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Schöne Schriften ...

Ein Kollege von mir hat die "Source"-Schriftserien von Adobe ausgegraben und mir gefallen sie so gut, dass ich meinen Desktop angepasst habe, um sie zu benutzen.

Die drei Schriftarten, um die es geht heissen:

  • Source Code Pro - eine Schriftart, die sich sehr gut als Schriftart für Monospaced-Geschichten eignet, beispielsweise als Default-Schrift in Editoren oder Terminalfenstern.
  • Source Sans Pro - ist perfekt für Menüs und Übersichten auf dem Desktop (ersetzt bei mir Deja Vu Sans).
  • Source Serif Pro - passt sehr gut bei Drucksachen.

Dass Adobe selber auch im Rahmen von Open@Adobe Teile ihrer Entwicklung als Open-Source-Software veröffentlichen war mir neu. Eine Übersicht findet sich auf der Projekt-Seite.

Shell-Magie ...

Je länger ich mich mit der Shell (BaSH in diesem Fall) beschäftige, desto mehr denke ich, dass ich schon alles gesehen habe.

Dieses Konstrukt aber ist mir neu, ja das mit < <(kommando) und vielleicht kann das auch jemand von Euch brauchen.

#!/bin/bash

while read line; do
        echo ${line}
        [[ /${line}/ =~ /.*Suchtext.*/ ]] && break
done < <(tail -f logfile)

Es macht einen tail -f logfile und durchläuft die Schleife für jede Zeile im logfile . Alle Zeilen werden ausgegeben und wenn ein Suchtext im logfile vorkommt, wird die Schleife abgebrochen. Für die, die es nicht kennen, mit =~ kann man ab BaSH Version 3 auch mit regulären Ausdrücken suchen. Die Schrägstriche / werden nur für den Fall benötigt, dass im logfile auch Leerzeilen vorkommen.

Das Konstrukt umschifft einige Schwächen, die ähnliche Beispiele haben, die mit anderen Arten von Ein- und Ausgabeumlenkung arbeiten.

Wer es nicht glaubt, kann mal das folgende probieren:

#!/bin/bash

tail -f logfile | while read line; do

echo ${line}

[[ /${line}/ =~ /.*Suchtext*/ ]] && break

done

Linux Überblicksschulung ...

linux

Ich bin mir nicht sicher, ob das für irgendjemanden hilfreich ist.

Die Schulung habe ich vor fast einem Jahr gehalten und ohne meine Erläuterungen helfen die "Folien" vielleicht nicht so viel. Die Firmeninterna, die ich ebenfalls geschult habe, wurden aus der Präsentation entfernt.

Highlights sind vielleicht, die allgemeine Einführung (Seiten 3-10), Überblick Filesysteme (Seiten 29-32), Einführung vi(m) (Seiten 33-43) und Links und Literatur (Seite 92-99).

Euer Feedback ist erwünscht.

linux.pdf (etwa 900 kB, Links sind klickbar)

Neun Jahre ...

... gibt es dieses Blog schon.

Man könnte meinen, wir hätten unseren Urlaub so geplant, dass wir am Bloggeburtstag wieder zu Hause sind. Dem ist aber nicht so :-) Ich bin gespannt, wie es hier weitergeht. Von meinem ursprünglichen Vorhaben, einen (kurzen) Blogartikel pro Tag zu veröffentlichen, bin ich ziemlich weit entfernt.

Einstellen möchte ich das Blog nicht, aber ich habe im Moment auch keine Energie, hier besonders viel Arbeit zu investieren. Schauen wir einmal.

Wir lieben Podcasts ...

podcast

Drüben in Roberts Blog kam gerade der Artikel Wir lieben Podcasts, der über eine Aktion informierte, die ich noch nicht kannte.

Wir lieben Podcasts (Twitter @welovepodcasts)

Sehr hübsch, das hat einiges an Potential.

Taskwarrior Workshop Ubucon 2014 Schweiz ...

taskwarrior

Auf der diesjährigen Schweizer Ubucon habe ich einen Taskwarrior Workshop gehalten, dazu habe ich einen etwas älteren Workshop aktualisiert und mit ein paar neuen Inhalten versehen. Die Anzahl der "Folien" täuscht, ich habe alles live vorgeführt und die Präsentation als weiterführende Lektüre empfohlen.

Hier die PDF-Datei, tw-ubcch14.pdf, die anderen Inhalte der Ubucon lassen sich hier herunterladen.

GFA Basic ...

Ich bin gerade per Zufall auf der Wikipediaseite von GFA Basic gelandet.

Das ist die Programmiersprache, mit der ich auf dem Atari ST gearbeitet habe und die ich aus einigen Gründen echt vermisse.

Der Basic-Dialekt war Pascal-ähnlich, also nichts mit Zeilennummern.

Die "IDE" bestand aus einem Editor, der Syntax-Vervollständigung und automatische Einrückung beherrscht hat und per Tastendruck die Basic-Programme auch ausgeführt hat. Später kam noch ein Compiler dazu.

Gerade diese Art von IDE hatte es in sich und es machte richtig Spass, damit zu programmieren.

Der Staat und seine Trojaner ...

podcast

Sehr hörenswertes Radio Feature über den "Staatstrojaner" von Achim Nuhr (faszinierend, wenn man sich sein Bild anschaut, könnte es eine verwandtschaftliche Beziehung zu Dieter Nuhr geben):

Der Staat und seine Trojaner

Obwohl die Gesetzeslage in Deutschland eindeutig ist, werden weiterhin Spionagesoftware-Lizenzen von merkwürdigen deutschen Firmen gekauft, die auch Diktaturen und Unrechtsregime in aller Welt beliefern.

Swiss Perl Workshop 2014 ...

Grossartige Einladung zum Swiss Perl Workshop 2014. Ich werde in jedem Fall am Samstag, dem 6. September dabei sein und wenn mein neuer Arbeitgeber es zulässt, dann gerne auch am Freitag, dem 5. September.

Ich war auf dem Workshop im letzten Jahr und kann ihn nur empfehlen.

Debian LTS ...

debian

Jetzt ist es endlich offiziell:

Long term support for Debian 6.0 Announced

Damit wird Debian Version 6 "Squeeze" bis Februar 2016 unterstützt und kommt damit in die Nähe von Ubuntu LTS. Das wird hoffentlich einige Leute bewegen, bei Debian zu bleiben und eröffnet Debian auch neue "Kunden" in Unternehmen. Die kurze Unterstützungszeit war einer meiner Hauptkritikpunkte.

Der Support kommt allerdings nicht direkt vom Debian-Securityteam, sondern von interessierten Entwicklern. Webanwendungen sind wohl ausgeschlossen (die benutze ich allerdings eh direkt vom "Hersteller").

Für meinen Desktop wäre das nichts, aber auf dem Server werde ich jetzt vermutlich eine Version überspringen.

Open Source ist unsicher ...

Irgendwie war ja klar, dass der erste grosse Fehler in einer Open-Source-Software die Closed-Source-Befürworter hervorholt, die marktschreierisch rufen, dass Open-Source-Software unsicher sei.

Das ist Quatsch!

Open-Source-Software ist nicht sicherer oder unsicherer als Close-Source-Software. Punkt. Open-Source-Software ermöglicht es aber, solche Fehler, wie den, der bei Heartbleed gemacht wurde, zu finden. Und nach Fehlern kann nicht nur von den Herstellern der Software, sondern auch auch von Fremden - auch von potentiellen Angreifern - gesucht werden. Genau das geht bei Closed-Source-Software eben nicht.

Dass eine Software Open Source ist, ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung dafür, dass man einer Software Vertrauen schenken darf. Für Freie Software gilt genau das gleiche.

Was nun passieren muss, ist, dass nicht alle darauf vertrauen, dass Open-Source-Software "schon irgendwie" von anderen geprüft wird, sondern es müssen aktive Audits stattfinden. Prinzipiell erwarte ich insbesondere von Firmen, die Open-Source-Software einsetzen, dass sie sich - mit Manpower oder finanziell - an solchen Audits beteiligen. Der gefundene Bug macht klar, dass wir nicht darauf vertrauen sollten, "dass es schon jemand anderes macht".

Mir würde es gut gefallen, wenn sich eine Organisation gründen würde, die Spenden entgegen nimmt und solche Audits durchführt. Eventuell liesse sich auch ein Crowdfunding durchführen.

Ach, ja, den Kritikern, die denken, dass Open-Source-Software nur von Amateuren programmiert wird, sei der Beitrag Kritiker zweifeln an der Zuverlässigkeit vom Deutschlandfunk empfohlen.

Heartbleed ...

Manchmal lohnt es sich, ein konservativer Administrator zu sein. Heartbleed ist die Sicherheitslücke in OpenSSL 1.0.1, die dazu führt, dass Angreifer zufällige Daten aus dem Speicher des Servers lesen können.

Ich habe natürlich brav im Rudelreflex ein neues Zertifikat erstellt und wollte auch den Hostnamen ändern bis ich mal - ausnahmsweise - so schlau war, mir die Versionsnummern genauer anzuschauen.

Der Server läuft mit Debian 6.0.9 oder Squeeze (Oldstable). Und in Squeeze ist die Version 0.9.8 von OpenSSL enthalten, die nicht vom der Sicherheitslücke betroffen ist.

Wer lesen kann ...

The new Backend of Serendipity ...

serendipity

I recommend viewing this video if you plan to update to the all new Serendipity 2.0.0 (Attention: It is still beta!).

There are some points which you might miss without introduction.

A new Youtube-Star is born, let us welcome Matthias Mees. :-)

Serendipity 2.0.0beta2 ...

serendipity

ACHTUNG: Beta-Version, nur benutzen, wenn Ihr mit einem eventuellen Ausfall Eures Blogs leben könnt!

Gestern wurde die Version 2.0.0beta1 von der besten Blogsoftware der Welt veröffentlicht, Serendipity 2.0 beta release.

Die Download-Version bei Sourceforge führte bei mir im Blog zu Problemen, vielleicht weil der Mirror, von dem ich heruntergeladen habe, noch nicht synchron war. Nach einem Update via GitHub funktionierte aber alles wieder.

git clone https://github.com/s9y/Serendipity.git Serendipity.git
cd Serendipity.git/
git checkout remotes/origin/2.0

Allen voran sticht natürlich das neue Backend ins Auge, Serendipity ist damit auch in der "modernen Welt" angekommen. Natürlich braucht das neue Backend entwas Umgewöhnung.

Beta-Tester werden dringend gesucht, also, wer mutig ist, nur zu.

Neben den beiden "Backend-Chefs" Malte und Matthias

Serendipity 2.0 Beta raus - jetzt brauchen wir euch!

Und es entwickelt sich doch

hat sich natürlich auch schon andere Serendipity-Prominenz zu Wort gemeldet:

Serendipity 2.0 beta veröffentlicht

Lang erwartet: Die erste Beta von S9y 2.0 ist da

Serendipity 2.0 (beta).

Ubuntu langsam in VirtualBox ...

ubuntu

Für einen Workshop muss ich Screenshots unter Ubuntu erstellen.

Wenn es Euch wie mir geht und die Grafik sich in einer virtuellen Ubuntu-Installation unter VirtualBox unfassbar langsam verhält, dann helfen Euch vielleicht die folgenden Schritte:

/usr/lib/nux/unity_support_test -p

Zeigt vermutlich (unter anderem) die folgenden beiden Zeilen:

Not software rendered:    no
...
Unity 3D supported:       no

Grund dafür ist, dass Unity die 3D-Grafik durch den Hauptprozessor berechnen lässt und nicht durch die Grafikkarte. Die Lösung dafür ist, die VirtualBox-Extensions zu installieren und dann auch zu aktivieren.

sudo apt-get install build-essential linux-headers-$(uname -r)

Dann über das Menü die VirtualBox-Extensions-CD "einlegen". Bei mir "Devices / Insert Guest Additions CD image ..." (wenn mir jemand den deutschen Text schicken kann, dann binde ich den hier auch ein) oder "Gerät / Medium mit Gasterweiterungen einlegen (Host+D)". Wenn das nicht so funktioniert, hilft dieser Artikel vielleicht weiter.

Danach die Erweiterungen installieren (alles in einer Zeile, statt "DIRK" müsst Ihr Euren Usernamen eintragen):

sudo bash /media/DIRK/VBOXADDITIONS_4.3.10-93012/VBoxLinuxAdditions.run

Jetzt muss Ubuntu noch mitgeteilt werden, dass das Modul für die Videounterstützung standardmässig geladen wird.

echo vboxvideo | sudo tee -a /etc/modules

Jetzt Ubuntu sauber herunterfahren und dann in den Einstellungen der virtuellen Maschine bei Display auf "Enable 3D acceleration" oder "Anzeige / 3D-Beschleunigung aktivieren" klicken. (Bin wieder für die deutschen Namen dankbar).

Nach dem erneuten Hochfahren sollte Ubuntu sich deutlich schneller verhalten und das Kommando

/usr/lib/nux/unity_support_test -p

gibt hoffentlich folgendes aus:

Not software rendered:    yes
...
Unity 3D supported:       yes

Hier der Link auf das Kapitel Hardware-accelerated graphics in der Dokumentation.