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Linkdump 42/2014 ...

Viele Links mit einem absolut lesenswerten "Mustread-Article" zum Schluss.

Ob die Phasen so existieren, wie sie im Artikel beschrieben werden, aber über die einzelnen Punkte kann man nachdenken, Die fünf Phasen eines erfolgreichen Podcasts.

Lifelogging: Das Leben im Zeitraffer, nicht meines. Mir reicht es, irgendwann in eine milde Form des "Quantified Selfs" einzusteigen, Lifelogging ist mir zu hart.

Nette Empfehlungen zum Umgang mit Leuten, die alles besser können und besser wissen, Besserwisser - 6 Strategien zum Umgang.

Shellshock: Yahoo, WinZip und Lycos fallen Angriffen zum Opfer - Hmpf, man sollte denken, dass diese Firmen ihre Hausaufgaben machen.

Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Chancengleichheit ist leider derzeit noch nur ein Wunsch. Die Aufstiegsangst der Arbeiterkinder.

“Die Internetfirmen haben der Bankenwelt den Kampf angesagt” - schauen wir mal. Unser derzeitiges Finanzsystem braucht Banken und ich sehe nicht, dass sich am System etwas ändert.

Die Meinung teile ich. Der Markt hat sich noch nicht gesetzt und "so richtige" Anwendungsfälle fehlen (noch): 4 Gründe warum Wearables (noch) nicht durch starten.

Wozu ist Twitter gut? - eine kleine und feine nette Einführung.

Gut, jetzt ist es offiziell, wundert es jemanden? Späh-Affäre - BND leitete Daten von Deutschen an NSA weiter.

Warum wir die Kreativität und damit die Zukunft verlieren, ganz so dramatisch würde ich es nicht sehen, aber ich denke, dass sich über die Bildung mal neu Gedanken gemacht werden muss. Bildung ist nicht "Training für einen Job".

Reality check not only for programmers. Most probably you will not do cool things at work or use fancy programming languages: Don't Call Yourself A Programmer, And Other Career Advice.

Linkdump 41/2014 ...

Fette Beute in dieser Woche:

Lebt endlich in der realen Welt, bevor ihr euch über uns Onliner beschwert - ich teile Uwes Meinung, auch die Onliner leben in einer realen Welt. Allerdings erwarte ich auch einen Reality-Check, was Startups angeht. Sobald die Firmen grösser werden, ändert sich die Firmenkultur fast immer zum Negativen.

Das hat etwas von Hypnose oder autogenem Training, in beiden Fällen sollten Hundehalter damit verantwortungsbewusst umgehen: Der konditionierte Entspannungshund.

Ich bin fünfzig und habe genug, viele der Symptome sehe ich auch bei mir, ja, ich bin ein alter Sack. "Genug" muss nicht böse sein, sondern kann ein wunderbarer Startpunkt werden.

Vier interessante Artikel über das Netzwerk Ello, mir erschliesst sich allerdings nicht, warum immer sofort und reflexartig mit Facebook verglichen wird. Ich würde einen Lastwagen auch nicht mit einem Rennwagen vergleichen wollen ... unterschiedliche Anwendungszwecke, unterschiedliche Werkzeuge.

The Power of Carefully Chosen Words: What Every Speaker Can Learn from Emma Watson - you don't habe to be a fan of Harry Potter to feel and see the wisdom. Nice talk!

Think a minute or two about it: 3 Reasons Why Everybody Should Work In A Corner Office.

Bits Sysadmins Should Know - I can not agree more ...

Linkdump 40/2014 ...

Der letzte Link dieses Linkdumps ist für mich das Highlight der Woche.

Ich frage mich nach Lektüre des Buchtipp: Flucht aus dem Hamsterrad, ob die Autoren das auch gemacht hätten, wenn sie um ihre Existenz fürchten müssten. Das liest sich ja nett, ist aber nicht immer und vor allem auch nicht für jeden realisierbar.

Als Vater packt mich die blanke Wut: Wie wir die Zukunft unserer Kinder zerstören - ist für mich nachvollziehbar, die Welt bzw. die Politik hat sich in vielem nicht nur zum Guten verändert.

Ich möchte mal einen Lehrgangsleiter zitieren "Eigentlich wollen wir alle Wale retten" - Ich will etwas rocken können.

Why systemd? shows some of the advantages, which make it necessary to find something new apart from SysV.

Sehr wahr: Arbeit darf nicht alles andere verdrängen.

I will never again talk about the benefits of F... - let us talk about the power of commercial tools.

Influence the perception of reality of your peers, Pranking My Roommate With Eerily Targeted Facebook Ads.

Linkdump 38/2014 ...

Viel Spass beim Lesen!

Perl war der Artikel des Tages in der deutschen Wikipedia. Es ist ein sehr guter Überblick über alles rund um Perl. Da ich mich als Community-süchtig geoutet habe: Die Kultur rund um Perl kommt in dem Artikel auch nicht zu kurz.

"Oh, wie süss, ist das ein Friese?" - auch wenn man mit Pferden nichts zu tun hat, ist der Artikel ziemlich witzig: Poste niemals Reitfotos! 10 Survival-Tipps für die digitale Pferde-Szene.

Über die Nachteile des Home-Office und Über die Vorteile des Home-Office sind zwei Artikel, die genau das beschreiben, was in der Überschrift steht. Ich habe beides gemacht und für mich persönlich überwiegen die Vorteile des gemeinsamen Büros. Schön wäre es allerdings, situativ entscheiden zu können (dann wäre ich vermutlich 95% im Büro und die restliche Zeit zu Hause).

Wieder "einer dieser Artikel", die das Ende der E-Mail postulieren, aber keine echten Gegenvorschläge haben. Nein, E-Mail durch Instant Messenger, Telefon oder Social Networks zu ersetzen, ist keine Alternative: „Schafft die E-Mail ab!“.

Linkdump 37/2014 ...

Klein aber fein, den Artikel über "Hiring good developers" muss man gelesen haben :-)

„Medien sollen Politik erklären und keine machen“, ich fand die Frau ja früher doof, leider weiss ich nicht mehr warum. Heute finde ich, dass sie echt etwas zu sagen hat und sie fast für mich das ganze Drama rund um "Qualitätsjournalismus" in einem Satz zusammen: "Früher konnten wir Journalisten länger nachdenken und vor allem länger recherchieren."

I have one as well (format A4) and I like it very much, maybe you will like it as well, Review: Roterfaden Taschenbegleiter

Email Will Last Forever - pretty easy and I second that. Instant messaging, phone calls and other e-mail-successor-wannabees are not the solution. They are just another problem and multiply the cannels which may get relevant.

A definitive must-read, replace developers with technicians This is why you never end up hiring good developers.

Say Ello…, ist es nur ein weiteres soziales Netzwerk auf dem Abstellgleis oder kann es eventuell mehr werden?

Ruhm und Ehre ...

gedanken

Keine Angst, es geht hier nicht um Perl, dieses hier ist ein nicht technischer Artikel.

Auf dem Swiss Perl Workshop 2014 hat brian d foy die Keynote gehalten, ja genau dieser brian d foy (er hat vermutlich die meisten Perl-Bücher, die es bei O'Reilly gibt, geschrieben). Oh, ich sehe gerade, dass es doch mehr Perl-Bücher bei O'Reilly gibt als ich gedacht habe. Brian ist eine Person mehr, die den Beweis antritt, dass selbst die "Berühmtheiten der Perl-Szene" sehr auf dem Teppich geblieben sind.

Der Einstieg in den Vortrag war "Whitespace", also die Zeichen in Strings, die nicht sichtbar sind. Im weiteren Verlauf ging es darum, die Perl-Community, nicht nur die in der Schweiz nach vorne zu bringen und die verschiedenen Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Und genau da wurde es spannend und ich habe ein paar offensichtliche Einsichten mitgenommen, die ich mir vorher nicht klar gemacht habe. "Berühmt" im Folgenden lässt sich auch mit Anerkennung, Ruhm oder Ehre belegen. Ich denke, Ihr versteht, in welche Richtung es geht.

Du wirst nicht berühmt dafür, dass Du spannende Arbeit leistest. Nobelpreise werden durch die Leute gewonnen, die die Nerven aufreibende, harte und oft sehr langweilige Arbeit tun.

Wenn Du einen Artikel in Deinem eigenen Blog veröffentlichst, ist das häufig uninteressant. Wird der Artikel von jemand anderem veröffentlicht, bist Du angesehen. Es spielt selten eine Rolle, ob die Artikel in Deinem eigenen Blog qualitativ sogar besser sind, aber die zum Teil sehr öde Anpassung an die Vorgaben des anderen Herausgebers werden oft belohnt (bei berühmten anderen Webseiten oder Magazinen).

Das gleiche gilt in bestimmten Umfang auch für das Schreiben von Büchern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die investierte Arbeit in keinem Verhältnis zum Ertrag steht, wenn man nicht gerade Spitzenautor der Belletristik ist und grossen Erfolg hat. Fachbücher haben eine geringere Auflage, erfordern einen sehr grossen (und oft langweiligen) Rechercheaufwand, alles muss getestet und in einer Auszeichnungssprache (LaTeX, AsciiDoc, ...) geschrieben und an die Verlagsvorgaben angepasst werden. Aber der Reputationsgewinn nach der Veröffentlichung ist nicht zu vernachlässigen.

Weitere Beispiele sind Vereinsvorsitzende oder Usermanager bei Open-Source-Projekten oder ...

Aber es ist leider immer die Arbeit, die nicht sexy ist, die die meiste Anerkennung bringt.

Eine Erweiterung dieser Beobachtung ist die bekannte Tatsache, dass gesellschaftlich anerkannte Arbeit oft sehr schlecht bezahlt wird, Beispiele dafür sind die Altenpflege, Krankenpflege, Sanität, Polizei oder auch Feuerwehr.

Einen weiteren Punkt, der hier nicht ganz hinein passt, werde ich in einem weiteren Blogartikel verarbeiten.

Linkdump 36/2014 ...

Hier meine lesenswerten Artikel der letzten Woche.

Geheimdiensten das Geheime nehmen, da kann ich nur zustimmen.

Thinking women can't do any technical oriented jobs is silly, isn't it? never a straight line: Do you even...?

Alle stinkeitel, inklusive mir selbst. - Tja, entgegen dem allgemeinen Trend hat auch Print heute noch Chancen.

Ein interessanter Gedanke, die Position in einem Buch nimmt man haptisch besser wahr als durch eine Prozentanzeige. Das beeinflusst auch die Wahrnehmung von Handlungssträngen. Auf der Suche nach dem verlorenen Plot Point: Beeinträchtigt Kindle-Lektüre das Zeitgefühl?.

E-Mails? Nein danke! Leider habe ich noch keine echten Alternativen kennengelernt. E-Mail durch Instant Messaging, einen Chat oder Telefonanrufe zu ersetzen, ist irgendwie auch keine Lösung.

Na, ich denke, das wäre in der Schweiz einfacher, Redakteurin im Selbstversuch: Mein Leben ohne Bargeld.

Der sexy Arbeitgeber: Recruiting-Maßnahmen für Startups und KMU zeigt interessante Ansätze für interessante Arbeitgeber, natürlich muss "nebenbei" auch noch gearbeitet werden.

Sehr interessante Statistik, Urheberrecht: Täglich eine Million Löschanfragen an Google.

Linkdump 35/2014 ...

Fünf Links zum Nachdenken:

Auch, wenn es nicht kurz vor Neujahr ist, gut Vorsätze macht man eigentlich immer und hält sich eh nicht daran. Wie auch, wenn Sie sich zum Teil widersprechen: Wie die Top 10 guten Vorsätze zusammenhängen.

Als Frau sind Sie ein Risiko für uns - wird selten ausgesprochen, ist aber viel zu häufig in den Köpfen der Entscheider. Schade!

Da hätte noch nicht einmal jemand etwas dagegen, wenn alle die gleiche Chance hätten, sie zu nutzen - Rechentricks : Wie reiche Männer plötzlich bettelarm werden.

Selbst Pillepallesender kosten ein Schweinegeld! - Radio machen ist nicht günstig, Podcasts erstellen schon eher. Von einem der es wissen muss.

Alles nur Warmduscher? Leider nein - Sanfte Hundeerziehung auf dem Vormarsch?

Meine FrOSCon 2014 ...

So, da ist sie nun vorbei, "meine" FrOSCon 2014. Es war meine erste und sie war gut. Zwar habe ich sowohl mehr Aussteller, wie auch mehr Leute erwartet, aber das hat dem netten Klima keinen Abbruch getan. Apropos Leute, bei einem Vortrags- und Workshop-Programm mit zehn parallelen Tracks sind viele Leute natürlich auch immer in einer Veranstaltung.

Man merkt der Veranstaltung an, dass sie bereits zum neunten Mal durchgeführt wurde. Die Organisation und das ganze drumherum hat von meinem Standpunkt aus sehr gut funktioniert. Danke!

Da ich bei der Standbetreuung des GUUG-Standes mitgeholfen habe, habe ich nicht ganz so viele Vorträge besucht.

Alle Vorträge in den Hörsälen wurden aufgezeichnet und sind mittlerweile auch auf media.ccc.de und bei YouTube verfügbar.

Die Veranstaltungen, die ich gesehen habe, man tut übrigens gut daran, auf die Untertitel zu achten, dann hätte ich die Keynote mit anderen Erwartungen gesehen:

Wie wir einmal 500 Server mit 150 Personen in 3 Tagen migriert haben

(Und was man alles dabei lernen kann) - Video

Sehr kurzweiliger Vortrag von Ralph Angenendt über ein echters Mammutvorhaben und wie man es bei einer Migration schaffen kann, an mehreren Schrauben gleichzeitig zu drehen, wenn man viele Leute einspannt. Ich habe einige sehr gute Anregungen mitgenommen.

Keynote Open Source Management

(Strategies for communication with open source projects in companies) - Video

Hier hätte ich mir eher erhofft, dass Kristian Köhntopp verstärkt darauf eingeht, wie man seinen konservativ orientierten Chef dazu bewegen kann, Open-Source-Software verstärkt in Betracht zu ziehen. Im Vortrag ging es eher darum, wie man als Unternehmen an Open-Source-Projekten teilnehmen kann. Die Aussage bzw. das konkrete Beispiel, dass es auch schon mal fünf Jahre dauern kann bis ein Request umgesetzt wird, ist eher doof. Aber zumindest ist es - im Gegensatz zur überwiegenden Anzahl an Closed-Source-Projekten möglich, Änderungen einzuzbringen.

Podcast Publishing mit Podlove

(Die Software und die Spezifikationen des Podlove-Projekts) - Video

Hm, was soll ich sagen, ich habe Tim Pritlove zum ersten mal live erlebt und alles was er sagte, waren die Pläne, die noch im Podlove-Universum "auf Halde" liegen. Für mich klang das sehr danach, dass sich das Projekt immer weiter verzettelt. Die Beschränkung auf Wordpress finde ich verständlich aber leider auch doof ...

Quantified Self mit Wearable Devices und Smartphone-Sensoren

(Daten über den eigenen Körper sammeln und auswerten) - Video

Hochinteressanter Vortrag von Andreas Schreiber! Quantified Self interessiert mich sehr, vor allem vor einem gesundheitlichen Hintergrund. Wie kann man herausfinden, dass im Körper etwas falsch läuft, wenn man die "normalen" Werte nicht kennt. Das war die Sendung mit dem Hund "Baldo" (der auch ein Referenten-Badge trug).

Private Cloud mit Open Source

(Anekdoten aus der privaten Cloud oder wie man mit Open Source eine private Cloud aufsetzt und betreibt) - Video

Der Matchwinner dieses Wochenendes. Super Thema und mit Daniel Schneller auch ein super Referent. Das Bashing gegen Dell-Hardware muss man gesehen haben. Hat mir richtig gut gefallen und war an diesem Wochenende mit Abstand das, was mir am meisten Spass gemacht hat.

Einführung in Python

Leider ohne Video, ich hoffe, dass ich die "Folien" noch bekommen kann. Klaus Bremer hat eine für mich perfekte Einführung in die Sprache Python gebracht. In einer Stunde geht natürlich nicht so wahnsinnig viel, aber das, was ich gehört habe, machte mir Geschmack auf mehr. Ich verstehe jetzt, warum so viele Leute von Python begeistert sind.

Systemverwaltung mit Spacewalk

(Praxis-Tipps zur Verwaltung von Linux und Solaris) - Video

Nach der Einleitung hätte ich sofort gehen können, was aber nicht an Christian Stankowic lag. Mich interessierte besonders der Solaris-Teil, der in künftigen Versionen von Spacewalk eingestellt wird. Doof. Ansonsten aber ein wirklich guter Vortrag mit vielen Tipps und Hinweisen (und selbst geschriebenen Skripten) für den Einsatz von Spacewalk oder seinen Abkömmlingen "SUSE Manager" und "Red Hat Satellite".

Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass ich es endlich einmal geschafft habe, meine Mitgliedsschaft bei, DANTE e.V. - der deutschsprachigen Anwendervereinigung TeX e.V. zu beantragen. Der Verein leistet schon seit vielen Jahren sehr gute Arbeit.

Linkdump 34/2014 ...

Dieses Mal gibt es einige wenige Links, dafür aber auch welche mit Streitpotential (vor allem der letzte).

Handy-Ortung: Verfassungsschutz verschickt immer mehr stille SMS und warum? Weil sie es können ...

Ein Aufschrei geht durch die Podcastszene und ich frage mich, ob es wirklich schlimm ist, nicht zum Mainstream zu gehören ... Podcast: Radio für die Nische im Internet.

Innerhalb eines Jahres wurde die Informatik bei der CS zu einem lästigen Kostenfaktor ist nicht wegen der erwähnten Bank interessant. Der Artikel gibt einen interessanten und - wie ich finde - spannenden Überblick über die IT-Entwicklungen der letzten Jahre.

Ich sstimme nicht zu und mir kommt der Artikel wie eine Rechtfertigung vor. Wir schrauben so lange an den Vorbedingungen bis alle Unterschiede weg sind. Aber Teile des Textes sind in jedem Fall nachdenkenswert: Die Mär von den ungerechten Frauenlöhnen.

Linkdump 33/2014 ...

Da bin ich wieder:

Klartext Hund: Frau schlägt Hund - und erntet keine bösen Blicke... - finde ich auch doof, aber so lange das bei Kindern niemanden interessiert, darf man auch nicht erwarten, dass es bei Hunden klappt.

Das Pareto-Prinzip mit "Vergiss den Kleinkram" zu überschreiben, finde ich klasse, dass man das auch oder vielmehr ganz besonders in gesundheitlichen Belangen tun sollte, beschreibt Vergiss den Kleinkram: Das Pareto-Prinzip.

GPS-Recherche: Wo unsere alten Fernseher landen fand ich sehr spannend, das ist die Kehrseite unserer hochtechnisierten Wohlstandsgesellschaft. So lang das nur weit genug weg passiert, interessiert es auch niemanden.

Ein möglicher Weg zum Ziel, Paleo-Erfolg: „Das erfolgreichste Experiment meiner Ernährungsgeschichte“.

Arbeitsplatz-IT frustriert Mitarbeiter, ja, wen stört das nicht? Nie darf man die Tools verwenden, die man auch zu Hause nutzt ... menno! (Professionalität drückt sich für mich auch dadurch aus, ohne die optimalen Arbeitsmittel zu guten Resultaten zu kommen).

Man sollte es nicht meinen. Wir jammern auf ganz hohem Niveau, Zuwanderung: Wir boomen, wir Deutschen.

Ich wünsche mir endlich wieder eine Wertediskussion, die wünsche ich mir auch. Schule sollte meiner Meinung nach keine Arbeitsdrohnen ausbilden, sondern vollwertige Menschen formen. Ein Spezialfall ist, dass die Vermittlung von Konzepten wichtiger als die Vermittlung von Werkzeugen ist (wer eine Tabellenkalkulation versteht, der kann Microsoft Excel, Google Tabellen, LibreOffice Calc, Ethercalc, ... benutzen).

Das mag einmal als Beispiel dienen, dass es nicht immer die Dienste im Rampenlicht sind, die das Internet ausmachen, Hidden Champions: Deutsche Start-Ups erobern das Silicon Valley.

Forscher warnen vor Powerpoint-Präsentationen - yip, war doch klar.

Linkdump 32/2014 ...

Viel zu Lesen, viel Spass!

Für mich der Artikel der Woche ist „Nose to tail“ – Respektiere dein Fleisch - wir ernähren uns weitestgehend nach Paleo und für mich ist ein Bestandteil der Ernährung, dass ich auf die Herkunft von Lebensmitteln achte.

Golem pur: Golem.de startet werbefreies Abomodell - na endlich traut sich mal jemand, ich habe gleich ein Abo abgschlossen, um die Seite zu unterstützen. Wie wäre es t3n? Jetzt Ihr?

In my opinion, this is too simple. 100 get fired and 10 will probably get hired back ... Was Your Job Replaced By Technology? There's A Decent Chance You'll Get Hired Back.

Sprachlos: Wege die Schreibblockade zu überwinden ist vielleicht ein guter Ansatz, mit dem Schreiben zu beginnen.

Das sehe ich genauso, am schwersten wiegt allerdings, dass das Gerät aufgrund der vielen Werbung nicht benutzbar ist, Fire Phone: Amazon verpasst den grossen Wurf.

Must have: 5 Mitarbeiter, auf die kein Chef verzichten kann - da bin ich zwar anderer Meinung, aber ich denke, das ist ein guter Startpunkt, sich einmal über seine eigene Rolle Gedanken zu machen.

Nicht nur Deutschland, auch in der Schweiz stagnieren die Löhne, wie die Statistik der realen Lohnentwicklung zeigt: Extrem schlechte Lohnentwicklung in Deutschland.

Sysadmin Day: Danke für laufende Rechner! - Bitte, gerne, das ist unser Job.

Ein sehr zweischneidiges Schwert, dass die Entwicklung der Arbeitslosigkeit ausser acht lässt, aber darüber muss in jedem Fall nachgedacht werden: Nikolaus von Bomhard: Der Trend geht in die falsche Richtung.

Luxusprobleme, Tipps für Topmanager: Ex-Telekom-Chef Ron Sommer über Machtverlust.

Wann wird man befördert - wann eher nicht? gibt sechs Tipps, interessant ist oft die Aussenwahrnehmung und nicht die fachliche Kompetenz.

Linkdump 31/2014 ...

Die Ausbeute war in der letzten Woche ein wenig geringer, aber nichtsdestotrotz sind einige lesenswerte Artikel dabei.

Uwe bringt es leider auf den Punkt. In einer Zeit, wo auf Gewinnmaximierung getrimmte Konzerne Angestellte nicht mehr als Menschen wahrnehmen, sondern als Ressourcen, da gilt: Es gibt keinen Fachkräftemangel sondern einen Lohnsklavenmangel.

Ich arbeite, also bin ich - das Schlusszitat fasst es wunderbar zusammen: Um es mit einem Zitat von John Lennon zu sagen: "Als ich fünf war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass es das Wichtigste im Leben sei, glücklich zu sein. Als ich in die Schule kam, baten sie mich aufzuschreiben, was ich später einmal werden möchte. Ich schrieb auf: glücklich. Sie sagten mir, ich hätte die Frage nicht richtig verstanden, und ich antwortete ihnen, dass sie das Leben nicht richtig verstanden hätten." - Haben wir das Leben richtig verstanden?

Leider ertappe ich mich auch immer mal wieder dabei, Artikel nicht zu hinterfragen. Dass, was ich früher immer gehasst habe - "Es ist wahr, weil es in der (Bild-)Zeitung steht", gilt auch immer häufiger für digitale Medien: Selbstjustiz im Internet: Willkommen im Mittelalter.

Die Zukunft des Interfaces, Bedienkonzepte der Zukunft - und immer wieder wird es eine Tastatur sein, die gebraucht wird.

Linkdump 30/2014 ...

Juhu, da bin ich wieder.

Google: Wie der Konzern vom Hacker-Image profitiert - von weissen, grauen und schwarzen Hüten.

Schöner Artikel über vermeintlichen Verlust und ein bisschen Nostalgie in der digitalen Welt: Der Spotify-Effekt: Wieso ich meine 100 GB große MP3-Sammlung vermissen werde.

Hört endlich auf, euch für eure eigene Rückständigkeit auch noch zu feiern! - neue Medien per se zu verteufeln ist Blödsinn. Wenn aber jemand eine informierte Entscheidung trifft, kann ich die respektieren. Technik ist nicht die Lösung aller Probleme, aber sie kann ein Werkzeug sein, dass bei der Lösung hilft.

Mit Amerikas Entscheidung gegen Netzneutralität ist die Debatte neu entfacht worden, Debatte um Netzneutralität: Das Internet, eine Zweiklassengesellschaft.

„Vererbte Rudelstellung“ – Wozu Hundebesitzer sich durch Gurus manipulieren lassen, selten habe ich so einen Blödsinn gelesen, dabei geht es nicht um den Artikel, sondern um das, was der Artikel beschreibt.

Wer hätte gedacht, dass Teile des Rentensystems (AHV = Alters- und Hinterlassenenversicherung) in der "esoterischen Programmiersprache" Perl geschrieben wurden, Dem Zahlungssystem der AHV droht der Kollaps.

Vom Entwickler zur Führungskraft ...

gedanken

Ziemlich genialer Vortrag von Johann-Peter Hartmann, den ich hier unbedingt einmal teilen muss. Ich hätte ihn gerne live erlebt. Er räumt mit einigen Vorurteilen auf und zeigt auch, dass man als gute Fachkraft nicht unbedingt auch ein guter Leiter wird. Dass agiles Management nicht automatisch die Lösung der Probleme ist, wird auch sehr gut deutlich gemacht.

Vieles, was für Entwickler geschrieben ist, lässt sich ohne weiteres auch in die Welt der Systemadministratoren übernehmen.

Etwas, über das sich jeder einmal Gedanken machen sollte, ist das, was einen wirklich antreibt (nach Jurgen Appelos Liste der Motivatoren), Zitat von Seite 10 der Präsentation:

Jurgen Appelo hat eine gut zu merkende Liste der Motivatoren gemacht, die uns antreiben. Jeder von uns hat sie in unterschiedlicher Ausprägung und Wichtigkeit. Curiosity treibt die Entdecker und Innovatoren an, Honor diejenigen, die nach Ihren Werten leben, Acceptance ist die Anerkennung durch andere, Mastery das Können, und natürlich spielen persönliche Macht (Power) und Freiheit (Freedom) eine grosse Rolle. Relatedness ist die Motivation etwas gemeinsam zu machen, Order das Verlässliche, Goal ist die Sinnhaftigkeit, Status der Rang, den ich erreicht habe.

Bei mir sind die Hauptmotivatoren Acceptance, Mastery, Relatedness und Goal.

Die Präsentation lässt sich auf Slideshare leider nicht so gut lesen, mit einem kostenlosen Account kann man allerdings das PDF herunterladen, dort ist alles besser lesbar.