06. 05
Für die Schrift mischt ihr Puderzucker, Lebensmittelfarbe und ein bisschen warmes Wasser, bis Farbe und Konsistenz stimmen und dann mutig voran! Ich habe eine kleine Spritze benutzt! Den Rest der Zuckerglasur habe ich mit bunten Zuckerdrops gemischt und rund herum an den Rand gestrichen, damit sieht es schöner aus und ihr könnt eventuelle Lücken in der Marzipandecke gut verstecken
Am Ende sollte es dann ähnlich aussehen wie Dirk es gebloggt hat!
27. 04
Herrlich, endlich ist es warm draussen. Die Sonne scheint und wenn jetzt bitte mal alle lächeln würden, wäre der Tag perfekt
Und weil wir in letzter Zeit so viel darüber gesprochen haben, hier meine Meinung zum Thema "Homeoffice":
So genial - draussen sitzen, Sonne geniessen und nebenbei noch ein bisschen arbeiten ... und für alle, die es noch nicht gemerkt haben, es ist Freitag, also fast Wochenende - macht doch früher Schluss im Büro! Ihr könntet noch raus gehen, oder schwimmen, oder noch Radfahren, oder vor dem Spiegel lächeln üben, dann sieht die welt gleich freundlicher aus ...
23. 04
Riecht super sauber, sieht auch so aus - die Hunde waren schon testliegen
Jetzt können wir die Grillsaison wieder fortsetzen, yipppeh!
21. 04
Boar Kindas! Was für ein Samstag! Dortmund ist noch nicht Meister, verdammt, aber fast (1:0).
Heute Morgen habe ich mich in einem Anflug von Grössenwahn bei Hatha-Yoga ausprobiert
Einkaufen, Baumarkt und noch in Velogeschäft, unfassbar ...
Dann raus mit den Doggies, natürlich mit Anhänger und Velos. Das erste Mal im Gespann, gar nicht mal so einfach.
Und weil ich noch Reserven hatte und Dirk Bereitschaft, habe ich noch schnell den Schuppen aufgeräumt - nicht ohne Bundesliga live auf WDR2 zu hören, wie Zuhause. Ich habe gar nicht gemerkt, das ich zwei Stunden gewirbelt habe, nur der Bierdurst wurde zunehmend grösser ...
Und jetzt stellt euch das kalte Pils von - na, seid ihr bei mir? Die kalte Bierdose, das zischen beim öffnen und dann rinnt das angenehm kühle Bier die Kehle runter, yes
20. 04
Im letzten Jahr habe ich mich gewundert, warum in meinem Blumenkasten nichts zu überleben scheint?! Neue Blumenerde, neue Blumen, Dünger, selbst ein Wässerungsplan konnte nicht helfen - dann habe ich gemerkt, dass der Kasten als Katzenklo für die Nachbarskatzen herhalten muss und ihn kurzer Hand einfach abgedeckt, denn der Geruch ist echt bestialisch, besonders, wenn die Sonne scheint.
Tja, jetzt scheissen sie halt neben den Kasten oder eben in eine andere Ecke, super. Die gestrige Anwedung von Gewürznelken zeigte auch Wirkung, da bin ich platt, hätte ich nämlich nicht gedacht. Die Ecken sind sauber - jetzt hat das Vieh mitten rein geschissen, direkt neben Baos und Tysons Matten - ich bin echt begeistert. Allerdings scheint sie gestört worden zu sein, die Hinterlassenschaft sah sehr hektisch hinterlassen aus...
Damit ist auch klar, was ich Morgen so mache
Ich finde Katzen eigentlich total toll, wenn ich keine Allergie hätte, würde bei uns bestimmt nicht nur eine ein Zuhause finden, aber das ist wirklich eckelig. Zumal ich nicht weiss, welche Katze das ist, ob sie gesund ist, schliesslich liegen die Hunde ja draussen, wenn es gutes Wetter hat.
28. 03
Ist schon ein gutes Gefühl, wenn alles wieder läuft.
Allerdings sind mir auch so einige Sachen durch den Kopf gegangen ... was andere Distributionen, Hilfe und Mituser angeht.
- Nur weil eine Homepage toll aussieht, muss es nicht heissen, das es die Distribution auch tut.
- Da, wo Hilfe drauf steht, ist oft keine drin, leider.
- Das beantworten von konkreten Fragen ist nicht jedermanns Sache.
- Wenn du das Gefühl hast, du bist einer Geheimorganisation auf den Spur, kauf dir lieber einen guten Krimi.
- Ohne Handerotik geht gar nichts.
Also, vielen Dank, dass ich so viel lernen durfte - hat irgendwie keinen Spass gemacht, trotz innerer Motivation und Tatendrang. Ich schlage mich lieber mit den Neuerungen von Mint12 rum, da habe ich wenigstens nicht das Gefühl, im Regen zu stehen und vergebens auf den Mann mit dem Schirm zu warten
21. 03
Nach dem ganzen Theater um und mit Fedora brauche ich mal ne Pause, also vom Internet und meinem Rechner, der übrigens Björn heisst, falls das wichtig ist. Also, Björn und ich brauchen mal nen bisschen Abstand ...
Ich danke euch, für all eure Hilfe, eure Ermutigungen und die vielen Hinweise, von denen ich oft nur die Hälfte verstanden habe. Ihr seid mir alle richtig ans Herz gewachsen und ich habe heute festgestellt, dass ich mit euch gar nicht mehr so einsam bin, wie ich dachte - aber, ich bin auch nicht mehr so viel unterwegs
Und aus diesem Grund - ha, reingefallen
Wir lesen uns am Freitag wieder, ich muss noch so viel erledigen, was in den letzten Tage liegen geblieben ist und Morgen ist eh mein freier Tag. Also gehabt euch wohl, geht doch auch mal ein bisschen raus und schickt mir Fotos von euch aus dem Biergarten oder wo ihr sonst so in der Sonne sitzen könnt. Oder macht sonst was tolles, Kuchen backen, Freunde zum Spieleabend einladen oder einfach ein gutes Buch lesen...
21. 03
Für mich ein kleines Disaster, da ich den Rechner ja auch beruflich nutze ... Und das treibt mich zur Weissglut, weil ich den Fehler nicht finden kann
Das sind die grössten Baustellen. Wobei sich das mit den fehlenden Plugins wohl am schnellsten lösen lässt.
Leider fehlt auch irgendwie die "Handerotik"
Wie füge ich z. B. Chromium und Thunderbird in die Menueleiste ein, das erscheint mir mehr als kompliziert ... Und warum um Himmelswillen steht Arial als Schriftart nicht Standardmässig zur Verfügung? Und manchmal glaube ich, ich habe die Version für Sehbehinderte bekommen, weil Texte riesig dargestellt werden.
Alles in allem fehlt der Flow, die gewisse Leichtigkeit, schade eigentlich.
20. 03
Und eigentlich wollte ich heute den Rechner gar nicht anmachen, weil ich gestern so lange davor gesessen habe ...
So, was brauche ich: mein Backup, nen Libreoffice, Drucker und ich glaube Hilfe
Ich hasse dieses aufsteigende Gefühl von Panik und Hektik - gerade ist mir doch tatsächlich durch den Kopf gegangen, dass ich gar nichts passendes zu anziehen habe - jetzt ist es so weit, haaargh.
13. 03
Die richtig guten schleichen sich ein! Erst hörst du es zufällig mal im Radio, spätestens nach dem dritten Mal forschst du nach, dann wird das Video von anderen gepostet und du weisst, du bist nicht alleine
Und wenn du dann noch Vorschüler genau dieses Lied auf dem Weg zur Schule singen hörst, dann kannst du sicher sein, er ist da! Genau der Hit, der dich den ganzen Sommer begleiten wird und mit viel Glück singst du im September auch noch mit und hast automatisch gute Laune.
"Nossa, nossa, Assim voce me mata, Ai se eu te pego, Ai ai se eu te pego - lalalala lalalala"
29. 02
15. 02
März 2011Irgenwie habe ich es kommen sehen. Aus dem Augenwinkel. Ein Schatten. Und Bam. Dann waren sie weg. Mein erster Gedanke: "Scheisse, wer soll jetzt meine Arbeit machen?" Das sagt viel. Die Schmerzen im Rücken sind unerträglich. Ich muss aufstehen! Meine Mutter hat immer gesagt, du musst weiterlaufen, dann tut es nicht mehr weh. Also, aufstehen. Stütz dich ab und hoch. Ok. Hier stimmt was nicht. Meine Beine sind da wo sie hingehören, nur hat das keiner meinem Kopf gesagt. Egal. Laufen kann ich auch ohne Gefühl. Nur die verdammten Schmerzen im Rücken. Ich bin nass geschwitzt. Wieso kommt keiner? Auf nach vorne in den Laden. Schritt für Schritt. Ohne Stütze geht gar nichts. Gemüserollis sind toll. Jetzt geht es besser. Nur noch ein paar Stunden bis Feierabend. Ich schaffe das. Die Rettung. Mein Mann kommt. Klar bring er mir Schmerztabletten. Die Tabletten wirken nicht. Feierabend. Zu Hause kann ich mich hinlegen. Das wird schon. Erstmal schlafen.
Nichts wird. Meine Beine streiken. Und jetzt? Mein Hausarzt hat Urlaub. Bitte nicht. Die Schmerzen bringen mich noch um. Auf ins Spital - Notaufnahme. Das war es jetzt also. Schmerztabletten. Krankenhaushemd. Der Arzt ist nett. Stellt zu viele Fragen. Der Pfleger läuft zu schnell. Ich komme nicht mit. Meine Beine sind wie Blei. Das wird nichts, es tut immer noch weh. Beine hochheben? Der hat Wünsche. Wenn das ginge, wäre ich bestimmt nicht hier. Nein, sicher bleibe ich nicht. Ich will nur noch in mein Bett. Mir ist das hier zu anstrengend. Habe immer noch nichts begriffen. Noch mehr Schmerzmittel. Endlich raus. Ich will nur schlafen. Als ich wach werde, gucken mich zwei sorgenvolle Augen an. Langsam. Ein klarer Gedanke. Was ist passiert? Ich muss mal. Das muss warten. Meine Beine, wisst ihr!
Solange ich meine Medikamente nehme ist alles gut. Laufen ist wie Fahrradfahren. Gelernt ist gelernt. Ich muss aufpassen, wohin ich gehe. Alles ohne Gefühl. Schlafen. Tabletten. Ein paar Minuten laufen. Essen. Schlafen. Wach werden. Was wird jetzt? Ich betrachte das ganz nüchtern. Ohne funktionierende Beine geht gar nichts. Wie wahr. Wohin mit den Hunden? Die gehören doch zu uns. Und arbeiten? Was ist mit dem Haus? Ich komme nur unter Mühen die Treppen rauf und runter. Die Realität hat mich wieder. Hier liege ich. Egal wie ich es drehe. Ich muss laufen. Mein Rücken schmerzt. Die Ärzte sind optimistisch. Das wird wieder. Meine Kollegen drängeln. Wann kommst du wieder arbeiten? Ich muss mich mal setzen. Eins nach dem anderen. Jetzt schmeisst mein Mann den Laden. Ich werde gesund. Jeden Tag ein bisschen mehr. Wenn nicht die plötzlichen Schmerzen im Rücken wären. Noch mehr Tabletten. Es wird besser. Ich will laufen. Dann kommt die Physiotherapie. Keine Tabletten mehr. Mehr Gefühl in den Beinen. Weiter laufen.
Jeden Tag ein Schritt mehr. Mein Physiotherapeut kennt keine Gnade...
"It is to late now to stop the process. This was your choice, you let it in... 04" vollständig lesen
13. 02
01. 02
Dazu kommen noch unfreundliche Mitmenschen und eine Dreckskälte ... und ständig dieses diffuse Licht, man macht die Funzel da oben wieder an
Nicht mein Tag, wirklich nicht mein Tag!
27. 01
Bücher können auf den richtigen Moment warten. "Grossvater und die Wölfe" von Per Olov Enquist liegt seit fast neun Jahren ungelesen bei mir rum. Seltsamer Weise hat es immer einen Weg aus den Umzugskisten zurück in Bücherregal gefunden. Ich habe im letzten Jahr angefangen meinen lieben alten Leuten das Buch vorzulesen. Wir haben mit Grossvater und den Enkeln den Dreihöhlenberg bestiegen, mit Mischa der Laikahündin die Wölfe gerettet und natürlich einen Bären gesehen.Ich mache das schon lange, fast vier Jahre, jeden Donnerstag Nachmittag - Kaffee trinken und selbst gebackenen Kuchen essen, basteln oder spielen und zum Schluss ein bisschen vorlesen. Kein Buch hat die Leute bisher so gefesselt wie dieses. Alle waren mucksmäuschen still, sind länger geblieben und haben mitgefiebert, für mich war das wunderbar zu sehen, auch konnten sich fast alle immer daran erinnern, wo wir in der Woche zuvor aufgehört hatten. Dann war das Buch fertig gelesen - es war so still wie nie und ich hatte das Gefühl, das alle ein bisschen traurig waren, dass Grossvater unseren Weg nicht mehr weiter begleiten wird.
Gestern hat sich dann keiner richtig getraut zu fragen, ob ich wieder etwas vorlese - es war so schön die Freude und die Erleichterung in den Gesichtern zu sehen, als ich die ersten Sätze von "Grossvater und die Schmuggler" vorlas, auch wenn das erste Kapitel uns allen Tränen in die Augen getrieben hat. Und wieder kam ein Buch zur richtigen Zeit daher ...
