Dienstliches Notebook neu ein Mac
Mein altes Dienstnotebook hatte Ähnlichkeit mit einer Flugzeugturbine und eine Akkulaufzeit von knapp über einer Stunde. Und das, obwohl ich nichts Performance kritisches (überwiegend Web und drei Office-Anwendungen) genutzt habe.
Da es aus der Wartung ist, konnte ich nach einem neuen Gerät schauen. Wir können uns in Absprache mit unseren Vorgesetzten für Geräte von verschiedenen Herstellern entscheiden. Die Produktreihen und der Ausbau sind aber vorgegeben.
Ich bin bewusst auf ein MacBook Air (15 Zoll) gewechselt.
Dafür gibt es im Wesentlichen drei Gründe:
- Zuallererst natürlich die Akkulaufzeit und der Geräuschpegel. Einen ganzen Arbeitstag ohne externe Stromzufuhr zu verbringen, hat echt Charme.
- Mein aktueller Job ist es, einen Linux-Workplace für Developers und Engineers zu gestalten und umzusetzen. Auch wenn das Vorhaben gerade etwas ins Stocken geraten ist, schadet es nicht, wenn ich andere Workplaces der Firma kennenlerne (Windows kenne ich bereits), um mich inspirieren zu lassen.
- Da ich noch nie mit macOS gearbeitet habe, ich aber gerne dazulerne, ist das auch vor diesem Hintergrund eine gute Entscheidung.
Auf der Negativseite ist bis jetzt, dass die Apple-Geräte keine eingebauten Mobilfunkmodems haben und dass sehr viele Tastatur-Befehle anders funktionieren als bei Linux und Windows. Das ist aber Gewohnheitssache und braucht etwas Gehirnjogging (ich werde die Shortcuts weder von Linux auf Mac, noch umgekehrt umstellen).
Kommentare
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onli am :
War nicht gut. Accounterstellung unmöglich (Fehlermeldung: Es gab einen Fehler), also keine Backups. Softwareinstallation viel schlechter als unter Linux, homebrew ist nur gerade so akzeptabel. Aber Hauptproblem: Der Fenstermanager mit seinem Dock ist völlig inkompetent im Umgang mit mehreren Fenstern eines Programms. Unübersichtliche Einstellungen. Insgesamt alles sehr limitiert. Und die Tastaurkombinationen sind bei den Modifikatorentasten komplett inkonsistent.
Aber war interessant zu sehen, wie miserabel ein Desktop sein kann (gerade im Vergleich zu was Linux anbietet) und trotzdem ein Riesenerfolg mit fanatischen Fans. Auf der Ebene wünsche ich die viel Einsicht und Spaß
Dirk Deimeke am :
Ich finde auch einiges gewöhnungsbedürftig. Dass man für mehrere Teilfenster eines Programms lange auf das Icon klicken muss, finde ich auch merkwürdig.
Das Handling in Gnome ist allerdings auch nicht toll.
Ja, die Tastaturshortcuts sind gerade die grösste Herausforderung, aber das ist reine Gewohnheit.