Linkdump 05/2026
Maybe, many more companies should listen to their customers, Intel is listening, don't waste your shot.
Hero's Journey,every company needs one, fascinating.
Unter den Aufgaben in Todoist war unter anderem auch die Migration aller Vortrags- und Workshop-Präsentationen von Speakerdeck in die eigene Hugo-Installation.
Ich bin ganz froh, dass ich damit zwei fremd gehostete Dienste loswerde. Über den Auszug aus Todoist habe ich ja schon geschrieben, dazu gibt es nächste Woche noch etwas Neues bzw. eine Entscheidung, die ich gerade prüfe.
Alt waren die Vorträge und Workshops unter speakerdeck.com/ddeimeke, dort habe ich nur noch einen Platzhalter übrig gelassen, neu sind sie jetzt unter ddeimeke.link/public (bzw. changelog.deimeke.ruhr/page/public-speaking/). Die Sammlung ist noch etwas rudimentär, ich werde mir noch Gedanken darüber machen, wie ich das aufhübschen kann.
In Hugo kommt das hugo-embed-pdf zum Einsatz, es ist auch auf GitHub zu finden. In diesem Zusammenhang: Es ist gar nicht so einfach, ein Plugin zu finden, mit dem man PDFs in Webseiten einbetten kann.
Auf mehrfachen Wunsch einer Person beschreibe ich hier einmal, wie ich Vaultwarden selbst hoste. Vaultwarden ist eine nicht offizielle auf Open Source basierende Serverkomponente, mit der sich jeder Bitwarden-Client verbinden lässt. Bitwarden ist der Passwort-Manager, den ich verwende, dazu vielleicht später einmal mehr. Nur so viel an dieser Stelle, der Client ist ebenfalls Open-Source-Software. Er existiert für nahezu jede Plattform und als Plugin / Extension / Addon für die gängigen Browser.
Zunächst habe ich einen User angelegt, unter dem die Serverkomponente laufen soll. Bei mir heisst der User vault.
Bei mir wird eine Fehlermeldung geworfen, weil die User-ID nicht in der vorgegebenen Range ist, ich ignoriere die. Wenn es Euch wichtig ist, nutzt eine andere ID.
Das Homeverzeichnis des Users liegt unter /srv/vault, wo später auch die Daten liegen werden.
Ich weiss, dass das alles mit Quadlets geht, mir geht aber in der Experimentierphase das ständige Daemon-Reload auf die Nerven, daher wird der Dienst bei mir mit Skripten gestartet und gestoppt und mit dem folgenden systemd-Unit-File automatisiert.
Ach ja, um über Port 443 erreichbar zu sein, benötigen wir noch einen Reverse-Proxy. Da hat sich bei mir Caddy bewährt. Der Eintrag im Caddyfile ist gerade einmal drei Zeilen lang. Caddy sorgt automatisiert für Let's Encrypt-Zertifikate.
Nach einem Wechsel auf den User vault (su - vault), erstelle ich ein Verzeichnis data und lege die Skripte start.bash und stopp.bash an und mache sie ausführbar. Die "set -o"-Einträge habe ich grundsätzlich in Skripten. Ich benutze Podman für Container und nicht Docker.
Um den Container starten zu können, braucht man noch ein paar User-IDs und die Möglichkeit, dass der Dienst auch laufen kann, wenn der User nicht angemeldet ist. Dass die Zeilen so aussehen, ist reiner Bequemlichkeiteit geschuldet. Da gibt es noch Tuning-Potenzial.
Nach systemctl restart caddy könnt Ihr testen.
Wenn alles richtig ist, sollte nach einer Ausführung von start.bash die Webseite von Vaultwarden aufrufbar sein und Ihr könnt einen Account anlegen. Falls nicht, müssen die Fehlermeldungen behoben werden. Wenn Ihr nicht weiterkommt, meldet Euch bitte.
Für die Automatisierung braucht es ein systemctl daemon-reload und ein systemctl enable --now vault.
Viel Spass!
Huch, vergessen, Ihr braucht ja auch noch die Adminseite unter /admin.
Dazu muss einmal das start.bash-Skript und die Zeile -e ADMIN_TOKEN= ergänzt, die Webseite unter vault.deine.domain/admin aufgerufen, Einstellungen gespeichert und die Zeile danach wieder gelöscht werden.
Achtung: Das beschriebene ist die einfache, unsichere Variante, wie man das Token sicher generiert, ist auf der Vaultwarden-Webseite beschrieben.
Und zum Schluss folgt der positive Jahresrückblick, siehe auch hier.
TL;DR: 2025 war ein eher positives Jahr für mich.
Anfang des Jahres bin ich in einem wunderbaren neuen Team gestartet. Menschlich läuft es echt super und das Umfeld ist toll.
Frieda, unsere Hündin, hatte ein Problem mit dem neuen Hund Halvar. Das hat sich im letzten Jahr gut entwicklet und wird immer besser.
In Bezug auf die Hunde haben wir gemerkt, dass wir stärker an uns arbeiten müssen. Zu viel Wissen blockiert an verschiedenen Stellen. Wir mussten neu lernen, auf unser Bauchgefühl zu hören und haben dazu einen Kurs über "Angepasste Verhaltensentwicklung" (AVE) belegt. Damit wird es auch von unserer Seite immer besser.
Spannend ist, dass mir die Tage im Office sehr gut tun, auch wenn ich gerne im Homeoffice arbeite. Insgesamt konnte ich arbeitsmässig viel bewegen.
Ich konnte ein Certificate of Advanced Studies in Leadership Fundamentals erfolgreich abschliessen.
Insgesamt macht mir Technik und Open-Source-Software wieder deutlich mehr Spass. Das war ein wenig abgkühlt.
Gemerkt habe ich, dass ich mich zu sehr über die Arbeit definiere, das muss sich ändern und ich arbeite daran.
Es müsste mehr Familientreffen wie die FrOSCon geben. Freue mich auch sehr darüber, dass mein Vortrag so gut angekommen ist.
Wir sind am Anfang eines neuen Jahres und ich möchte hier meinen Aufruf aus dem letzten Jahr wiederholen: Wenn Ihr es nicht schon tut, sucht Euch bitte eine Organisation oder ein Projekt, das Ihr ehrenamtlich oder finanziell unterstützt. Wir können alle zusammen die Welt besser machen. Jeder ein kleines bisschen. Schritt für Schritt.
Egal, wo Ihr seid und wer Ihr seid, ich wünsche Euch alles Gute, Glück und Gesundheit für 2026. Versucht die Momente festzuhalten, die Euch guttun und die Momente, die Euch nicht guttun, zu verarbeiten und eventuell aus ihnen zu lernen.