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testssl.sh ...

In den kommenden Tagen werde ich ein paar kleinere Skripte und Tipps rund um Let's encrypt veröffentlichen. Let's encrypt bietet freie Zertifikate, die 90 Tage gültig sind und jetzt in der offenen beta-Phase noch einigen Restriktionen unterworfen sind. So lassen sich maximal zehn Registrierungen in drei Stunden durchführen und maximal fünf Zertifikate pro Domain. Diese Limits sollen nach Ende der beta-Phase angepasst werden.

Hier möchte ich Euch jetzt das Skript testssl.sh (GitHub) von meinem Namensvetter Dirk Wetter ans Herz legen.

Das Skript überprüft eine SSL- oder TLS-Verbindung auf richtige Konfiguration und auf Sicherheitslücken. Aufruf geht ganz leicht mit (beispielsweise):

./testssl.sh https://d5e.org/

Entstehung des Linkdumps ...

Mittlerweile bin ich wieder mehrfach darauf angesprochen worden, wie mein Linkdump entsteht, den ich jeden Freitag veröffentliche. Ihr habt es nicht anders gewollt ... ;-)

Die folgenden Softwarekomponenten und Dienste sind daran beteiligt:

Auf meinem Server läuft die RSS Bridge, die mir die öffentlichen Postings einiger ausgewählter Google+ und Twitter Accounts als Feed zur Verfügung stellt.

RSS-Feeds bilden die Hauptquelle meiner Informationen, alle Feeds laufen im selbst gehosteten Tiny Tiny RSS auf (wer einen Account möchte, kann sich gerne melden). Dort lese ich die Feeds meistens über das Web. Ich nutze das tt-rss-feedly-theme, weil mir das mitgelieferte nicht gefällt.

Auf dem Tablet nutze ich manchmal News+ Premium mit der Tiny Tiny RSS Extension. Damit die Synchronisation der gelesenen Nachrichten mit Tiny Tiny RSS funktioniert, muss dort noch das TT-RSS News+ plugin installiert werden.

In Tiny Tiny RSS kann man Artikel mittels "Shift-s" veröffentlichen, das mache ich für Artikel, die länger sind und, die ich später lesen möchte (Basis für den Linkdump). In der News+ App kann man Artikel nur markieren, das entspricht "s" in Tiny Tiny RSS, die so markierten Artikel bearbeite ich in der Webansicht mit "s" und dann "Shift-s" nach, damit sie veröffentlicht werden.

Veröffentlichte Artikel landen in Tiny Tiny RSS in einem Feed, die URL findet man unter "Aktionen/ Einstellungen/ Feeds/ Veröffentlichte und geteilte Artikel / erzeugte Feeds", dann auf "Zeige URL an".

Diesen Feed stecke ich (noch) in If this then that und lasse die Einträge an Pinboard weiterleiten und mit dem Tag "2do" versehen. Das "noch" bezieht sich darauf, dass ich die Funktionalität gerne durch ein selbst geschriebenes Python-Skript ablösen möchte (ein externer Dienst weniger).

Favorisierte Tweets aus Twitter landen ebenfalls in Pinboard, allerdings ohne weiteres externes Tool.

Die Links in Pinboard schaue ich durch und bei dem, was auf die Leseliste soll, suche ich nach Druckversionen der Onlineartikel, nutze den entsprechenden Link zur Druckseite - der Orginallink wandert in das description-Feld - und gebe den Tag "crofflr". Für Pinboard gibt es neben vielen anderen auch Pindroid für Android und eine Erweiterung für Firefox.

Crofflr ist ein Dienst, der (konfigurierbar) einmal wöchentlich - bei mir Freitagmorgen um 5:00 Uhr - alle ungelesenen Pinboard-Links mit dem Tag "crofflr" liest und aus den beteiligten Seiten ein epub baut und in der Dropbox ablegt (ein guter Grund Dropbox für nicht sicherheitsrelevante Daten weiter zu nutzen). Crofflr kann übrigens auch andere Dienste, wie beispielsweise Pocket, Longform.org, Longreads oder The Feature anzapfen. Als ich noch den Kindle benutzt habe, habe ich mir statt der epubs die entsprechenden Mobipocket-Dateien für den Kindle erzeugen und per E-Mail zusenden lassen.

Crofflr sorgt auch dafür, dass die für das epub bzw. mobi benutzten Links auf gelesen gesetzt werden. Die Links, die nicht verabreitet werden konnten, bleiben auf ungelesen stehen. Nach dem Crofflr-Lauf vergebe ich für alle "crofflr" etikettierten Links das Tag "linkdump" und lösche den Tag "crofflr".

Auf dem Tablet benutze ich Moon+ Reader Pro als Anwendung zum Lesen.

Spätestens am Donnerstag oder nach Lektüre des epubs schaue ich mir alle "linkdump"-Links in Pinboard an und lösche die, die ich nicht veröffentlichen möchte, passe die Beschreibung und/oder die URL bei Links an, die veröffentlicht werden sollen. Artikel, die ich nicht geschafft habe, bekommen wieder den Link "crofflr" und werden auf ungelesen gesetzt, so dass sie am Freitag nochmals auf dem Tablet landen.

Ein kleines Bashskript liest alle mit "linkdump" bezeichneten Links und die Ausgabe dient als Basis für den Linkdump, der am Freitag erscheint.

#!/bin/bash

token="ddeimeke:MEINTOKEN"
wget_option="--no-check-certificate --quiet -O -"

echo
date +"Linkdump %V/%G ..."
echo

wget ${wget_option} "https://api.pinboard.in/v1/posts/all?auth_token=${token}&tag=linkdump" \
    | awk '/^<post href/ {print}' \
    | sed 's/.*href=\("[^"]*"\).*description="\([^"]*\)".*/<a href=\1>\2<\/a>\n/'

Die mit "linkdump" bezeichneten Artikel lösche ich, wenn der Artikel in Serendipity gespeichert wurde.

Das liest sich aufgrund der Länge vermutlich viel komplizierter als es ist.

Was mir nicht gefällt, ist, dass so viele verschiedene Dienste beteiligt sind, das nervt.

Zum Thema "Kostenloskultur bei Android Nutzern": News+ Premium und Moon+ Reader Pro kosten Geld, Pinboard und Crofflr ebenfalls.

Serendipity 2.0.2 ...

serendipity

Vergangenen Freitag ist die Version 2.0.2 des "besten Blogs der Welt" erschienen.

Das Release adressiert drei Sicherheitsprobleme, die dankenswerterweise von der Firma Curesec GmbH bzw. deren Mitarbeiter Tim Coen gefunden wurde. Vielen Dank dafür!

Update funktioniert - eigentlich wie immer - durch "Überkopieren" und Aufrufen der URL.

Zehnter Bloggeburtstag ...

Wow, zehn Jahre ist es schon her, dass dieses Blogposting meinen Einstieg in das Bloggerleben mit "Dirks Logbuch - Die Chronik des schleichenden Wahnsinns ..." einläutete. (Ja, die drei Punkte am Ende jeder Überschrift haben schon viele Leute in den Wahnsinn getrieben und viele URL-Parser entblösst).

Wenn Ihr direkt zur Umfrage mit Gewinnspiel wollt, müsst Ihr an das Ende dieser Seite springen.

Eher zufällig kann man am 25. Mai auch noch folgende Events feiern (private Geburtstage gelöscht):

$ perl /home/dirk/workspace/daterem.git/daterem.pl 25.05.2015

Mo, 25.05.2015 Pfingstmontag

Mo, 25.05.2015 Towel Day, year 2001, age 14 years

Mo, 25.05.2015 Geek Pride Day, year 2006, age 9 years

Mo, 25.05.2015 Nerd Pride Day, year 2006, age 9 years

Mo, 25.05.2015 Star Wars Premiere, year 1977, age 38 years

Mo, 25.05.2015 Dirks Logbuch, started 2005, age 10 years

Wie Ihr sehen könnt, hat man interessanterweise am ersten Bloggeburtstag auch zwei neue "Gedenktage" eingeführt. :-)

(Das Skript daterem.pl ist Open-Source-Software und unter anderem auf GitHub zu finden).

Puh, was soll man zum zehnten Bloggeburtstag schreiben?

Eine Zeit lang habe ich es wirklich geschafft, einen "Artikel" (oder eher "Schnippsel") pro Tag zu veröffentlichen. Die Postings hatten mal mehr und mal weniger Tiefgang, waren aber immer authentisch. Ich habe Blogverzeichnisse kommen und gehen sehen, war bei einigen angemeldet und habe mich mittlerweile aktiv daraus zurückgezogen.

Aber zwei Dinge möchte ich gerne positiv festhalten:

  1. Ich habe über dieses Blog viele Menschen kennengelernt, die mich ein Stück meines Weges begleitet haben. Danke Euch allen! Hier wurde schon immer viel kommentiert und ich hoffe, das bleibt auch so.
  2. Wenn man Durchhaltevermögen hat, dann lohnt sich das. Es gibt viel Anerkennung und "Ruhm und Ehre", aber leider - oder viel mehr "zum Glück" - kein Geld. Ich fürchte unter fianziellen Aspekten leidet die Authentizität.

Es ist sehr spannend wie vielen "tote Pferden" man im Laufe von zehn Jahren begegnet und wie viel tot gesagt wird und dennoch weiterlebt. Vor zehn Jahren war man mit einem Blog noch eher ein Exot und heute wird postuliert, dass Blogs keine Zukunft haben.

Das Blog ist - auch wenn ich den familiären Anteil sehr gering halte - ein Spiegel meiner eigenen Entwicklung der letzten zehn Jahre. Ich hoffe, dass ich noch ein paar Jahre weitermachen kann.

Und - um dem vorweg zu greifen - ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass meine Artikel irgendwie journalistisch wertvoll sind. Wenn es einige Menschen gibt, die sie interessieren und die den einen oder anderen Tipp mitnehmen können oder besser noch, mit mir diskutieren wollen, dann bin ich glücklich.

Das Blog ist ein Kommunikationsmedium: Eines von vielen! (Aber ein beständigeres als viele Netzwerke, die gekommen und gegangen sind).

Vielleicht ist dieses Blog für manche ein Serendipity, ich würde mich sehr darüber freuen.

Der Begriff Serendipität (englisch serendipity), gelegentlich auch Serendipity-Prinzip oder Serendipitätsprinzip, bezeichnet eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist.

Zu Serendipity passt auch, dass das oder auch "s9y" der Name der Blogsoftware ist, die ich seit den ersten Tagen verwende und die mich nie im Stich gelassen hat. Vielen Dank an das Entwicklerteam rund um Garvin Hicking!

Ausgewählte Daten aus zehn Jahren Dirks Logbuch:

Erster Eintrag

Mittwoch, 25. Mai 2005 07:05

Letzter Eintrag

Montag, 25. Mai 2015 00:05

Insgesamt verfasste Artikel

3504 Artikel

Erhaltene Kommentare

16649 Kommentare

Durchschnittliche Kommentare pro Artikel

4.75 Kommentare/Artikel

Durchschnittliche Trackbacks pro Artikel

0.43 Trackbacks/Artikel

Durchschnittliche Artikel pro Tag

0.96 Artikel/Tag

Durchschnittliche Artikel pro Woche

6.72 Artikel/Woche

Durchschnittliche Artikel pro Monat

29.75 Artikel/Monat

Menge der geschriebenen Zeichen

3493929 Zeichen

Zeichen pro Artikel

997.41 Zeichen/Artikel

Top kommentierte Artikel

Unity ... - 107 Kommentare

Bootzeit ... - 105 Kommentare

Umfrage: Vorteile von Windows ... - 104 Kommentare

Aber jetzt endlich zur Umfrage.

Vor einigen Wochen habe ich ein E-Book bei Open Source Press gekauft und war mit dem Format nicht so ganz einverstanden. Es ist eine PDF-Datei (das finde ich in Ordnung), die aber ein viel zu kleines Seitenformat aufweist und auf dem Tablet würde ich gerne die PDFs in einem A4-ähnlichen Format lesen.

Nun, wir leben in einer digitalen Welt und ich habe das einmal als Feedback zurückgegeben. Als Antwort bekam ich, dass der Verlag davon ausgehen würde, dass dieser Titel eher auf Mobiltelefonen gelesen würde und da wäre das Format passend. Dem konnte ich ganz und gar nicht zustimmen und habe mein Nutzungsverhalten bezogen auf E-Books erklärt.

Da ich naturgemäss nicht der durchschnittliche Nutzer bin, war ich neugierig, wie der Nutzen von E-Books wohl aussieht und habe angekündigt, aus Neugierde eine Umfrage daraus zu machen. Dr. Markus Wirtz, der Verlagsleiter, war sofort "Feuer und Flamme" und schlug vor, dass ich E-Books aus seinem Verlag verlosen könnte.

Das passt natürlich wunderbar zum zehnten Bloggeburtstag.

Ich stimmte also zu und bat Markus, mir Fragen zu schicken, die ihn auch interessierten. Damit habe ich einige Fragen um neue Antwortmöglickeiten erweitert und die zwei zusätzlichen Fragen noch aufgenommen.

Herausgekommen ist diese Umfrage zur E-Book-Nutzung. Mitmachen darf jeder, der möchte. Diejenigen, die ihre E-Mail-Adresse angeben, nehmen an der Verlosung teil. Ausgenommen sind nur Familienmitglieder und Mitarbeiter des Verlages, die zwei teilnehmen dürfen (und sollen), aber nichts gewinnen können.

Ich hoste die Umfrage auf meinem eigenen Server und habe alle Anonymisierungsoptionen eingeschaltet, einzig ein Cookie wird gesetzt, damit man nicht irrtümlich mit verschiedenen Mailadressen teilnimmt (ja, ich weiss, dass Ihr wisst, wie man das umgeht).

Die Umfrage läuft bis Ende Juni und die Gewinner und die Ergebnisse der Umfrage werden Anfang Juli bekannt gegeben. (Sie bekommen eine E-Mail und nach erfolgter Rückantwort wird der Vorname und der erste Buchstabe des Nachnamens veröffentlicht).

Gewinnen kann man einen der folgenden Titel aus dem aktuellen Programm von Open Source Press. Der erste Gewinner darf als erster aus den Titeln auswählen, der zweite Gewinner als zweiter, .. der zehnte Platz muss leider den Titel nehmen, der übrig bleibt.

Umfrage zur E-Book-Nutzung

Ach, Abschlussfrage: Ich habe zwischenzeitlich mal mit dem Gedanken gespielt, ausgewählte Blogartikel als E-Book zu veröffentlichen. Gibt es jemanden, der daran Interesse hätte?

Welche "Sozialen Netze" nutzt Ihr?

Aus purer Neugierde:

Welche "Sozialen Netze" nutzt Ihr und wie häufig nutzt Ihr sie?

Ich habe unter Kontakt einmal eine Auflistung versucht und scheitere daran, sie aktuell zu halten.

Hier Liste ich mal die Dienste auf, die ich nutze. Die Reihenfolge entspricht der "gefühlten" Häufigkeit der Nutzung:

Google+

Twitter

GNU Social

Facebook

Instagram

LinkedIn

Xing

Ankündigungen neuer Blogartikel landen automatisch bei Twitter, LinkedIn und Xing; manuell sende ich sie an Google+ und GNU Social.

Wenn ich mal Bilder poste, dann bei Instagram mit automatischer Weiterleitung an Twitter und Facebook.

Wie sieht das bei Euch aus?

Und, was mich auch interessieren würde, ist, ob Ihr die gleichen Inhalte in alle Netzwerke postet.

DigitalOcean ...

Ich habe schon viel von DigitalOcean gehört, unter anderem - aber nicht ausschliesslich - im sehr hörenswerten Podcast Gitminutes.

Nachdem ich jetzt gelesen habe, dass die Firma ein Rechenzentrum in Frankfurt eröffnet, denke ich, dass ich mir das einmal anschauen könnte.

Deployment einer virtuellen Maschine in 55 Sekunden, alles auf SSD-Speicher klingt wirklich interessant. So schnelle klicke ich mir selbst zu Hause keine extern erreichbare virtuelle Maschine zusammen.

Abgerechnet wird im Stundentakt der Existenz der virtuellen Maschine, das bedeutet, auch ausgeschaltete Maschinen kosten Geld. Man kann aber einen Snapshot erstellen, diesen sichern und die virtuelle Maschine dann löschen, damit entstehen keine weiteren Kosten.

Mich reizt die API und die Möglichkeit "mal schnell" eine virtuelle Maschine zu erzeugen, eine Arbeit durchzuführen (beispielsweise ein Repack von grossen Git-Repositories, einen OpenVPN-Server) und sie danach wieder zu zu löschen. Das alles geht automatisiert, ich muss nur noch herausfinden, wie.

Über diesen Refcode bekommt Ihr 10 USD zum Spielen (solltet Ihr jemals mehr als 25 USD Umsatz machen, würde ich auch 25 USD gut geschrieben bekommen). Da auf Stundenbasis abgerechnet wird, kommt man schon mit 10 USD relativ weit, die kleinste Maschine (512 MB Memory, 1 Core Processor, 20 GB SSD Disk, 1 TB Transfer) kann damit zwei Monate laufen und die grösste Maschine (64 GB Memory, 20 Core Processor, 640 GB SSD Disk, 9 TB Transfer) immerhin noch 10.5 Stunden.

Blogparade Webspace-Inventar ...

An Blogparaden habe ich ja schon hundert Jahre nicht mehr teilgenommen. Ein Grund mehr, es mal wieder zu tun.

Christoph fragte: Was ist auf deinem Webspace installiert?

Zuerst einmal die sichtbaren Dienste:

Schon sehr lange kommt Serendipity als Blogsoftware zum Einsatz. Über die Vorzüge habe ich schon viel geschrieben. Das möchte ich hier nicht ausrollen.

Piwik sorgt für die Nutzerstatistik.

Wenn einmal ein Wiki gebraucht wird, hilft DokuWiki.

Yourls ist ein URL-Verkürzungsdienst, mit dem ich beispielsweise d5e.org/technik auf eine statische Seite hier im Blog umleite.

Intern oder auf Einladung:

Tiny Tiny RSS ist mein Feedreader, auch darüber habe ich hier schon einiges geschrieben.

Mit Kanboard plane ich private Projekte. Das Tool ist gut und die Aussage des Programmierers "No fancy technologies, we don't care about the last hipster framework" finde ich auch klasse. Minimalistisch, schnell und gut (steht nicht im Weg).

Den "Datenspeicherdienst" ownCloud muss ich auch nicht weiter erklären, oder.

Roundcube ist mein Webmailer.

Auf dem Serendipity-Treffen habe ich mich von Adminer überzeugen lassen. Das Ding ist rasend schnell und nicht nur für MySQL / MariaDB geeignet.

Für Show your Places hätte ich gerne eine aktuellere Alternative. Hiermit kann man Karten auf OpenStreetMap-Basis erstellen.

Ausgemustert, nicht aufgrund mangelnder Qualität, sondern, weil ich sie nicht mehr benötige:

Trac, Projekttool mit Wiki, Quellcode-Browser und Ticket-System.

Etherpad Lite, kollaborativer Editor.

Sticky Notes als Pastebin.

Firtz, Podcast-Publishing.

phpMyAdmin, Datenbankverwaltungstool.

Horde Groupware Webmail Edition, Mail, Kalender und mehr.

Serendipity und Wordpress ...

serendipity

Es ist schon interessant, was man mit Open-Source-Software anstellen kann.

Wie an anderer Stelle festgestellt, kann Serendipity Wordpress nicht das Wasser reichen, was die Verbreitung angeht. Allerdings kann sich Serendipity einen Teil des Ökosystems von Wordpress zu nutze machen.

Die Wordpress-Schnittstellen sind sehr gut dokumentiert und um von Apps zu profitieren, die für Wordpress geschrieben wurden, müsste "man" eigentlich nur die Schnittstelle nachbauen. Tja, und genau das leistet das von Grischa geschriebene XML-RPC-Plugin für Serendipity (serendipity_event_xmlrpc).

Das Plugin gibt es schon drei Jahre, aber es scheint noch weitest gehend unbekannt zu sein.

Mittlerweile lässt sich die Wordpress-App für Android auch als Ziel für das Teilen von Informationen (insbesondere Bildern) auf dem Smartphone nutzen. Das zeigte auch mein Test in der letzten Woche.

Damit lässt sich auf Basis von Serendipity ein eigenes kleines Instagram zusammenstellen.

Kein Jabber mehr ...

Es ist bereits aufgefallen, dass ich den Jabber-Server bei der Migration nicht mitmigriert habe.

Die Gründe dafür sind relativ leicht zu erraten. Ich habe Jabber nicht mehr benutzt. Tatsächlich habe ich den Jabber-Client letztes Jahr vielleicht zwei Mal gestartet. Das ist mir bei einer weiter zurückliegenden Migration bereits aufgefallen und jetzt ist halt Schluss.

Zu Instant Messaging gibt es mittlerweile auch gute Alternativen, man kann mich über die folgenden Kanäle erreichen, wenn es denn wirklich "instant" sein muss:

Und, wenn es wirklich mal sein muss, kann ich mir gerne auch einen Jabber-Account besorgen.

Nachtrag: WhatsApp bitte nur als allerletzten Notnagel verwenden, ich nutze das nur, um an Absprachen in unserem Reitstall teilnehmen zu können.

Not mainstream since 2002 ...

serendipity

Mit der im Titel stehenden Zeile nehmen wir selbstironisch Stellung dazu, dass "das beste Blog" Wordpress in Bezug auf Nutzerzahlen nicht überholen wird.

Entstanden ist der Titel am letzten Wochenende in Linuxhotel in Essen, wo wir das ausgezeichnete Community-Angebot in Anspruch nehmen durften.

Es war toll die Gesichter hinter Serendipity einmal kennen zu lernen und Zeit miteinander zu verbringen. Fast ganz nebenbei haben wir auch eine Menge Themen diskutiert. Dabei sind die Stärken und Schwächen nicht zu kurz gekommen.

Garvin hat eine ausführliche Zusammenfassung im offiziellen Blog (mit Photo) zusammengeschrieben, aus der ich hier nur ein paar kleinere Punkte heraus greifen möchte.

Das Hauptziel von Serendipity ist es eine verlässliche, sichere, erweiterbare und einfach zu benutzende Bloggingsoftware zu sein. Das drückt sich unter anderem im neuen "Slogan" aus:

Serendipity - A reliable, secure and expandable PHP blog

Not mainstream since 2002

Es wird einen neuen Webauftritt geben. Das alte Design ist schon etwas in die Jahre gekommen und wird aufpoliert. In Zukunft wird es leichter sein, Informationen zu finden. Die Dokumentation wird überarbeitet und die Informationen, auf welchen Wegen man zum Projekt beitragen kann, wird man leichter finden können.

Natürlich wird es auch neue Features geben, unter anderem wird man per Cronjob automatisch verschiedene Wartungsaufgaben durchführen können, darauf freue ich mich ganz besonders.

Einen kleinen verschmerzbaren Wermutstropfen gibt es für die, die nicht auf Version 2.0 (oder später) aktualisieren wollen (warum eigentlich nicht?):

Ab dem 1. August 2015 wird es Plugin-Updates erlaubt sein, die Mindestversion auf 2.0 zu setzen. Das bedeutet zum Einen, dass sich die Plugins in Versionen vor 2.0 nicht mehr aktualisieren lassen und sich auch nicht neu installieren lassen. Versionen vor 2.0 werden keine neuen Features mehr bekommen, kritische Sicherheits- oder signifikante Stabiltätsprobleme werden aber weiterhin behoben.

Es war ein tolles Wochenende und wird hoffentlich im nächsten Jahr wiederholt.

Solltet Ihr Fragen haben, könnt Ihr die gerne hier im Blog stellen.

Weitere Artikel zum Camp:

Matthias aka Yellowled

Matthias aka Mattsches

Mario

Malte

Thomas

Serendipity-Treffen 2015 ...

serendipity

Wir werden uns mit einigen Interessierten zum ersten Mal "in persönlich" Im Linuxhotel treffen.

Matthias war so freundlich, die Rahmeninformationen in einem Text zu sammeln.

Hier nur kurz die Information:

  • Termin: 06.-08.03.2015 im Linuxhotel in Essen
  • Bei dem Wochenende geht es darum, dass wir uns kennenlernen.
  • Das ist ein Community-Angebot des Linuxhotels.
  • Wer im Hotelzimmer übernachten möchte, muss sich bis zum 19. Februar 2015 bei mir melden.
  • Tagesgäste sind willkommen, aufgrund der besseren Planbarkeit bitte ebenfalls mir Bescheid sagen.

Serendipity 2.0 ...

serendipity

Yippieh, da ist sie endlich die Version 2.0 der besten Blogsoftware der Welt.

Achtung: Das ist ein grosses Update. Macht bitte in jedem Fall vorher ein Backup Eurer Datenbanken und des Serendipity-Verzeichnisses. Wichtig ist auch, dass alle Plugins aktualisiert werden bevor es los geht.

Erfahrungsgemäss gibt es bei einem neuen Release immer Fehler, die erst auffallen, wenn eine breitere Masse testet, daher schlage ich vor, erst einmal zwei Wochen ins Land gehen zu lassen, bevor Ihr aktualisiert.

Hier im Blog läuft die 2.0 seit der ersten Beta-Version, vielleicht sogar schon früher, weiss ich gerade nicht.