> alt.<dateiname>

GPL-Ableger für Nessus ...

Wie in diesem Artikel berichtet, entsetzt es mich, dass der Nessus-Quelltext nicht mehr einsehbar sein soll.

Heute lese ich im Heise Newsticker, dass schon den ersten GPL-Ableger mit Namen Porz-Wahn gibt.

Der zweite folgt auf dem Fuß, wieder der Heise Newsticker, dieses Mal mit GNessUs.

Gut so!

Die Zeit wird zeigen, welcher Ansatz von der Community angenommen wird.

Es geht ja doch ...

Heute ist wirklich einmal ein Tag mit interessanten Meldungen.

Bei Golem ist zu lesen, dass sich Massachusetts auf das OpenDocument-Format für den Austausch von Dokumenten entschieden hat.

Sollte Microsoft mit seinem Office das nicht unterstützen, kann es nicht mehr benutzt werden.

Prima!

Es geht voran!

Nessus wird Closed Source ...

Ich bin entsetzt.

Gerade lese ich bei Golem, dass der Schwachstellen Scanner Nessus nicht mehr unter der GPL (englisch, deutsche Übersetzung hier) und ohne veröffentlichte Quelltexte weiterentwickelt wird.

- Wikipedia-Artikel zu Nessus

- Wikipedia-Artikel zur GPL

- Wikipedia-Artikel zu Open Source

- Wikipedia-Artikel zu Closed Source

Tatsächlich würde ich kein Vertrauen in ein Sicherheits-Werkzeug stecken, dessen Quelltext nicht einsehbar ist.

Freemind ...

Freemind ist ein plattformübergreifendes Tool, um Mindmaps zu erstellen.

Es benutzt das dreiviertel Betriebssystem Java (wenigstens in Version 1.4), um lauffähig zu sein.

Speziell angepaßte Versionen (bzw. Pakete) für Debian Linux, SuSE Linux, Mac OS X, Windows und alle anderen Betriebssysteme existieren.

Für die Debian-Nutzer:

Es lohnt sich wirklich das Repository von Eric Lavar zu benutzen, da die neue Version von Freemind den Export in verschiedene Dateifromate ermöglicht.

Folgende Zeile gehört in die /etc/apt/sources.list:

deb http://eric.lavar.de/comp/linux/debian/ experimental/

Ein

aptitude install freemind/experimental freemind-plugins-help freemind-plugins-svg freemind-plugins-time

installiert dann das komplette Freemind, wenn ein Java bereits installiert ist.

Im Zweifelsfall helfen die Release Notes auch weiter.

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