Linkdump 31/2026
Es geht um sinnvollen Umgang: Wieso ich meinen Chatbot nicht mag.
10 Tips for Becoming a Better Public Speaker, some of the tips are pretty new for me.
Gathering ideas is it, Why I Don’t Write Every Day.
Vutuv ist ein alternatives, auf Open-Source-Software (MIT-Lizenz) basierendes Business-Netzwerk.
Es versteht sich als Alternative zu LinkedIn oder Xing, aber ohne den Fokus auf Werbung.
Stefan, der Erfinder und Macher schreibt dazu Folgendes:
- Prinzipiell ist vutuv ein Business-Netzwerk. Aber das ist mir zu eng gedacht. Wenn jemand vutuv nur zum Veröffentlichen und Lesen von Posts benutzen will, dann ist das genauso OK wie jemand, der nie etwas postet, sondern einfach nur seine Kontaktdaten abrufbar halten will.
- Ein großer Unterschied von vutuv zu z.B. LinkedIn ist, das es nicht gated ist. Man benötigt keinen Account, um einen Mehrwert zu bekommen. Wenn Du meinen username/handle kennst, dann kannst Du Dir daraus die URL meines Profiles bauen und dort all die Informationen einsehen, die ich veröffentlichen möchte. Bei LinkedIn kannst Du nicht ohne LinkedIn-Account auf mein Profil. Du kannst auch nicht ohne weiteres die vCard mit meinen Daten downloaden.
- Als weitere Besonderheit ist die Möglichkeit für Agenten mit vutuv optimal zu arbeiten. Mein Profile ist vutuv.de/wintermeyer und wenn ein Agent dieses Profil besucht, dann bekommt er den Inhalt als Markdown angezeigt. Siehe vutuv.de/wintermeyer.md (aber immer nur, wenn der User es freigeschaltet hat).
- Die Daten werden in Deutschland gehostet. Auf echten Servern. Nicht in der Cloud. Es geht nichts and 3rd Party Dienste weiter. Keine 3rd Party Cookies.
- Fediverse Anbindung. Überhaupt eine Offenheit für andere Dienste.
- Post unterstützen Markdown. Fett. Kursiv. Durchgestrichen. Tabellen!
- Es ist Open-Source (MIT). Das ist mir gar nicht mal so wichtig. Es ist für mich eher selbstverständlich. In der heutigen Zeit muss man keinen Code mehr verstecken.
Seit rund zehn Jahren habe ich einen Account in vutuv und durfte Stefan auf der FrOSCon 12 vor neun Jahren auch persönlich kennenlernen. Dort findet sich auch ein Vortrag von ihm mit einem Video auf media.ccc.de.
Ich möchte nicht verhehlen, dass ich sehr enttäuscht war, weil die Entwicklung für rund acht Jahre nahezu eingeschlafen ist, weil es keinen Sponsor gab. Um so erfreuter bin ich, dass ess wieder weitergeht und das mit Hochdampf und KI-Unterstützung. Stefan reagiert super schnell auf Feature Requests, ich durfte auch schon einige einbringen, die auch den Weg ins Produkt gefunden haben.
Anfänglich dachte ich, dass vutuv eine gute Heimat für meine "Open-Source-Geschichte" sein könnte, ich finde aber, dass vutuv mittlerweile wesentlich mehr ist. Es entwickelt sich zu einem echten Netzwerk, in dem man auch Postings veröffentlichen und via ActivityPub föderieren kann.
Wenn es Euch reizt, dann probiert es einfach aus und vernetzt Euch mit mir.
Hier im Blog finden sich einige Artikel, die unter anderem vutuv als Thema haben, Suche nach vutuv hier im Blog.
Gestern habe ich das Buch Tiny Experiments von Anne-Laure Le Cunff beendet und ich nehme einiges davon mit, insbesondere das öffentliche Lernen.
Die Idee finde ich wirklich spannend und ich denke, dass ich sie einmal ausprobieren werde. Im Kontext des Buchs habe ich mir übrigens vorgenommen, im zweiten Halbjahr jeden Dienstag einen Artikel zu veröffentlichen, aber ich schweife ab.
Öffentliches Lernen hat drei Schritte, und zwar die folgenden:
Das Ganze ist wirkungsvoll, weil man mit Menschen in Interaktion tritt und von Menschen, die das Lerngebiet besser kennen, Impulse, aber auch Fallstricke aufnehmen kann.
Das braucht selbstverständlich Mut, zum einen zuzugeben, dass man keine Ahnung von etwas hat, und zum anderen, offen mit den eigenen Fehlern umzugehen.
Eines vorab: Ich bin sicher kein Gourmet.
Wir haben zu Hause nahezu alles an Kaffeezubereitern durch: Kaffeevollautomaten, Filterkaffeemaschinen, French Press, nur Kapselmaschinen haben wir aufgrund des Müllaufkommens nie verwendet.
Mittlerweile sind wir beim selbst aufbrühen von Kaffee gelandet und, was soll ich sagen, der Kaffee schmeckt gut und der Zeitaufwand ist überschaubar.
Es ist super spannend, dass man auch daraus eine Wissenschaft machen kann, ich bin mir aufgrund meiner nicht so feinen Geschmacksnerven aber unschlüssig, ob es den Autoren oder Videoproduzenten um das Drumherum geht oder ob es wirklich besser schmeckt.
Wir machen es uns einfach und kaufen Filterkaffee (wir malen den Kaffee nicht selbst):
Zum Wohl!
Der Aufwand für das Machen ist kleiner als fünf Minuten, allerdings braucht es seine Zeit bis der fertige Kaffee Trinktemperatur hat.