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The Godmother of Paleo Cookbook

Bevor ich das hier schreibe, muss ich erstmal was essen! Es gibt Reste von gestern: Gerösteter Broccholi mit Anchoviesauce, Blumenkohl mit Kokosmilch und Ananas und Tessinersteak. Gewagte Kombination? Jip, aber lecker!

Seit einer Woche teste ich jetzt die Rezepte aus dem Kochbuch von Michele Tam: Nom Nom Paleo: Food for Humans und ich habe jetzt schon Angst, was passiert, wenn kein Rezept mehr übrig ist. Jedes Rezept war bis jetzt ein Treffer. Die Mengenangaben sind für vier Personen angegeben, dass reicht uns für ein Abendessen und die Lunchbox am nächsten Tag. Gewürzmischungen, Sriracha Sauce (yeah) und Dips lassen sich super vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

Kochbücher gibt es viele, ob jetzt Paleo oder nicht spielt ja erstmal keine Rolle, denn das Kochbuch muss man haben!

Einfache Rezepte, kleine Warenkunde, Lagerhaltung (gerade bei uns Paleolanern ein Thema), sinnvolle Aufteilung, viele lustige Comics, Bonusrezepte und das Ergebnis auf dem heimischen Herd entspricht voll und ganz dem Bild und der Beschreibung.

Auch wenn es ein amerikanisches Kochbuch ist, habe ich bis auf zwei Zutaten (paleokonforme Fischsauce und Coconut Aminos) alles hier in der Schweiz gefunden oder konnte auf ein "europäisches" Pendant ausweichen. Mengenangaben sind amerikanisch, aber es gibt eine Umrechnungstabelle am Ende des Buches!

Mein Fazit:

Wer sich nach Paleo ernährt findet in diesem Kochbuch eine Menge interessante Gerichte, die durch "Umami" den Gaumen kitzeln.

Denen, die einfach nur ein stylisches Kochbuch haben möchten, dass zusätzlich zum Design noch richtig gute Rezepte beinhaltet, sei gesagt: Kauft es, probiert es aus und informiert euch über Paleo.

Hühnchenbrust mit Salsa, Sriracha Sauce, Kabalagala (Kochbananenküchlein) und Feldsalat.

Ich halte es da mal ...

mit Indiana Jones:

Wir sind Pilger in einem gottlosen Land

An Tagen wie heute, wo mir die Tränen übers Gesicht laufen, weil ich es einfach nicht verstehen kann - wie konnten wir nur hier landen? Ich weiss nicht mal, warum ich weine. Aus Enttäuschung, Wut oder Resignation.

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind keine natürlichen, instinktiven Reaktionen menschlicher Wesen, sondern in der Geschichte menschlicher Gesellschaften kulturelle und politische Phänomene, die durch Kriege, militärische Eroberungen, Sklaverei und die individuelle oder kollektive Ausbeutung der Schwächsten durch die Stärksten entstanden.

- Fidel Castro, Ansprache auf der UN-Konferenz gegen Rassismus, Durban, 1.September 2001

Liebe Schweiz, dich muss es echt hart getroffen haben. Und das tut mir leid. Aber egal wie hart, wann ist euch Feingefühl, Nächstenliebe und das Gefühl für Fairness abhanden gekommen? Mir fehlen die Worte - sorry!

Kauderwelsch | ist die abwertende Bezeichnung für eine verworrene Sprechweise, für ein unverständliches Gemisch

... aus mehreren Sprachen oder eine unverständliche fremde Sprache. (sagt die Wikipedia). Aber vielleicht habe ich heute ein akustisches Problem und das gleiche dann auch noch beim Lesen (na, jemand das passende Fremdwort zur Hand?). Mein Fachbuch erschlägt mich mit Fachbegriffen, die nicht mal das Fremdwörterbuch kennt (was zum Teufel bedeutet "Trigramm"?) und die Schweizer Behördenseiten schreiben und schreiben, ohne dass ich irgendeine Idee habe, wie ich jetzt was machen soll (ja, ich gebe es zu, mit eurem Schweizerdeutsch habe ich keine Probleme mehr, aber mit dem Schriftdeutsch - und ewig muss ich nachfragen).

Das ist der Punkt den ich total dämlich finde: Mal wieder nachfragen, weil ich Depp zu dumm bin, euch zu verstehen. Da geben sich Menschen Mühe etwas schriftlich zu erklären um es ihren Mitmenschen einfacher zu machen (also auch mir) und ich muss trotzdem noch nachfragen, weil ich einfach nicht raus bekomme, wie dass den jetzt gehen soll und was ich jetzt noch oder nicht machen muss... zu heulen ist das, jawohl :'(

Appenzeller Biertesttage in der heimischen Stube

Manchmal kommen die Dinge anders als man denkt! Unsere geplante Pilgerreise von Konstanz aus über den Schwabenweg mussten wir wegen dem unbestimmten Wetter verschieben. Ziemlich blöd das :-(

Aber wo Schatten ist, da muss auch Licht sein, oder?

Was gibt es schöneres, als wandernd das Appenzeller Land zu entdecken und zufällig den Appenzeller Getränkemarkt zu finden?

Der armer Verkäufer hat uns zwar ein bisschen verwirrt angeguckt, als wir einen leeren Kasten als Biertestkasten für sämtliche Appenzeller Biersorten benutzt haben, aber egal...

Im Test seit Mittwoch sind Flauder- Panaché, Sonnwendlig, beides alkoholfreie Biere, Appenzeller Légère, Naturperle und das Holzfass-Bier.

Ganz weit vorne liegen die Alkoholfreien - Biergenuss ohne Nebenwirkungen schon zum Mittagessen ;-)

Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, empfehlen wir die Naturperle, aber das ist nur der Zwischenstand.

Wer gerne Irish Stew kocht, grilliert oder kräftiges Brot selber backt, der wird im Holzfass-Bier eine passende Zutat finden, um dem Essen den letzten Schliff zu verpassen.

Weil so viele Flaschen in den Kasten passen, haben wir noch nicht das Lager, hell/ dunkel und das Weizenbier getestet.

Tief einatmen, bis zehn zählen - ausatmen...

Dirk hat nächste Woche Geburtstag! Als ob das nicht schlimm genug wäre (ständig dieses Geheule über sein Alter), hat er natürlich mit der Geschenkewunschliste bis zu letzt hinterm Berg gehalten. Dabei wollte ich ihm so tolle Sachen wie "Hühnersuppe für die Seele für Sysadmins" echt ersparen.

Nachdem ich schon einen Online-Shopping-Marathon hinter mir habe und das was ich schenken will nicht gefunden habe oder präziser gesagt, die Händler nicht in unser Zollschutzreservat liefern, habe ich mich heute zum live Shoppen gequält :-(

Was soll ich sagen?! Also der Laden, in den ich wollte hatte noch nicht auf, nicht wie alle anderen Läden in diesen Einkaufszentrum - was jetzt? Zeit totschlagen in einem anderen Laden, hat mich 120.- Fr. gekostet, ganz super! Ein Frustkauf pro Jahr sollte ja wohl erlaubt sein. Dann endlich rüber in den anderen Laden - Halt! Mit der Tasche darf ich nicht rein, ziemlich freundlich der Herr ... Ich habe aber kein Kleingeld für diese dämlichen Schränke - er kann oder darf nicht wechseln - nachdem ich jetzt fast ne Stunde gewartet habe (na ja, mit Frustshoppen nicht so schlimm) laufe ich jetzt nicht nochmal zum Auto und wieder zurück, nur wegen dem kleinem Säckli, nee.

Das war ja man nichts. Also wieder nach Hause - super - hier wartet Grünzeugstutzen auf mich, auch nicht besser. Erstmal an den Rechner. Irgendwo muss es dieses Drecksdingen doch zu bestellen geben?! Mein Gejammer scheint geholfen zu haben! Ich lehne mich jetzt mal zurück und warte auf den Paketboten :-) Alles Geschenke zusammen - nur pünktlich ankommen müssen sie noch.

Was mir nicht erspart bleibt, ist das Grünzeugsgedönse draussen - bin dann mal weg...

Ich bin Olympia...

London 2012 hat mich in seinen Bann gezogen. Unglaublich - mich, wo ich doch schon ziemlich früh gelernt habe, den Samstag Abenden und der Sportschau aus dem Weg zu gehen. Sicher, die Eröffnungsfeier haben wir uns angeschaut, aber das ich die letzten Tage kontinuierlich den Fernseher anhabe, einfach nur so nebenbei oder ganz gezielt um bestimmte Sportarten zu sehen, dass hätte ich nie von mir gedacht.

Nach den desaströsen Ergebnissen der deutschen Schwimmer konnte es nur noch besser werden... Wurde es, aber nicht weil wir plötzlich Medaillen im Rudern gewonnen haben, sondern weil plötzlich der "Geist von Olympia" aufgetaucht ist. Ich habe bis auf Synchronschwimmen von jeder anderen Sportart wenigstens immer die Endergebnisse mitbekommen und mich ärgert heute noch, dass Scooby unbedingt raus wollte, als die Turmspringer dran waren. Und es ging gar nicht mehr darum, wer gewinnt, sondern nur darum, dass der gewinnt oder auch "nur" eine persönliche Bestleistung vollbringt, der alles gibt.

Und schon war alles viel spannender. Habt ihr schon mal ein Finale im Bogenschiessen gesehen? Und die Qualifikationsrunde und das Finale im Heptathlon und imKugelstossen? Was haben wir mit den Japanern beim Team-Turnen mitgefiebert. Selbst für den Hundertmeterlauf der Männer musste wir pünktlich zu Hause sein :-)

St. Gallen - Züri - Untergang...

Nationalfeiertag für die Schweizer = Wandertag für uns.

Spontan haben wir uns gestern zu einer kleinen Runde aufgemacht. Die Anforderungen waren schnell geklärt, einfach zu gehen, viel Schatten und gerne etwas höher gelegen, da ist es kühler. Also haben wir uns auf gemacht um uns mal die Tösstaler Gipfel anzugucken... Vom Parkplatz Wolfsgrueb gin es dann los Richtung Höchhand und Hand und dann wollten wir eigentlich gemütlich wieder zurück zum Parkplatz.

Tja ja, eigentlich... Wir waren nur gerüstet für einen Spaziergang, ohne Rucksack und mit Trekkingsandalen, kein Wasser und nur 7 Franken in der Tasche. Wir waren dann ein paar Stunden unterwegs, zum Glück gab es dann und wann eine Viehtränke oder einen Brunnen, so dass wir halbwegs gut mit Wasser versorgt waren. Was als gemütlicher Spaziergang begonnen hat, wurde bald zur grossen Herausforderung. Ich habe mir unterwegs den Fuss verdreht (scheiss Geröll, elendes), Scooby hatte keinerlei Wandererfahrung und für Bao und Dirk wurde die Strecke zum Gewaltmarsch. Glücklicherweise hatten wir wenigsten das Navi mit, denn wie das immer so ist, der Weg war dann auch irgendwann weg und Experimente konnten wir uns auf Grund meines Knöchels nicht erlauben.

Und bis zum letzten Anstieg waren wir alle müde, aber ziemlich gut gelaunt und von der Wanderung, trotz aller Anstrengungen, einem unfreundlichem Hüttenhund und einer Menge Insekten, begeistert. Wir konnten unterwegs unsere geschundenen Pfoten und Füsse in der Töss kühlen und der Ausblick auf die Glarner Alpen war atemberaubend. Wenn eben nicht der letzte Anstieg gewesen wäre ... Himmel, wer baut so was und wie haben die den neuen Schotterbelag dazu überredet auch da liegen zu bleiben. Für %-Zahlen ist Dirk zuständig - aber die Steigung war mörderisch, so dass ich alle paar Meter pausieren musste und sich bei mir so langsam Panik breit machte, dass ich mit dem Fuss den Anstieg nie schaffen würde.

Als wir dann schlussendlich oben angekommen waren, konnte ich mein Glück kaum fassen, der Weg endete fast direkt vor unserem Auto. Bao und Scooby waren grossartig, auch wenn sie etwas nervös waren, weil ich mich ständig zum ausruhen hinsetzten musste. Bao ist mir nicht von der Seite gewichen und hat mich immer wieder angestubst, wenn ich nicht mehr konnte. Das Dirk der beste Ehemann und Wanderkumpel der Welt ist, dass wisst ihr ja.

Zeit uns zu freuen, hatten wir allerdings nicht :-( Kaum waren wir oben angekommen, wurden wir auch gleich von einem sehr unfreundlichen Schweizer in Trekkingsandalen mit Comicsocken angeschnauzt, weil Bao noch nicht angeleint war - die Betonung liegt auf noch nicht, weil ich die Leine schon fast am Geschirr hatte ... Hätte er den Satz doch wenigstens mit einem freundlichen "Grüerzi" begonnen...

Leider gibt es keine Fotos, aber das holen wir nach, ganz bestimmt :-)

Einer hat noch gefehlt ...

Nachdem wir das Sandhautblog und auch mein Blog schon in den letzten Wochen renoviert haben, fehlte jetzt nur noch Yawnrz. Nicht, das mir das alte Design nicht gefallen hätte, schliesslich hat Matthias meine Ideen vor mehr als einem Jahr eins zu eins umgesetzt.

Aber Geschmäcker ändern sich und deshalb habe ich mich mal selber ans Werk gemacht. Ich habe mich entschieden, das Blog mehr in den Mittelpunkt zu rücken und auf eine Frontseite zu verzichten. Irgendwie ist yawnrz.com jetzt mehr meins, vielleicht auch, weil ich mit Hilfe des genialen 2k11-Themes wirklich alles so machen konnte, wie es für mich passt.

Das Gefühl, etwas "selber gemacht" zu haben ist eben schon was anderes, als machen zu lassen. Ich hoffe euch gefällts...

Ärgerlich, sehr ärgerlich ...

Angefangen hat alles mit einer schicken E-Mail zum Geburtstag - ein Outdoorsport-Onlieshop schenkt mir einen Gutschein über 10.- Euro!

Nicht schlecht, ich wollte sowieso dort bestellen. Also habe ich mich mal schnell mit meinen Logindaten angemeldet, um dann festzustellen, dass es keinen Versand mehr in die Schweiz gibt - super!

Kann sich ja nur um einen Fehler handeln, im Warenkorb ist die Mehrwertsteuer abgezogen und das Porto so wie immer, nur das Land lässt sich nicht mehr auswählen. Nichts, was eine E-Mail nicht klären könnte ...

Tja - es wird tatsächlich nicht mehr in die Schweiz geliefert, aus dem Geburtstagsgutscheinverteiler haben sie mich auch genommen, aber was ist jetzt mir dem Gutschein über 10.- Euro? Den habe ich ja bekommen, kann ihn aber nicht nutzen. Jetzt bin ich mal gespannt auf die Lösung. Zehn Euro sind eben zehn Euro :-)

Ausserdem finde ich, dass der Kundenservice echt zum schreien ist! Und wenn er mich nicht so süffisant abgewiegelt hätte, dann hätte ich keinen Blogartikel geschrieben und ihr hättet keine Freude daran ;-)

Nachtrag: Der Kundenservice hat mit in gebrochenem Deutsch mitgeteilt, dass ich den Gutschein ja dann einlösen kann, wenn sie wieder in die Schweiz liefern :-O Schon klar...

aus| sit| zen

(umgangssprachlich) sich untätig verhalten in der Hoffnung, dass sich etwas Bestimmtes von selbst erledigt

Gestern habe ich gelernt, dass es nicht nur das aussitzen von Dingen gibt! Tatsächlich gibt es eine aktive und eine passive Form das zu tun.

Passiv dürfte es wohl sein, wenn ich darauf warte, das sich etwas von selbst erledigt, in dem ich die Sache weitestgehend ignoriere und ihr aus dem Weg gehe. Und so tue, als wäre sie nicht da.

Aktives aussitzen scheint ein gutes Trainingsinstrument zu sein. Etwas aktiv aus| zu| sitzen bedeutet für mich; mir dessen bewusst zu sein und mich dazu zu entscheiden die Sache mal sitzend zu lösen ;-)

Gestern haben Scooby und ich keinen Kompromiss finden können. Er wollte mit aller Macht ziehen und ich wollte mich auf gar keinen Fall hinterher ziehen lassen. Nach einigem hin und her habe ich mir gedacht, dass das ja so nichts bringt und habe mich auf den Boden gesetzt und gewartet. Scooby ist nachhaltig davon beeindruckt und ich glaube, ihr könnt mich jetzt ein um andere Mal auf dem Hof etwas aussitzen sehen.

Auf zu neuen Abenteuern ...

Das zweite Ausbildungswochenende zu Tiershiatsu Masseur ist rum und ich bin mir jetzt auch sicher, das ist genau das, was ich machen möchte! Was für eine Herausforderung. Arbeiten mit Hunden fühlt sich normal an, auch wenn ich hauptsächlich einen Plüschhund malträtiere. Aber die Arbeit an den Pferden fühlte sich so fremd an, dass ich beim letzten Mal gedacht habe, das diese Art der Ausbildung doch nichts für mich ist.

Dieses Wochenende war es schon viel besser :-) Pferde sind gross, aber so lange sie relativ still stehen, komme ich damit zurecht. Alles andere werde ich auch noch lernen. Die Gruppe ist ziemlich toll und aufgeschlossen und die Lernatmosphäre ist sehr entspannt. Wie sollte es auch anders sein, denn schliesslich wird ein Grossteil der Griffe und Techniken erstmal an uns selbst geübt.

Jetzt ist Sommerpause und ich werde die Zeit nutzen, so viel wie möglich an Bao und Scooby zu üben. Und wenn sich dann noch das eine oder ander Pferd finden lässt, dass ruhig stehen bleibt und meine "Fingerübungen" mit stoischer Gelassenheit über sich ergehen lässt, ist der Sommer schon fast perfekt :-)

Endlich Sommer?

Über das tolle Wetter zu meckern, das wäre total uncool ;-)

Endlich ist es warm, die Sonne knallt und es geht ein angenehmer Wind. Warum muss das nur immer von jetzt auf gleich sein? Am Mittwoch hatten wir noch (Dauer-) Regen und knappe 13°C und jetzt gleich 33°C.

Da hilft nichts mehr, Bao und Scooby machen es vor und ich ziehe mal mit - einfach mal nichts tun, der Schweiss rinnt trotzdem ...

Bao und ich bevorzugen die etwas kühleren Plätze, aber Scooby ist ein totaler Sonnenanbeter - ich würde davon jetzt gerne ein Foto machen, aber wenn ich jetzt die Kamera hole, dann kaspert er wieder so lange rum, bis mich die Geduld verlässt 8-)

Zurück im Büro :-)

Heute ist mein erster Tag, den ich wieder im Büro verbringen darf! Es ist so viel Arbeit liegen geblieben ...

Die muss auch heute noch warten - stattdessen gucke ich lustige Seminar DVDs für Hundetrainer. Die sind ziemlich lehrreich, aber auch zeitweise langweilig. Genau die richtige Beschäftigung, während der Herr Scooberski lernt, auf seinem Platz zu schlafen.

Ja, da könnt ihr drüber lachen und denken, Hunde können doch überall schlafen. Ist aber nicht immer so. Ein Hund, der aufspringt, weil ich eine kleine Bewegung mache oder draussen ein Schmetterling vorbeifliegt, schläft nicht, auch wenn er vorher ruhig rumliegt. Das ist ziemlich nervig, wenn ich mal was zu Trinken holen möchte oder ich wirklich mal lernen oder am Rechner arbeiten muss und genau dann draussen ein grünes Monster vorbei läuft.

Also wird das geübt :-) Büro und Küche sind die letzten zwei Räume ... Wobei ich für die Küche Schwarz sehe - zu viel Hausfluhr, zuviel Essen und zuviel Gräusche von draussen. Aber hier und jetzt klappt das ganz gut. Muss es auch, den spätestens am Freitag muss ich mal in meine Lehrgangsunterlagen und drei bis fünf Bücher gucken.

Running wild ...

Heute bin ich zum ersten Mal mit unserem Jöringwunder Scooby gelaufen - Hammer! Im letzten Jahr musste ich das Laufen ja ein einschränken, weil Tyson nicht mehr so konnte. Bao hatte immer Spass daran, aber Tyson zu Hause lassen während wir Spass haben war keine Option.

Nachdem ich gestern festgestellt habe, dass Herr Scooberski ein echtes Bikejöring Talent ist, musste ich natürlich heute seine CaniCross Ambitionen testen. Wow - das Jahr wird sportlich. Ein echtes Naturtalent, noch ein bisschen unkonzentriert, aber er läuft an allem und jedem vorbei. Bao ist das noch ein bisschen suspekt - sie läuft ja lieber gemütlich neben mir und nicht auf Leinenspannung vor mit. Das wird sie aber schnell lernen, schliesslich brauche ich sie als "Leithündin", hihi.

Ich freue mich auf jeden Fall auf ein laufreiches Jahr. Ich denke, dass er die notwendigen Richtungskommandos beherrscht er auch schon auf Französisch, das werden wir festigen, schneller geht gut, langsam kennt er nicht und Stopp lernt er hoffentlich auch noch ;-)

Ich hatte heute auf jeden Fall Spass 8-)

Konfuzius sagt: Menschen stolpern nicht ...

... über Berge, sondern über Maulwurfshügel.

Das erste Wochenende meiner Ausbildung zum Tier-Shiatsu Masseur ist vorbei. Hm, das wird noch spannend.

In zwei Wochen geht es weiter. Ich werde bestimmt eine ganze Menge lernen, wahrscheinlich auch ne ganze Menge über mich. Gespannt bin ich, worüber ich wohl so stolpern werde und wohin die Reise geht.