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ROXTerm ...

linux

Mit der Terminallösung von Enlightenment war ich nicht mehr so ganz zufrieden, da sie für meinen Geschmack zu verspielt ist. Nach etwa drei Monaten Nutzung musste ein Ersatz für Terminology her. Diesen Ersatz habe ich in ROXTerm gefunden.

ROXTerm ist schlank und schnell und bietet genau die Features, die ich brauche, ohne dass ich Augenkrebs bekomme. Die Abhängigkeiten sind mit Bibliotheken, die auf nahezu allen Linux-Systemen mit grafischer Oberfläche zu finden sind, sehr übersichtlich. Mir gefällt das gut.

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Kommentare

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onli am :

*Was waren denn deine Anforderungen?

Bei mir: Tabs und ein transparentes Terminal draus machen können, letzteres nur auf dem PC. xfce4-terminal fand ich da ganz nett, Terminator für den Laptop.

Dirk Deimeke am :

*Meine Anforderungen waren: Etwas anderes als Terminology (besser konfigurierbar und mit Tabs) und es sollte halbwegs gut aussehen.

Das, was Terminator bietet, mache ich mit tmux.

Axel am :

*Mir scheint das ist wieder eine der Stellen, wo Dirk und ich darüber übereinstimmen, dass wir unterschiedliche Meinungen haben.

Ich wollte nämlich schon fragen, was Dirks Meinung nach gegen xterm oder rxvt/urxvt spricht. Aber die haben ja auch keine Tabs, jedenfalls nicht ohne Zusatzprogramme. Gut aussehen tun sie, aber gutes Aussehen hängt für mich beim Terminal halt auch nur von der Schriftart ab. Denn ausser dem Terminal hat das Terminal meiner Meinung nach an GUI-Elementen nichts zu haben. KISS-Prinzip und so. ;-)

Ausserdem vermute ich, dass Dirk mit "gut aussehen" die Verwendung von Vektorschriftarten meint. Terminals mit Vektorschriftarten kann ich dagegen weniger leiden, die sind langsam beim Scrollen und brauchen deutlich mehr Ressourcen. Und ich habe bisher kaum eine Vektor-Schriftart gefunden, die bei kleiner Schriftgrösse (z.B. bei 6-8 Pixel Höhe) noch wirklich gut aussieht geschweige denn lesbar ist. Wenn 10"-Laptops und -Netbooks dann mal Retina-Displays bzw. Full-HD-Auflösung haben, können wir meiner Meinung nach wieder über Vektor-Schriftarten reden. Dann verwende ich auch keine 8-Pixel-Schriften mehr. :-)

Ausserdem sind viele der Terminals mit Vektorschriftarten (inklusive ROXterm) libvte-basiert und über die libvte durfte ich mich schon oft genug aufregen, vorallem auf fremden Rechnern, wo sich beim Klick auf "Terminal" ein GNOME Terminal öffnet. Man muss ROXterm aber lassen, dass es neben LXTerminal eines der schlankeren libvte-basierten Terminals ist. Ich selbst nutze libvte eigentlich nur als Nutzer von mssh (was leider entwicklungstechnisch eingeschlafen ist).

Mal als Kontrast die Anforderungen an meine Default-Terminal-Anwendung: Gute Terminal-Emulation, Unicode- bzw. UTF8-Support, 256 Farben, schnell, so wenig Tastenkombination wie möglich sollten abgefangen werden (z.B. zum Tabs-Wechseln oder Schriftgrösse-Ändern, etc.), Copy und Paste klassisch mit Maustasten (also insbesondere auch kein Menü auf einen Mausklick, Menü auf Mausklick plus Modifier ist ok), sowie — weniger kritisch — pixelbasierte Schriftarten (Grund siehe oben) und keine Menüleiste. (Menüleiste nur optional ist mehr oder weniger ok.) Auch Tabs sehe ich eher als unnötigen Ballast.

In die engere Auswahl kommen da bei mir momentan nur (u)xterm und rxvt-unicode aka urxvt. Wenn ich die Wahl zwischen uxterm (dem Unicode-Wrapper um xterm aus dem xterm-Paket) und urxvt (in meinem Fall aus dem Paket rxvt-unicode-256color) habe, ziehe ich xterm aufgrund der besseren Terminalemulation vor. urxvt hat dagegen so nette Features wie konfigurierbare Wort- und URL-Erkennung, sodass mit einer (konfigurierbaren) Maustaste auf eine URL klicken kann und sie im Browser meiner Wahl sich öffnet. Dafür braucht's aber halt auch wieder etwas mehr Ressourcen.

Dirk Deimeke am :

*Unterschiedliche Meinungen sind gut, nur so kann man sich weiterentwickeln.

Bei uns besteht der grösste Unterschied darin, dass ich zum Einen Linux auf dem Desktop nur privat benutze und zum Anderen vermutlich eine ganz andere Arbeitsweise hae.

Tabs sind zumindest für mich enorm hilfreich. Dazu kommt, dass ich keine Lust habe, manuell alle Schriftarten durchzuprobieren bis ich die für mich passende gefunden habe. Grafische Programme dürfen Konfigurationsdialoge mitbringen, das ist nicht verboten.

Ich benutze relativ hohe Auflösungen, daher sind Vektorschriftarten kein Problem. Ein Performance-Problem auf der Konsole hatte ich noch nie. Sonst würde ich vermutlich andere Präferenzen haben.

Mir ist sogar relativ egal, welche Bibliothek verwendet wird. So tief stecke ich gar nicht drin, dass ich da besondere Vorlieben oder Abneigungen hätte. Mich "hindert" da auch keine Erfahrung mit bestimmten libs.

Bei den Anforderungen habe ich rund 50% Deiner Anforderungen auch, aber die anderen divergieren. :-)

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