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Linkdump 22/2015 ...

Neues aus der Buchstabensuppe.

I do not agree with all of the rules, since in my opinion some of them only apply to freelancers, but it is nice to think about them: These Are The New Rules of Work.

Leute werden für den Kopf bezahlt, nicht für den Arsch, das ist eigentlich mein Spruch, allerdings rede ich von "Kopf vermieten". Das vorgestellte Buch ist einen weiteren Blick wert.

Schule sollte sich viel mehr auf das Leben ausrichten und nicht auf die Wirtschaft, da bin ich der gleichen Meinung, "Benehmen" als Schulpflichtfach.

Strafanzeige gegen Merkel, toll, dass es den Chaos Computer Club gibt.

Die Idee ist mir auch schon gekommen, allerdings nicht mit der gleichen Klarheit, die im Artikel beschrieben steht: Bereitet Merkel den Wechsel vor?.

Warum wir keine Titel und Positionen mehr haben zeigt einige interessante Aspekte, die mit Titeln und Positionen verbunden sind, allerdings geht es nicht komplett ohne Lenker und Entscheider.

Same direction as the article above, we need leaders not managers, Why You Need to Eliminate All of Your Company’s Managers.

Wieso eine Fehlerkultur bei der Arbeit Unfug ist, da wird mir zu viel auf dem Begriff "Fehler" herumgeritten. Gemeint ist ja häufig, dass offen mit Fehlern umgegangen wird und es überschaubare Konsequenzen bei Fehlern gibt.

Linkdump 20/2015 ...

Klein, aber fein, Lesestoff für das Wochenende.

Anwendungen mit Docker isolieren ist ein kurzer Artikel, der das zeigt, was die Überschrift verspricht.

Endlich einmal eine Umfrage und nicht nur Mutmassungen und wie ich persönlich erwartet habe, steht Geld ganz oben auf der Liste: Wo Informatik-Studenten arbeiten möchten.

Coworker der GarageBilk Teil 35 - Das Team von Uberspace.de hat sich in einem Coworking-Space eingemietet, schöner Einblick in den tollen Hoster.

Sehe ich auch so, da wird viel Polemik betrieben und sehr wenig sachlich argumentiert, aber das Recht zu streiken, haben sie dennoch: Die GDL streikt für uns alle!

«Das Web ist für alle da», Tim Berners-Lee verteidigt die Netzneutralität gegen unverständige Journalisten.

Ich finde ja die Argumentationsreihenfolge falsch, Unternehmen müssen langsam einmal einsehen, dass die Kundendaten ein wertvolles Gut sind, was sie auch beschützen wollen, Auf Unternehmen könnten massive Kosten für Datenschutz zukommen.

Definition DevOps ...

gedanken

Ich alleine kenne schon fünf Definitionen für den Begriff DevOps, aber diese hier, die ich in dem Artikel Coworker der GarageBilk Teil 35 – Das Team von Uberspace.de (Vorgriff auf den kommenden Linkdump) gefällt mir am Besten und beschreibt auch das, was ich unter DevOps verstehe:

Das bedeutet für uns DevOps: Wir entwickeln unsere Infrastruktur mit den Methoden weiter, die in der Software-Entwicklung erdacht wurden.

Hier im Blog war das schon öfter Thema, es gibt eine Reihe an anderen Beschreibungen.

Linkdump 19/2015 ...

Dieses Mal gibt es richtig viel zu lesen. Nur, um es einmal zu erwähnen, ich lese selbstverständlich mehr Artikel als Ihr hier im Linkdump findet.

Es gab eine Zeit, da war es andersherum, da haben Tools in Linux Microsoft nachgeahmt, schön, dass es bald endlich ein Paketmanagement für Windows geben wird: Microsoft kupfert Update-Technik bei Linux ab.

Relational open source databases come of age - what a surprise - take a look at the total cost of ownership in the following article as well: The State of Open-Source RDBMSs, 2015

Aaaargh, wieder einer dieser "entweder/oder" Artikel. Es wird natürlich weiterhin Webseiten geben, weil es auch weiterhin Leute geben wird, die am PC im Web surfen, Schleichender Tod der Webseite.

Nur ein Star im Sortiment, es wäre zu viel von Monoklultur zu sprechen, aber vom derzeitigen Fundament hängt schon viel ab.

Pretty good summary of container technologies, including commercial Unixes, A choice of containers.

Build 2015 oder warum Microsoft eine verdammt coole Company ist, tatsächlich finde ich auch, dass Microsoft momentan sehr vieles richtig macht.

Good one, there is a lot of misunderstanding in the field of DevOps. In the end we need a proper defnition of Devops (I know about five to ten different ones). Proving 6 popular DevOps myths wrong.

Eight lessons learned hacking on GitHub Pages for six months, in my opinion this applies to a variety of products.

Sehr wahr, aber leider passiert zu wenig und der Leidesndruck ist zu gering. Das könnte sich ändern, wenn es mehr Fallbeispiele für Privatpersonen gibt. Es gibt keine absolute Sicherheit.

Die meisten Tools haben zu viele Funktionen - das hat Unix schon sehr früh erkannt und die Maxime "one task, one tool" ausgegeben. Allerdings kann man "task" schon sehr gross definieren.

"It's all about ideas", if this would be the case, why is Starbucks that successful? Business plans, good ideas, and 8 other myths about startups.

Losing my religion for equality, Jimmy Carter leaving church because of women being discriminated.

Interesting thought, weird people are thinking differently. To be honest, I don't think so, but ... Why You Should Keep Things Weird at Work.

Linkdump 18/2015 ...

Kein Special zum Maifeiertag, aber trotzdem "guter Stoff".

If hypervisor is commodity, why is VMware still on top?, quote: "... ESXi, Hyper-V and KVM are at this point functionally interchangeable. ... KVM lags Hyper-V mostly due to a historicity of bad management tools and a current state of too many management tools. Hyper-V lags ESXi because System Center was sent from hell to make us miserable. ..."

Ein sehr schöner Einstieg, wobei ich sagen muss, dass es schon fast mehr Einsteigsartikel und "Podcast als Chance begreifen"-Artikel gibt als wirklich neues: Podcast - Marketing für 's Ohr!.

Das Google-Verfahren und das natürliche Monopol: Was tun? Eine einfache aber sehr gute Frage. Wenn Dienste oder Produkte so gut werden, dass sie aufgrund der ursprünglichen Qualität zum Monopol werden, haben Mitbewerber kaum eine Chance. Müssen sie überhaupt eine künstliche geschaffene Chance bekommen?

Grossartig, von einem Leser und Kenner der Szene, Mein Klassiker mit Zukunft – Perry Rhodan.

Ungestört arbeiten - so kann das klappen! Gute Ideen, mir würde eine Ampel am besten gefallen. Besser als ein Kopfhörer wäre das allemal.

"Eigentlich" (tm) geht es immer um Prioritäten und die verschieben sich. Mittlerweile gibt es für Bürojobs auch gute Alternativen, sich das Leben leichter zu gestalten bzw. die Arbeit dem eigenen Leben anzupassen, Glücklich geht auch so.

Ein Vater geht mit seinem Sohn Sprühen, ja, ich weiss, strafbar und Sachbeschädigung. Ich finde die Eltern aber klasse.

Jau, deckt sich mit meinen Unterlagen, Plätze ein bis drei habe ich in der jetzigen Firma, den Hund mitbringen zu dürfen wäre aber schon ein Sahnehäubchen, Lieber Hund statt Smartphone

Zeitmanagement im Office habe ich über Narando gehört (war das erste Mal), kann den Dienst und den Artikel empfehlen.

Super Zitat ...

gedanken

Das erklärt einen Auswuchs der Medienkrise sehr gut. Viele wollen allerdings auch gar nicht mehr wissen, warum etwas passiert und wie Dinge zusammenhängen.

Ein weiteres Problem ist, dass viele Menschen mittlerweile nicht mehr damit einverstanden sind, nach welchen Kriterien Medien eine Vorauswahl der Nachrichten, die sie veröffentlichen, vornehmen. Klar, jeder kann jetzt seine eigenen Schwerpunkte setzen und muss sich nicht mehr nach der Vorauswahl der Medien richten. Und jeder Mensch tickt unterschiedlich.

Sascha Lobo:

Die detaillierte Beschreibung dessen, was passiert, ersetzt die Erklärung, warum es passiert.

gefunden bei Turi2 und die haben es aus dem "Spiegel", 18/2015, S. 140-141.

Linkdump 17/2015 ...

Eine grosse Bandbreite dieses Mal.

Die Frage ist: Was ist fair? Wird die Lebensgeschichte bezahlt oder die erbrachte Leistung? Unfaires Gehalt: Warum es funktioniert.

Kirchenaustritt nach 84 Jahren: Oma Marie kämpft für ihre schwulen Enkel finde ich sehr gut. Das sollte beweisen, dass man auch mit hohem Lebensalter noch beweglich sein kann im Kopf.

Für mich hochinteressante Interview-Serie mit Joachim Paul, seines Zeichens Fraktionsvorsitzender der Piraten im Landtag NRW, über Perry Rhodan und natürlich auch Urheberrecht, Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4. Vielleicht kann mir in dem Zusammenhang mal jemand erklären, warum Künstler ein Recht darauf haben sollten, dass Ihre Nachfahren vom künstlerischen Werk profitieren dürfen und jeder andere Mensch dafür vorsorgen muss. Ich begreife es nicht.

The Setup / Bruce Schneier, pretty surprising for me which Hard- and Software the crypto-expert uses, I expected to read about *BSD and a rooted Android device and not Windows and iPhone.

Correct, this is the first step to become productive, Why You Should Flush 90% of Your To-Do List Down the Toilet.

Die sieben häufigsten Zeitmanagement-Sünden, mit überraschenden - aber nicht weniger wichtigen - Punkten.

Irgendwie ziehen mich diese Geschichte gerade an, nicht nur für Leute, die ein Startup gründen wollen, sehr lesenswert.Bye bye, Social PM – wir haben viel von dir gelernt!

Lena Meyer-Landrut: Vom Lieben und Geliebtwerden, interessant und spannend, auch wenn man die Person nicht mag.

Verhalten ist vom Umfeld abhängig, Wieso der Klettergarten die Unternehmenskultur nicht verändert.

My seven favorite TED talks ...

Because a colleague of mine did not know TED, here are my seven favorite TED talks (sorted by name of speaker). Links go directly to TED.com (not YouTube):

Angela Lee Duckworth: The key to success? Grit

Nathan Myhrvold: Could this laser zap malaria?

Amanda Palmer: The art of asking

Hans Rosling: The best stats you've ever seen

Simon Sinek: How great leaders inspire action

Eric Whitacre: A choir as big as the Internet

Talithia Williams: Own your body's data

Which are yours?

Linkdump 16/2015 ...

Richtig viel dieses Mal, viel Spass!

Why copy-pasting from a website straight into your terminal is a very bad idea - try it and you will know the reason.

Ist sehr reisserisch, aber die Fragen müssen erlaubt sein, Immer mehr Lügen kommen ans Tageslicht.

"Bin berechtigt, die Abi-Aufgaben vorab zu sehen" - ich bin mir relativ sicher, dass niemand an eine Anwendung des Informationsfreiheitsgesetzes in diesem Zusammenhang gedacht hat.

Suprisingly I have to confess that Microsoft is currently doing a lot of things right, Azure / Hype-V looks great as well: Microsoft Is Making a Stripped-Down Windows to Rival Linux.

Gehen oder bleiben?, puh, ich darf bleiben ;-)

Kostenlose Dienste sind toll, aber was tun, wenn man mal den Support benötigt? Warum ich für meine Mails bezahle.

Entwickler über Spiele und Regeln: Alle Gesetze werden gebrochen, das würde ich nicht nur in Richtung Regierung interpretieren. Die gleichen Mechanismen greifen auch in der Kindererziehung oder im Hundetraining. Regeln sind wie Leitplanken.

Da fehlt leider eine Menge, aber es ist alle mal ein schöner Rückblick 40 Jahre Microsoft: Ein Blick zurück auf dem Weg nach vorn.

10 Years of Git: An Interview with Git Creator Linus Torvalds, pretty interesting insights into Git.

Even though this is part 3, it is a good introduction, systemd for Administrators, Part III.

Johnny Haeusler über das digitale Generationentreffen, da musste ich doch lachen, sehr schön.

Gute Frage, oder? Für mich wäre das Format auch noch ein Punkt, ich möchte gerne A4 PDFs auf dem Gerät lesen können, Wie sieht die perfekte eBook Reader Software aus?.

Fünf Schritte zur Digitalhygiene ...

Habe gerade die Five steps to digital hygiene gefunden, die ich so gut finde, dass ich sie gleich übersetzt habe (allerdings nicht wörtlich):

Hände waschen unterstützt Dich dabei gesund zu bleiben.

Dick machende Lebensmittel aus Deinem Einzugsbereich zu entfernen, hilft Dir dünn zu bleiben.

Und die Provokationen und Verhaltensweisen, die Dir in der digitalen Welt begegnen, halten Dich produktiv (oder machen Dich verrückt):

1. Schalte Mail- und Socialmedia-Benachrichtigungen (Alarme) auf Deinem Telefon aus.

2. Lese keine Kommentare, weder auf Deine Beiträge noch auf Beiträge anderer Menschen, nicht die Bewertungen und nicht die Trolle.

3. Deeskaliere die Wut (oder schlechte Stimmung) in jedem Mailaustausch.

4. Leg Dein Telefon in das Handschuhfach, wenn Du ein Auto fährst.

5. Nutze die kreativste Zeit des Tages um etwas kreatives zu tun, nicht um etwas zu beantworten.

Jede der Verhaltensweisen ist schwer zu schlucken aber leicht zu pflegen. Es lohnt sich.

Ich finde es gut, sich einmal darüber Gedanken zu machen und (fast noch wichtiger) sich zu überlegen, wie viel Zeit da verschwendet wird.

Punkt 1 mache ich bereits, zumindest die lauten Benachrichtigungen und die Vibration bei Benachrichtigungen für Mails und Social Media sind ausgeschaltet. (Gilt übrigens auch für die Arbeit).

Punkt 2 halte ich für blöd, ich möchte ja gerne mit Menschen in Kontakt treten, aber gerne zu Zeiten, wann ich möchte. Zumindest mit dem letzten Teilsatz stimme ich überein.

Punkt 3 ist vielleicht einer der wichtigsten, Schriftsprache ist oft missverständlich.

Punkt 4 - entweder fahren oder mit dem Handy beschäftigen. Passt.

Punkt 5, seine produktive Zeit mit etwas Produktiven zu füllen, ist sinnvoll.

Generation Y die neuen Demonstranten?

gedanken

Ja, ich weiss, das ist eine sehr ketzerische Frage.

Im letzten Linkdump habe ich mich schon einmal darüber ausgelassen, dass viele der "Generation Y typischen Vorhaben" sich zwar nett anhören, aber am Ende doch nicht so viel davon übrig bleibt und es doch wieder um Geld geht.

Manchmal kotzt es mich ja an. Geld ist nicht wichtig, aber ein Sabbatical nehmen, will ich schon (und wer finanziert es?). Früher nannten wir es "unbezahlten Urlaub" ... Leute, macht Euch nichts vor, auch Bezahlung ist wichtig, dass es einem aufs Geld nicht ankommt, kann man erst ab einem bestimmten Level sagen, der Level ist für jeden unterschiedlich, das merkt man spätestens dann, wenn man sich das neue Handy, Notebook, oder anderes nicht leisten kann.

Woher kommt jetzt der Bezug zu Demonstranten? Nun, mein Vater hat früher einmal gesagt, dass viele Menschen für eine Verbesserung der Umstände auf die Strasse gehen (ja, das ist für viele heute kaum vorstellbar). Und, wenn sie Ihr Studium beendet haben und in "Lohn und Brot" stehen, hört das politische Engagement schlagartig auf.

Meine These ist, dass es sich mit der heutigen Generation Y genauso verhalten wird. Die Ideale verblassen, wenn der Alltag vor der Tür steht und eventuell eine Familie gegründet wird.

Als ich meinen Eltern erzählte - nein, ich gehöre nicht zur Generation Y - dass ich einen geringer bezahlten Job annehmen würde, wenn das "Drumherum" stimmt, hielten sie mich für einen Ausserirdischen. Mit "Drumherum" meine ich damals die Firmengrösse, als Mensch und nicht als Nummer (und erst recht nicht als Ressource) gesehen zu werden, Arbeitsinhalte passen, flache Hierarchien und fachlich herausfordernd.

Nachdem ich jetzt doch schon einige Firmen verschiedener Grössen von innen gesehen habe, würde ich das wieder sagen, allerdings mit der Einschränkung, dass der finanzielle Level stimmen muss und ich kann Euch sagen, dass die Ansprüche und Verbindlichkeiten mit steigendem Alter auch steigen. Einige der Ideale würde ich zugunsten einer passenden Bezahlung "opfern".

Drei Dinge noch:

  1. Meiner Meinung nach funktioniert es nicht, man Menschen eines bestimmten Alters gleichmacherisch über einen Kamm zu scheren.
  2. Wenn das gehen würde, dann erklärt mir mal wie ich als Metzger (oder anderer Handwerksberuf) die Ideale der "Generation Y" leben kann und was der Metzgermeister zu einem Sabbatical sagt. Die meisten der Modelle gehen von Wissensarbeitern aus und selbst da funktioniert es fast nie.
  3. Immer daran denken, vorgehende Generationen sind immer Wegbereiter für die nachfolgenden ...