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Garmin und Ubuntu ...

ubuntu

Das habe ich ganz vergessen zu erwähnen: Am Sonntag habe ich ein bisschen mit QLandkarte und dem neuen GPS-Empfänger gespielt. Das klappt ganz hervorragend.

In den Repositories ist noch die alte Version des Programms, die neue werde ich mir noch kompilieren.

Damit das ganze läuft, muss eine Datei namens /etc/udev/rules.d/51-garmin.rules mit dem Inhalt SYSFS{idVendor}=="091e", SYSFS{idProduct}=="0003", MODE="0666" angelegt werden, damit auch "normale" User lesend und schreibend zugreifen können.

Dank an Rainer für den Tipp.

Neue Auflage des inoffiziellen Handbuchs ...

serendipity

Robert Lender hat die sechste Auflage des Das fragmentarische Quer-durch-das-Web Serendipity/S9y Online Handbuchs fertig. Das ist ein sehr guter Einstieg für alle, die Serendipity noch nicht so gut kennen.

Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, sollte sich das offizielle Handbuch (Papier) ansehen.

Weltbürger ...

gedanken

Eines ist ganz interessant. Obwohl ich mich meiner Heimat, insbesondere der Region, aus der ich komme, sehr verbunden fühle und ich derzeit in der Schweiz lebe, fühle ich mich eher als Weltbürger als dass ich mich einem bestimmten Staat zugehörig fühle.

Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich den Artikel 3, Absatz 3 des deutschen Grundgesetzes wirklich verinnerlicht habe und lebe.

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Das sieht auf dem Papier sehr gut aus, in der Realität gibt es aber natürlich (leider!) Unterschiede.

Nachtrag aus der Wikipedia (das trifft es ganz gut):

Ein Kosmopolit bzw. Cosmopolit (v. griech.: kósmos = Welt + polítes = Bürger), auch Weltbürger genannt, ist ein Mensch, der seine Identität stärker mit seiner Zugehörigkeit zur Menschheit verbindet als etwa mit seiner sozialen Klasse oder – insbesondere in der Moderne – mit seiner Nationalität. Der „Kosmopolitismus“ kann somit als politischer Humanismus verstanden werden.

Vorstoss nach Arkon ...

Also, mir gefällt die Silber-Edition immer besser.

Gestern habe ich die angegebene Folge zu Ende gehört und jetzt passiert auch eine Menge, während es am Anfang eher schleppend, wenn auch nicht uninteressant, losging.

Jabber ...

So, bei der Migration des root-Servers habe ich den Jabber-Server vernachlässigt. Der läuft jetzt auch wieder. Aus "hygienischen Gründen" habe ich die Kontaktlisten nicht mitgenommen. Jeder, der in mein Roster möchte, muss mich also neu kontaktieren. Die Jabber-ID ist Euch bekannt ...

Neu mit Kuh ...

ubuntu

Es ist ein Tapetenwechsel angesagt. Ich habe jetzt am Wochenende die beta von Kubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) installiert.

Vieles fühlt sich anders an, aber nicht schlechter.

Nach knapp fünf Jahren Gnome, ist KDE echt gewöhnungsbedürftig.

Erste Gehversuche ...

Heute habe ich mir die beiden Hunde geschnappt und erste Gehversuche mit dem "Pfadfinder" unternommen. Ich bin begeistert. Das Display ist auch bei Sonnenschein sehr gut lesbar und die Bedienung der Grundfunktionen logisch und einfach. Klasse!

Was ist Geocaching?

Der Herr Olsen hat zwei prima Artikel zum Thema Geocaching:

- Wir haben den Schatz gefunden

- Geocaching

Highlight des zweiten Artikels als Antwort auf die Frage, was man denn bei Geocaching macht:

Ich benutze millionen-Dollar-teure amerikanische Satelliten, um im Wald versteckte Tupperdosen aufzuspüren.

Garmin GPSMAP 60 CSx ...

So, gestern habe ich es abgeholt, das neue GPS-Gerät.

Der erste Eindruck ist, dass es sich schwerer anfühlt als ursprünglich erwartet.

Zu einer ausführlichen Beschäftigung komme ich erst jetzt am Wochenende, ich werde berichten.

Freiheit ...

gedanken

Neben dem, was bereits in öffentlichen Profilen über mich zu finden ist, setze ich mich sowohl privat als auch beruflich für den Einsatz von freier und von Open Source Software sowie die Verwendung von offenen Standards ein. Das mache ich aus mehreren Gründen.

Meiner festen Überzeugung nach darf Bildung oder der Zugang zu Wissen nicht vom eigenen Geldbeutel abhängig sein. Das gilt für die sogenannte dritte Welt genauso wie für die sogenannte erste oder zweite Welt. Freie Software, ich engagiere mich besonders für das kostenlose Betriebsystem Ubuntu, ist ein Schritt, der es sozial schwächeren Menschen ermöglicht, ohne weitere Lizenzkosten einen Computer zu benutzen.

Das ist kein Problem in der "ersten Welt"?

In meiner Heimatstadt Wanne-Eickel (Herne) im Ruhrgebiet gibt es mittlerweile eine Arbeitslosenquote von knapp 20 Prozent. Losgelöst von dem, was das Fernsehen zum Füllen der Pausen zwischen Werbeblöcken zeigt, gibt es dort sehr viele Menschen, die gerne arbeiten wollen, aber keine Gelegenheit dazu bekommen, weil es die Arbeit in der nötigen Menge nicht gibt. Auch diese Menschen sind darauf angewiesen, günstig (möglichst ohne weitere Kosten), an Wissen zu kommen. (Das ist natürlich nur ein Beispiel von vielen).

Aus diesem Grund sind auch Projekte wie die Wikipedia, einem freien Lexikon-ähnlichen Wissenspool von Nutzern für Nutzer, oder auch OpenStreetMap, einer frei verfügbaren Strassenkarte (ebenfalls von Nutzern für Nutzer), wertvoll und förderungswürdig.

Ein weiteres Projekt namens Linux4Afrika sorgt dafür, dass unsere ausrangierten und funktionstüchtigen Altrechner mit Linux als Betriebssystem nach Afrika transportiert werden, um dort Schulen zu ermöglichen, ihren Schülern auch Unterricht mit und am Computer durchzuführen.

Was machen Sie mit ausrangierter Hardware?

Dass sich kommerzielle Interessen und freie Software nicht widersprechen, beweist die Tatsache, dass diese Art von Software mittlerweile überall zum Einsatz kommt. Ein (nahezu unsichtbares) Beispiel dafür tragen Sie ständig bei sich. Auf den allermeisten Mobiltelefonen wird SQLite, eine freie Open Source Software, als Datenbanksystem zur Verwaltung von Kontakten und Terminen eingesetzt. Es gibt auch hier natürlich unzählige weitere Beispiele.

Interesse?

Ein Wort noch zur Schulausbildung. In den meisten deutschen Schulen werden den Schülern Produkte und keine Konzepte beigebracht. Der Unterricht ist zumeist geprägt vom Softwareriesen aus Redmont. Mir ist es wichtig, dass Schüler verstehen, was eine beliebige Textverarbeitung leisten kann und nicht, wie ein spezifisches Produkt zu bedienen ist. Tatsächlich wird von den Schülern sogar erwartet, die nötige Ausrüstung, bestehend aus Hard- und Software, zu Hause zu haben. Wer sich das nicht leisten kann, steht im Abseits.

Warum eigentlich, wenn es Alternativen gibt?

Noch ein letztes Wort zu offenen Standards. Ich wünsche mir - und es ist möglich - dass ich meine Dokumente, die ich heute verfasse, noch in 30 Jahren lesen kann. Ein Hilfsmittel dafür ist ein gut dokumentierter offener Standard, mit dem sichergestellt ist, dass es Programme geben "kann", die diesen Standard unterstützen. Vor einigen Jahren kam es dazu, dass der Marktführer bei den Textverarbeitungen unter Windows, Dokumente einer Vorgängerversion nicht mehr öffnen konnte ... Bei offenen Standards ist es zumeist so, dass es mehrere (zumeist freie und Open Source) Programme gibt, die die entsprechenden Dokumente ebenfalls anzeigen oder gar bearbeiten können.

Es gib weitere Facetten, die für den Einsatz von Open Source Software sprechen, wie beispielsweise "Sicherheit", "Barrierefreiheit", "Kontrolle über das eigene System", "Möglichkeit, die Sofware zu verändern oder durch andere verändern zu lassen", ..., aber das sprengt hier deutlich den Rahmen.

Ich bin auf Eure Kommentare gespannt.

Urlaub im Ruhrgebiet ...

Nicht nur, weil dieser Artikel den Namen meiner Heimatstadt im Titel trägt, ist das Ruhrgebiet eine Reise wert.

Wer sich für Ausflugsziele in und um das Ruhrgebiet interessiert, kann sich gerne an mich wenden. Dafür eignen sich - wie immer - die Kommentare.

Bootzeit ...

ubuntu

Um ehrlich zu sein, mich ärgert ziemlich, dass anscheinend der Hauptfokus bei der Entwicklung mittlerweile auf der Verringerung der Bootzeit steht. Als ob es keine dringenderen Probleme zu lösen gibt.

Mich interessiert jetzt einmal, für wen die Beschleunigung der Bootzeit wirklich wichtig ist. Ab in die Kommentare bitte!.

Für mich ist es jedenfalls überhaupt kein Problem, ob der Rechner drei Minuten oder 20 Sekunden zum Starten braucht. Er wird angeschaltet, währenddessen kann man etwas anderes machen. Dann wird am Rechner gearbeitet und danach kann er schlafen gelegt werden bis zum nächsten Gebrauch.