Chemnitzer Linux-Tage 2026
Jetzt sind sie schon wieder vorbei, die Chemnitzer Linux-Tage 2026. Schön war es. Mir hat es gut gefallen, die "Wahlfamilie" wiederzusehen und neue Menschen kennenzulernen. Alles in allem eine runde Veranstaltung.
Die Bahnreise war einmal anders: Ich war an allen Haltepunkten pünktlich, sogar in Mannheim. In diesem Jahr bin ich die Hälfte mit der Bahn gefahren und die andere Hälfte als Beifahrer mit dem Auto. Da ging das Fachsimpeln schon vor der Konferenz los und lief nach der Konferenz weiter.
Ich habe mir für den ganzen Tag Vorträge herausgesucht, gesehen habe ich nur wenige, weil mir die Gespräche wichtiger waren. Da die meisten Vorträge aufgezeichnet wurden, habe ich eine lange Liste von "Hausaufgaben" mitgenommen. Nachteil: Ich schaue Vorträge wirklich nicht gerne via Video.
Samstag
- Digitalsouveräne Partei? Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Spannend zu sehen, welche Tools eingesetzt werden und wo es Schwierigkeiten gibt.
- Zahlen, Daten, Fakten zur Nutzung von OSS in Deutschland – Wenige Überraschungen, ausser, dass Firmen bejammern, keine Open-Source-Fachkräfte zu finden, aber die Community auch nicht untestützen.
- Von der Idee zum (Fach-)Buch – mein eigener Vortrag. Macht Euch gerne selber ein Bild.
- Richtig schlecht über Technik schreiben – sehr schöner Vortrag über Dinge, die man falsch machen kann.
Sonntag
- Der Kunde lügt immer. Und im Support kann niemand lesen. – Wahre Dinge, gelassen ausgesprochen. Schön, dass beide Seiten beleuchtet werden.
- Freitagnachmittag: Zeit für ein Deployment! – Klasse Zusammenfassung über Dinge, die eine Firma hindern können, jederzeit Deployments durchzuführen.
Wir sehen uns auf der FrOSCon und hoffentlich im nächsten Jahr wieder im Chemnitz.
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